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Hoffnung, wenn das Sichtbare vergeht …

Hoffnung, wenn das Sichtbare vergeht …
Es gibt Zeiten im Leben, in denen uns das Sichtbare entgleitet. Sicherheiten verschwinden, Pläne zerbrechen, Menschen gehen, Träume scheinen zu verblassen. Alles, worauf wir gebaut haben, wirkt plötzlich brüchig und instabil.

In solchen Momenten stellt sich die Frage: Worauf hoffe ich wirklich?

Die Bibel zeigt uns: Wahre Hoffnung wurzelt nicht im Sichtbaren, sondern im Unsichtbaren – in Gottes Treue, in seinen Verheißungen, in seiner Gegenwart, auch wenn wir sie nicht immer fühlen. Hoffnung bedeutet nicht, dass alles sofort wieder gut wird. Hoffnung bedeutet, zu wissen: Gott ist da, mitten im Zerbruch. Er hält mich fest, wenn alles andere loslässt.

In Römer 8,24 heißt es: „Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?“

Ihr Lieben, wahre Hoffnung geht tiefer. Sie sieht weiter. Sie erkennt, dass Gottes Wirken nicht an sichtbare Beweise gebunden ist.

Gott lädt dich ein, dein Herz neu auf ihn auszurichten. Nicht auf das, was du siehst – sondern auf das, was er versprochen hat. Seine Zusagen gelten auch dann, wenn die Umstände dagegen sprechen. Er sagt: „Ich verlasse dich nicht. Ich bin dein Friede. Ich bin deine Zukunft.“

Vielleicht ist gerade jetzt ein guter Moment, loszulassen, was du nicht mehr festhalten kannst – und neu festzuhalten, was ewig bleibt: Gottes Liebe. Seine Nähe. Seine Hoffnung.

Reflexionsfrage:
Wo hast du dich vielleicht zu sehr an das Sichtbare geklammert – und wo lädt Gott dich ein, neu auf ihn zu vertrauen?

Ich möchte dich ermutigen:
Auch wenn das Sichtbare vergeht – die Hoffnung in Jesus bleibt. Und sie ist stark genug, dich durchzutragen. Denn du bist nicht allein. Gott ist bei dir – heute, morgen und bis in Ewigkeit.

Ich wünsche dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag – und dass du heute neu spürst, wie treu Gott an deiner Seite ist, dich führt, stärkt und mit seiner Hoffnung erfüllt.

In Jesu Liebe verbunden, Andreas Keiper ღ

Kommentare

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Mischael 08.07.2025 11:56
Toll, 
ein sehr aufbauender Beitrag, welcher mich auch darauf hinweist und es mir auch somit wieder bewusster macht, das wir Kinder GOTTES niemals alleine sind.

Unserem HEILAND, HERRN JESUS CHRISTUS, sei Dank.
 
Jubel 08.07.2025 19:37
Hoffnung entsteht durch Geduld. Geduld entsteht, wenn wir in Krisen - an Jesus festhalten - das tun, was er sagt. Und Hoffnung lässt nicht zuschanden werden. 

Gott schafft in jeder Krise auch einen Ausweg - auf den wir aber ohne ihn nicht kommen würden. Und die Krisen sind unsere Wüstenzeiten, in denen unser Glaubensmuskel zum Einsatz kommt. 

Wenn wir aus unseren Gefühlen und Gemütsbewegungen leben, dann öffnen wir unserem natürlichem, egoistischem Wesen die Tür. Wenn wir aber einen lernbereiten Geist haben, und aus dem Heiligen Geist leben, der in uns wohnt, dann öffnen wir Gott die Tür.
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