Mit dem Finger auf andere zeigen
25.05.2025 16:02
Mit dem Finger auf andere zeigen
25.05.2025 16:02
Mit dem Finger auf andere zeigen
Seid gesegnet alle miteinander,
mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass sehr viele Menschen sehr, sehr häufig mit dem Finger auf andere Menschen zeigen. Besonders in Konflikten. Woran liegt das?
Gerade sind mir beim Wandern, Menschen aus meiner ehemaligen Gemeinde begegnet, bei denen einem nur das Gruseln kommt, wenn man sie näher kennt. Damals hatte ich die Gemeinde verlassen, weil so viel Zank und Streit in der Gemeinde war.......Auf meine Frage hin, wie es in der Gemeinde ist, sagte mir der Mann, dass sie sich nach wie vor, als kleine Gruppe von der Gemeinde absondern und dass er mit dem Pfarrer nichts zu tun habe......Er versteht sich mit dem Pfarrer nicht.....Ich habe Gott danach einfach nur gedankt, dass ich da weg bin....Es war eine fürchterliche Zeit in dieser Gemeinde.....
Keineswegs will ich mich ausschließen. Mir sind in letzter Zeit einige Sitationen bei mir selbst bewusst geworden, in denen ich gemerkt habe, dass ich mit dem Finger auf andere zeige, in dem ich der tiefsten Überzeugung lag, dass das Problem ausschließlich beim anderen liegt. Ich schäme mich echt für dieses unbewusste Denken.
Woher kommt so ein Denken? Und ist das mit der Bibel begründbar?
Ich dannke euch für eure Antworten.
Seid gesegnet,
Rut
mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass sehr viele Menschen sehr, sehr häufig mit dem Finger auf andere Menschen zeigen. Besonders in Konflikten. Woran liegt das?
Gerade sind mir beim Wandern, Menschen aus meiner ehemaligen Gemeinde begegnet, bei denen einem nur das Gruseln kommt, wenn man sie näher kennt. Damals hatte ich die Gemeinde verlassen, weil so viel Zank und Streit in der Gemeinde war.......Auf meine Frage hin, wie es in der Gemeinde ist, sagte mir der Mann, dass sie sich nach wie vor, als kleine Gruppe von der Gemeinde absondern und dass er mit dem Pfarrer nichts zu tun habe......Er versteht sich mit dem Pfarrer nicht.....Ich habe Gott danach einfach nur gedankt, dass ich da weg bin....Es war eine fürchterliche Zeit in dieser Gemeinde.....
Keineswegs will ich mich ausschließen. Mir sind in letzter Zeit einige Sitationen bei mir selbst bewusst geworden, in denen ich gemerkt habe, dass ich mit dem Finger auf andere zeige, in dem ich der tiefsten Überzeugung lag, dass das Problem ausschließlich beim anderen liegt. Ich schäme mich echt für dieses unbewusste Denken.
Woher kommt so ein Denken? Und ist das mit der Bibel begründbar?
Ich dannke euch für eure Antworten.
Seid gesegnet,
Rut
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 25.05.2025 16:10
Das kann ich von meiner Gemeinde nicht sagen. dort gefällt es mir...🙂
Angelina71 25.05.2025 16:17
Wir leben in der allerletzten Zeit vor Jesu Wiederkunft.
Da habe ich persönlich keinen Zweifel dran.
Und das bedeutet auch, dass die Kinder Gottes extrem angegriffen werden.
Satan wütet, und das natürlich mit Vorliebe in den christlichen Gemeinden und Kirchen.
Und er hat Erfolg damit....😥
Gott hat uns gewarnt, wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Finsternis.
Ohne Jesus an unserer Seite wären wir hilflos verloren.
Daher ist mein Gebet jeden Tag, dass Jesus für mich kämpfen soll, und für die Menschen, die mir nahe stehen.
Ich spüre die Angriffe tagtäglich. Ohne Jesus, meinen besten Freund, und meinen Herrn wäre ich verloren.
Da habe ich persönlich keinen Zweifel dran.
Und das bedeutet auch, dass die Kinder Gottes extrem angegriffen werden.
Satan wütet, und das natürlich mit Vorliebe in den christlichen Gemeinden und Kirchen.
Und er hat Erfolg damit....😥
Gott hat uns gewarnt, wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Finsternis.
Ohne Jesus an unserer Seite wären wir hilflos verloren.
Daher ist mein Gebet jeden Tag, dass Jesus für mich kämpfen soll, und für die Menschen, die mir nahe stehen.
Ich spüre die Angriffe tagtäglich. Ohne Jesus, meinen besten Freund, und meinen Herrn wäre ich verloren.
(Nutzer gelöscht) 25.05.2025 16:22
Klar, ist das von der Bibel her begründbar. Wo Gott ist, da ist Verantwortung - auch und hauptsächlich Eigenverantwortung. Jemand, der im Licht lebt wird bei sich bleiben, an sich selbst arbeiten, sich selbst verändern usw..
Nach dem Sündenfall ging es dann los: Die Schlange wars!, die Frau wars! usw...
Da, wo der Mensch noch verletzt ist und noch keine Verantwortung für sich selbst übernimmt - da muss die Verantwortung ja irgendwo anders hin >> sie wird auf andere projiziert. Z. B. auf Gott, auf die Politik, auf irgendwelche andere. Das ist eine ganz menschliche Reaktionsweise - kennt jeder von uns. Gibts seit Garten Eden. Deshalb ging Jesus ja ans Kreuz....
Versöhnung durch Jesus heißt dann: Den anderen aus seiner Schuld zu entlassen, und selbst Verantwortung für die verletzte Reaktion zu übernehmen. Die ist nämlich auch (meistens) ohne Gott/ eigenmächtig.
Wenn wir in Christus leben, dann erlauben wir dem anderen doof zu sein und tun das, was auf unserer Seite möglich ist. Liebe wird nie eine Änderung vom anderen erwarten oder erzwingen, sondern selbst die Veränderung sein. Da, wo wir Christus nachfolgen, da ist die Rache wieder sein, nicht mein.
Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich - sonst einfach fragen.
Nach dem Sündenfall ging es dann los: Die Schlange wars!, die Frau wars! usw...
Da, wo der Mensch noch verletzt ist und noch keine Verantwortung für sich selbst übernimmt - da muss die Verantwortung ja irgendwo anders hin >> sie wird auf andere projiziert. Z. B. auf Gott, auf die Politik, auf irgendwelche andere. Das ist eine ganz menschliche Reaktionsweise - kennt jeder von uns. Gibts seit Garten Eden. Deshalb ging Jesus ja ans Kreuz....
Versöhnung durch Jesus heißt dann: Den anderen aus seiner Schuld zu entlassen, und selbst Verantwortung für die verletzte Reaktion zu übernehmen. Die ist nämlich auch (meistens) ohne Gott/ eigenmächtig.
Wenn wir in Christus leben, dann erlauben wir dem anderen doof zu sein und tun das, was auf unserer Seite möglich ist. Liebe wird nie eine Änderung vom anderen erwarten oder erzwingen, sondern selbst die Veränderung sein. Da, wo wir Christus nachfolgen, da ist die Rache wieder sein, nicht mein.
Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich - sonst einfach fragen.
(Nutzer gelöscht) 25.05.2025 16:45
'Manches 🐑-chen' hat schon genug
damit zu tun, mit dem ZEIGEFINGER
auf 'sich SELBST' zu zeigen...> 🤠
damit zu tun, mit dem ZEIGEFINGER
auf 'sich SELBST' zu zeigen...> 🤠
Arina 25.05.2025 16:50
Es ist leider so, dass Menschen die Fehler bei anderen sehen, die aber oft auch ihre eigenen
Fehler sind. Es ist dann offensichtlich einfacher den Finger auf den anderen zu zeigen um von der eigenen Schwäche abzulenken. Häufig liegt es auch daran, dass es an Reflexion der eigene
Person fehlt.
Sich über andere zu erheben, ergibt ein erhabenes Gefühl.
Sicher gefällt mein Kommentar zu dem Thema hier es nicht Jedem!!
Fehler sind. Es ist dann offensichtlich einfacher den Finger auf den anderen zu zeigen um von der eigenen Schwäche abzulenken. Häufig liegt es auch daran, dass es an Reflexion der eigene
Person fehlt.
Sich über andere zu erheben, ergibt ein erhabenes Gefühl.
Sicher gefällt mein Kommentar zu dem Thema hier es nicht Jedem!!
Arina 25.05.2025 16:51
Zudem heißt es so schön: Zeigt ein Finger auf einen Menschen, zeigen zwei Finger zurück!!
RutsTreue 25.05.2025 17:05
Ihr Lieben,
vielen herzlichen Dank für eure Beiträge. Jeden finde ich auf seine Weise sehr hilfreich.
@Lilie: Deinen Beitrag finde ich besonders hilfreich. Danke vielmals! So habe ich das mit der Projektion noch nie gesehen. Ist aber total sinnig. Irre, wenn man das aus der Perspektive Deines Textes sieht, dann verändert es den Blickwinkel komplett auf das ganze Leben. Irre, wie orientierungslos, wir alle ohne Gott sind.
Seid gesegnet,
Rut
vielen herzlichen Dank für eure Beiträge. Jeden finde ich auf seine Weise sehr hilfreich.
@Lilie: Deinen Beitrag finde ich besonders hilfreich. Danke vielmals! So habe ich das mit der Projektion noch nie gesehen. Ist aber total sinnig. Irre, wenn man das aus der Perspektive Deines Textes sieht, dann verändert es den Blickwinkel komplett auf das ganze Leben. Irre, wie orientierungslos, wir alle ohne Gott sind.
Seid gesegnet,
Rut
(Nutzer gelöscht) 25.05.2025 17:29
Sehr gerne!
Es freut mich, dass du es nehmen kannst!
Cool, dass du den Mut hattest, es aus dem Unbewussten ins Bewusste kommen zu lassen. Denn die Wahrheit macht frei! 😊
Es freut mich, dass du es nehmen kannst!
Cool, dass du den Mut hattest, es aus dem Unbewussten ins Bewusste kommen zu lassen. Denn die Wahrheit macht frei! 😊
(Nutzer gelöscht) 25.05.2025 18:21
DREI Finger, werte Arina...💐
(Nutzer gelöscht) 25.05.2025 18:46
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?
Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?
Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.
Matthäus 7, 3-5
@Ruth, du hattest nach Bibelstellen gefragt; die ist mir gleich eingefallen. Das sagt Jesus zu seinen Jüngern. Was mich daran sehr ermutigt ist, dass wir in der Lage sind den Balken aus unserem Auge zu ziehen und dann können wir auf den Splitter beim anderen hinweisen.
Ein Zustand der Bereinigung und der klaren Sicht. Das geht schon. Ich denke, wenn wir den eigenen Balken entfernen, dann hat das auch etwas mit Demut zu tun, wir werden erkennen, wie groß unser blinder Fleck ist und wie klein wir sind. Und möglicherweise relativiert sich dann auch vieles von dem, was uns am anderen gestört hat.
Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?
Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.
Matthäus 7, 3-5
@Ruth, du hattest nach Bibelstellen gefragt; die ist mir gleich eingefallen. Das sagt Jesus zu seinen Jüngern. Was mich daran sehr ermutigt ist, dass wir in der Lage sind den Balken aus unserem Auge zu ziehen und dann können wir auf den Splitter beim anderen hinweisen.
Ein Zustand der Bereinigung und der klaren Sicht. Das geht schon. Ich denke, wenn wir den eigenen Balken entfernen, dann hat das auch etwas mit Demut zu tun, wir werden erkennen, wie groß unser blinder Fleck ist und wie klein wir sind. Und möglicherweise relativiert sich dann auch vieles von dem, was uns am anderen gestört hat.
Diala 25.05.2025 19:13
@Rut, mir gefällt dein reflektiertes Denken und dass du zugeben kannst, selbst schon mal in die Falle getappt zu sein, felsenfest davon überzeugt zu sein, beim Anderen liegt das Problem.
Du fragst nach den Gründen warum das so ist, warum wir gern dem Anderen eine Schuld zu weisen?
Meine Beobachtung ist: Wer sich nicht belehren/kritisieren lassen kann, hat mit dem kritisieren auch eine Abwertung erfahren und wehrt sich deshalb und schiebt es sofort weiter.
Außerdem ist es auch leichter, etwas wegzuschieben als sich damit zu befassen.
Auch kostet es manche Menschen zu viel "Kraft" die eigenen Denkvorgänge/Pfade zu verlassen und neu zu denken.
Man sagt ja auch, je älter ein Mensch, desto schwerer kann er Neues annehmen. Wer also nie gelernt hat, dass eine Selbstreflektion und Korrektur eine Horizonterweiterung ist, wird im Alter stur, weil er ja auf seiner Denke beharren muß und nicht mehr anders kann(weil nie gelernt).
Eigentlich sollte jeder Mensch, ob alt oder jung, sich von Gott korrigieren lassen und dazu gehört, bei Problemen nie den Anderen als alleinigen Verursacher/Schuldigen zu betrachten.
Du fragst nach den Gründen warum das so ist, warum wir gern dem Anderen eine Schuld zu weisen?
Meine Beobachtung ist: Wer sich nicht belehren/kritisieren lassen kann, hat mit dem kritisieren auch eine Abwertung erfahren und wehrt sich deshalb und schiebt es sofort weiter.
Außerdem ist es auch leichter, etwas wegzuschieben als sich damit zu befassen.
Auch kostet es manche Menschen zu viel "Kraft" die eigenen Denkvorgänge/Pfade zu verlassen und neu zu denken.
Man sagt ja auch, je älter ein Mensch, desto schwerer kann er Neues annehmen. Wer also nie gelernt hat, dass eine Selbstreflektion und Korrektur eine Horizonterweiterung ist, wird im Alter stur, weil er ja auf seiner Denke beharren muß und nicht mehr anders kann(weil nie gelernt).
Eigentlich sollte jeder Mensch, ob alt oder jung, sich von Gott korrigieren lassen und dazu gehört, bei Problemen nie den Anderen als alleinigen Verursacher/Schuldigen zu betrachten.

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