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Anwalt verhaftet

Anwalt verhaftet
Gerichtsprozess gegen Gates: Anwalt verhaftet
27. Juni 2025
tkp
von Thomas Oysmüller
3,1 Minuten Lesezeit
Der niederländische Zivilprozess gegen Köpfe der Pandemie-Industrie soll im Juli beginnen. Im Vorfeld kämpft der Kläger mit Anschuldigungen des Staates und wurde verhaftet.

Seit 2023 versucht eine Gruppe prominenter niederländischer Anwälte die holländische Spitzenpolitik gemeinsam mit anderen Köpfen der Pandemie-Industrie, darunter Pfizer-Chef Albert Bourla und Bill Gates, vor Gericht zu bringen. Die Anwälte werfen den Angeklagten vor, absichtlich unsichere Impfstoffe gefördert zu haben. Am 9. Juli soll das Gerichtsverfahren nun wirklich beginnen, doch im Vorfeld läuft heftige Repression gegen die Kläger. Der Hauptanwalt sitzt in U-Haft, diese wurde bereits um 90 Tage verlängert.

Geklagt sind der ehemalige Ministerpräsident Mark Rutte, die Politiker Hugo de Jonge, Sigrid Kaag und Wopke Hoekstra, die Virologin Marion Koopmans, der Direktor des RIVM Jaap van Dissel, Agnes Kant, Pfizer-Chef Albert Bourla und Bill Gates. An der Spitze der Kläger steht der niederländische Anwalt Arno van Kessel, der gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Stassen die Klage am 14. Juli 2023 einreichte. TKP hat über den Rechtsstreit berichtet, als das Gericht die Klage angenommen hat.

Die Kläger werfen vor allem Bill Gates vor, durch seine Vertreter die Öffentlichkeit bewusst über die Sicherheit der Impfstoffe getäuscht zu haben, obwohl er wusste, dass diese „weder sicher noch wirksam“ seien. Der Prozess hat das Potential, so sagen manche coronakritischen Beobachter, die globale Pandemie-Industrie nachhaltig zu erschüttern.

Im Vorfeld kämpft Kläger Arno van Kessel mit Repression. Ihm wird nun vorgeworfen, Mitglied einer „kriminellen Organisation“, die angeblich gewaltsam die Regierung stürzen wolle. Demnach sei van Kassel ein „Souveränist“, in diesem Fall ein Konzept ähnlich den deutschen „Reichsbürgern“. Er würde, so der Vorwurf, den Staat ablehnen, keine Steuern zahlen wollen und sich als unabhängig von staatlicher Kontrolle verstehen. So soll es laut Quellen aus dem Umfeld des Anwalts am 11. Juni zu einer Hausdurchsuchung gekommen sein, worauf die Festnahme folgte.

Ein Anwalt als „Reichsbürger“ scheint absurd – wie ein veganer Metzger. Immerhin agiert er in seiner Profession explizit innerhalb der staatlichen Gewalt.

In einem Bericht zur Festnahme heißt es:

„Die Polizei hat am Mittwoch den 11. Juni an verschiedenen Orten im Land sieben Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, gemeinsam Straftaten begangen zu haben, die darauf abzielen, Waffen zu sammeln oder gefährliche Substanzen zu benutzen. Die Verdächtigen befinden sich unter totaler Beschränkung“, so die niederländische Polizei. „Die Ermittlungen der Polizei und des öffentlichen Ministeriums im Norden der Niederlande konzentrieren sich auf ein kriminelles Netzwerk, in dem eine große Anzahl der festgenommenen Verdächtigen Anhänger von anti-institutionellen Ideen sind und möglicherweise die Absicht haben, zu Gewalt zu greifen.“ Die Polizei bestätigt, unter anderem „Waffen, Munition, Betäubungsmittel, mögliche Sprengstoffe und potenziell gefährliche Substanzen“ beschlagnahmt zu haben.
Kritiker sehen in den Maßnahmen der Regierung einen Versuch, den unbequemen Kritiker zum Schweigen zu bringen. „Die Regierung scheint zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu wollen: Den lästigen Anwalt und die sogenannten Souveränisten,“ kommentiert ein Unterstützer van Kessels.

Der Prozess soll aber trotzdem am 9. Juli beginnen. Alle Unterlagen wurden fristgerecht eingereicht. Die Kläger wollen den Prozess durchziehen. Es handelt sich hierbei um ein Zivilverfahren und nicht um ein Strafverfahren. Maximal kann es also passieren, dass die Beschuldigten Schadensersatz zahlen müssen. Gates und auch die anderen prominenten Mitglieder müssen nicht vor Gericht erscheinen. Allerdings können Zeugen verpflichtend geladen werden.

Kommentare

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calando 27.06.2025 20:21
Verkehrte Welt, nicht?
 
(Nutzer gelöscht) 27.06.2025 21:06
Kann man gespannt sein, wie es enden wird. Denke Freispruch... leider
 
calando 27.06.2025 21:22
Freispruch für wen? Leider für den Anwalt?
 
calando 30.06.2025 14:52
Gates Gate“ eskaliert: Anwalt der Kläger gegen Bill Gates, Pfizer-Chef Bourla und NATO-Chef Rutte verhaftet – ohne Anklage
uncut-news.ch
Juni 30, 2025
Tipp/Must read/Topthema/Aktuell

In den Niederlanden vollzieht sich derzeit ein Vorgang, der in einem funktionierenden Rechtsstaat große Empörung hervorrufen müsste – doch die breite Öffentlichkeit bleibt weitgehend ahnungslos. Der prominente Jurist Arno van Kessel, bekannt für seine kritische Haltung gegenüber der Corona-Politik und seine juristische Offensive gegen internationale Machtfiguren wie Bill Gates, Mark Rutte und Pfizer-Chef Albert Bourla, wurde am 11. Juni 2025 von einem Spezialeinsatzkommando verhaftet – ohne Anklage, ohne Beweise, ohne Öffentlichkeit. Seither sitzt er in Untersuchungshaft, nun verlängert um weitere 90 Tage. Die offiziellen Begründungen klingen fadenscheinig – der Zeitpunkt ist hochpolitisch.

Die Verhaftung

Am frühen Morgen des 11. Juni wurde Van Kessel in seinem Haus von rund 15 Beamten abgeführt – gefesselt, geblendet, wie ein Schwerverbrecher. Der Vorwurf: mutmaßliche Zugehörigkeit zu einem „kriminellen Netzwerk“ mit „anti-institutionellem Gedankengut“. Was genau das bedeuten soll, bleibt bis heute unklar. Eine Anklage existiert nicht, konkrete Beweise wurden nicht vorgelegt. Medienberichten zufolge wurden auch bei anderen Personen Hausdurchsuchungen durchgeführt, teilweise mit spektakulären Meldungen über angebliche Sprengstoffe – die sich später als harmloses Feuerwerk herausstellten.

Ein politisch hochsensibler Kontext

Der entscheidende Punkt aber ist der zeitliche Zusammenhang. Van Kessel ist der zentrale juristische Kopf hinter einer international beachteten Klage, die am 9. Juli 2025 in den Niederlanden zur Verhandlung kommen soll. Im Fokus der Klage: die Rechtmäßigkeit der COVID-19-Impfpolitik, mögliche Verletzungen des Nürnberger Kodex, sowie der Vorwurf, dass die mRNA-Injektionen eine unzulässig experimentelle Technologie darstellen, deren Einführung politisch erzwungen und gesundheitlich verheerend war.

Beklagte sind keine Geringeren als Bill Gates, der niederländische Ex-Premier Mark Rutte, Ex-Gesundheitsminister Hugo de Jonge sowie Pfizer-CEO Albert Bourla.

Dass Van Kessel just in den Wochen vor diesem Prozess neutralisiert wurde, lässt für viele Beobachter nur einen Schluss zu: Hier geht es nicht um Rechtsprechung, sondern um Machtkontrolle.

Isolation, Einschüchterung, Ausschaltung
Van Kessel wurde zunächst vollständig isoliert: kein Kontakt zur Außenwelt, kein Mandantengespräch, keine Möglichkeit zur Verteidigung. Erst nach über zwei Wochen wurden die Haftbedingungen gelockert. Doch der Schaden war da bereits angerichtet. Parallel hat die niederländische Anwaltskammer ein Berufsverfahren gegen ihn eingeleitet, mit dem Ziel, ihn von der Verhandlung fernzuhalten. Es scheint gelungen: Van Kessel wird am 9. Juli nicht selbst auftreten können – ein schwerer Schlag für die Klägerseite und ein demokratisches Armutszeugnis.

Medienversagen und systematische Ausgrenzung
Die großen niederländischen Medien berichten entweder gar nicht oder übernehmen unkritisch die Formulierungen der Staatsanwaltschaft. Von „Souveränen“, „Verschwörungstheoretikern“ und „staatsfeindlicher Ideologie“ ist die Rede – Narrative, die der Öffentlichkeit suggerieren sollen, hier handele es sich um gefährliche Randfiguren. Was kaum thematisiert wird: Van Kessel ist ein erfahrener, international geschätzter Anwalt, der stets auf gewaltfreie juristische Mittel setzte. Sein tatsächliches Verbrechen scheint eher in der juristischen Bedrohung für Eliten und Konzerne zu liegen.

Recht oder Repression?
Die Frage, die sich stellt, ist brisant: Handelt es sich hier noch um ein rechtsstaatliches Verfahren? Oder erleben wir die systematische Kriminalisierung legitimer Kritik an staatlich-corporatem Machtmissbrauch?

Wenn ein Anwalt, der mächtige Persönlichkeiten verklagt, mit Gewalt aus dem Verkehr gezogen wird, ohne dass der Öffentlichkeit nachvollziehbare Gründe präsentiert werden – dann ist das keine „normale Ermittlung“ mehr. Dann sprechen wir von politischer Justiz.

Gewalt aus dem Verkehr gezogen wird, ohne dass der Öffentlichkeit nachvollziehbare Gründe präsentiert werden – dann ist das keine „normale Ermittlung“ mehr. Dann sprechen wir von politischer Justiz.

Fazit: Der Rechtsstaat im Stresstest
Der Fall Arno van Kessel wirft ein grelles Licht auf die fragilen Zustände europäischer Demokratien im Jahr 2025. Wer zu mächtig ist, wird nicht verklagt – wer es versucht, wird entfernt. Dass dieser Vorgang in einem EU-Mitgliedsstaat ohne öffentliche Debatte über die Bühne geht, ist alarmierend.

Die Verhandlung am 9. Juli wird ohne den Hauptkläger stattfinden – ein Etappensieg für jene, die sich über dem Recht wähnen. Ob Van Kessel je ein gerechtes Verfahren oder gar Rehabilitierung erfährt, bleibt ungewiss. Doch sein Fall markiert einen Wendepunkt: Wenn unabhängige Anwälte ins Visier geraten, ist die Demokratie selbst in Gefahr.

Quelle: Deken van de orde van advocaten zet schorsingsprocedure tegen van Kessel in gang
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