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Die Geschichte vom Wachhund

Die Geschichte vom Wachhund
Ein König hat einen Palast mit einem sehr kostbaren Schatz. Um ihn zu schützen, setzt er einen Wachhund vor die Schatzkammer. Der Hund bekommt eine Anweisung:

"Du wirst für immer hier wachen – niemand darf rein, der nicht die Erlaubnis hat!"

Die Jahre vergehen. Der Sohn des Königs wird erwachsen. Der Vater sagt:

"Mein Sohn – du bist jetzt bereit. Der Schatz gehört dir. Wir brauchen den Hund nicht mehr, du darfst hineingehen."

Hat der König das Gesetz gebrochen?

Nein.

Der Sinn der Anweisung war: Der Schatz soll sicher bleiben – bis der rechtmäßige Erbe ihn bekommt.
Jetzt hat sich das Ziel erfüllt, also ist das "ewige Gesetz" nicht abgeschafft, sondern vollendet.

Kommentare

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Shira 17.05.2025 20:44
Kennt ihr die Geschichte?
 
Palmeros 18.05.2025 04:44
shira : 

ich vermute mal,  dass Du mit Deiner Geschichte die Aufhebung der Gebote Gottes 
durch die Erfüllung derselben durch seinen Sohn Jesus Christus darstellen möchtest .

In Deiner Geschichte hebt der König selbst die Funktion des Hundes als Bewacher (steht offensichtlich für Gottes Gesetz ) auf. 

In unserer Realität hat Gott dies jedoch mit keiner Silbe getan . Ganz im Gegenteil !

Röm 7,12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.

In dem Jesus es gänzlich erfüllt hat , ist er uns damit zum Vorbild geworden . 

Erfüllen wird hier gerne mit Aufheben gleichgesetzt um eigene Handlungsweisen 
rechtfertigen zu wollen . 

Wenn Dein Vordermann in einer 30 iger Zone tatsächlich auch 30 fährt 
hat er damit das Strassenverkehrsgesetz erfüllt . Wenn Du dahinter der Meinung bist 
damit wäre ja jetzt das Gesetz erfüllt und damit aufgehoben und du fährst deswegen 
frisch fröhlich mit 60 durch den Radar wirst Du spätestens dann erkennen,  dass Du einem
Irrtum auf den Leim gegangen bist wenn ein saftiger Strafzettel ins Haus flattert.
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 10:24
Der Hund sind die Gesetze und Gebote , natürlich wurde der Hund in dem Sinne überflüssig,weil dem alten  Gesetz und den alten  Geboten die Grundlagen weggekreuzigt wurden !

Denn wenn das Gesetz oder Gebot seiner Wirkmächtigkeit ,seiner FUNKTION beraubt wurde am Kreuz ,dann sind diese wirkungslos und handlungslos geworden - ihrer Berechtigung und ihr Sinn wurde entzogen.

Genauso wie beim 30 Strassenschild - wenn man das Verkehrsgesetz dazu aushebelt ist das 30 Schild egal wenna noch da steht ,es hat seine Bedeutung verloren.- man kann schneller fahren 
- EGAL.

Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 10:55
Natürlich hebt der Dienst bzw. Geist des Neuen Bundes das Gesetz nicht auf. Wir, also diejenigen, die in Christus Jesus sind, wurden von etwas befreit, das durchaus noch vorhanden ist:

So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter ⟨dem⟩ Gesetz, damit er die loskaufte ⟨, die⟩ unter ⟨dem⟩ Gesetz ⟨waren⟩, damit wir die Sohnschaft empfingen (Gal.4,3-5)

In Christus sind wir nun Freie von dem Gesetz, um die Sohnschaft zu genießen. Der Schatz ist der dreieine Gott selbst, der nun in den neutestamentlichen Gläubigen lebt.

Und was ist mit den Hunden ?

Nehmt euch in Acht vor den Hunden, nehmt euch in Acht vor den böswilligen Arbeitern, nehmt euch in Acht vor der Zerschneidung ! Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und uns nicht verlassen auf Fleisch... (Phil.3,2-3)

Ach ja, das Fleisch und die Hunde ... 😎
 
Palmeros 18.05.2025 12:04
Vo: Wir, also diejenigen, die in Christus Jesus sind, wurden von etwas befreit, das durchaus noch vorhanden ist:

Hast Du Dir die Frage gestellt wozu die Gesetze dann noch vorhanden sind ? 

In Christus sind wir nun Freie von dem Gesetz, um die Sohnschaft zu genießen. Der Schatz ist der dreieine Gott selbst, der nun in den neutestamentlichen Gläubigen lebt.

Die Bedingung liegt "In Christus" zu sein ,soll heissen wer Christus angezogen hat, der hält seine Gebote aus Liebe . Das heisst er ist ihm aus Liebe gehorsam . Und diese Kraft ihm gehorsam sein zu können kommt wiederum von Gottes Geist . Und das sind all diejenigen die nicht unter dem Gesetz stehen resp. nicht danach verurteilt werden , weil Jesus für Ihre Sünden am Kreuz bezahlt hat . 

Alle anderen jedoch die nicht "In Christus" sind , also diejenigen die durch eigene Werke 
versuchen Christus zu beeindrucken resp. diejenigen die gegen seine Gebote rebellieren 
also Satans Agenda übernommen haben, werden einmal nach seinen Geboten gerichtet 
werden. Also sind seine Gebote der Masstab für eine Verurteilung der Ungehorsamen und Gottlosen. 
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 12:38
Definier doch erstmal " seine Gebote " !! 
Das sind nämlich nicht die alten Gebote von Jahwe....sonder Christi Gebote .

Wenn die Gebote und Gesetze Jahwes  zu Sünde und Strafen führten , dann  muss Christus doch diesen Gesetzen und Geboten was entgegengestellt haben - oder etwa nicht - wenn es sich  bei "Jesus um seine Gebote im NT "  handelt.

Christus hat neue Gebote , die Vergebung ,die Barmherzigkeit , die Nächsten und Feindesliebe den 10 Geboten vorangestellt , nicht um die Gebote halten zu müssen für sich allein  ,sondern  um mit den neuen Geboten wie Christus selber Menschen zu retten und nicht zu verurteilen.

Die alten Gebote sind nicht im Sinne Christi zielführend ,wenn es heißt ich will eich zu Menschenfischern und Missionaren machen.

Christus wollte nämlich die Welt retten ,alle retten und dazu sind die alte Gebote und Gesetze kontraproduktiv gewesen.

Darum wurden sie ersetzt und stehengelassen , 
um für alle sichtbar zu machen als Zeichen ,daß sie zum Scheitern führten . Noch heute leben Menschen aus diesem Scheitern heraus und krallen sich an kontraproduktive Gebote und Gesetze.

Cherub
 
Palmeros 18.05.2025 13:01
Definier doch erstmal " seine Gebote " !!

Die hat Gott selbst definiert - kannst in 2 Mos,20 nachlesen falls Du sie nicht kennst .

 wieder ein Zitat aus Cherubs phantasie world

Darum wurden sie ersetzt und stehengelassen ,
um für alle sichtbar zu machen als Zeichen ,daß sie zum Scheitern führten .
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 13:08
Wer den Galaterbrief genau studiert wird feststellen, daß inzwischen "der Glaube" gekommen ist, eine neue Schöpfung, usw. . Was Gott wirklich gefällt: wenn Sein Sohn in uns Gestalt gewinnt und durch uns lebt.

Es ist schon in Ordnung, wenn wir danach streben, vor Gott bzw. in Gott ein gerechtes Leben zu führen; aber dieses gerechte Leben ist eben "Christus in uns" . 

Joh 1,17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

Gott wurde Mensch, führte ein menschliches Leben, starb am Kreuz unter dem Fluch des Gesetzes und hat dann in der Auferstehung Jesu eine neue Schöpfung hervor gebracht. In diesem Bereich wirkt nun das Gesetz des Geistes des Lebens, die Kraft der Auferstehung Jesu, die alles übersteigende Auffahrt Christi, das Leben Gottes, die Liebe Gottes, das Licht Gottes, und und und... Hier zählen nicht mehr die Schatten, hier ist die Wirklichkeit Gottes selbst in Christus Jesus. Und diese Wirklichkeit ist letztendlich der Geist als der Segen des Neuen Bundes.

Gal 3,14 Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteil wird und wir so durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen...

Der Segen des Neuen Bundes ist Gott als "der Geist", der in die Gläubigen des Neuen Bundes  hineinkommt und sie von innen heraus dem Bilde des Sohnes Gottes gleichgestaltet; Schritt für Schritt und Tag für Tag; - aber nur, wenn sie denn wirklich dem Geist folgen und Ihn selbst die Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes auswirken lassen.
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 13:41
Die Seligpreisungen eröffnen bereits ,wer vor Gott besteht...

Die Seligpreisungen

Mt 5,3 Er sagte:Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich.
Mt 5,4 Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden.
Mt 5,5 Selig, die keine Gewalt anwenden; / denn sie werden das Land erben.
Mt 5,6 Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; / denn sie werden satt werden.
Mt 5,7 Selig die Barmherzigen; / denn sie werden Erbarmen finden.
Mt 5,8 Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen.
Mt 5,9 Selig, die Frieden stiften; / denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Mt 5,10 Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; / denn ihnen gehört das Himmelreich.
Mt 5,11 Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Mt 5,12 Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.


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Meine Kommentare dazu :

1)Komisch daß die 10 Gebote nicht erwähnt werden 

2) Man beachte " Arm sind vor Gott ,denen das Himmelreich gehört sind selig .... "
Hier :arm im Geiste und arm an Gütern 
 bedeutet das etwa nicht daß davor das AT und Gebote nicht im Geist zur Seligkeit kamen und die  Neuen Armen die nach dem wahren Geist dürsten selig werden ,nicht die Israeliten nach alter Facon ?
Denn Christus ins der  Geist nach dem gedürstet wird.

3)Selig sind die ,die Christus nachfolgen und seiner neuen Gerechtigkeit folgen , DIE es offensichtlich vor Christus im AT samt Gebote und Gesetze nicht gab .

Und ein reines Herz haben die ,die  eindeutig mit den Selipreisungen und der neuen Gerechtigkeit im Einklang leben

Cherub
 
Shira 18.05.2025 14:22
Palmeros,

Ich verstehe, dass du den Sabbat als ewiges Gesetz siehst. Aber, der Vergleich mit der 30er-Zone hinkt – denn bei Jesus geht es nicht darum, ein bestehendes Gesetz einfach weiterzubefolgen, sondern um eine ganz neue Ordnung.

Jesus sagt nicht: "Ich bin gekommen, damit ihr noch besser das Gesetz haltet", sondern:
"Ein neues Gebot gebe ich euch…“"(Johannes 13,34)
Und auch Paulus sagt: "Wenn ihr vom Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal 5,18)

Das Gesetz war "unser Zuchtmeister auf Christus hin" (Gal 3,24) – ein Wegweiser zu Jesus. Aber wenn man das Ziel erreicht hat, braucht man den Wegweiser nicht mehr.

Dein Beispiel mit der 30er-Zone würde nur dann passen, wenn Jesus gekommen wäre, um eine Art göttliches Verkehrsgesetz zu bestätigen.
Aber er kam nicht als Polizist. Er kam als der Bräutigam.

Der Sabbat war ein Schatten, Christus ist die Wirklichkeit (Kol 2,16–17). Der Schatten zeigt, dass jemand kommt – aber wenn derjenige da ist, umarmt man nicht den Schatten, sondern die Person.

Und nein, Jesus hat den Sabbat nicht "aufgehoben" im Sinn von: "Es war falsch."
Aber er hat ihn überwunden – in sich erfüllt, damit wir nicht mehr Knechte des Buchstabens, sondern Kinder des Geistes sind.
 
Shira 18.05.2025 14:47
Eine andere Geschichte ohne Hund:

Die Geschichte vom Wegweiser

Ein mächtiger König wollte eine einfache junge Frau aus einem fernen Dorf in sein Reich holen.
Doch der Weg war lang, gefährlich und voller Abzweigungen. Also ließ der König Wegweiser aufstellen – klare Schilder mit Anweisungen an jeder Kreuzung.

"Folge dem Wegweiser", sagte der König. "Er wird dich zu meinem Königreich bringen."

Die junge Frau war gehorsam, achtete sorgfältig auf jedes Schild und folgte dem Weg treu.
Viele kamen vom Weg ab – sie aber blieb auf der Spur, weil sie dem Wegweiser vertraute.

Dann, eines Tages, erschien ein Mann auf dem Weg. Er hatte eine königliche Ausstrahlung.
Er sagte:
"Ich bin vom König gesandt. Du hast dem Wegweiser gut gefolgt. Er war richtig, gut und heilig – aber ab jetzt führe ich dich direkt ins Reich - Folge mir "

Die junge Frau war überrascht, aber sie spürte: Er sprach mit der gleichen Stimme wie der König.

Sie schaute noch einmal zurück zum Wegweiser und sagte:
"Ohne ihn hätte ich dich nicht gefunden."

Der Mann nickte:
"Der Wegweiser war wichtig – aber ich bin der Weg."

Und sie ging mit ihm – hinein ins Königreich.

🙂
 
Miri21 18.05.2025 15:35
Die Erfüllung des Alten Bundes

Jesus sagt selbst:
Mt 5:17 Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen aufzuheben, sondern zu erfüllen.


Brand und Schlachtopfer des Alten Bundes:
Hebr 10:8 Sagte er zuvor: "Opfer und Gabe, Brand und Sühnopfer verlangtest du nicht und fandest kein Gefallen an ihnen" - an denen also, die dem Gesetze gemäß dargebracht werden,
Hebr 10:9 so sagte er dann: "Siehe, ich komme, deinen Willen zu vollbringen." Er hebt also das erste auf, um das zweite festzusetzen.
Hebr 10:10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch das Opfer des Leibes Jesu Christi ein für allemal.

Der Prophet Jeremia sagt, dass Gott zur Zeit des neuen Exodus einen ‚neuen Bund‘ mit seinem Volk schließen wird, der größer sein wird als ‚der Bund‘, den er schloss, als er sie ‚aus dem Land Ägypten‘ herausführte (Jeremia 31,31-32). Wie beendet also Jesus seinen öffentlichen Dienst? Im Abendmahlssaal, in der Nacht vor seinem Tod, nimmt er einen Kelch mit Wein und sagt: ‚Dieser Kelch, der für euch vergossen wird, ist der neue Bund in meinem Blut‘ (Lukas 22,20; 1 Korinther 11,25). Durch diese Handlung sagt Jesus ebenfalls: ‚Ich erfülle die Prophezeiung des neuen Bundes durch meinen eigenen Tod.‘“

Vielleicht am auffälligsten ist, dass Jesus, als er direkt von den Jüngern Johannes' des Täufers gefragt wird, ob er tatsächlich der Messias sei, mit einer Anspielung auf eine der Prophezeiungen Jesajas über den neuen Exodus antwortet:
„Geht hin und erzählt Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und die Tauben hören, die Toten werden auferweckt, und den Armen wird das Evangelium verkündigt. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt“ (MATTHÄUS 11,4-5; LUKAS 4,18-19).
Dann werden die Augen der Blinden aufgetan / und die Ohren der Tauben werden geöffnet. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch / und die Zunge des Stummen frohlockt, denn in der Wüste sind Wasser hervorgebrochen….
Dort wird es eine Straße, den Weg geben; / man nennt ihn den Heiligen Weg…..
Die vom HERRN Befreiten kehren zurück / und kommen zum Zion (= JERUSALEM) mit Frohlocken (JESAJA 35; 5-10).
In der Tat sagt Jesus zu den Jüngern des Johannes: „Meine Wunder sind die Zeichen des neuen Exodus, von dem Jesaja spricht, und ich bin der Messias, der das Heil bringt.

Kurz gesagt, wenn man das öffentliche Wirken Jesu mit den Augen der alten Juden und im Lichte ihrer gemeinsamen Hoffnungen für die Zukunft betrachtet, war es buchstäblich voll von Zeichen des lang erwarteten neuen Auszugs. Es scheint ganz klar, dass er sein Handeln bewusst an der jüdischen Schrift und den jüdischen Traditionen über das Kommen des Messias ausrichtete.“

Es ist erwähnenswert, dass die Verbindung zwischen Jesus und dem Exodus den Verfassern der Evangelien nicht entgangen ist. Besonders Lukas hebt die Bedeutung dieser Hoffnung in seinem Bericht über die Verklärung Jesu hervor. Dort finden wir diese bemerkenswerten Worte:
„Es geschah aber: Etwa acht Tage nach diesen Worten nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und siehe, es redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem EXODUS, den er in Jerusalem erfüllen sollte“ (Lukas, 9, 28-31).

Obwohl einige Bibelübersetzungen sagen, dass Jesus von seinem „Abschied“ sprach, lautet das eigentliche griechische Wort hier exodos, also „Exodus“. Beide Übersetzungen sind im Wesentlichen korrekt, denn exodos bedeutet „ein Hinausgehen“ oder „Aufbruch“ und wurde sowohl für den Auszug aus Ägypten als auch als Umschreibung für den Tod verwendet. Aber in einem jüdischen Kontext des ersten Jahrhunderts ist die Wahl dieses Wortes durch Lukas von großer Bedeutung. Denn es gibt uns einen wesentlichen Hinweis darauf, wann sich der neue Exodus tatsächlich erfüllen würde: während der Passion und des Todes Jesu in Jerusalem.

In der Tat deutet der gesamte Bericht über die Verklärung Jesu darauf hin, dass dieser neue Exodus, obwohl er auf dem alten basiert, sowohl ähnlich als auch radikal anders sein würde. Im alten Exodus hatte Gott Israel als seinen Sohn bezeichnet: „Israel ist mein erstgeborener Sohn, und ich sage zu dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mich anbetet“ (Exodus 4,22). Im neuen Exodus, von dem bei der Verklärung die Rede ist, sagt Gott über Jesus: „Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; hört auf ihn“ (Lukas 9,35). Mit anderen Worten: Jesus ist nicht nur ein neuer Mose, sondern auch das neue Israel – der auserwählte Sohn Gottes, der den neuen Exodus in seiner eigenen Person vollziehen wird. Durch sein Leiden und seinen Tod – seinen „Aufbruch“ in Jerusalem – wird Jesus selbst das Volk Gottes in das verheißene Land der „neuen Schöpfung“ (Matthäus 19,28) führen.

Jeder alte Jude hätte gewusst: Wenn es einen neuen Exodus gibt, dann muss es wohl auch ein neues Passahfest geben.

Aber bei seinem letzten Passahfest, in der Nacht des letzten Abendmahls sprach Jesus nicht über den vergangenen Auszug aus Ägypten, sondern über sein zukünftiges Leiden und seinen Tod. An diesem Abend erklärte Jesus nicht die Bedeutung des Fleisches des Passahlamms, sondern bezeichnete das Brot und den Wein des Abendmahls als seinen eigenen Leib und sein eigenes Blut und befahl den Jüngern zu essen und zu trinken.

Die erste Eucharistiefeier fand mit den Emmausjüngern nach Jesu Auferstehung am 1. Tag der Woche statt.

Die Eucharistie, der Leib Christi,  ist das neue Manna des Christentums.
„Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem will ich von dem verborgenen Manna geben“ (Offenbarung 2,17).
 
Palmeros 18.05.2025 15:49
Und auch Paulus sagt: "Wenn ihr vom Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal 5,18)

Was damit gemeint ist , habe ich doch in meinem Kommentar 12:04 h hinreichend  und ich denke auch verständlich erklärt . 

Dein Beispiel mit der 30er-Zone würde nur dann passen, wenn Jesus gekommen wäre, um eine Art göttliches Verkehrsgesetz zu bestätigen.

da ist Paulus aber anderer Meinung : 

Röm 3,31 Wie? Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.

und warum richten wir es auf ? Weil der Glaube unabdingbar mit Gehorsam verbunden ist

1Kor 7,19 Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten.

1Joh 2,3 Und daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.

Offb 14,12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!

ich gehe mal davon aus dass Ihr auch zu diesen Heiligen gehören wollt ! 
also lasst Euch nicht durch selbstgebastelte Interpretationen von Satan aufs Glatteis führen . 

....... die da Halten die Gebote Gottes - 

die Gebote Gottes also der Dekalog den er selbst in Stein schrieb unterscheidet sich eben 
vom Zeremonialgesetz das ein Schatten auf den zukünftigen Erlöser darstellte . 
Das wird hier immer wieder gemixt und missverstanden. Das ist aber ein entscheidender 
Unterschied. 

In der Bergpredigt hat Jesus auch keine neuen Gebote gegeben und er hat sie auch nicht verschärft wie manche es meinen , sondern er hat sie so erklärt wie Gott sie tatsächlich 
im praktischen Leben auch angewendet sehen möchte . Und das er da nicht explizit 
vom Sabbat gesprochen hat war auch nicht notwendig denn der Sabbat stand überhaupt nicht zur Diskussion . Da gab es noch keine Anti-Tag  Bestrebungen .
 
Shira 18.05.2025 16:16
Palmeros,

Du sprichst davon, dass man das Gesetz "aufrichtet", wie Paulus es in Römer 3,31 sagt. Aber du übersiehst, was Paulus damit meint: Er stellt klar, dass das Gesetz nicht durch Werke gehalten wird, sondern durch den Glauben – und dieser Glaube bringt ein neues Leben im Geist hervor. Eben darum sagt er ja auch in Galater 5,18: ‘Wenn ihr vom Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.’

Das bedeutet nicht Gesetzlosigkeit, sondern: das Gesetz bekommt nicht mehr die Rolle des Erziehers, sondern der Geist Gottes prägt unser Leben. Es geht nicht mehr um das Halten von Geboten als Weg zur Gerechtigkeit, sondern um eine innere Beziehung zum lebendigen Gott.

Du sagst, der Sabbat sei nie abgeschafft worden, weil er Teil des "ewigen Gesetzes" sei. Aber was ist dann mit der Beschneidung, die auch als "ewiger Bund" bezeichnet wurde (1. Mose 17,13)? Paulus sagt in 1. Kor 7,19 genau das Gegenteil: "Beschneidung ist nichts, und Unbeschnittensein ist nichts, sondern Gottes Gebote halten." Das zeigt: Es geht nicht um einzelne Regeln – sondern um das, was Gott mit diesen Geboten eigentlich bezweckte.

Jesus selbst sagt in Matthäus 7,12: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Denn das ist das Gesetz und die Propheten." 
Nicht ein spezifischer Tag. Nicht äußere Zeichen. Sondern gelebte Liebe. Das ist der Geist des Gesetzes – und der Geist führt nicht zurück zu Steintafeln, sondern in die Freiheit der Kindschaft Gottes (Gal 4,7).
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 16:21
Du hast die Tragweite und den Sinn der Bergpredigt mit den Seligpreisungen  nicht verstanden ....

Jesus sprach da  GERADE zu den Juden ,die Gebote/ Gesetze und Sabbat hielten , 
in Palmeros Sinne gehorsam waren und trotzdem sagte Jesus :

Selig sind die Armen .....im Geiste.....
Selig die nach der (neuen )Gerechtigkeit dürsten
Selig die um seiner Willen verfolgt werden würden ,weil sie erst so gerecht und selig sein werden vor Gott .
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Ich sehe dich Palmeros schon am Fuße des Berges stehn wie ein Jude bei der Bergpredigt damals  ,der diese  Worte Jesus hört, und du  dann ungläubig denkst :
" Wieso bin ich nicht reich im Geiste wenn ich doch so  gehorsam bin ,den Sabbat immer halte und doch  gerecht lebe nach Mose Geboten..? 
Warum sind die andere  Armen im Geist die Seligen und nicht ich ,der Palmeros ?
Warum soll ich durstig sein wonach ,wenn ich doch alle Gebote gerecht einhalte inkl.den Sabbat ?"

Cherub
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