Was werden die Erlösten in diesen 1000 Jahren im Himmel tun ?
1Kor 6,3 Ist euch denn nicht bewusst, dass wir sogar die Engel richten werden?
Daniel erklärt in Dan 7,22
Aber dann griff der ein, der von alters her ist. Er übertrug dem heiligen Volk des höchsten Gottes die Vollmacht, Gericht zu halten. Nun war die Zeit gekommen, in der sie die Herrschaft ausüben konnten.
Offbg. 20 4.6
Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ⟨ich sah⟩ die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig[2] und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.
Das Ende der Zeiten und das Reich Christi auf Erden
27.07.2025 12:30
Das Ende der Zeiten und das Reich Christi auf Erden
27.07.2025 12:30
Das Ende der Zeiten und das Reich Christi auf Erden
Im Vaterunser bitten wir Gott, dass Sein Reich komme. Seinen Willen erbitten wir auch auf Erden, wo vorläufig der Fürst dieser Welt noch herrschen darf. Auf Erden wird seine Braut, die Kirche, wie sein Sohn abgelehnt. Sie ist berufen, Golgatha zu besteigen und IHM bis in den Tod zu folgen. Dann wird sie Auferstehung im neuen Kleid feiern.
Könnte die Gottesstadt des himmlischen Jerusalem von Offb 21 damit gemeint sein? Die Vermengung der Begriffe Ende der Zeiten und Ende der Welt hat den Blick getrübt, so dass beide nicht als ein Nacheinander gesehen werden. Die grosse Parusie-Rede Jesu (Parusie = Ankunft) wird den drei Synoptikern überliefert. Die Rede vom Letzten Gericht (= Ende der Welt) dagegen findet sich nur bei Matthäus. Jesus verkündigte, dass mit Ihn das Reich GOTTES gekommen ist.
Wir wissen: Es ist noch verborgen. Jesus Christus wird noch nicht von allen Menschen anerkannt • nicht alle glauben • nicht alle lieben den Vater im Himmel • nicht alle sind auf dem Wege zu IHM. Es naht aber ein Tag, wo das Reich GOTTES nicht mehr verborgen ist. Dann wird Jesus Christus von allen Menschen als König anerkannt werden. Was an diesem Tag geschieht, hat Jesus verkündigt. Schon die Gläubigen des Alten und des Neuen Bundes erwarteten, dass die Gestalt dieser Welt vergeht (1 Kor 7,31). Unsere jetzige sichtbare Welt wird ein Ende haben, sagt die Offenbarung. Nicht als ob sie ins Nichts zurücksinken könnte, aus dem sie von Gott erschaffen wurde, sondern der jetzige Zustand der Welt wird aufgehoben und in einen neuen Himmel und eine neue Erde verwandelt (Jes 65,17; Offb 21, 1).— Biblische Vorüberlegungen: Mt 24,29f+25,31f, Mk 13,24f; Lk 21,25f.
Jesus verkündet seine Wiederkunft am Ende der Zeiten
Bald wissen alle Völker, dass ER schon einmal da war. ER kam verborgen als Mensch auf die Erde, wurde aber nur von wenigen erkannt (von seiner Mutter, vom HI. Joseph, von den Hirten, von Simeon und den Weisen aus dem Morgenland...).
Und später? Jesus lebte unter den Menschen wie einer von uns. ER wirkte Wunder, Zeichen seiner göttlichen Macht. Aber nicht alle glaubten an IHN. Viele verstanden seine Zeichen und Wunder nicht, erkannten IHN nicht als den Messias. Und jene, die nicht zum Volk Israel gehörten, haben von Jesus Christus nichts gehört.
Heute ist das genauso. Es wissen viele Menschen nicht,
wer Jesus Christus ist. Viele glauben nicht an IHN. Gott hat einen Heilsplan für alle Menschen. Wenn sich Jesus Christus allen Menschen offenbaren wird, erkennen sie, dass ER der Sohn Gottes.
Überraschend - aber nicht unangemeldet!
ER wird nicht unbemerkt kommen. Vorher geschieht etwas, woran die Menschen erkennen, dass ER kommt. Zahlreiche Prophetensprüche beginnen so: «Am Ende der Tage, da wird's geschehen». Was aber lehrt Jesus vom Ende der Tage, dem Ende der Zeiten? Nach einer Zeit grosser Drangsale, in der den bösen Mächten freie Hand gelassen ist, gerät die Natur in Aufruhr. Durch Katastrophen werden die Kräfte des Himmels erbeben (Mk 13, 25). Jesus spricht vom Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Schon in der alten Kirche dachte man dabei an das Kreuz. Vielleicht ist mit diesem Zeichen der Menschensohn selbst gemeint, dessen Wieder-Kommen vom Neuen Testament für das Ende der Zeiten verheissen ist. Der Herr wird kommen, um allen Menschen zu verkündigen: Nun ist das Reich GOTTES in seiner ganzen Herrlichkeit da. SEIN zweites Kommen wird anders sein: Nicht arm und klein, sondern mit Macht und Herrlichkeit! ER kommt auf den Wolken des Himmels, nicht verborgen. ER kommt in strahlendem Licht, nicht wie in Bethlehem in dunkler Nacht. Alle Menschen sehen IHN, nicht nur wenige wie bei seiner Geburt. ER zeigt sich allen Völkern als König der Könige. Bei seinem Anblick werden alle Völker wehklagen. Das bedeutet: die gottfeindliche Welt wird in laute Klage ausbrechen in der Erwartung der Strafen.
GOTT greift ein, die Neugeburt Jesu wird sich in den Herzen und den Seelen seiner armen verirrten Kinder vollziehen.» Dieses Kommen des Herrn könnte im Zusammenhang mit seiner Gegenwart in der HIst. Eucharistie gesehen werden.
Die erwachsen gewordene Menschheit ist in eine Entscheidung hineingestellt, die jener der Engel am Anfang der Zeit gleichkommt. Sie hat durch die Wissenschaften eine Erkenntnisstufe erreicht, die sie jener der Engel annähert. Wo der Feind gewonnen zu haben glaubt, greift GOTT selbst ein und vernichtet alle Macht. Nach einer angesagten Warnung wird zu gegebener Zeit jeder Mensch sich vor GOTT erkennen (analog dem persönlichen Gericht beim Hinscheiden). Erst nach dieser Erkenntnisgnade bricht das Strafgericht GOTTES herein.
Nicht nur die Macht des Bösen muss überwunden werden. Das Reich GOTTES muss in aller Reinheit auf Erden aufgebaut und sichtbar werden. Der Mensch muss gewandelt, die Schöpfung heimgeholt werden: «Wenn ich erhöht bin, werde ich alles an mich ziehen» (Joh 3,14). Die Naherwartung des Kommens des Herrn zieht sich über Paulus bis in unsere Zeit. Sie hat liturgisch nach dem Vatikanum II in der HI. Messe ihren Ausdruck gefunden: «Deinen Tod, o Herr verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du wiederkommst in Herrlichkeit.»
Die zweite Wiederkunft des Herrn ist nicht das Ende der Welt. Sie bringt nach einer Reinigung der gesamten Schöpfung die -theologisch noch ungeklärten- 1000 Jahre der Herrschaft GOTTES auf Erden. Diese ist in Kapitel 20 der Geheimen Offenbarung von Johannes angedeutet und ist in vielen Stellen des Alten Testamentes grundgelegt, wie z. B. in Psalm 71: «Und herrschen wird ER von Meer zu Meer, vom grossen Strom bis an die Enden der Erde».
Die 1000 Jahre von Offb. 20 sprechen von drei Tatsachen:
1. Fesselung des Bösen (Offb 20, 1-3), wodurch ihm die Macht genommen wird, «die Völker zu verführen«.
2. Erste Auferstehung (Offb 20, 6), womit die Bekenner und Märtyrer gemeint sind (Dan 7, 9 + 22, 27; Weish 3.3 +7; Ez 37).
3. Nach den 1000 Jahren ein letztes Aufbäumen des Bösen vor der endgültigen Fesselung. Die Zeit des Friedens folgt auf eine kurze Verfolgung (Offb 11,2 + 12,6 + 13,5; → Es 20,5).
1. und 2. Auferstehung
Auch in ausserbiblischen Apokalypsen wird das Intermezzo einer vorläufigen Fesselung Satan erwähnt 4 Esdras 7,28f; Henoch-Buch 93 + 91,12-19; Apk des Baruch 40.3. Das messianische Reich galt im 1. Jh. als Vorsabbat des ewigen Sabbats: Man unterschied eine erste, teilweise Auferstehung von einer zweiten, allgemeinen Totenerweckung zum Weltgericht [sie wurden wieder lebendig und herrschten mit Christus tausend Jahre. Die übrigen Toten wurden nicht lebendig... Dies ist die erste Auferstehung Offb 20,4f]. Berufen zur ersten Auferstehung werden also nur die Martyrer und die Gottesbekenner. Wer an der ersten Auferstehung teilgenommen hat, braucht den zweiten Tod nicht zu fürchten (er wird nicht mehr sterben und ist vor der ewigen Verdammnis bewahrt).
Wer die Schöpfungswoche der Genesis und das Psalmwort «In deinen Augen sind tausend Jahre wie der gestrige Tag» (Ps 90, 4) betrachtet, kann in der Weltgeschichte eine grosse Weltwoche erkennen. Die 6. Epoche der grossen Weltwoche ist das messianische Zeitalter mit dem Reich GOTTES auf Erden, das 1000 Jahre umfasst. (Dtn 7,91; Sach 14,1f)
1. und 2. Welttag: 2000 Jahre ohne Gesetz (vor Abraham).
3. und 4. Welttag: 2000 Jahre unter dem Gesetz
5. und 6. Welttag:
5. Tag: 1000 Jahre (am Ende dieser Weltepoche: Fesselung Satans und 1. Auferstehung [Märtyrer u. Bekenner]).
6. Tag: 1000 Jahre — Messianisches Zeitalter (gegen Ende dieser Weltepoche: Sturz Satans, allgemeine Auferstehung und Weltgericht).
7. Ewigkeitstag: Weltsabbat.
- Die Kirche der Märtyrer wird am Ende der Zeiten zur triumphierenden Kirche. Die fleischliche Kirche wird ersetzt durch die Geistkirche, die Petruskirche wird zur Johanneskirche. Das Priesterkönigtum des Melchisedek wird verwirklicht in einer von Christus geführten Menschheit.
Paradiesisches Jerusalem
In der 7. Vision darf Johannes die Braut des Lammes, das Neue Jerusalem schauen. Es ist das Gegenstück der von der gottlosen Menschheit gebauten endzeitlichen Weltstadt Babylon. Diese wird vom Seher unter dem Bild einer lasterhaften Frau gesehen. Sie sitzt auf einem scharlachroten Tier als Sinnbild von Schamlosigkeit, Götzendienst und Blutrausch. Nun darf er die Braut des Lammes schauen: «Und er brachte mich im Geiste auf einen grossen und hohen Berg und zeigte mir die hl. Stadt Jerusalem, die, aus dem Himmel von GOTT herniedersteigt und die Herrlichkeit Gottes an sich trägt» (Offb 21,10). «Einen Tempel sah ich nicht in ihr. Denn der Herr, Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. Und die Stadt hat keine Sonne nötig... denn die Herrlichkeit GOTTES erleuchtet sie, und ihr Licht ist das Lamm. Die Herrlichkeit und die Ehre der Völker wird man in sie hineintragen. Niemals wird irgend etwas Unreines in sie eingehen und kein Frevler und Lügner, sondern nur die, die geschrieben stehen im Lebensbuch des Lammes,» (21.22f). Adam und Eva wurden nach dem Sündenfall aus dem irdischen Paradies vertrieben. Damit ihre Nachkommen nicht zum Baum des Lebens zurückkehren konnten, stellte GOTT die Cherubim mit dem Flammenschwert auf (Gen 3,24). ER verschloss das Paradies aber nicht für immer. ER liebt uns und will, dass wir ewig leben (Gen 3,22). Die geliebte Stadt des Johannes könnte paradiesisches Jerusalem genannt werden, als Vorstufe zum himmlischen Jerusalem.
Prophetisches
«Das glorreiche Reich Christi ist nahe, das sich unter euch errichten wird beim 2. Kommen Jesu in die Welt. Es will die gesamte Menschheit aufnehmen in sein neues irdisches Paradies. Was sich vorbereitet ist so gross, dass es nie etwas Ähnliches gab seit Anbeginn der Welt» (Don Gobbi).
Ezechiel weissagte: «Und von jenem Tage an soll ihr Name lauten: Wohnung des Herrn» (48,35). So lebt die geliebte Stadt im HI. Geiste mit Christus und durch IHN mit dem Vater. So wird der Gegensatz zwischen Gotteswelt und Menschenwelt aufgehoben, so wird die Not der Menschheit, die Suche nach GOTT, überwunden. Die Gottesferne war die Wurzel alles irdischen Leides. Die Gegenwart GOTTES lässt kein Leid mehr aufkommen. Es gibt keinen Tod und somit keine Todesangst. Was die Propheten verheissen, was die Apostel im Neuen Testament verkündet, kommt in der neuen Gottesstadt zur Erfüllung. Die Welt wird vollendet, aber nicht aus menschlicher Kraft, sondern als Geschenk GOTTES.
Könnte die Gottesstadt des himmlischen Jerusalem von Offb 21 damit gemeint sein? Die Vermengung der Begriffe Ende der Zeiten und Ende der Welt hat den Blick getrübt, so dass beide nicht als ein Nacheinander gesehen werden. Die grosse Parusie-Rede Jesu (Parusie = Ankunft) wird den drei Synoptikern überliefert. Die Rede vom Letzten Gericht (= Ende der Welt) dagegen findet sich nur bei Matthäus. Jesus verkündigte, dass mit Ihn das Reich GOTTES gekommen ist.
Wir wissen: Es ist noch verborgen. Jesus Christus wird noch nicht von allen Menschen anerkannt • nicht alle glauben • nicht alle lieben den Vater im Himmel • nicht alle sind auf dem Wege zu IHM. Es naht aber ein Tag, wo das Reich GOTTES nicht mehr verborgen ist. Dann wird Jesus Christus von allen Menschen als König anerkannt werden. Was an diesem Tag geschieht, hat Jesus verkündigt. Schon die Gläubigen des Alten und des Neuen Bundes erwarteten, dass die Gestalt dieser Welt vergeht (1 Kor 7,31). Unsere jetzige sichtbare Welt wird ein Ende haben, sagt die Offenbarung. Nicht als ob sie ins Nichts zurücksinken könnte, aus dem sie von Gott erschaffen wurde, sondern der jetzige Zustand der Welt wird aufgehoben und in einen neuen Himmel und eine neue Erde verwandelt (Jes 65,17; Offb 21, 1).— Biblische Vorüberlegungen: Mt 24,29f+25,31f, Mk 13,24f; Lk 21,25f.
Jesus verkündet seine Wiederkunft am Ende der Zeiten
Bald wissen alle Völker, dass ER schon einmal da war. ER kam verborgen als Mensch auf die Erde, wurde aber nur von wenigen erkannt (von seiner Mutter, vom HI. Joseph, von den Hirten, von Simeon und den Weisen aus dem Morgenland...).
Und später? Jesus lebte unter den Menschen wie einer von uns. ER wirkte Wunder, Zeichen seiner göttlichen Macht. Aber nicht alle glaubten an IHN. Viele verstanden seine Zeichen und Wunder nicht, erkannten IHN nicht als den Messias. Und jene, die nicht zum Volk Israel gehörten, haben von Jesus Christus nichts gehört.
Heute ist das genauso. Es wissen viele Menschen nicht,
wer Jesus Christus ist. Viele glauben nicht an IHN. Gott hat einen Heilsplan für alle Menschen. Wenn sich Jesus Christus allen Menschen offenbaren wird, erkennen sie, dass ER der Sohn Gottes.
Überraschend - aber nicht unangemeldet!
ER wird nicht unbemerkt kommen. Vorher geschieht etwas, woran die Menschen erkennen, dass ER kommt. Zahlreiche Prophetensprüche beginnen so: «Am Ende der Tage, da wird's geschehen». Was aber lehrt Jesus vom Ende der Tage, dem Ende der Zeiten? Nach einer Zeit grosser Drangsale, in der den bösen Mächten freie Hand gelassen ist, gerät die Natur in Aufruhr. Durch Katastrophen werden die Kräfte des Himmels erbeben (Mk 13, 25). Jesus spricht vom Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Schon in der alten Kirche dachte man dabei an das Kreuz. Vielleicht ist mit diesem Zeichen der Menschensohn selbst gemeint, dessen Wieder-Kommen vom Neuen Testament für das Ende der Zeiten verheissen ist. Der Herr wird kommen, um allen Menschen zu verkündigen: Nun ist das Reich GOTTES in seiner ganzen Herrlichkeit da. SEIN zweites Kommen wird anders sein: Nicht arm und klein, sondern mit Macht und Herrlichkeit! ER kommt auf den Wolken des Himmels, nicht verborgen. ER kommt in strahlendem Licht, nicht wie in Bethlehem in dunkler Nacht. Alle Menschen sehen IHN, nicht nur wenige wie bei seiner Geburt. ER zeigt sich allen Völkern als König der Könige. Bei seinem Anblick werden alle Völker wehklagen. Das bedeutet: die gottfeindliche Welt wird in laute Klage ausbrechen in der Erwartung der Strafen.
GOTT greift ein, die Neugeburt Jesu wird sich in den Herzen und den Seelen seiner armen verirrten Kinder vollziehen.» Dieses Kommen des Herrn könnte im Zusammenhang mit seiner Gegenwart in der HIst. Eucharistie gesehen werden.
Die erwachsen gewordene Menschheit ist in eine Entscheidung hineingestellt, die jener der Engel am Anfang der Zeit gleichkommt. Sie hat durch die Wissenschaften eine Erkenntnisstufe erreicht, die sie jener der Engel annähert. Wo der Feind gewonnen zu haben glaubt, greift GOTT selbst ein und vernichtet alle Macht. Nach einer angesagten Warnung wird zu gegebener Zeit jeder Mensch sich vor GOTT erkennen (analog dem persönlichen Gericht beim Hinscheiden). Erst nach dieser Erkenntnisgnade bricht das Strafgericht GOTTES herein.
Nicht nur die Macht des Bösen muss überwunden werden. Das Reich GOTTES muss in aller Reinheit auf Erden aufgebaut und sichtbar werden. Der Mensch muss gewandelt, die Schöpfung heimgeholt werden: «Wenn ich erhöht bin, werde ich alles an mich ziehen» (Joh 3,14). Die Naherwartung des Kommens des Herrn zieht sich über Paulus bis in unsere Zeit. Sie hat liturgisch nach dem Vatikanum II in der HI. Messe ihren Ausdruck gefunden: «Deinen Tod, o Herr verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du wiederkommst in Herrlichkeit.»
Die zweite Wiederkunft des Herrn ist nicht das Ende der Welt. Sie bringt nach einer Reinigung der gesamten Schöpfung die -theologisch noch ungeklärten- 1000 Jahre der Herrschaft GOTTES auf Erden. Diese ist in Kapitel 20 der Geheimen Offenbarung von Johannes angedeutet und ist in vielen Stellen des Alten Testamentes grundgelegt, wie z. B. in Psalm 71: «Und herrschen wird ER von Meer zu Meer, vom grossen Strom bis an die Enden der Erde».
Die 1000 Jahre von Offb. 20 sprechen von drei Tatsachen:
1. Fesselung des Bösen (Offb 20, 1-3), wodurch ihm die Macht genommen wird, «die Völker zu verführen«.
2. Erste Auferstehung (Offb 20, 6), womit die Bekenner und Märtyrer gemeint sind (Dan 7, 9 + 22, 27; Weish 3.3 +7; Ez 37).
3. Nach den 1000 Jahren ein letztes Aufbäumen des Bösen vor der endgültigen Fesselung. Die Zeit des Friedens folgt auf eine kurze Verfolgung (Offb 11,2 + 12,6 + 13,5; → Es 20,5).
1. und 2. Auferstehung
Auch in ausserbiblischen Apokalypsen wird das Intermezzo einer vorläufigen Fesselung Satan erwähnt 4 Esdras 7,28f; Henoch-Buch 93 + 91,12-19; Apk des Baruch 40.3. Das messianische Reich galt im 1. Jh. als Vorsabbat des ewigen Sabbats: Man unterschied eine erste, teilweise Auferstehung von einer zweiten, allgemeinen Totenerweckung zum Weltgericht [sie wurden wieder lebendig und herrschten mit Christus tausend Jahre. Die übrigen Toten wurden nicht lebendig... Dies ist die erste Auferstehung Offb 20,4f]. Berufen zur ersten Auferstehung werden also nur die Martyrer und die Gottesbekenner. Wer an der ersten Auferstehung teilgenommen hat, braucht den zweiten Tod nicht zu fürchten (er wird nicht mehr sterben und ist vor der ewigen Verdammnis bewahrt).
Wer die Schöpfungswoche der Genesis und das Psalmwort «In deinen Augen sind tausend Jahre wie der gestrige Tag» (Ps 90, 4) betrachtet, kann in der Weltgeschichte eine grosse Weltwoche erkennen. Die 6. Epoche der grossen Weltwoche ist das messianische Zeitalter mit dem Reich GOTTES auf Erden, das 1000 Jahre umfasst. (Dtn 7,91; Sach 14,1f)
1. und 2. Welttag: 2000 Jahre ohne Gesetz (vor Abraham).
3. und 4. Welttag: 2000 Jahre unter dem Gesetz
5. und 6. Welttag:
5. Tag: 1000 Jahre (am Ende dieser Weltepoche: Fesselung Satans und 1. Auferstehung [Märtyrer u. Bekenner]).
6. Tag: 1000 Jahre — Messianisches Zeitalter (gegen Ende dieser Weltepoche: Sturz Satans, allgemeine Auferstehung und Weltgericht).
7. Ewigkeitstag: Weltsabbat.
- Die Kirche der Märtyrer wird am Ende der Zeiten zur triumphierenden Kirche. Die fleischliche Kirche wird ersetzt durch die Geistkirche, die Petruskirche wird zur Johanneskirche. Das Priesterkönigtum des Melchisedek wird verwirklicht in einer von Christus geführten Menschheit.
Paradiesisches Jerusalem
In der 7. Vision darf Johannes die Braut des Lammes, das Neue Jerusalem schauen. Es ist das Gegenstück der von der gottlosen Menschheit gebauten endzeitlichen Weltstadt Babylon. Diese wird vom Seher unter dem Bild einer lasterhaften Frau gesehen. Sie sitzt auf einem scharlachroten Tier als Sinnbild von Schamlosigkeit, Götzendienst und Blutrausch. Nun darf er die Braut des Lammes schauen: «Und er brachte mich im Geiste auf einen grossen und hohen Berg und zeigte mir die hl. Stadt Jerusalem, die, aus dem Himmel von GOTT herniedersteigt und die Herrlichkeit Gottes an sich trägt» (Offb 21,10). «Einen Tempel sah ich nicht in ihr. Denn der Herr, Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. Und die Stadt hat keine Sonne nötig... denn die Herrlichkeit GOTTES erleuchtet sie, und ihr Licht ist das Lamm. Die Herrlichkeit und die Ehre der Völker wird man in sie hineintragen. Niemals wird irgend etwas Unreines in sie eingehen und kein Frevler und Lügner, sondern nur die, die geschrieben stehen im Lebensbuch des Lammes,» (21.22f). Adam und Eva wurden nach dem Sündenfall aus dem irdischen Paradies vertrieben. Damit ihre Nachkommen nicht zum Baum des Lebens zurückkehren konnten, stellte GOTT die Cherubim mit dem Flammenschwert auf (Gen 3,24). ER verschloss das Paradies aber nicht für immer. ER liebt uns und will, dass wir ewig leben (Gen 3,22). Die geliebte Stadt des Johannes könnte paradiesisches Jerusalem genannt werden, als Vorstufe zum himmlischen Jerusalem.
Prophetisches
«Das glorreiche Reich Christi ist nahe, das sich unter euch errichten wird beim 2. Kommen Jesu in die Welt. Es will die gesamte Menschheit aufnehmen in sein neues irdisches Paradies. Was sich vorbereitet ist so gross, dass es nie etwas Ähnliches gab seit Anbeginn der Welt» (Don Gobbi).
Ezechiel weissagte: «Und von jenem Tage an soll ihr Name lauten: Wohnung des Herrn» (48,35). So lebt die geliebte Stadt im HI. Geiste mit Christus und durch IHN mit dem Vater. So wird der Gegensatz zwischen Gotteswelt und Menschenwelt aufgehoben, so wird die Not der Menschheit, die Suche nach GOTT, überwunden. Die Gottesferne war die Wurzel alles irdischen Leides. Die Gegenwart GOTTES lässt kein Leid mehr aufkommen. Es gibt keinen Tod und somit keine Todesangst. Was die Propheten verheissen, was die Apostel im Neuen Testament verkündet, kommt in der neuen Gottesstadt zur Erfüllung. Die Welt wird vollendet, aber nicht aus menschlicher Kraft, sondern als Geschenk GOTTES.
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Miri21 31.07.2025 17:35
Joh 6:54 Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jetzt
Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Ruf ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und die Toten werden in Christus auferstehen zuerst. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit.” 1.Thessalonicher 4:16.17 “… wir werden aber alle verwandelt werden, … und die Toten werden auferstehen unverweslich. … Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit.” 1.Korinther 15:51-53 “…woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe.” Philipper 3:20.21
Die Gläubigen werden aus ihren Gräbern auferweckt werden und einen vollkommenen, unsterblichen Leib erhalten – gleich demjenigen von Christus – und in den Wolken dem Herrn entgegengerückt um ihm zu begegnen. Dann werden auch die noch lebenden Gläubigen einen Leib wie Christus erhalten und emporgehoben werden, um ihrem Herrn in der Luft zu begegnen. Danach wird Jesus die Gläubigen mit sich in den Himmel nehmen. Jesus wird bei seinem zweiten Kommen die Erde nicht berühren. Die Gläubigen werden ihm “in der Luft” begegnen. . Jesus wird bei seinem zweiten Kommen in den Wolken über der Erde verharren.
was geschieht mit den Gottlosen bei Jesu 1. Wiederkunft ?
und (er wird) mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.” Jesaja 11:4 “Zu der Zeit werden die vom HERRN Erschlagenen liegen von einem Ende der Erde bis ans andere Ende;…” Jeremia 25:33
Die Gottlosen werden allesamt umkommen durch die Erscheinung Jesu.
Wie wird die Erde bei der 1. Wiederkunft Jesu betroffen sein ?
Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind – ein solches Erdbeben, so groß.” “Und alle Inseln verschwanden, und die Berge wurden nicht mehr gefunden.“ Offenbarung 16:18.20 “Ich sah, und siehe, das Fruchtland war eine Wüste, und alle seine Städte waren zerstört vor dem HERRN und vor seinem grimmigen Zorn.” Jeremia 4:26 “Siehe, der HERR macht die Erde leer und wüst …” “Die Erde wird leer und beraubt sein.” Jesaja 24:1.3
Die Erde wird beim Kommen des Herrn durch ein mächtiges Erdbeben bis in die Grundfesten erschüttert werden. Dieses Ereignis von noch nie dagewesenem Ausmaß wird die gesamte Erdoberfläche zerstören und die Welt in einem total verwüsteten Zustand hinterlassen.
Wann wird Christus sein Reich auf dieser Erde aufrichten ?
Nach der großen Zeitperiode der 1000 Jahre nach Offenbarung 20. Die 1000-Jahr-Periode beginnt mit dem zweiten Kommen Christi, wenn Jesus die Erlösten von dieser Erde zu sich in den Himmel holt, um mit ihm während “eintausend Jahren” zu leben und zu regieren. Offenbarung 20:4 Am Ende der 1000 Jahre wird “die heilige Stadt, das neue Jerusalem” (Offenbarung 21:2) mit allen Heiligen vom Himmel herabkommen auf diese Erde (Sacharja 14:1.4.5) und alle Gottlosen aller Zeitalter, die in den Gräbern ruhen, werden zum Leben auferweckt (Offenbarung 20:5). Sie umzingeln die heilige Stadt, um sie einzunehmen (Offenbarung 20:9), dann fällt Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrt sie. Dieses Feuer reinigt die Erde und verbrennt alle Spuren der Sünde und der Sünder (2.Petrus 3:10). Am Ende erlöscht das Feuer (Jesaja 47:14). Was zurückbleibt, ist Asche (Maleachi 3:21). Dann schafft Gott eine neue Erde (2.Petrus 3:13; Jesaja 65:17; Offenbarung 21:1) und übergibt diese den Erlösten und “Und er (Gott) wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein.” Offenbarung 21:3 Vollkommene, heilige, glückliche Wesen, in denen das vollkommene Ebenbild Gottes wieder hergestellt ist, werden endlich in einer sündlosen, unbefleckten Welt leben, wie Gott dies ursprünglich geplant hatte.