weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Das versperrte Paradies (von Wilhelm Busch)

Das versperrte Paradies (von Wilhelm Busch)
Ums Paradies ging eine Mauer
Hübsch hoch vom besten Marmelstein
der Kain, als ein Bub, ein schlauer,
denkt sich: ich komme doch hinein.
Er stieg hinauf zu diesem Zwecke
an einer Leiter mäuschenstumm.
Da schlich der Teufel um die Ecke
und stieß ihn samt der Leiter um.
Der Vater Adams, der`s gesehen,
sprach, während er ihn liegen ließ:
Du Schlingel! Dir ist recht geschehen!
So kommt man nicht ins Paradies.

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Arina 28.06.2025 09:15
Das versperrte Paradies,


ein wunderbares lyrisches Gedicht, dass drei Strophen umfasst. Das Gedicht stellt menschliche
Emotionen  wie  Schmerz Trauer, und Sehnsucht in den Mittelpunkt.
Es ist eine Reflexion über die Konsequenzen und Entscheidungen und die daraus resultierenden
Entfremdung von Eigenen und Vertrauten (Heimat). Sünde, Heimweh, Gewissen und Klage vor 
Wehmut, Verlorenheit und Verstörung werden dem Leser vermittelt.
 
Arina 28.06.2025 10:41
Die aufgeführten Emotionen sind eng verbunden in der Beziehungen zu Menschen.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren