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Die Nachdenkseiten erklären Whataboutism

Die Nachdenkseiten erklären Whataboutism
Das schönste an den Nachdenkseiten ist ja, dass der ein gepflegtes Deutsch spricht und darüberhinaus wirklich Nachdenkenswertes anspricht.

Kommentare

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Annres 03.09.2025 16:23
Aus der Info-Box:

„Whataboutism“ – Ein Kampfbegriff | Klaus Mendler | NachDenkSeiten-Podcast | 22.07.2025

Beim „Whataboutism“ handelt es sich, von Ausnahmen abgesehen, nicht um einen formellen Argumentationsfehler, sondern um ein Instrument der psychologischen Kriegsführung. Mit dieser Methode kann man jemanden kritisieren und ihn gleichzeitig auf die eigenen Argumentationsregeln festnageln. Von Klaus Mendler.
 
Annres 03.09.2025 16:24
"Und was ist mit dem 7.10.?" ist das klassische Beispiel für Whataboutism.
 
buehnenspieler 03.09.2025 16:38
Oder: "Und was ist mit den Kreuzzügen?"
 
Annres 03.09.2025 16:46
Jetzt wird´s schwierig. Ist das Whataboutism:

"Und was ist mit dem, was in der Bibel steht?"

.
.
.

...wahrscheinlich nur immer dann, wenn´s der mit der anderen Meinung sagt. 😳
 
Annres 03.09.2025 17:25
Verehrte Leser hier auf csc,

es gibt zwar kein explizites Gebot in der Bibel, dass man Kriegsverbrechen nicht verharmlosen soll*, aber wer auf das Gesetz hört, das ins Herz geschrieben ist, sollte eigentlich langsam mal mitbekommen, dass mit dieser Geschichte vom auserwählten Volk in Israel irgendwas nicht stimmen kann.

Lasst mal diesen biblischen Rache-Gott beiseite und versucht zu hören, was unser Herr Jesus Christus wohl von dieser Geschichte in Gaza hält.


* Man sollte Kriegsverbrechen und den Tod von Kindern nicht nur "nicht verharmlosen", sondern ganz bestimmt sollte man diese Kriegsverbrechen nicht mit irgendwelchen Sprüchen aus der Bibel rechtfertigen.
 
Autumn 03.09.2025 18:17
Hab schon was aus der Bibel,
das auch auf das Verharmlosen von Kriegsverbrechen zutrifft.
Es ist sogar aus dem AT:

Der Prophet Jesaja warnt in 5,20:

"Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen,
 die Finsternis für Licht und Licht für Finsternis halten,
 die Bitteres für süß und Süßes für bitter halten!"

Es wird hier im Forum nicht nur verharmlost,
sondern richtig befürwortet und für Gut befunden,
was im Gazastreifen abgeht.

Kann mich noch erinnern, als ein paar Evangelikale hier mit ins Schofar bliesen und gemeinsam für die Soldaten beteten, bevor diese das Massaker im Flüchtlingslager Rafah verübten, wo die Menschen in ihren Zelten bei lebendigem Leib verbrannten und Kindern die Schädeldecke weggerissen wurde.

Das war so das Ekelhafteste, was ich hier gelesen habe, und da waren user dabei, von denen man es nicht für möglich halten würde, wenn sie beim christlichen Frauenfrühstück mit am Tisch säßen. 
 
Annres 03.09.2025 18:30
Man braucht schon ein gehöriges Maß an Contenance, 
solchen Menschen nicht verbal ins Gesicht zu spucken.

Das erinnert mich an einen Blog von 2023 ...suchsuch... Zitat:

Annres 29.10.2023 11:01
Ich bin ehrlich gesagt seit ein paar Tagen etwas fassungslos, mit welcher Selbstverständlichkeit hier massivstes militärisches Vorgehen gegen eine zivile und wehrlose Bevölkerung gut geheißen wird. Als wären alle Menschen im Gaza-Streifen wilde Tiere, die man nun abschlachten muss, um die Gefahr "ein für alle mal zu bannen".
 
Annres 03.09.2025 18:33
Zwei Jahre später ist der Gaza-Streifen nahezu komplett zerstört, die Menschen hausen zum größten Teil in Zelten - seit Monaten - haben keine sanitären Anlagen, keine Krankenhäuser und nicht mehr genug zu essen und die Deutschen wollen das nicht sehen.

O tempora, o mores!
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