" Den Geist dämpfet nicht " - ein echtes Problem bei uns Menschen
08.06.2025 15:18
" Den Geist dämpfet nicht " - ein echtes Problem bei uns Menschen
08.06.2025 15:18
" Den Geist dämpfet nicht " - ein echtes Problem bei uns Menschen
" Den Geist dämpfet nicht "
Am Pfingstsonntag 1905 predigte in der Strassburger Kirche St. Nikolai der evangelische Vikar Albert Schweitzer (1875-1965), der später als Arzt und Theologe Weltberühmtheit erlangen sollte. 1952 wurde er sogar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sein Predigttext: «Den Geist dämpfet nicht!»
Schnell kam der damals 30jährige Theologe zur Sache, mit dem Blick in die Kirche seiner Zeit: Eigentlich wollte der Geist Gottes bewirken, dass ein heiliges Feuer ausbreche. «Doch das Feuer kann nicht ausbrechen, weil es keine Luft und Nahrung hat», hörten die Gottesdienstbesucher von der Kanzel.
Schweitzer klagte aber nicht nur, er nannte auch die Gründe für diesen Zustand: «Der heilige Geist wird gedämpft durch die Ordnung und durch die Vernunft.» Es läge an unseren wohlorganisierten Kirchen, dass der Geist Gottes gedämpft und gebremst würde. Weiter erläuterte Schweitzer, dass der Heilige Geist ein «Unbekümmertsein um das Urteil der Menschen, eine gewisse Überspanntheit»" sei.
Seit dem ersten Pfingstfest sei von unvernünftigen Menschen der Geist Christi über die Welt ausgegangen. An Vernünftigen gäbe es auch in der Kirche keinen Mangel, aber an solchen, die unverrückt im Geiste handeln und reden, damit aber der Welt überspannt erscheinen. «Seid nicht zu vernünftig», rief der Vikar in seiner Pfingstpredigt in die Kirche St. Nikolai.
Ordnung und Vernunft bremsen Gottes Geist? Nicht wenige Zeitgenossen leben heute in der Sehnsucht nach Ordnung und vernünftigen Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Das steht doch auch schon in der Bibel: «Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.» Wir müssen hierbei sicher zwei Ebenen auseinanderhalten. Wenn es um unsere sozialen Belange und Regelungen geht, dann muss es ordentlich und vernünftig zugehen.
Sein Wirken entspricht aber nicht immer unseren menschlichen Vorstellungen und Wünschen. Er ist eben Gott in Allmacht und Allwissenheit. Wird das Wirken des Geistes Gottes in kleinliche religiöse Kanäle festgelegt und durch bürgerliche Ordnungsvorstellungen geregelt, dann - das meinte der Strassburger Prediger vor mehr als 100 Jahren! - wird der Heilige Geist gedämpft und gebremst. Das ist auch heute noch die Warnung und Mahnung zu Pfingsten.
Datum: 10.06.2011
Autor: Wilhelm Drühe
Quelle: idea Deutschland
Am Pfingstsonntag 1905 predigte in der Strassburger Kirche St. Nikolai der evangelische Vikar Albert Schweitzer (1875-1965), der später als Arzt und Theologe Weltberühmtheit erlangen sollte. 1952 wurde er sogar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sein Predigttext: «Den Geist dämpfet nicht!»
Schnell kam der damals 30jährige Theologe zur Sache, mit dem Blick in die Kirche seiner Zeit: Eigentlich wollte der Geist Gottes bewirken, dass ein heiliges Feuer ausbreche. «Doch das Feuer kann nicht ausbrechen, weil es keine Luft und Nahrung hat», hörten die Gottesdienstbesucher von der Kanzel.
Schweitzer klagte aber nicht nur, er nannte auch die Gründe für diesen Zustand: «Der heilige Geist wird gedämpft durch die Ordnung und durch die Vernunft.» Es läge an unseren wohlorganisierten Kirchen, dass der Geist Gottes gedämpft und gebremst würde. Weiter erläuterte Schweitzer, dass der Heilige Geist ein «Unbekümmertsein um das Urteil der Menschen, eine gewisse Überspanntheit»" sei.
Seit dem ersten Pfingstfest sei von unvernünftigen Menschen der Geist Christi über die Welt ausgegangen. An Vernünftigen gäbe es auch in der Kirche keinen Mangel, aber an solchen, die unverrückt im Geiste handeln und reden, damit aber der Welt überspannt erscheinen. «Seid nicht zu vernünftig», rief der Vikar in seiner Pfingstpredigt in die Kirche St. Nikolai.
Ordnung und Vernunft bremsen Gottes Geist? Nicht wenige Zeitgenossen leben heute in der Sehnsucht nach Ordnung und vernünftigen Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Das steht doch auch schon in der Bibel: «Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.» Wir müssen hierbei sicher zwei Ebenen auseinanderhalten. Wenn es um unsere sozialen Belange und Regelungen geht, dann muss es ordentlich und vernünftig zugehen.
Sein Wirken entspricht aber nicht immer unseren menschlichen Vorstellungen und Wünschen. Er ist eben Gott in Allmacht und Allwissenheit. Wird das Wirken des Geistes Gottes in kleinliche religiöse Kanäle festgelegt und durch bürgerliche Ordnungsvorstellungen geregelt, dann - das meinte der Strassburger Prediger vor mehr als 100 Jahren! - wird der Heilige Geist gedämpft und gebremst. Das ist auch heute noch die Warnung und Mahnung zu Pfingsten.
Datum: 10.06.2011
Autor: Wilhelm Drühe
Quelle: idea Deutschland
Kommentare
Paulada 08.06.2025 15:31
https://www.gotquestions.org/Deutsch/Geist-dampfen.html
Wenn das Wort „dämpfen” in der Schrift benutzt wird, geht es dabei um Feuerlöschen. Wenn die Gläubigen den Glauben an Gott als Schild ergreifen (Epheser 6,16), fangen sie damit die feurigen Pfeile des Satans ab. Christus beschrieb die Hölle als einen Platz, wo das Feuer nicht „gelöscht” werden kann (Markus 9,44.46.48). Ebenfalls ist der Heilige Geist ein Feuer, das in jedem Gläubigen lebt. Er will sich selbst in unseren Handlungen und Einstellungen äußern. Wenn die Gläubigen dem Geist nicht erlauben, sich in unseren Handlungen zu äußern, wenn wir bewusst tun, was falsch ist, so entfernen oder dämpfen wir den Geist. Wir erlauben dem Geist nicht, sich auf die von ihm gewünschte Art und Weise zu zeigen.
Damit wir verstehen, was es bedeutet, den Geist zu dämpfen, sollen wir zuerst verstehen, dass es anzeigt, dass der Geist eine Persönlichkeit besitzt. Nur eine Person kann betrübt werden; deswegen muss der Geist eine göttliche Person sein, um dieses Gefühl empfinden zu können. Sobald wir das begriffen haben, können wir besser verstehen, wie er betrübt wird, hauptsächlich, weil wir auch betrübt werden. Epheser 4,30 sagt uns, dass wir den Geist nicht betrüben dürfen. Wir betrüben den Geist, wenn wir wie die Menschen leben, die Gott nicht kennen (4,17-19), wenn wir lügen (4.25), wenn wir böse sind (4,26-27), wenn wir stehlen (4,28), wenn wir fluchen (4,29), wenn wir zornig sind (4,31), wenn wir unversöhnlich sind (4,32), und wenn wir sexuell unmoralisch sind (5,3-5). Den Geist zu betrüben bedeute, sündenhaft zu handeln, egal ob nur im Denken oder im Denken und Handeln.
Was die Auswirkungen vom Dämpfen und Betrüben des Geistes angeht, so sind sie einander ähnlich. Beide behindern eine fromme Lebensführung. Beide kommen vor, wenn ein Gläubiger sich gegen Gott versündigt und seinen eigenen weltlichen Begierden folgt. Der einzig richtige Weg, dem zu folgen ist, ist der Weg, der den Gläubigen näher zu Gott und Reinheit bringt, und von Welt und Sünde entfernt. Uns gefällt es nicht, betrübt zu werden, und genauso wie wir nicht danach suchen, das, was gut ist, zu dämpfen, so dürfen wir den Heiligen Geist weder dämpfen noch betrüben, indem wir uns weigern, seiner Führung zu folgen.
Wenn das Wort „dämpfen” in der Schrift benutzt wird, geht es dabei um Feuerlöschen. Wenn die Gläubigen den Glauben an Gott als Schild ergreifen (Epheser 6,16), fangen sie damit die feurigen Pfeile des Satans ab. Christus beschrieb die Hölle als einen Platz, wo das Feuer nicht „gelöscht” werden kann (Markus 9,44.46.48). Ebenfalls ist der Heilige Geist ein Feuer, das in jedem Gläubigen lebt. Er will sich selbst in unseren Handlungen und Einstellungen äußern. Wenn die Gläubigen dem Geist nicht erlauben, sich in unseren Handlungen zu äußern, wenn wir bewusst tun, was falsch ist, so entfernen oder dämpfen wir den Geist. Wir erlauben dem Geist nicht, sich auf die von ihm gewünschte Art und Weise zu zeigen.
Damit wir verstehen, was es bedeutet, den Geist zu dämpfen, sollen wir zuerst verstehen, dass es anzeigt, dass der Geist eine Persönlichkeit besitzt. Nur eine Person kann betrübt werden; deswegen muss der Geist eine göttliche Person sein, um dieses Gefühl empfinden zu können. Sobald wir das begriffen haben, können wir besser verstehen, wie er betrübt wird, hauptsächlich, weil wir auch betrübt werden. Epheser 4,30 sagt uns, dass wir den Geist nicht betrüben dürfen. Wir betrüben den Geist, wenn wir wie die Menschen leben, die Gott nicht kennen (4,17-19), wenn wir lügen (4.25), wenn wir böse sind (4,26-27), wenn wir stehlen (4,28), wenn wir fluchen (4,29), wenn wir zornig sind (4,31), wenn wir unversöhnlich sind (4,32), und wenn wir sexuell unmoralisch sind (5,3-5). Den Geist zu betrüben bedeute, sündenhaft zu handeln, egal ob nur im Denken oder im Denken und Handeln.
Was die Auswirkungen vom Dämpfen und Betrüben des Geistes angeht, so sind sie einander ähnlich. Beide behindern eine fromme Lebensführung. Beide kommen vor, wenn ein Gläubiger sich gegen Gott versündigt und seinen eigenen weltlichen Begierden folgt. Der einzig richtige Weg, dem zu folgen ist, ist der Weg, der den Gläubigen näher zu Gott und Reinheit bringt, und von Welt und Sünde entfernt. Uns gefällt es nicht, betrübt zu werden, und genauso wie wir nicht danach suchen, das, was gut ist, zu dämpfen, so dürfen wir den Heiligen Geist weder dämpfen noch betrüben, indem wir uns weigern, seiner Führung zu folgen.
Paulada 08.06.2025 15:33
Wer den Geist Gottes dämpft und/oder zurückhält, kann kein Leben in Heiligung führen, denn ihm fehlt die Führung und Erziehung, als Christ.
Paulada 08.06.2025 15:41
„Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.“ (Römer 8,14)
„Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werden, so seid ihr nicht unter Gesetz.“ (Galater 5,18)
„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, durch den ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung.“ (Epheser 4,30)
„Den Geist löscht nicht auf [oder: unterdrückt nicht, dämpft nicht].“ (1. Thessalonicher 5,19)
„Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!“ (Offenbarung 2,7 u.a.)
Wenn das Wirken des Heiligen Geistes nicht durch unser „Fleisch“, d.h. die sündige alte Natur, gehindert wird, dann zeigen wir in unserem Leben die „Frucht des Geistes“ (Gal 5,22), was Ihn ehrt.
„Einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!“ (Römer 8,15)
„Denn durch ihn haben wir beide den Zugang durch einen Geist zu dem Vater.“ (Epheser 2,18)
„... zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geist.“ (Epheser 6,18)
„... die wir durch den Geist Gottes dienen.“ (Philipper 3,3).
„... werdet mit dem Geist erfüllt, redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen, danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ (Epheser 5,18-20)
Auszug aus:
https://www.bibelkommentare.de/fragen/586/warum-soll-man-den-heiligen-geist-nicht-ehren
„Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werden, so seid ihr nicht unter Gesetz.“ (Galater 5,18)
„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, durch den ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung.“ (Epheser 4,30)
„Den Geist löscht nicht auf [oder: unterdrückt nicht, dämpft nicht].“ (1. Thessalonicher 5,19)
„Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!“ (Offenbarung 2,7 u.a.)
Wenn das Wirken des Heiligen Geistes nicht durch unser „Fleisch“, d.h. die sündige alte Natur, gehindert wird, dann zeigen wir in unserem Leben die „Frucht des Geistes“ (Gal 5,22), was Ihn ehrt.
„Einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!“ (Römer 8,15)
„Denn durch ihn haben wir beide den Zugang durch einen Geist zu dem Vater.“ (Epheser 2,18)
„... zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geist.“ (Epheser 6,18)
„... die wir durch den Geist Gottes dienen.“ (Philipper 3,3).
„... werdet mit dem Geist erfüllt, redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen, danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ (Epheser 5,18-20)
Auszug aus:
https://www.bibelkommentare.de/fragen/586/warum-soll-man-den-heiligen-geist-nicht-ehren
Paulada 08.06.2025 15:58
Würdest du sagen, du gibst Gottes Geist den Raum, der ihm gebührt?
Den Raum, den er haben sollte?
Ist es eine gewisse Ecke, in die er darf oder in dein Ganzes, was es bei dir gibt!?
Kennst du deine wahren Gründe, diesem Geist Gottes nicht den Raum zu lassen, der ihm tatsächlich zustände?
Vielleicht HEUTE der Tag, an dem die Weisheit und Erkenntnis dazu bei dir zunimmt, wo doch soviel von ihm gesprochen wird. Und um gewisse Probleme in diesem Bereich zu lösen oder anzugehen.
Möge dieses Geist-Feuer neu in uns allen entfacht werden und hell im Herzen brennen.
Den Raum, den er haben sollte?
Ist es eine gewisse Ecke, in die er darf oder in dein Ganzes, was es bei dir gibt!?
Kennst du deine wahren Gründe, diesem Geist Gottes nicht den Raum zu lassen, der ihm tatsächlich zustände?
Vielleicht HEUTE der Tag, an dem die Weisheit und Erkenntnis dazu bei dir zunimmt, wo doch soviel von ihm gesprochen wird. Und um gewisse Probleme in diesem Bereich zu lösen oder anzugehen.
Möge dieses Geist-Feuer neu in uns allen entfacht werden und hell im Herzen brennen.
Paulada 08.06.2025 16:03
🎼 Spirit and the Bride 🎼
Let the one who hears the Savior say, Come
And let the one who is thirsty come
Behold! the Alpha and Omega
Beginning and the End
In Him we will never, never thirst again
HaRuach v'hakala omrim bo
HaRuach v'hakala omrim bo
Spirit and the Bride say come
Haruach v'hakala omrim bo
Bo, bo, na bo
Let the one who hears the Savior say, Come
And let the one who is thirsty come
Behold! the Alpha and Omega
Beginning and the End
In Him we will never, never thirst again
HaRuach v'hakala omrim bo
HaRuach v'hakala omrim bo
Spirit and the Bride say come
Haruach v'hakala omrim bo
Bo, bo, na bo

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https://www.jesus.ch/information/feiertage/pfingsten/heiliger_geist/gedanken/105282-den_geist_daempfet_nicht.html