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Nachtrag: Beschwerden über Zuschauervoting beim ESC

Nachtrag: Beschwerden über Zuschauervoting beim ESC
20. Mai 2025



Sender beschweren sich über Zuschauervoting beim ESC

Nach dem Eurovision Song Contest sehen mehrere beteiligte Fernsehsender Klärungsbedarf wegen der Stimmabgabe. Es geht um die Punkte für Israel, die im ESC-Finale eine auffällige Diskrepanz zwischen Jury- und Zuschauerabstimmung aufwiesen.


Unter anderem will der staatliche spanische TV-Sender RTVE nach eigenen Angaben eine Überprüfung des Zuschauervotings beantragen.

Der belgische öffentlich-rechtliche Sender VRT stellte seine künftige ESC-Teilnahme infrage. Es lägen zwar keine Hinweise darauf vor, dass die Stimmenauszählung nicht korrekt durchgeführt wurde, so VRT. Aber die Frage sei, ob das derzeitige Abstimmungssystem ein faires Abbild der Meinungen der Zuschauer und Zuhörer garantiere.


https://www.deutschlandfunk.de/sender-beschweren-sich-ueber-zuschauervoting-beim-esc-100.html

https://kurier.at/kultur/esc-song-contest-beschwerden-punkte-israel-zuschauervoting/403043108

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/israel-im-visier-debatte-um-publikumsvoting-bei-esc-entbrannt/

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Kommentare

 
Autumn 21.05.2025 09:19
Mir kam das Ergebnis des Zuschauervotings für Israel auch "spanisch" vor.

Vorallem bei den überwiegend jüngeren Zuschauern liegt der kriegsverbrecherische, menschenverachtende und faschistische Staat nicht hoch in der Gunst.
Es gibt derzeit Massendemonstrationen in mehreren Ländern.

Die Stimmen derer, die sich weigern,
sich zwanghaft solidarisch zu zeigen, werden immer mehr,
 ... und das ist gut so.
 
Autumn 21.05.2025 11:31
Interessante Info auf Web.de:

https://web.de/magazine/unterhaltung/musik/esc/wirbel-stimmen-israel-esc-40996408

Wirbel um die vielen Stimmen für Israel beim ESC

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Die auffällig vielen Publikumspunkte für Israel beim Eurovision Song Contest bringen die Veranstalter offensichtlich in Erklärungsnot. Mehrere Sender hätten sich wegen der Punktvergabe gemeldet, teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) in Genf mit.

Mehrere beteiligte Fernsehsender hatten die Stimmabgabe beim Event in Basel am Samstagabend infrage gestellt. Die spanische Anstalt RTVE kündigte einen Antrag auf Überprüfung des Televotings an: "Mehrere Länder werden ebenfalls denselben Antrag stellen, da sie der Ansicht sind, dass das Televoting durch die aktuellen militärischen Konflikte beeinflusst wurde und dies den kulturellen Charakter der Veranstaltung gefährden könnte."

Wegen des Gazakriegs, den Israel nach den Anschlägen begonnen hat, gab es immer wieder Proteste gegen die Teilnahme Israels am ESC.

Unter anderem hatte der Israeli American Council über Facebook um Stimmen für Raphael geworben. "Sie singt für uns alle", hieß es da. 

Auf dem offiziellen EBU-Kanal für den ESC war die israelische Sängerin vor dem Finale in den aufgezeichneten Halbfinal-Sendungen immer wieder in einem Werbefenster zu sehen, mit dem Aufruf, für sie zu stimmen.
Kein anderer Interpret war in Werbefenstern vertreten, dort lief sonst nur Reklame etwa für Fast Food und Internetdienste.

Seit dem Ende des Wettbewerbs sind die Spots mit Raphael in den Aufzeichnungen nicht mehr zu sehen. Dazu sagt die EBU auf Anfrage, solche Werbung sei nach den ESC-Regeln nicht verboten.
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Na sowas?! 
Unfaire Einflussnahme und Manipulation hat Israel wohl nötig.
Musikalischer Reinwasch-Versuch eines schmutzigen Staates 👎
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