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Israel weist Priester und Autor von Gaza-Buch aus

Israel weist Priester und Autor von Gaza-Buch aus
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NACH ANKUNFT AM FLUGHAFEN VON TEL AVIV

Israel weist Priester und Autor von Gaza-Buch aus

VERÖFFENTLICHT AM 12.08.2025



BONN ‐ Festnahme am Flughafen in Tel Aviv: Ein italienischer Priester, der für sein pro-palästinensisches Engagement bekannt ist, wurde am Montag bei einer Pilgerreise nach Jerusalem von israelischen Behörden gestoppt und anschließend ausgewiesen.

Der italienische Priester Ferdinando "Nandino" Capovilla ist in Israel von Behörden festgesetzt und ausgewiesen worden. Der Geistliche aus Venedig war am Montag mit einer Pilgergruppe der Friedensbewegung Pax Christi auf dem Weg nach Jerusalem.

Wie Capovilla auf Instagram berichtete, stoppten ihn die israelischen Behörden nach seiner Ankunft am Flughafen von Tel Aviv. Nach Informationen italienischer Medien begründeten sie die verweigerte Einreise mit einer angeblichen Gefährdung der "öffentlichen Sicherheit oder Ordnung".
Der Geistliche musste rund sieben Stunden im Flughafen warten. Schließlich wurde er nach Italien zurückgeschickt.

Capovilla ist seit Jahren für sein politisches Engagement bekannt. Auf seinem Instagram-Profil dokumentiert er seine Teilnahme an Kundgebungen zum Nahost-Konflikt.
Ein Foto zeigt ihn im Messgewand mit einem schwarz-weißen Muster, das an palästinensische Kufiya-Tücher erinnert. Gemeinsam mit der Autorin Elisabetta Tusset veröffentlichte er das Buch "Unter dem Himmel von Gaza". (KNA)



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Kommentare

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Autumn 13.08.2025 06:53


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Klavierspielerin2 13.08.2025 07:34
Hab's gestern auch gelesen gehabt, allerdings wollte ich es nicht posten, weil es weder in den Mainstream Medien, noch hier im christlichen Forum jemanden zu interessieren scheint.
Lediglich was sich die beiden Kriegsparteien gegenseitig an tun " verkauft" sich gut.

Wir Christen sind aber die " Partei des Heiligen Landes", nicht der Juden, nicht der Palästinenser!
 
Autumn 13.08.2025 07:34
https://www.krone.at/3867795

Capovilla war zu einer Pilgerreise nach Israel gereist und am Montag am Flughafen Tel Aviv aufgehalten worden – offiziell aus Sicherheitsgründen. Der Priester ist auch als Friedensaktivist bekannt. Er verbrachte sieben Stunden in Polizeigewahrsam, anschließend bekam er sein Handy wieder zurück und durfte nach Italien zurückkehren.

„Es geht hier nicht um mich, sondern um die Sanktionen, die Israel für seine Fehler und Gräueltaten auferlegt werden müssten. Wir müssen uns klarmachen, dass wir nicht alles akzeptieren dürfen, was Israel sagt. Wir sind beim Genozid angelangt (...)“, sagte Capovilla nun. Er sei von dem Vorfall sehr mitgenommen. Gleichzeitig gab der Italiener zu bedenken, dass er „nur eine sehr begrenzte persönliche Erfahrung gemacht“ habe. Er sei sicher „nicht kompetent in großen geopolitischen Fragen“.

Dennoch schrieb Capovilla ein Buch mit dem Titel „Sotto il cielo di Gaza“ (auf Deutsch „Unter Gazas Himmel“. „Wie kann man auch nur auf den Gedanken kommen, Menschen, die in Schlangen für Brot stehen, zu töten? Und dennoch haben wir auch das hingenommen“, kritisierte der Priester und Aktivist den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen.

Er darf künftig weder nach Israel noch nach Palästina einreisen. Für eine Rückkehr ist ein spezieller Antrag nötig. „Dieses Einreiseverbot ist eine sehr harte Maßnahme.“

Ex-Politiker: Israel für Hungersnot verantwortlich
Auch hochrangige Ex-Politikerinnen und Ex-Politiker, darunter die frühere neuseeländische Premierministerin Helen Clark und die frühere irische Präsidentin Mary Robinson, sprachen am Dienstag von einem „Völkermord“ im Gazastreifen. Israel sei für die dortige Hungersnot verantwortlich. „Was wir gesehen und gehört haben, bestärkt uns in unserer persönlichen Überzeugung, dass in Gaza nicht nur eine von Menschen verursachte Hungersnot im Gange ist. Es findet ein Völkermord statt“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme.

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Autumn 13.08.2025 07:49
Danke Klavierspielerin für deinen Kommentar.

Ich denke allerdings schon, dass es Jemanden interessiert,
hier im Forum sowie stille Mitleser.

Es findet jedoch eine Meinungsdiktatur statt innerhalb des Forums,
daher das anscheinende Desinteresse.
 
Klavierspielerin2 13.08.2025 07:58
Ja ich weiß, es gibt hier " Cliquen"...🤷


Habe einen Blog eingestellt, von einem syrischen Christen, der in einem Interview mit Johannes Hartl, Hintergrund Infos liefert, um die Situation im nahen Osten besser einordnen zu können.
Die beiden Kriegsparteien bekriegen sich ja nicht erst seit dem 7. Oktober, sondern bereits seit Jahrtausenden.
Auf der Homepage von ' fathers House of all Nations' findet sich dieses Interview und es schildert die Situation der Christen im nahen Osten. Das Interview würde vor 8 Monaten geführt.
https://www.fhn-ministry.com/
 
Klavierspielerin2 13.08.2025 08:18
Wenn die beiden Kriegsparteien zu einem " gerechten Frieden" finden könnten, dann würden " Schwerter zu Pflugscharen...und alle Völker würden auf den Zion ziehen, um deren Weisungen zu folgen..."- unser aller Ziel: das Reich Gottes. 

Wenn die das nicht auf die Reihe bekommen, ist zu befürchten, dass sie nicht nur das Heilige Land, sondern unsere gemeinsame Welt in die Luft sprengen.
 
Autumn 13.08.2025 08:32
Ja, ... und mit Zion ist nicht ein bestimmter, regionaler Berg gemeint,
sondern der Herr Jesus,
auch wenn das gerne anders interpretiert wird von Zionisten,
auch christlichen.
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