đ Rettender Glaube
06.08.2025 18:28
đ Rettender Glaube
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đ Rettender Glaube
"Aber die Gerechtigkeit aus Glauben redet so: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinaufsteigen? â nĂ€mlich um Christus herabzuholen â oder: Wer wird in den Abgrund hinuntersteigen? â nĂ€mlich um Christus von den Toten zu holen. Sondern was sagt sie? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen!« Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkĂŒndigen. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet." [RĂ. 10,6-9] [SLT]
DĂŒrfen wir diese Worte, insbesondere die Aussage im letzten Vers, als buchstĂ€blich wahr annehmen? Begeben wir uns nicht in Gefahr, wenn wir das tun? Ist nicht mehr als nur der Glaube an CHRISTUS zur Errettung notwendig? Die erste dieser Fragen antworten wir mit Ja, auf die letzten beiden mit Nein und verweisen zur BestĂ€tigung auf die Heilige Schrift. Eine so klare Aussage kann nur buchstĂ€blich wahr sein â eine, auf die sich der zitternde SĂŒnder verlassen darf.
Zum Beweis nehmen wir den Fall des Kerkermeisters in Philippi. Paulus und Silas waren unmenschlich geschlagen worden und wurden seiner Obhut ĂŒbergeben. Trotz ihrer zerschlagenen RĂŒcken und ihrer gefesselten FĂŒĂe beteten sie und sangen um Mitternacht Loblieder zu GOTT. Da erschĂŒtterte plötzlich ein Erdbeben das GefĂ€ngnis, und alle TĂŒren öffneten sich. Es war nicht allein die natĂŒrliche Angst, verursacht durch das Beben der Erde unter ihm, noch die Furcht vor römischer Gerechtigkeit, falls die Gefangenen entkĂ€men, die den Kerkermeister zittern lieĂ. Vielmehr fĂŒhlte er in diesem Erdbeben einen Vorboten des groĂen Gerichts, von dem die Apostel gepredigt hatten. Und zitternd unter der Last seiner Schuld fiel er vor Paulus und Silas nieder und rief: "Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde?" [APG. 16,30] [SLT] Beachte [bitte] die Antwort gut: Denn hier war eine [menschliche] Seele in tiefster Not, und was ihr genĂŒgte, muss auch eine [ausreichende] Botschaft fĂŒr alle Verlorenen sein. Auf den schmerzlichen Ruf des Kerkermeisters antwortete Paulus: "Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden ..." [APG. 16,30] [SLT] Dies stimmt exakt mit den Worten ĂŒberein, die wir zuvor aus dem Römerbrief zitiert haben.
Aber jemand mag einwenden: "Der Glaube ist gut und notwendig, aber er reicht nicht aus." Wenn das wahr ist, dann hat Paulus dem GefĂ€ngniswĂ€rter etwas vorenthalten, was fĂŒr ihn von Nutzen gewesen wĂ€re, und das können wir nicht zustimmen. [Man mag weiter einwenden:] "Aber gibt es nicht [doch] etwas, das getan werden muss? Sollen wir nicht die Gebote Gottes befolgen?" â Ganz sicher, [denn] derselbe Apostel erklĂ€rt, wir [als GlĂ€ubige]sollten "in einem Stand guter Werke gefunden werden." [TIT. 3,8] Und die "guten Werke", die GOTT anerkennt, sind Werke des Gehorsams gegenĂŒber Seinem Gesetz. Dennoch bekrĂ€ftigen wir, dass der Glaube fĂŒr die Erlösung völlig ausreichend ist. Wie ist das zu verstehen? Lassen wir die Worte des Erlösers selbst antworten.
Einmal sagten die Juden zu CHRISTUS: "Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?" [JOH. 6,28] [SLT] Genau das wollen auch wir wissen. Beachte [bitte] Seine Antwort: "Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." [JOH. 6,29] [SLT] Mögen diese Worte doch in goldenen Buchstaben geschrieben und jedem kĂ€mpfenden Christen stĂ€ndig vor Augen gehalten werden! Der scheinbare Widerspruch ist damit aufgelöst. Werke sind notwendig, doch der Glaube ist völlig ausreichend â weil der Glaube die Werke vollbringt. Der Glaube umfasst alles und ohne Glauben ist nichts möglich.
Das Problem ist, dass die Menschen im Allgemeinen ein fehlerhaftes VerstĂ€ndnis vom Glauben haben. Sie meinen, es handle sich nur um ein bloĂes Zustimmen â etwas Passives, dem man erst noch aktive Werke hinzufĂŒgen mĂŒsse. Doch der Glaube ist aktiv, und er ist nicht nur das Substanzreichste, sondern das einzige wahre Fundament. Der Inhalt des Gesetzes entspricht nach der Aussage in Jesaja 51,7 der Gerechtigkeit Gottes nach welcher wir "zuerst trachten sollen." [MATTH. 6,33] Jedoch kann das Gesetz nur durch den Glauben gehalten werden. Und die einzige Gerechtigkeit, die im Gericht [Gottes] bestehen wird, ist "die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens." [PHIL. 3,9] [SLT]
Lies [bitte] was Paulus im Römerbrief [wie folgt] schriebt: "Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestĂ€tigen wir das Gesetz." [RĂ. 3,31] Das Gesetz Gottes durch Menschen "aufzuheben", bedeutet nicht, es abzuschaffen â denn das ist unmöglich. Es steht so fest wie der Thron Gottes. Ganz gleich, was Menschen ĂŒber das Gesetz sagen oder wie sehr sie es mit FĂŒĂen treten und verachten â es bleibt bestehen. Die einzige Weise, wie Menschen vermögen das Gesetz Gottes "aufzuheben", ist die, es durch ihren Ungehorsam in ihren Herzen wirkungslos machen. So wird in 4. Mose 30,15 ein gebrochenes GelĂŒbde als "aufgehoben" bezeichnet. Wenn also der Apostel schreibt, dass wir "das Gesetz nicht durch den Glauben aufheben", meint er damit, dass Glaube und Ungehorsam unvereinbar sind. So sehr ein GesetzesĂŒbertreter auch Glauben bekennen mag â die Tatsache, dass er das Gesetz ĂŒbertritt, zeigt, dass er keinen [echten] Glauben besitzt. Der Besitz wahren Glaubens zeigt sich vielmehr daran, dass das Gesetz im Herzen aufgerichtet wird, sodass der Mensch nicht mehr gegen GOTT sĂŒndigt. Niemand möge also den Glauben als geringfĂŒgig hinstellen.
Aber bezeugt der Apostel Jakobus nicht, dass der Glaube allein einen Menschen nicht retten kann und dass der Glaube ohne Werke tot ist? Schauen wir uns seine Worte einen Moment lang an. Zu viele haben sie â in ehrlicher Absichtâ zu einem toten Legalismus verdreht. Ja, er sagt tatsĂ€chlich, dass der Glaube ohne Werke tot ist und das stimmt vollkommen mit dem ĂŒberein, was wir gerade zitiert und geschrieben haben. Denn wenn der Glaube ohne Werke tot ist, dann zeigt das Fehlen der Werke, dass kein Glaube vorhanden ist, denn was tot ist, existiert nicht. Wenn ein Mensch Glauben hat, dann werden Werke notwendigerweise folgen â und der Mensch wird sich weder des einen noch des anderen rĂŒhmen, denn das RĂŒhmen ist "ausgeschlossen ... durch das Gesetz des Glaubens." [RĂ. 3,27] [SLT] RĂŒhmen tun sich nur jene, die ganz auf tote Werke vertrauen bzw. deren Glaubensbekenntnis eine leere Farce ist.
Was aber ist folgender Aussage [des Apostels] wo es heiĂt: "Was hilft es, meine BrĂŒder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten?" [JAK. 2,14] Die unausgesprochene Antwort lautet selbstverstĂ€ndlich: Nein. Warum nicht? Weil er keinen Glauben hat. Was nĂŒtzt es, wenn jemand beteuert, er habe Glauben, aber durch seinen bösen Wandel zeigt, dass er keinen besitzt? Sollten wir die Kraft des Glaubens gering schĂ€tzen, nur weil er bei dem nichts bewirkt, der ihn fĂ€lschlich bekennt? Paulus schreibt ĂŒber solche Menschen: "Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn." [TIT. 1,16] [SLT] Der Mann, auf den sich Jakobus bezieht, gehört zu dieser Gruppe. Die Tatsache, dass er keine guten Werke â keine Frucht des Geistes â  zeigt, beweist, dass er keinen Glauben besaĂ, trotz seines lauten Bekenntnisses. Und natĂŒrlich kann ihn der Glaube nicht retten, denn der Glaube hat keine Kraft, einen Menschen zu retten, der ihn gar nicht besitzt.
Dies ist nur eine kurze Darstellung dieses Themas. Es gĂ€be noch viel mehr zu sagen â viele Schwierigkeiten, die in den aufrichtigen Gedanken der Menschen auftauchen, sollten geklĂ€rt werden â und das wird zu gegebener Zeit auch geschehen. Doch die zitierten Schriftstellen sollten genĂŒgen, uns zu veranlassen, der Ermahnung Folge zu leisten, am Bekenntnis unseres Glaubens festzuhalten, ohne zu wanken â "denn er ist treu, der die VerheiĂung gegeben hat." [HEBR. 10,23] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, Juli 1890 )
DĂŒrfen wir diese Worte, insbesondere die Aussage im letzten Vers, als buchstĂ€blich wahr annehmen? Begeben wir uns nicht in Gefahr, wenn wir das tun? Ist nicht mehr als nur der Glaube an CHRISTUS zur Errettung notwendig? Die erste dieser Fragen antworten wir mit Ja, auf die letzten beiden mit Nein und verweisen zur BestĂ€tigung auf die Heilige Schrift. Eine so klare Aussage kann nur buchstĂ€blich wahr sein â eine, auf die sich der zitternde SĂŒnder verlassen darf.
Zum Beweis nehmen wir den Fall des Kerkermeisters in Philippi. Paulus und Silas waren unmenschlich geschlagen worden und wurden seiner Obhut ĂŒbergeben. Trotz ihrer zerschlagenen RĂŒcken und ihrer gefesselten FĂŒĂe beteten sie und sangen um Mitternacht Loblieder zu GOTT. Da erschĂŒtterte plötzlich ein Erdbeben das GefĂ€ngnis, und alle TĂŒren öffneten sich. Es war nicht allein die natĂŒrliche Angst, verursacht durch das Beben der Erde unter ihm, noch die Furcht vor römischer Gerechtigkeit, falls die Gefangenen entkĂ€men, die den Kerkermeister zittern lieĂ. Vielmehr fĂŒhlte er in diesem Erdbeben einen Vorboten des groĂen Gerichts, von dem die Apostel gepredigt hatten. Und zitternd unter der Last seiner Schuld fiel er vor Paulus und Silas nieder und rief: "Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde?" [APG. 16,30] [SLT] Beachte [bitte] die Antwort gut: Denn hier war eine [menschliche] Seele in tiefster Not, und was ihr genĂŒgte, muss auch eine [ausreichende] Botschaft fĂŒr alle Verlorenen sein. Auf den schmerzlichen Ruf des Kerkermeisters antwortete Paulus: "Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden ..." [APG. 16,30] [SLT] Dies stimmt exakt mit den Worten ĂŒberein, die wir zuvor aus dem Römerbrief zitiert haben.
Aber jemand mag einwenden: "Der Glaube ist gut und notwendig, aber er reicht nicht aus." Wenn das wahr ist, dann hat Paulus dem GefĂ€ngniswĂ€rter etwas vorenthalten, was fĂŒr ihn von Nutzen gewesen wĂ€re, und das können wir nicht zustimmen. [Man mag weiter einwenden:] "Aber gibt es nicht [doch] etwas, das getan werden muss? Sollen wir nicht die Gebote Gottes befolgen?" â Ganz sicher, [denn] derselbe Apostel erklĂ€rt, wir [als GlĂ€ubige]sollten "in einem Stand guter Werke gefunden werden." [TIT. 3,8] Und die "guten Werke", die GOTT anerkennt, sind Werke des Gehorsams gegenĂŒber Seinem Gesetz. Dennoch bekrĂ€ftigen wir, dass der Glaube fĂŒr die Erlösung völlig ausreichend ist. Wie ist das zu verstehen? Lassen wir die Worte des Erlösers selbst antworten.
Einmal sagten die Juden zu CHRISTUS: "Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?" [JOH. 6,28] [SLT] Genau das wollen auch wir wissen. Beachte [bitte] Seine Antwort: "Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." [JOH. 6,29] [SLT] Mögen diese Worte doch in goldenen Buchstaben geschrieben und jedem kĂ€mpfenden Christen stĂ€ndig vor Augen gehalten werden! Der scheinbare Widerspruch ist damit aufgelöst. Werke sind notwendig, doch der Glaube ist völlig ausreichend â weil der Glaube die Werke vollbringt. Der Glaube umfasst alles und ohne Glauben ist nichts möglich.
Das Problem ist, dass die Menschen im Allgemeinen ein fehlerhaftes VerstĂ€ndnis vom Glauben haben. Sie meinen, es handle sich nur um ein bloĂes Zustimmen â etwas Passives, dem man erst noch aktive Werke hinzufĂŒgen mĂŒsse. Doch der Glaube ist aktiv, und er ist nicht nur das Substanzreichste, sondern das einzige wahre Fundament. Der Inhalt des Gesetzes entspricht nach der Aussage in Jesaja 51,7 der Gerechtigkeit Gottes nach welcher wir "zuerst trachten sollen." [MATTH. 6,33] Jedoch kann das Gesetz nur durch den Glauben gehalten werden. Und die einzige Gerechtigkeit, die im Gericht [Gottes] bestehen wird, ist "die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens." [PHIL. 3,9] [SLT]
Lies [bitte] was Paulus im Römerbrief [wie folgt] schriebt: "Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestĂ€tigen wir das Gesetz." [RĂ. 3,31] Das Gesetz Gottes durch Menschen "aufzuheben", bedeutet nicht, es abzuschaffen â denn das ist unmöglich. Es steht so fest wie der Thron Gottes. Ganz gleich, was Menschen ĂŒber das Gesetz sagen oder wie sehr sie es mit FĂŒĂen treten und verachten â es bleibt bestehen. Die einzige Weise, wie Menschen vermögen das Gesetz Gottes "aufzuheben", ist die, es durch ihren Ungehorsam in ihren Herzen wirkungslos machen. So wird in 4. Mose 30,15 ein gebrochenes GelĂŒbde als "aufgehoben" bezeichnet. Wenn also der Apostel schreibt, dass wir "das Gesetz nicht durch den Glauben aufheben", meint er damit, dass Glaube und Ungehorsam unvereinbar sind. So sehr ein GesetzesĂŒbertreter auch Glauben bekennen mag â die Tatsache, dass er das Gesetz ĂŒbertritt, zeigt, dass er keinen [echten] Glauben besitzt. Der Besitz wahren Glaubens zeigt sich vielmehr daran, dass das Gesetz im Herzen aufgerichtet wird, sodass der Mensch nicht mehr gegen GOTT sĂŒndigt. Niemand möge also den Glauben als geringfĂŒgig hinstellen.
Aber bezeugt der Apostel Jakobus nicht, dass der Glaube allein einen Menschen nicht retten kann und dass der Glaube ohne Werke tot ist? Schauen wir uns seine Worte einen Moment lang an. Zu viele haben sie â in ehrlicher Absichtâ zu einem toten Legalismus verdreht. Ja, er sagt tatsĂ€chlich, dass der Glaube ohne Werke tot ist und das stimmt vollkommen mit dem ĂŒberein, was wir gerade zitiert und geschrieben haben. Denn wenn der Glaube ohne Werke tot ist, dann zeigt das Fehlen der Werke, dass kein Glaube vorhanden ist, denn was tot ist, existiert nicht. Wenn ein Mensch Glauben hat, dann werden Werke notwendigerweise folgen â und der Mensch wird sich weder des einen noch des anderen rĂŒhmen, denn das RĂŒhmen ist "ausgeschlossen ... durch das Gesetz des Glaubens." [RĂ. 3,27] [SLT] RĂŒhmen tun sich nur jene, die ganz auf tote Werke vertrauen bzw. deren Glaubensbekenntnis eine leere Farce ist.
Was aber ist folgender Aussage [des Apostels] wo es heiĂt: "Was hilft es, meine BrĂŒder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten?" [JAK. 2,14] Die unausgesprochene Antwort lautet selbstverstĂ€ndlich: Nein. Warum nicht? Weil er keinen Glauben hat. Was nĂŒtzt es, wenn jemand beteuert, er habe Glauben, aber durch seinen bösen Wandel zeigt, dass er keinen besitzt? Sollten wir die Kraft des Glaubens gering schĂ€tzen, nur weil er bei dem nichts bewirkt, der ihn fĂ€lschlich bekennt? Paulus schreibt ĂŒber solche Menschen: "Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn." [TIT. 1,16] [SLT] Der Mann, auf den sich Jakobus bezieht, gehört zu dieser Gruppe. Die Tatsache, dass er keine guten Werke â keine Frucht des Geistes â  zeigt, beweist, dass er keinen Glauben besaĂ, trotz seines lauten Bekenntnisses. Und natĂŒrlich kann ihn der Glaube nicht retten, denn der Glaube hat keine Kraft, einen Menschen zu retten, der ihn gar nicht besitzt.
Dies ist nur eine kurze Darstellung dieses Themas. Es gĂ€be noch viel mehr zu sagen â viele Schwierigkeiten, die in den aufrichtigen Gedanken der Menschen auftauchen, sollten geklĂ€rt werden â und das wird zu gegebener Zeit auch geschehen. Doch die zitierten Schriftstellen sollten genĂŒgen, uns zu veranlassen, der Ermahnung Folge zu leisten, am Bekenntnis unseres Glaubens festzuhalten, ohne zu wanken â "denn er ist treu, der die VerheiĂung gegeben hat." [HEBR. 10,23] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, Juli 1890 )

Jetzt
FĂŒr diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend zwei entsprechende Links:
Ăbersicht Artikel Dr. Ellet J. WaggonerÂ
Ăbersicht Artikel Alonzo T. JonesÂ
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die AbkĂŒrzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden fĂŒr King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten EinfĂŒgungen von mir, die einer besseren VerstĂ€ndlichkeit nach Ăbertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.