Tod eines Kindes
13.06.2025 15:05
Tod eines Kindes
13.06.2025 15:05
Tod eines Kindes
https://tilman-holze-stiftung.de/verbunden-mit-christiane-und-erhard-holze/
Wie gehen Eltern mit dem Tod ihres Kindes um?
Im Beispiel stirbt der Sohn durch Drogenkonsum.
Hätte dies verhindert werden können?
Bitte nur respektvolle Kommentare.
Wie gehen Eltern mit dem Tod ihres Kindes um?
Im Beispiel stirbt der Sohn durch Drogenkonsum.
Hätte dies verhindert werden können?
Bitte nur respektvolle Kommentare.
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 18:33
Eine sehr sehr schwieriges Thema. Ich habe keine Ahnung wie man mit dem Tod seines Kindes umgeht. Ich kann nur empfehlen Betroffene zu fragen und ihnen zuzuhören. Ich möchte ein Buch empfehlen:
"Mitten aus dem Leben" von Arne Kopfermann
Durch einen Autounfall verlieren Arne Kopfermann und seine Frau ihre 10-jährige Tochter Sara. Hier erzählt er seine Geschichte mit all ihren erschütternden, aber auch wundersamen Momenten. Sein Bericht geht unter die Haut, weil er es schafft, das auszudrücken, was so schwer in Worte zu fassen ist. Er erzählt vom unterschiedlichen Umgang mit der Trauer, dem Aufgeben von falschen Glaubensvorstellungen und dem Ringen mit Gott. Aber auch vom Festhalten an der Liebe gegen alle Widerstände und von ewiger Hoffnung. Ein Buch für alle, die angesichts eigener Verlusterfahrungen verzweifelt resignierend, aber auch hoffnungsvoll kämpferisch den Weg zurück ins Leben suchen - und für die, die solche Menschen begleiten.
"Mitten aus dem Leben" von Arne Kopfermann
Durch einen Autounfall verlieren Arne Kopfermann und seine Frau ihre 10-jährige Tochter Sara. Hier erzählt er seine Geschichte mit all ihren erschütternden, aber auch wundersamen Momenten. Sein Bericht geht unter die Haut, weil er es schafft, das auszudrücken, was so schwer in Worte zu fassen ist. Er erzählt vom unterschiedlichen Umgang mit der Trauer, dem Aufgeben von falschen Glaubensvorstellungen und dem Ringen mit Gott. Aber auch vom Festhalten an der Liebe gegen alle Widerstände und von ewiger Hoffnung. Ein Buch für alle, die angesichts eigener Verlusterfahrungen verzweifelt resignierend, aber auch hoffnungsvoll kämpferisch den Weg zurück ins Leben suchen - und für die, die solche Menschen begleiten.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 19:33
Arne Kopfermann war vor ein paar Jahren als Gastredner in unserer Gemeinde und es war so sehr überzeugend, wie er in voller Ehrlichkeit die tragische Geschichte erzählt hat, wie er mit der Realität fertig werden musste.
Und dass so einem gläubigen Menschen so ein Schicksal passieren muss.
Auch in unserer Gemeinde waren ausgerechnet die „Ältesten“, die vor ca30 Jahren an der Gründung der Gemeinde beteiligt waren und Vorbilder im Glauben von dem selbst gewählten Schicksal ihrer Söhne betroffen.
Da fragt man sich durchaus, wie so etwas sein kann.
Und dass so einem gläubigen Menschen so ein Schicksal passieren muss.
Auch in unserer Gemeinde waren ausgerechnet die „Ältesten“, die vor ca30 Jahren an der Gründung der Gemeinde beteiligt waren und Vorbilder im Glauben von dem selbst gewählten Schicksal ihrer Söhne betroffen.
Da fragt man sich durchaus, wie so etwas sein kann.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 20:00
"Hätte dies verhindert werden können?"
Da ich den speziellen Hergang und Verlauf zu diesem Tod nicht kenne, ist diese Frage nicht zu beantworten.
Dazu muss man Näheres wissen.
Der arme Bub.
Vater unser.....🙏
Da ich den speziellen Hergang und Verlauf zu diesem Tod nicht kenne, ist diese Frage nicht zu beantworten.
Dazu muss man Näheres wissen.
Der arme Bub.
Vater unser.....🙏
Alysa 13.06.2025 21:13
Vor 9 Jahren verloren wir unseren Sohn. Ich/wir hatte(n) ihn 19 Jahre lang nach einem Unfall, durch den er mehrfach schwerstbehindert war, gepflegt. Uns war der Gedanke, dass er eines Tages von uns gehen würde, immer präsent. "Ein (epileptischer) Anfall kann mal der letzte sein", war der Satz, der uns begleitete.
Und doch kam alles anders.
Eines Morgens fand ich ihn leblos in seinem Pflegebett. Für ihn war es sicherlich eine Erlösung und ich fühlte mich in den ersten Tagen wie von einer Last befreit, auch wenn mir unser jüngster Sohn nach wie vor fehlt. Allerdings kam ich kaum zum Nachdenken. Ich bekam ganz schnell das Angebot, in meinen Beruf einzusteigen, den ich schon dreißig Jahre zuvor aus familiären Gründen aufgegeben hatte.
Kurze Zeit danach brach unsere Familie auseinander. Das war ein viel härterer Schlag für mich. Aber Gott hat mich seither Wege geführt, die ich nicht erwartet hatte... die gut waren und...sind.
Nach einigen Jahren Berufstätigkeit in einem völlig anderen Ort bin ich zurück in meiner jahrelangen Heimat. Das Grab meines Sohnes wird von meinem Ex-Mann wunderschön gepflegt. Ich freue mich daran, weiß aber gleichzeitig, dass mein Sohn jetzt "eine Etage höher" "wohnt".
Momentan nähere ich mich meiner Tochter wieder an, die etwa 30km entfernt wohnt. Mein
ältester Sohn brach den Kontakt zu mir vor 8 Jahren abrupt ab, als ich die gemeinsame Wohnung verlassen musste.
Meine Kinder warfen mir vor, ich hätte sie vernachlässigt...da ist sicher was dran...
Nunja... ich vertraue darauf, dass Gott auch diese Situation im Blick hat und Veränderungen schenken kann.
Ich möchte mit all diesen Lebensereignissen nicht hadern, denn Gott ist mir nah und ich weiß mich getragen und geborgen.
Und doch kam alles anders.
Eines Morgens fand ich ihn leblos in seinem Pflegebett. Für ihn war es sicherlich eine Erlösung und ich fühlte mich in den ersten Tagen wie von einer Last befreit, auch wenn mir unser jüngster Sohn nach wie vor fehlt. Allerdings kam ich kaum zum Nachdenken. Ich bekam ganz schnell das Angebot, in meinen Beruf einzusteigen, den ich schon dreißig Jahre zuvor aus familiären Gründen aufgegeben hatte.
Kurze Zeit danach brach unsere Familie auseinander. Das war ein viel härterer Schlag für mich. Aber Gott hat mich seither Wege geführt, die ich nicht erwartet hatte... die gut waren und...sind.
Nach einigen Jahren Berufstätigkeit in einem völlig anderen Ort bin ich zurück in meiner jahrelangen Heimat. Das Grab meines Sohnes wird von meinem Ex-Mann wunderschön gepflegt. Ich freue mich daran, weiß aber gleichzeitig, dass mein Sohn jetzt "eine Etage höher" "wohnt".
Momentan nähere ich mich meiner Tochter wieder an, die etwa 30km entfernt wohnt. Mein
ältester Sohn brach den Kontakt zu mir vor 8 Jahren abrupt ab, als ich die gemeinsame Wohnung verlassen musste.
Meine Kinder warfen mir vor, ich hätte sie vernachlässigt...da ist sicher was dran...
Nunja... ich vertraue darauf, dass Gott auch diese Situation im Blick hat und Veränderungen schenken kann.
Ich möchte mit all diesen Lebensereignissen nicht hadern, denn Gott ist mir nah und ich weiß mich getragen und geborgen.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 21:35
Alysa
"Vor 9 Jahren verloren wir unseren Sohn. Ich/wir hatte(n) ihn 19 Jahre lang nach einem Unfall, durch den er mehrfach schwerstbehindert war, gepflegt..."
🤗❤️🙏💪🥲
"Vor 9 Jahren verloren wir unseren Sohn. Ich/wir hatte(n) ihn 19 Jahre lang nach einem Unfall, durch den er mehrfach schwerstbehindert war, gepflegt..."
🤗❤️🙏💪🥲
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 22:01
Du bist eine ganz bemerkenswerte Frau, liebe Alysa. Es freut mich, dass du hier unter uns weilst. Das gilt auch für andere von euch, ihr Lieben. Danke für diesen Blog!
Pastor Johannes Holmer hat eine Tochter verloren und es ist ein ermutigendes Buch entstanden. Ich muss es heraussuchen. Ich glaube ich habe es an meinen Arbeitsplatz mitgenommen.
Pastor Johannes Holmer hat eine Tochter verloren und es ist ein ermutigendes Buch entstanden. Ich muss es heraussuchen. Ich glaube ich habe es an meinen Arbeitsplatz mitgenommen.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 22:01
Ich verlor vor 4 Jahre meine kleine Schwester aufgrund eines Unfalls.
Hinterher kam es auch bei uns zur Spaltung in der Familie.
Zum Glück sind wir wieder alle vereint und lassen uns nicht mehr los.
Aber das ging ca. 2 Jahre so, die Spaltung.
Wir sind nun sehr innig miteinander und dankbar das wir uns haben.
Das hat die Zeit gebracht.
Das liebe Alysa wünsche ich Dir auch von ganzen Herzen!
Das Du Deine Familie wieder zurück bekommst und ihr Euch nicht mehr los lasst.
Du hast grosses geleistet, ich hoffe Deine Lieben wissen das irgend wann zu schätzen!
Ist doch klar das dabei Anderes zu kurz kommt.
Zur Blogfrage:
Wie Eltern mit dem Tod ihres Kindes umgehen?
Ich denke sehr unterschiedlich und manchmal sehr individuell.
Hinterher kam es auch bei uns zur Spaltung in der Familie.
Zum Glück sind wir wieder alle vereint und lassen uns nicht mehr los.
Aber das ging ca. 2 Jahre so, die Spaltung.
Wir sind nun sehr innig miteinander und dankbar das wir uns haben.
Das hat die Zeit gebracht.
Das liebe Alysa wünsche ich Dir auch von ganzen Herzen!
Das Du Deine Familie wieder zurück bekommst und ihr Euch nicht mehr los lasst.
Du hast grosses geleistet, ich hoffe Deine Lieben wissen das irgend wann zu schätzen!
Ist doch klar das dabei Anderes zu kurz kommt.
Zur Blogfrage:
Wie Eltern mit dem Tod ihres Kindes umgehen?
Ich denke sehr unterschiedlich und manchmal sehr individuell.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 22:05
Engeli 14.06.2025 00:04
Roland Kachler Theologe und Psychotherapeut hatte seinen 16jährigen Sohn verloren Danach veränderte er seinen bisherigen Ansatz in der Trauerarbeit und Trauerbegleitung
Er hat ein paar sehr schöne und berührende Bücher geschrieben
Er hat ein paar sehr schöne und berührende Bücher geschrieben
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 00:08
Ich habe das Buch von Roland Kachler gelesen während meiner Trauerzeit.
Ich konnte davon nichts für mich ab gewinnen und es brachte mir gar nichts.
Fand es sogar eher lästig, rückblickend betrachtet.
Der Trauernde braucht nicht immer Bücher, sondern oftmals einfach nur seine Ruhe.
Ich konnte davon nichts für mich ab gewinnen und es brachte mir gar nichts.
Fand es sogar eher lästig, rückblickend betrachtet.
Der Trauernde braucht nicht immer Bücher, sondern oftmals einfach nur seine Ruhe.
Engeli 14.06.2025 00:09
Der Mensch empfindet es als "unnatürlich" , wenn Kinder vor den Eltern gehen.
Egal in welchem Alter.
Jeder von uns geht mit Trauer anders um und braucht andere Form von Unterstützung und Begleitung.
Insbesondere der Tod eines Kindes wird als besonders belastend empfunden.
Gut, wenn man Halt im Glauben finden kann
Egal in welchem Alter.
Jeder von uns geht mit Trauer anders um und braucht andere Form von Unterstützung und Begleitung.
Insbesondere der Tod eines Kindes wird als besonders belastend empfunden.
Gut, wenn man Halt im Glauben finden kann
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 02:13
Ich habe allergrößten Respekt vor all jenen, die einen schweren Verlust erlitten und eine nahestehenden Menschen verloren haben und damit umgehen müssen. Am meisten hilft vermutlich die Nähe vertrauter Menschen,- die einfach nur da sind,- nicht um viele Worte zu machen, sondern um vielleicht praktische Unterstützung zu leisten,- wenn der Trauernde innerlich gelähmt vom Schmerz, seinen Alltag vorübergehend nicht bewältigen kann.
Alleshinterfragen 14.06.2025 10:26
Ich danke Euch allen für die ehrlichen persönlichen Kommentare. Ich möchte sie einfach so stehen lassen und jetzt nichts dazu schreiben.
Medusa 14.06.2025 11:50
Bei dem schrecklichen Amoklauf in Graz haben auch die Eltern des Täters ihr Kind verloren.
Sie werden zusätzlich davon belastet, was ihr Kind getan hat.
In unserer Gebetsecke wurde ganz bewusst auch für sie gebetet.
Das fand ich sehr wichtig, deshalb habe ich mich diesem Gebet angeschlossen.
Sie werden zusätzlich davon belastet, was ihr Kind getan hat.
In unserer Gebetsecke wurde ganz bewusst auch für sie gebetet.
Das fand ich sehr wichtig, deshalb habe ich mich diesem Gebet angeschlossen.
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 11:57
Das ist ein ich finde schöner Trauerblog und darf nicht politisch instrumentalisiert werden!!!!!
Alleshinterfragen, ich hoffe Du weisst als empfindsame Frau wie Du jetzt damit um zu gehen hast!!!!!
Alleshinterfragen, ich hoffe Du weisst als empfindsame Frau wie Du jetzt damit um zu gehen hast!!!!!
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 12:18
Ich möchte noch speziell zum Blogthema /Eingangstext etwas sagen:
Eine weitschichtige Bekannte von mir hat ihren Sohn auch aufgrund von Drogensucht verloren.
Es war vor 3 Jahre.
In diesem Fall lief vieles schief, was ich nicht nach voll ziehen konnte.
Ob der Tod von ihrem Marcel hätte verhindert werden können, weiss ich nicht Wirklich.
Aber das Ganze hätte ein ganz anderen Verlauf (positiveren) genommen, wenn die Mutter anders gehandelt hätte.
Sie hat auf meinen Rat nicht gehört.
Heute sagt sie:" Ach hätte ich doch", "ich bereue so...."
Zu spät!
Eine weitschichtige Bekannte von mir hat ihren Sohn auch aufgrund von Drogensucht verloren.
Es war vor 3 Jahre.
In diesem Fall lief vieles schief, was ich nicht nach voll ziehen konnte.
Ob der Tod von ihrem Marcel hätte verhindert werden können, weiss ich nicht Wirklich.
Aber das Ganze hätte ein ganz anderen Verlauf (positiveren) genommen, wenn die Mutter anders gehandelt hätte.
Sie hat auf meinen Rat nicht gehört.
Heute sagt sie:" Ach hätte ich doch", "ich bereue so...."
Zu spät!
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 12:24
Als Mutter über den Tod des eigenen Kindes überhaupt nachzudenken, einfach furchtbar ! 🥲
Ich danke Jesus dafür, das ich davon bisher nicht selbst betroffen bin, und bete für Mütter und Väter die es betroffen hat 🙏🏻🧚♀️🫶
Ich danke Jesus dafür, das ich davon bisher nicht selbst betroffen bin, und bete für Mütter und Väter die es betroffen hat 🙏🏻🧚♀️🫶
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 12:27
Habe es als Kind mit sechs Jahren erlebt, wie meine ältere Schwester nach einer einfachen OP starb.
Ich habe an die Trauer meiner Eltern selbst keine Erinnerung mehr.
Aber eine Kundin von uns fragte mich, wie es meiner Mutter gehe.
Ich soll damals geantwortet haben. “Annegret war Mutters Sonnenschein und seitdem sie tot ist, ist Mutter ganz traurig“
Diese Dame erzählte es meiner Mutter, der daraufhin klar wurde, dass sie vier weitere Kinder hat, die durch die Trauer nicht Schaden nehmen dürfen.
Angeblich hat meine Mutter zuvor nur noch wie ein Roboter funktioniert.
Ich habe an die Trauer meiner Eltern selbst keine Erinnerung mehr.
Aber eine Kundin von uns fragte mich, wie es meiner Mutter gehe.
Ich soll damals geantwortet haben. “Annegret war Mutters Sonnenschein und seitdem sie tot ist, ist Mutter ganz traurig“
Diese Dame erzählte es meiner Mutter, der daraufhin klar wurde, dass sie vier weitere Kinder hat, die durch die Trauer nicht Schaden nehmen dürfen.
Angeblich hat meine Mutter zuvor nur noch wie ein Roboter funktioniert.
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 12:28
Wie die Mutter damit umgeht?
Sie trauert um ihren Marcel, sagt aber zugleich:
"Es war besser so.
Ich hätte das nicht mehr überstanden", so ihre Worte.
Zum Geburtstag werden am Grab soviele Luftballons zum Himmel geschossen, wieviele Jahre der Sohn an diesem Tag geworden wäre.
Sie trauert um ihren Marcel, sagt aber zugleich:
"Es war besser so.
Ich hätte das nicht mehr überstanden", so ihre Worte.
Zum Geburtstag werden am Grab soviele Luftballons zum Himmel geschossen, wieviele Jahre der Sohn an diesem Tag geworden wäre.
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 13:12
Ein Mandant von mir war schwer drogenbhängig, ja sogar Polytoxikomane. Mehrfach hatte ich ihn verteidigt , er hatte seine eigene Mutter bestohlen, sogar ihren Schmuckkasten aus dem Haus getragen, in seinem Wahn in Kaufhäusern gestohen. Immer wieder war er im Gefängnis, die Therapien brachten nichts.
Seine Mutter, die fünf Kinder hatte, davon vier aufrechte junge Menschen, erklärte mir mal am Telefon, sie würde ihre Sohn Tony lieber auf dem Friefhof besuchen, als das Elend mit anzusehen.
Tony ist nicht alt geworden.
Seine Mutter, die fünf Kinder hatte, davon vier aufrechte junge Menschen, erklärte mir mal am Telefon, sie würde ihre Sohn Tony lieber auf dem Friefhof besuchen, als das Elend mit anzusehen.
Tony ist nicht alt geworden.
Alleshinterfragen 14.06.2025 14:51
Es ist schrecklich, was die Sucht mit den Menschen macht.
Schlimm ist auch, wie viele Menschen psychisch auffällig sind.
Deshalb lasse ich auch die Aussage zum Selbstmord des Attentäters stehen.
Letztens meinte die Physiotherapeutin, die Süchtigen seinen doch ein bisschen selbst schuld an ihrer Krankheit. Als ich daraufhin unsere Bewohner verteidigte, schnappte einer davon eine Aussage von mir auf und bezog sie auf sich selbst und machte mir deshalb heute Nacht bei der Nachtbereitschaft aggressive Vorwürfe.
In solchen Augenblicken überlege ich auch immer, was mein "Kampf gegen die Windmühlen" bringt.
Schlimm ist auch, wie viele Menschen psychisch auffällig sind.
Deshalb lasse ich auch die Aussage zum Selbstmord des Attentäters stehen.
Letztens meinte die Physiotherapeutin, die Süchtigen seinen doch ein bisschen selbst schuld an ihrer Krankheit. Als ich daraufhin unsere Bewohner verteidigte, schnappte einer davon eine Aussage von mir auf und bezog sie auf sich selbst und machte mir deshalb heute Nacht bei der Nachtbereitschaft aggressive Vorwürfe.
In solchen Augenblicken überlege ich auch immer, was mein "Kampf gegen die Windmühlen" bringt.
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 15:01
Dein Kampf ist nicht gegen Windmühlen, auch wenn es Dir manchmal so vor kommt, Alleshinterfragen!
Allerdings hätte ich meine Kraft für diesen Kampf in dem Fall besser gegen die Therpeutin eingesetzt, als für den Mitbewohner.
Soweit darf es nämlich nicht kommen, dass Du die Sucht (einen Süchtigen) verteidigen musst!
Ich sende Dir Gottes Schutz und Segen.🙏
Allerdings hätte ich meine Kraft für diesen Kampf in dem Fall besser gegen die Therpeutin eingesetzt, als für den Mitbewohner.
Soweit darf es nämlich nicht kommen, dass Du die Sucht (einen Süchtigen) verteidigen musst!
Ich sende Dir Gottes Schutz und Segen.🙏
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 16:10
Für Alleshinterfragen.
Bitte nimm es Dir Herzen.🤗
Bitte nimm es Dir Herzen.🤗
Alleshinterfragen 15.06.2025 08:47
Herzlichen Dank, Frau Sausewind für Deine Statements.
Danke auch an alle, die hier mit Fingerspitzengefühl mit diskutiert haben.
Danke auch an alle, die hier mit Fingerspitzengefühl mit diskutiert haben.
(Nutzer gelöscht) 15.06.2025 11:04
Danke auch Dir, Alleshinterfragen.
Du hast wirklich Fingerspitzengefühl gezeigt, wie mir aufgefallen ist.
Und ja, auch Andere.
Du hast wirklich Fingerspitzengefühl gezeigt, wie mir aufgefallen ist.
Und ja, auch Andere.
Palmeros 15.06.2025 12:11
Ein Kind zu verlieren ist wie eine Amputation . Ein Teil des Körpers der fehlt und nicht mehr
nachwächst. Man lernt mit der Zeit damit umzugehen, aber es ist nie mehr so wie davor. 🤔
nachwächst. Man lernt mit der Zeit damit umzugehen, aber es ist nie mehr so wie davor. 🤔
Jeshua 15.06.2025 12:48
Eine Glaubens Freundin hat ihren 21 jährigen Sohn am Tag seines Selbstmordes noch versucht mit Mund zu Mund beatmund zu retten.
Als er 10 Tage wegen noch verschiedenen Untersuchungen ihn der Aufbewahrung lag und dann zur Ansicht bettetet wurde.
Rief sie uns engste Freundinnen an und meinte ihn der Bibel steht das Jesus die Toten auferweckt wenn wir beten.
Ein Schock für mich da ich schwer mit tot umgehen kann.
Aber es war egal wir mussten unserer Schwester ihm glauben beistehen.
1, 5 Stunden standen wir am offenen Sarg und es war eine Luft zum schneiden. Beteten für diesen Sohn beteten für die Mutter für die Schwester....
Die mitgebrachte Hose der Mutter sein Plüsch Tier und heißen Tee stand bereit wenn er nach ihrer Aussage aufwachte.
Es war für uns eine Herausforderung sie da zu stützen aber ihr nicht das zu nehmen was sie glaubte.
Nach 1,5 Stunden sagte ich ihr.
Komm lass ihn gehen, er ist bei Jesus und sie verstand er ist gegangen.
Das war ein Schmerz die uns sehr begleitet hatte.
Als er 10 Tage wegen noch verschiedenen Untersuchungen ihn der Aufbewahrung lag und dann zur Ansicht bettetet wurde.
Rief sie uns engste Freundinnen an und meinte ihn der Bibel steht das Jesus die Toten auferweckt wenn wir beten.
Ein Schock für mich da ich schwer mit tot umgehen kann.
Aber es war egal wir mussten unserer Schwester ihm glauben beistehen.
1, 5 Stunden standen wir am offenen Sarg und es war eine Luft zum schneiden. Beteten für diesen Sohn beteten für die Mutter für die Schwester....
Die mitgebrachte Hose der Mutter sein Plüsch Tier und heißen Tee stand bereit wenn er nach ihrer Aussage aufwachte.
Es war für uns eine Herausforderung sie da zu stützen aber ihr nicht das zu nehmen was sie glaubte.
Nach 1,5 Stunden sagte ich ihr.
Komm lass ihn gehen, er ist bei Jesus und sie verstand er ist gegangen.
Das war ein Schmerz die uns sehr begleitet hatte.
Alleshinterfragen 15.06.2025 13:55
Danke Jeshua für Deinen Beitrag.
Es ist wirklich schwer für eine Mutter, den Tod des Kindes anzunehmen und nicht zu resignieren und weiterhin im Glauben zu leben.
Meist fehlen uns Außenstehende die Worte des Trostes. Sollen wir die Mutter in Watte packen? Wieviel Nähe kann sie zulassen? Alles keine einfache Situation.
Manche Familien schweißt so eine Situation wieder zusammen, andere zerbrechen daran.
Es ist wirklich schwer für eine Mutter, den Tod des Kindes anzunehmen und nicht zu resignieren und weiterhin im Glauben zu leben.
Meist fehlen uns Außenstehende die Worte des Trostes. Sollen wir die Mutter in Watte packen? Wieviel Nähe kann sie zulassen? Alles keine einfache Situation.
Manche Familien schweißt so eine Situation wieder zusammen, andere zerbrechen daran.

Jetzt
In meiner Gemeinde habe ich es miterlebt, dass bei zwei Familien -jeweils ein Sohn- sich das Leben genommen hat. Beide jungen Männer hatten schon früher Probleme mit Depressionen.
Trotzdem brach eine Welt zusammen, Frage nach Verantwortung, Schuld ....
Das war eine Glaubensprobe einerseits- auch eine Probe für die Ehe , weil man unterschiedlich trauert.
Damals hatte ich dem einen Ehepaar etwas später einen Brief geschrieben, in dem stand:
" Was Gott nicht verhindert hat, konntet Ihr auch nicht verhindern."
Wie mir die Frau Jahre später mitteilte, hatte ihr das damals ganz viel geholfen, ihre Schuldgefühle zu vermindern.