Merz geschockt von Geisel - Video

Merz geschockt von Geisel - Video
Merz geschockt von Geisel-Videos aus Israel: "Ich bin entsetzt"

Die Videos der verschleppten, israelischen Geiseln im Gazastreifen haben Bundeskanzler Friedrich Merz schockiert.


Die Videos der Hamas über die nach Gaza verschleppten, israelischen Geiseln schockieren auch Kanzler Merz und Außenminister Wadephul. Dennoch richtet der Bundeskanzler einen Appell an Israel.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich entrüstet über die Propagandavideos der islamistischen Hamas, in denen israelische Geiseln vorgeführt werden. "Ich bin entsetzt über die Bilder von Evyatar David und Rom Braslavski. Die Hamas quält die Geiseln, terrorisiert Israel und benutzt die eigene Bevölkerung im Gazastreifen als Schutzschild", sagte Merz der "Bild". "Gerade deshalb führt zunächst kein Weg an einem verhandelten Waffenstillstand vorbei. Die Freilassung aller Geiseln ist dafür zwingende Voraussetzung."

Merz ergänzte: "Israel wird den Zynismus der Hamas nicht erwidern und muss weiter humanitäre Hilfe leisten."

Die Bundesregierung hatte am Samstag "erste, leichte Fortschritte bei der humanitären Hilfe" für die Menschen im Gazastreifen konstatiert. Diese würden "allerdings bei weitem nicht ausreichen, um die Notlage zu lindern". Sie sah Israel laut einer Erklärung "weiter in der Pflicht, eine umfassende Versorgung auch mit Unterstützung der Vereinten Nationen und anderer humanitärer Organisationen sicherzustellen".

Aus deutschen Sicherheitskreisen hieß es in diesem Zusammenhang, derzeit kämen über den Landweg pro Tag wieder 220 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen. Zwischen 50 und 100 Prozent der Lieferungen erreichen demnach aber nicht die Bevölkerung, weil sie von der Hamas oder kriminellen Organisationen abgefangen werden. 

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