Wenn es dich interessiert, schreibe ich die Tage gerne noch ausführlicher. Bis dahin kannst du dir aber auch gerne mal das ansehen: https://kreationismusforum.forumieren.de/t36-schopfungsgeschichte-mensch-und-menscheitsgeschichte-wissenschaft-und-bibel-schreibweisen-in-der-bibel-mit-interpretationsidee
Da diskutiere u.a. ich die Vereinbarkeit von Evolution und biblischer Schöpfung. Schreibe dann auch gerne ob und zu was dich dann noch meine Meinung interessiert.
Verwesungsstadien können evolutionäre Abfolgen vortäuschen
14.09.2025 17:02
Verwesungsstadien können evolutionäre Abfolgen vortäuschen
14.09.2025 17:02
Verwesungsstadien können evolutionäre Abfolgen vortäuschen
2010 lag eine Studie an 2 Fischarten den Analogieschluss nahe, dass Wirbeltiere nicht in zufälliger Reihenfolge verwesen, sondern regelhaft.
Besonders interessant war dabei, dass die Reihenfolge der regelhaften Verwesungsstadien bei den untersuchten Arten mit der hypothetischen evolutionären Entwicklungsabfolge übereinstimmte.
Das erschwert die Deutung von Fossilien. Fossilien, die als eine Abstammungsfolge gedeutet werden, könnten auch schlicht verschiedene Verwesungsstadien derselben Art darstellen.
Hier ein Artikel dazu: https://www.si-journal.de/index2.php?artikel=jg17/heft1/sij171-s.html
Besonders interessant war dabei, dass die Reihenfolge der regelhaften Verwesungsstadien bei den untersuchten Arten mit der hypothetischen evolutionären Entwicklungsabfolge übereinstimmte.
Das erschwert die Deutung von Fossilien. Fossilien, die als eine Abstammungsfolge gedeutet werden, könnten auch schlicht verschiedene Verwesungsstadien derselben Art darstellen.
Hier ein Artikel dazu: https://www.si-journal.de/index2.php?artikel=jg17/heft1/sij171-s.html
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Epheser511 15.09.2025 18:28
Ganz grundsätzlich ist es möglich, dass ein Gott durch Evolution geschaffen hat. Aber beim biblischen Gott ist das unmöglich, denn der Schöpfungsbericht ist eindeutig wörtlich und wird durch die ganze Bibel hindurch auch so verstanden:
Das Wort für "Tag" in 1.Mose 1 lautet "jom". Je nach Zusammenhang kann es unterschiedliche Bedeutungen haben: Die Zeit bei Tageslicht, eine 24-Stunden-Periode, Zeit allgemein, ein bestimmter Zeitpunkt oder ein Jahr. Der jeweilige Kontext entscheidet über die genaue Bedeutung.
Im Zusammenhang wird "jom" in 1.Mose 1 als gewöhnliche Tage definiert:
- Zum einen durch die Abgrenzung von Tag und Nacht ("Und es wurde Abend, und es wurde Morgen"
- Und durch die Nummerierung der Tage von 1-6. An anderen Bibelstellen wird "jom" 410-mal in Verbindung mit einer Zahl verwendet und immer bedeutet es einen gewöhnlichen Tag. (z.B 1.Mose 8,14) Warum sollte es im ersten Kapitel anders sein?
- An anderen Bibelstellen wird "jom" 23-mal in Verbindung mit "Abend" oder "Morgen" gebraucht. "Abend" und "Morgen" kommen ohne "jom" 38-mal vor. Alle 61 mal bezieht sich der Text auf normale Tage. Warum sollte es im 1.Mose anders sein?
Zur Beschreibung einer längeren Zeitperiode kann der Plural von "jom" verwendet werden. Der wird im 1.Mose aber nicht verwendet. Im biblischen Hebräischen gibt es Wörter (z.B "olam" oder "qedem"
die sehr gut zum Beschreiben von langen Zeitperioden geeignet sind - die kommen im Schöpfungsbericht aber nicht vor.
Die Schöpfungstage lassen sich nicht auf lange Zeitperioden umdeuten, es sind eindeutig 24-Stunden-Tage gemeint.
Dann wird durch die ganze Bibel der Schöpfungsbericht wörtlich genommen:
2.Mo.31,15 Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebten Tag ist der Sabbat völliger Ruhe, heilig dem HERRN. Jeder, der am Sabbattag eine Arbeit verrichtet, der soll unbedingt sterben!
17 Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich.
Die Schöpfungswoche dient als Grundlage unserer 7-Tage-Woche, womit jene eindeutig als wörtliche Woche definiert wird.
1Chr 1,1 Adam, Seth, Enosch,
Lk 3,38 des Enosch, des Seth, des Adam, Gottes.
Adam steht als historische Person in Stammbäumen.
Hos 6,7 Sie aber haben wie Adam den Bund übertreten; dort sind sie mir untreu geworden.
Gott selber vergleicht Israel mit dem historischen Adam.
Apg 17,26 Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,
Die Menschheit stammt buchstäblich von einer Familie ab.
Röm. 5,14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte.
1Kor 15,45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«; der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.
Jud 1,14 Von diesen hat aber auch Henoch, der Siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach: »Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden,
Auch in diesen Versen wird Adam als historische Person verwendet.
Mt 19,4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf
Jesus selber nimmt den Schöpfungsbericht wörtlich.
____
Und nicht zuletzt entzieht die Evolutionstheorie dem Evangelium die Grundlage:
Hebräer 9,22 und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
Zur Vergebung ist Blutvergießen nötig - deshalb starb Jesus Christus für uns. Laut Evolution gab es aber schon vor der ersten Sünde Blutvergießen. Das würde das Grundkonzept der Erlösung zunichte machen, denn die Bibel sagt eindeutig, dass Tod und Blutvergießen erst durch die Sünde Adams in die Welt kamen:
Römer 5,12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben
14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte.
15 Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
16 Und es verhält sich mit dem Geschenk nicht so, wie mit dem, was durch den einen kam, der sündigte. Denn das Urteil [führt] aus der einen [Übertretung] zur Verurteilung; die Gnadengabe aber [führt] aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung.
17 Denn wenn infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!)
18 Also: Wie nun durch die Übertretung des einen die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt.
19 Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht.
Nach Vers 12 kam durch die Sünde der Tod. Ein Christ, der dem widerspricht entzieht dem Evangelium die Grundlage.
Die Bibel zieht also folgende Kausalkette, die mit der ET zusammenbrechen würde:
Sündlose und leidlose Schöpfung --> Gemeinschaft mit Gott --> Sündenfall --> Tod, Blutvergießen, Trennung von Gott --> Stellvertretertod Jesu für unsere Sünden --> Rettung, Gemeinschaft mit Gott.
___________________
Ja, es gibt Christen und gläubige Wissenschaftler, die die ET vertreten. Doch das ist eben biblisch nicht haltbar. Es ist auch interessant, dass bis Arie Noordtzij im Jahr 1924 niemand den Schöpfungsbericht bildlich interpretierte. Die theistische Evolution resultierte aus dem Versuch die Bibel mit den scheinbaren "Fakten der Wissenschaft" zu vereinbaren, statt Gottes Wort treu zu bleiben: https://www.nefesch.net/2025/02/ist-der-schoepfungsbericht-nur-ein-gedicht/
Soweit zum theologischen Teil. Auch wissenschaftlich ist die ET längst nicht so gut belegt, wie uns suggeriert wird. Sie hat einige ernst zu nehmende Probleme und es gibt gewichtige Argumente gegen Evolution und für eine Kurzzeit-Schöpfung. Aber dazu könnte man so viel schreiben, dass du besser ggf. konkrete Fragen stellst, auf die ich dann eingehen kann. Das bereits verlinkte Forum kann da aber auch schon weiterhelfen.
Das Wort für "Tag" in 1.Mose 1 lautet "jom". Je nach Zusammenhang kann es unterschiedliche Bedeutungen haben: Die Zeit bei Tageslicht, eine 24-Stunden-Periode, Zeit allgemein, ein bestimmter Zeitpunkt oder ein Jahr. Der jeweilige Kontext entscheidet über die genaue Bedeutung.
Im Zusammenhang wird "jom" in 1.Mose 1 als gewöhnliche Tage definiert:
- Zum einen durch die Abgrenzung von Tag und Nacht ("Und es wurde Abend, und es wurde Morgen"

- Und durch die Nummerierung der Tage von 1-6. An anderen Bibelstellen wird "jom" 410-mal in Verbindung mit einer Zahl verwendet und immer bedeutet es einen gewöhnlichen Tag. (z.B 1.Mose 8,14) Warum sollte es im ersten Kapitel anders sein?
- An anderen Bibelstellen wird "jom" 23-mal in Verbindung mit "Abend" oder "Morgen" gebraucht. "Abend" und "Morgen" kommen ohne "jom" 38-mal vor. Alle 61 mal bezieht sich der Text auf normale Tage. Warum sollte es im 1.Mose anders sein?
Zur Beschreibung einer längeren Zeitperiode kann der Plural von "jom" verwendet werden. Der wird im 1.Mose aber nicht verwendet. Im biblischen Hebräischen gibt es Wörter (z.B "olam" oder "qedem"
die sehr gut zum Beschreiben von langen Zeitperioden geeignet sind - die kommen im Schöpfungsbericht aber nicht vor.Die Schöpfungstage lassen sich nicht auf lange Zeitperioden umdeuten, es sind eindeutig 24-Stunden-Tage gemeint.
Dann wird durch die ganze Bibel der Schöpfungsbericht wörtlich genommen:
2.Mo.31,15 Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebten Tag ist der Sabbat völliger Ruhe, heilig dem HERRN. Jeder, der am Sabbattag eine Arbeit verrichtet, der soll unbedingt sterben!
17 Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich.
Die Schöpfungswoche dient als Grundlage unserer 7-Tage-Woche, womit jene eindeutig als wörtliche Woche definiert wird.
1Chr 1,1 Adam, Seth, Enosch,
Lk 3,38 des Enosch, des Seth, des Adam, Gottes.
Adam steht als historische Person in Stammbäumen.
Hos 6,7 Sie aber haben wie Adam den Bund übertreten; dort sind sie mir untreu geworden.
Gott selber vergleicht Israel mit dem historischen Adam.
Apg 17,26 Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,
Die Menschheit stammt buchstäblich von einer Familie ab.
Röm. 5,14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte.
1Kor 15,45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«; der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.
Jud 1,14 Von diesen hat aber auch Henoch, der Siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach: »Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden,
Auch in diesen Versen wird Adam als historische Person verwendet.
Mt 19,4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf
Jesus selber nimmt den Schöpfungsbericht wörtlich.
____
Und nicht zuletzt entzieht die Evolutionstheorie dem Evangelium die Grundlage:
Hebräer 9,22 und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
Zur Vergebung ist Blutvergießen nötig - deshalb starb Jesus Christus für uns. Laut Evolution gab es aber schon vor der ersten Sünde Blutvergießen. Das würde das Grundkonzept der Erlösung zunichte machen, denn die Bibel sagt eindeutig, dass Tod und Blutvergießen erst durch die Sünde Adams in die Welt kamen:
Römer 5,12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben
14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte.
15 Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
16 Und es verhält sich mit dem Geschenk nicht so, wie mit dem, was durch den einen kam, der sündigte. Denn das Urteil [führt] aus der einen [Übertretung] zur Verurteilung; die Gnadengabe aber [führt] aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung.
17 Denn wenn infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!)
18 Also: Wie nun durch die Übertretung des einen die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt.
19 Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht.
Nach Vers 12 kam durch die Sünde der Tod. Ein Christ, der dem widerspricht entzieht dem Evangelium die Grundlage.
Die Bibel zieht also folgende Kausalkette, die mit der ET zusammenbrechen würde:
Sündlose und leidlose Schöpfung --> Gemeinschaft mit Gott --> Sündenfall --> Tod, Blutvergießen, Trennung von Gott --> Stellvertretertod Jesu für unsere Sünden --> Rettung, Gemeinschaft mit Gott.
___________________
Ja, es gibt Christen und gläubige Wissenschaftler, die die ET vertreten. Doch das ist eben biblisch nicht haltbar. Es ist auch interessant, dass bis Arie Noordtzij im Jahr 1924 niemand den Schöpfungsbericht bildlich interpretierte. Die theistische Evolution resultierte aus dem Versuch die Bibel mit den scheinbaren "Fakten der Wissenschaft" zu vereinbaren, statt Gottes Wort treu zu bleiben: https://www.nefesch.net/2025/02/ist-der-schoepfungsbericht-nur-ein-gedicht/
Soweit zum theologischen Teil. Auch wissenschaftlich ist die ET längst nicht so gut belegt, wie uns suggeriert wird. Sie hat einige ernst zu nehmende Probleme und es gibt gewichtige Argumente gegen Evolution und für eine Kurzzeit-Schöpfung. Aber dazu könnte man so viel schreiben, dass du besser ggf. konkrete Fragen stellst, auf die ich dann eingehen kann. Das bereits verlinkte Forum kann da aber auch schon weiterhelfen.

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Ich habe z. B. mal zu diesem Thema ein Video von Prof. Dr. Siegfried Scherer gesehen bzw. gehört.