1000 jähriges Reich – Im Himmel oder auf der Erde?

1000 jähriges Reich – Im Himmel oder auf der Erde?
Viele Kirchen und Religionen  sagen: Ein Tausendjähriges Reich würde auf der Erde stattfinden. Jesus jedoch sagt, es findet im Himmel statt.

Wer hat nun Recht?

Jesus, der die Wahrheit ist oder die Welt?

Vertraue auf JHWH von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand; Sprüche 3:5

Stellen wir uns den nachfolgenden Fragen und prüfen sie durch die heilige Schrift.

Wenn die verstorbenen Menschen nach ihrem Tod angeblich ins Reich Gottes kommen, warum sollte dann ein 1000 jähriges Reich auf Erden und nicht im Himmel stattfinden?

Warum kommen bei der Wiederkunft Jesu die Toten aus ihren Gräbern und nicht vom Himmel, wenn sie angeblich nach ihrem Tod in den Himmel kommen und jetzt im Himmel sind?

es steht geschrieben :

Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden; und es werden hervorgehen, die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Johannes 5:28-29

Und viele von denen, die im Erdenstaube schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande. Daniel 12:2

Werden all die verstorbenen Menschen, welche sich angeblich im Himmel befinden, zur Wiederkunft Jesu wieder in ihre Gräber gelegt, damit sie auferstehen können und durch ein 1000 jähriges Reich umerzogen und für das Himmelreich befähigt werden, weil das Himmelreich unfähig ist zu erziehen?

Wurden also all die verstorbenen Menschen, welche sich jetzt angeblich im Himmel befinden, all die Jahre im Himmel verzogen und schlimmer als auf der Erde, weshalb sie dann bei der Wiederkunft Jesu eine Umerziehung auf der Erde benötigen?

Ist das Reich Gottes also verdorbener als die Erde, weshalb sie dann eine Umerziehung auf der Erde benötigen?

Kann man auf der Erde also besser für den Himmel umerziehen als im Himmel selbst?

es steht geschrieben:

Denn dies sagen wir euch als ein Wort des Herrn: Wir Lebenden, die wir bis zur Anwesenheit des Herrn übrigbleiben, werden die Entschlafenen keinesfalls überholen; denn der Herr Selbst wird mit dem Befehlsruf, mit der Stimme des Botenfürsten und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabsteigen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Darauf werden wir Lebenden, die wir übrigbleiben, zugleich mit ihnen zusammen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft und werden so allezeit mit dem Herrn zusammen sein. Daher sprecht einander zu mit diesen Worten! 1.Thessalonicher 4:15-18

Können die verstorbenen Menschen wirklich gleich nach ihrem Tod in den Himmel kommen, wenn die Toten laut 1.Thessalonicher 4:15-18 erst beim Kommen Jesu auferstehen werden?

Kann ein 1000 jähriges Reich auf Erden stattfinden, wenn Jesus bei seiner Wiederkunft deshalb mit dem Lohn für jeden Menschen kommt, weil alles bereits entschieden ist?

Es steht geschrieben:

Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeglichen zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Offenbarung 22:12

Wenn Jesus wiederkommt, dann werden die Arbeiter ausbezahlt und nicht eingestellt.

Es steht geschrieben:

Als es aber Abend geworden war, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und bezahle ihnen den Lohn, indem du bei den Letzten anfängst, bis zu den Ersten. Matthäus 20:8

Kann das 1000 jährige Friedensreich wirklich auf Erden stattfinden, wenn der Herr Jesus sagte, dass er die Seinen zu sich nehmen wird, auf dass auch sie dort sind, wo der Herr ist?

Der Herr ist vor seiner Wiederkunft nicht in der Welt, sondern im Reich Gottes.

Es steht geschrieben:

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß auch ihr seid, wo ich bin. Johannes 14:3

In Johannes 14:3 sagt Jesus, dass er die Seinen erst dann zu sich nehmen wird, wenn er wiederkommt und nicht, dass sie schon gleich nach ihrem Tod zu ihm ins Himmelreich kommen.

Jesus wird die im Grab Schlafenden erwecken und zu sich, in das Reich seines Vaters bringen.

Diese Worte, wie viele andere, belegen ebenso, dass Jesus kein Reich auf Erden, sondern im Himmel aufrichtet.

Wer hat nun Recht?

Kann wirklich ein 1000 jähriges Reich auf Erden stattfinden, wenn der Herr Jesus sagt, dass es nicht von dieser, sondern von und in einer anderen Welt ist?

So steht es geschrieben:

Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, daß ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier. Johannes 18:36

Wenn ein Mensch an ein 1000 jähriges Reich auf Erden glaubt, dann glaubt er der Welt, aber nicht  Jesus!

Warum sagt Jesus zu den jungen Frauen (Gemeinden), die kein Öl (heiligen Geist) in ihren Lampen hatten, dass er sie nicht kennt?

Es steht geschrieben:

Hernach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht! Matthäus 25:11-12

Warum sagt Jesus nicht zu ihnen, kommt herein und ich werde euch umerziehen, damit ihr Öl habt und bereit seid für das Himmelreich?

Es steht geschrieben:

Denn dies sagen wir euch als ein Wort des Herrn: Wir Lebenden, die wir bis zur Anwesenheit des Herrn übrigbleiben, werden die Entschlafenen keinesfalls überholen; denn der Herr Selbst wird mit dem Befehlsruf, mit der Stimme des Botenfürsten und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabsteigen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Darauf werden wir Lebenden, die wir übrigbleiben, zugleich mit ihnen zusammen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft und werden so allezeit mit dem Herrn zusammen sein. Daher sprecht einander zu mit diesen Worten! 1.Thessalonicher 4:15-18

Kann die Offenbarung 20 von einem 1000 jährigen Friedensreich auf Erden sprechen, wenn in 1.Thessalonicher 4:17 geschrieben steht, dass die Kinder Gottes zu Jesus in die Wolken entrückt werden und dort allezeit bei ihm sein werden?

Wenn geschrieben steht, dass die Übriggebliebenen (Geretteten) in die Wolken entrückt werden, dann findet das Reich im Himmel und nicht auf Erden statt!

Allezeit in den Wolken beim Herrn zu sein bedeutet also, dass ein 1000 jähriges Reich im Himmel und nicht auf Erden stattfindet.

Kann wirklich ein 1000 jähriges Reich auf Erden stattfinden, wenn in 1.Thessalonicher 4:17 geschrieben steht, dass Jesus bei seiner Wiederkunft die Erde nicht betreten wird und deshalb die Seinen zu ihm in die Wolken geholt werden?

Es steht geschrieben:

Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; da werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen. 2.Petrus 3:10

Kann wirklich ein 1000 jähriges Reich auf Erden stattfinden, wenn in 2.Petrus 3:10 geschrieben steht, dass bei der Wiederkunft Jesu sich die Elemente vor Hitze auflösen, die Erde und die Werke darauf verbrennen werden?

Es steht geschrieben:

Ich blickte zur Erde: und siehe, sie war wüste und leer! und zum Himmel: aber er war ohne Licht! Jeremia 4:23

und es werden an jenem Tage die Erschlagenen JHWHs daliegen von einem Ende der Erde bis zum andern; sie werden nicht beklagt, nicht gesammelt und nicht begraben werden; zu Dünger auf dem Lande sollen sie werden. Jeremia 25:33

Kann wirklich ein 1000 jähriges Reich auf Erden stattfinden, wenn in Jeremia 4:23 und 25:33 geschrieben steht, dass nach der Wiederkunft Jesu die Erde wüst, leer und unbewohnt sein wird?

Kann wirklich ein 1000 jähriges Reich auf Erden stattfinden, wenn geschrieben steht, dass der wahre Christ nicht nach der Wiederkunft Jesu verwandelt oder umerzogen wird, sondern dass seine Verwandlung schon in dieser Welt und vor der Wiederkunft Jesu geschehen muss?

So steht es geschrieben:

Es ist für den Jünger genug, daß er sei wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausvater Beelzebul geheißen, wieviel mehr seine Hausgenossen! Matthäus 10:25

Der Jünger ist nicht über dem Meister; wenn er aber ganz vollendet ist, so wird er sein wie sein Meister. Lukas 6:40

Denn welche er zuvor versehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohns, auf daß derselbige der Erstgeborne sei unter vielen Brüdern. Römer 8:29

Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, also werden wir auch tragen das Bild des himmlischen. 1.Korinther 15:49

Von uns allen wurde der Schleier weggenommen, sodass wir die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel sehen können. Und der Geist des Herrn wirkt in uns, sodass wir ihm immer ähnlicher werden und immer stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln. 2.Korinther 3:18

Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2.Korinther 5:17

Als neue Menschen, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes und zur Gerechtigkeit, Heiligkeit und Wahrheit berufen, sollt ihr auch ein neues Wesen annehmen. Epheser 4:24

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war, Philipper 2:5

Belügt einander nicht, denn ihr habt eure alte, verdorbene Natur mit ihrem bösen Tun abgelegt und seid neue Menschen geworden, die ständig erneuert werden. Dies geschieht, indem ihr Christus immer ähnlicher werdet, so wie Gott es sich gedacht hat. Kolosser 3:9-10

Da nun Christus für uns im Fleisch litt, wappnet auch ihr euch mit demselben Gedanken, weil der Leidende im Fleisch mit Sündigen aufgehört hat, um nicht mehr das übrige seiner Lebenszeit in den Begierden der Menschen im Fleisch zu verbringen, sondern nach dem Willen Gottes. 1.Petrus 4:1-2

Da nun dies alles sich auflösen wird, in was für einer Weise müßt ihr da in heiligem Verhalten und in Frömmigkeit sein, um die Anwesenheit des Tages Gottes zu erwarten, ihm mit Fleiß entgegensehend, um dessentwillen die Himmel mit Glühen aufgelöst werden und die Elemente, in dieser Glut vergehend, zerschmelzen. 2.Petrus 3:11-12

Wer da sagt, er bleibe in ihm, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist. 1.Johannes 2:6

Kindlein, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. … 1.Johannes 3:7

Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tage des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 1.Johannes 4:17

Kann wirklich ein 1000 jähriges Reich auf Erden stattfinden, wenn in 1.Korinther 1:8 geschrieben steht, dass man am Tage der Wiederkunft Jesu ohne Schuld sein soll und nicht erst dann, nachdem Jesus gekommen ist?

es steht geschrieben :

Da nun dies alles sich auflösen wird, in was für einer Weise müßt ihr da in heiligem Verhalten und in Frömmigkeit sein, um die Anwesenheit des Tages Gottes zu erwarten, ihm mit Fleiß entgegensehend, um dessentwillen die Himmel mit Glühen aufgelöst werden und die Elemente, in dieser Glut vergehend, zerschmelzen. 2.Petrus 3:11-12

Während der tausend Jahre zwischen der ersten und der zweiten Auferstehung findet das Gericht über die Gottlosen statt. Der Apostel Paulus bezeichnet dieses Gericht als ein Ereignis, das der Wiederkunft Christi folgt: „Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr komme, welcher auch wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und den Rat der Herzen offenbaren.“ 1.Korinther 4,5. Daniel erklärt, daß, als der Alte kam, „das Gericht gegeben wurde den Heiligen des Höchsten“. Daniel 7,22 . Um diese Zeit herrschen die Gerechten als Könige und Priester Gottes. Johannes erklärt in der Offenbarung: „Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht … Sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.“ Offenbarung 20,4.6. Zu dieser Zeit werden, wie Paulus vorausgesagt hat, „die Heiligen die Welt richten“. 1.Korinther 6,2. Mit Christus richten die Gerechten die Gottlosen, indem sie deren Taten mit dem Gesetzbuch, der Bibel, vergleichen und jeden Fall nach den zu Lebzeiten geschehenen Werken entscheiden. Dann wird ihnen die Strafe, die sie erleiden müssen, nach ihren Werken zugemessen und ihrem Namen gegenüber in das Buch des Todes eingetragen.

Auch Satan und die bösen Engel werden von Christus und seinem Volk gerichtet. Paulus sagt: „Wisset ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden?“ 1.Korinther 6,3. Und Judas erklärt: „Die Engel, die ihr Fürstentum nicht bewahrten, sondern verließen ihre Behausung, hat er behalten zum Gericht des großen Tages mit ewigen Banden in der Finsternis.“ Judas 6.

Am Ende der tausend Jahre wird die zweite Auferstehung stattfinden. Dann werden die Gottlosen vom Tode auferweckt werden und vor Gott zur Vollstreckung des geschriebenen Urteils erscheinen. So heißt es in der Offenbarung, nachdem die Auferstehung der Gerechten beschrieben wurde, weiter: „Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden.“ Offenbarung 20,5. Und Jesaja erklärt hinsichtlich der Gottlosen, „daß sie versammelt werden als Gefangene in die Grube und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden“. Jesaja 24,22.

Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre.“ Offenbarung 20,1.2.

Johannes sagt in der Offenbarung die Verbannung Satans voraus, sowie die chaotischen Zustände und die Öde, in die die Erde verwandelt werden wird. Er sagt, daß diese Verhältnisse tausend Jahre lang so andauern werden. Nach der Schilderung der Szenen der Wiederkunft Christi und der Vernichtung der Ungerechten, fährt die Prophezeiung fort: „Ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit.“ Offenbarung 20,1-3.

Daß der Ausdruck „Abgrund“ die Erde in einem chaotischen und finsteren Zustand darstellt, geht aus anderen Schriftstellen hervor. Der biblische Bericht sagt über den Zustand der Erde „am Anfang“: „Die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe.“ 1.Mose 1,2. Die Prophetie sagt uns, daß die Erde zumindest teilweise in diesen Zustand zurückversetzt werden wird. In der Vorausschau auf den großen Tag Gottes erklärt der Prophet Jeremia: „Ich schaute das Land an, siehe, es war wüst und öde, und den Himmel, und er war finster. Ich sah die Berge an, und siehe, sie bebten, und alle Hügel wankten. Ich sah, und siehe, da war kein Mensch, und alle Vögel unter dem Himmel waren weggeflogen. Ich sah, und siehe, das Fruchtland war eine Wüste, und alle seine Städte waren zerstört vor dem Herrn und vor seinem grimmigen Zorn.“ Jeremia 4,23-26.

Das wird Satans Zuhause sein, in dem er mit seinen bösen Engeln tausend Jahre lang wohnen wird. Auf die Erde beschränkt wird er zu anderen Welten keinen Zugang haben, wird Wesen, die nie von Gott abgefallen sind, nicht versuchen oder belästigen können. In diesem Sinn ist er „gebunden“ — es ist ja keiner mehr da, über den er seine Macht ausüben kann. Er ist völlig von seiner Tätigkeit als Betrüger und Zerstörer abgeschnitten, die ihm so viele Jahrhunderte sein einziges Vergnügen war.“

Am Ende der tausend Jahre kommt Christus wieder zur Erde zurück. Er wird von allen Erlösten begleitet, und Engel bilden sein Gefolge. Während er in schrecklicher Majestät herabkommt, befiehlt er den toten Ungerechten aufzustehen und ihre Strafe zu empfangen. Da kommen sie hervor — eine mächtige Schar, zahllos wie Sandkörner am Meer. Welch ein Gegensatz zu denen, die bei der ersten Auferstehung auferweckt worden waren! Die Gerechten waren mit unsterblicher Jugend und Schönheit bekleidet. Die Bösen tragen die Spuren der Krankheit und des Todes.

Jedes Auge in der riesigen Menschenmenge schaut auf die Herrlichkeit des Gottessohnes. Einstimmig ruft die Schar der Gottlosen: „Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn!“ Nicht Liebe zu Jesus drängt sie zu dieser Äußerung. Die Kraft der Wahrheit ringt die Worte von ihren unwilligen Lippen ab. Wie die Bösen ins Grab gegangen waren, so kommen sie jetzt wieder hervor: mit derselben Feindschaft gegen Christus und derselben rebellischen Einstellung. Ihnen wird keine weitere Gnadenzeit gewährt, um die Fehler der Vergangenheit wiedergutzumachen. Dadurch würde überhaupt nichts gewonnen. Ein ganzes Leben des Ungehorsams hat ihre Herzen nicht weich gemacht. Würde ihnen eine weitere Gnadenfrist eingeräumt, dann würde sie auf dieselbe Weise verwendet wie die erste, um den göttlichen Forderungen auszuweichen und Rebellion gegen ihn zu schüren.

Christus kommt auf den Ölberg hernieder, von wo er nach seiner Auferstehung aufgefahren war und wo Engel die Verheißung seiner Rückkehr wiederholt hatten. Der Prophet sagt: „Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.“ „Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten … Und das ganze Land wird verwandelt werden in eine Ebene …“ „Und der Herr wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der Herr der einzige sein und sein Name der einzige.“ Sacharja 14,5.4.10.9. Wenn das neue Jerusalem in seinem blendenden Glanz aus dem Himmel herabkommt, wird es auf der Stelle ruhen, die bereits gereinigt und dafür vorbereitet ist, und dann betritt Christus mit seinem Volk und den Engeln die heilige Stadt.

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