Petrus - Papst
07.05.2025 13:22
Petrus - Papst
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Petrus - Papst
Dass das Papsttum, welches behauptet, auf dem "Heiligen Petrus" begründet zu sein, in Wirklichkeit gegen Petrus ist, wird aus einem Vergleich des Zeugnisses von Petrus mit dem des Papsttums, wie es in jüngster Zeit gegenüber der GEGENWÄRTIGEN WAHRHEIT in Bezug auf die Gründung der Kirche dargestellt wurde, überdeutlich. Nicht weniger widersprüchlich zu den Worten des Petrus, ist das Zeugnis des Papsttums über den Hirten der "Herde Gottes". [Aufgrund dessen, dass CHRISTUS zu Petrus sagte:] "Weide meine Lämmer! ... Weide meine Schafe!" [JOH. 21,15.17], behauptet das Papsttum, dass die oberste Aufsicht über die Schafe und Lämmer, d.h. die ganze Herde Christi, der Obhut Petri anvertraut ist. So schreibt Mr. Allies, "Petrus hatte einfach das, was die anderen Apostel gemeinsam hatten. Er hatte ihm, zuerst und allein, die oberste Leitung versprochen und übertragen, von der ein Teil später mit ihm auch ihnen versprochen wurde. . . Er hatte die Aufsicht über alle, die ihm allein anvertraut waren, denn auch sie wurden ihm mit den Worten anvertraut. Und so war er allein der Türhüter, er allein war der Hirte der Herde." [Catholic Times 7. Dezember 1894]
Der Anspruch der Kirche von Rom ist, dass der Bischof von Rom das Haupt der Kirche Christi ist - [und das] an Stelle Christi - als "Vertreter", oder "Stellvertreter", "Vikar", oder "Regent" von CHRISTUS. Hier ist die entsprechende Aussage: So wurde auf dem Konzil von Florenz (1430), bei dem auch die Bischöfe der griechischen und der lateinischen Kirche anwesend waren bezeugt: "Wir bestimmen, daß der römische Pontifex der Nachfolger des seligen Petrus, des Apostelfürsten, und der wahre Stellvertreter Christi, das Haupt der ganzen Kirche, der Vater und Arzt aller Christen ist und wir erklären, daß ihm in der Person des seligen Petrus von Jesus Christus, unserem Erlöser, die volle Macht gegeben wurde, die allgemeine Kirche zu hegen, zu regieren und zu leiten." Kardinal Gibbons, in The Faith of Our Fathers, S. 154, 155.
Indem das Papsttum Petrus widerspricht, widerspricht es CHRISTUS denn Petrus sprach nur als Sprachrohr des Geistes Christi, WELCHER in ihm war, [denn] alle heiligen Männer der Vergangenheit "haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist." [2. PETR. 1,21] (Siehe dazu auch 1. PETR. 1,11) Und als ob es nicht genug wäre, CHRISTUS zu verleugnen, indem man Petrus zum Fundament der Kirche und zum einzigen Hirten der Herde macht, behauptet dieses katholische Zitat, dass "er allein der Türhüter" war. Die Schlechtigkeit einer solchen Behauptung wird deutlich, wenn wir die Worte Christi selbst betrachten: "Ich bin die Tür zu den Schafen." [JOH. 10,7] ER ist die Tür. Sollte diese Tür wirklich von Petrus gehütet werden müssen, damit die Guten und die Bösen nicht nach Belieben ein- und ausgehen? Die ganze Lehre des Papsttums macht CHRISTUS so ohnmächtig und leblos wie eine Holztür. ER stellt jedoch eine lebendige Tür dar, die keinen Wächter braucht und jeder, der [allein] durch IHN eingeht "der wird selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden." [JOH. 10,9]
Aber CHRISTUS ist mehr als nur die Tür. Wir gehen durch IHN hinein, aber wir kommen [auch] nicht über IHN hinaus. Wo immer wir auf dieser Weide hingehen, wir bleiben in IHM. Es ist daher offensichtlich, dass die Schafe SEINER Herde ihre Nahrung in IHM finden. Und das geht aus seinen eigenen Worten hervor. "Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. ...Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm." [JOH. 6,53.56] Aber das buchstäbliche Fleisch und Blut "nützt nichts". [denn CHRISTUS bezeugte auch:] "Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben." [JOH. 6,63] Die Schafe müssen also, wenn sie [wahrhaft] ernährt werden sollen, mit den Worten Christi gefüttert werden und diese Tatsache zerstört völlig jede Vorstellung von einer inhärenten Autorität des Petrus oder eines anderen, weder zu seiner noch zu unserer Zeit, in Bezug auf die Kirche Gottes. Die Schafe schmeckten CHRISTUS, nicht Petrus, sie hörten Christi Stimme, nicht die des Petrus. Wenn jemand mit seiner eigenen Stimme spricht, erschrecken die Schafe sofort und "fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht." [JOH. 10,5]
Und so bricht die päpstliche Lehre von der Autorität des Bischofs von Rom, kraft der Nachfolge auf dem "Stuhl" des Petrus als Türhüter und Hirte der Herde Gottes zu handeln und zu sprechen, in jedem Punkt unter dem Zeugnis des Petrus selbst zusammen, der die ihm von CHRISTUS gegebenen Worte spricht, worin CHRISTUS SELBST als der eine "große Hirte der Schafe" erkannt wird, in WELCHEM alle Autorität und Macht liegt und DER allein die Bedürfnisse SEINER Herde decken kann.
( Ellet J. Waggoner, Januar 1895 )
Der Anspruch der Kirche von Rom ist, dass der Bischof von Rom das Haupt der Kirche Christi ist - [und das] an Stelle Christi - als "Vertreter", oder "Stellvertreter", "Vikar", oder "Regent" von CHRISTUS. Hier ist die entsprechende Aussage: So wurde auf dem Konzil von Florenz (1430), bei dem auch die Bischöfe der griechischen und der lateinischen Kirche anwesend waren bezeugt: "Wir bestimmen, daß der römische Pontifex der Nachfolger des seligen Petrus, des Apostelfürsten, und der wahre Stellvertreter Christi, das Haupt der ganzen Kirche, der Vater und Arzt aller Christen ist und wir erklären, daß ihm in der Person des seligen Petrus von Jesus Christus, unserem Erlöser, die volle Macht gegeben wurde, die allgemeine Kirche zu hegen, zu regieren und zu leiten." Kardinal Gibbons, in The Faith of Our Fathers, S. 154, 155.
Indem das Papsttum Petrus widerspricht, widerspricht es CHRISTUS denn Petrus sprach nur als Sprachrohr des Geistes Christi, WELCHER in ihm war, [denn] alle heiligen Männer der Vergangenheit "haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist." [2. PETR. 1,21] (Siehe dazu auch 1. PETR. 1,11) Und als ob es nicht genug wäre, CHRISTUS zu verleugnen, indem man Petrus zum Fundament der Kirche und zum einzigen Hirten der Herde macht, behauptet dieses katholische Zitat, dass "er allein der Türhüter" war. Die Schlechtigkeit einer solchen Behauptung wird deutlich, wenn wir die Worte Christi selbst betrachten: "Ich bin die Tür zu den Schafen." [JOH. 10,7] ER ist die Tür. Sollte diese Tür wirklich von Petrus gehütet werden müssen, damit die Guten und die Bösen nicht nach Belieben ein- und ausgehen? Die ganze Lehre des Papsttums macht CHRISTUS so ohnmächtig und leblos wie eine Holztür. ER stellt jedoch eine lebendige Tür dar, die keinen Wächter braucht und jeder, der [allein] durch IHN eingeht "der wird selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden." [JOH. 10,9]
Aber CHRISTUS ist mehr als nur die Tür. Wir gehen durch IHN hinein, aber wir kommen [auch] nicht über IHN hinaus. Wo immer wir auf dieser Weide hingehen, wir bleiben in IHM. Es ist daher offensichtlich, dass die Schafe SEINER Herde ihre Nahrung in IHM finden. Und das geht aus seinen eigenen Worten hervor. "Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. ...Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm." [JOH. 6,53.56] Aber das buchstäbliche Fleisch und Blut "nützt nichts". [denn CHRISTUS bezeugte auch:] "Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben." [JOH. 6,63] Die Schafe müssen also, wenn sie [wahrhaft] ernährt werden sollen, mit den Worten Christi gefüttert werden und diese Tatsache zerstört völlig jede Vorstellung von einer inhärenten Autorität des Petrus oder eines anderen, weder zu seiner noch zu unserer Zeit, in Bezug auf die Kirche Gottes. Die Schafe schmeckten CHRISTUS, nicht Petrus, sie hörten Christi Stimme, nicht die des Petrus. Wenn jemand mit seiner eigenen Stimme spricht, erschrecken die Schafe sofort und "fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht." [JOH. 10,5]
Und so bricht die päpstliche Lehre von der Autorität des Bischofs von Rom, kraft der Nachfolge auf dem "Stuhl" des Petrus als Türhüter und Hirte der Herde Gottes zu handeln und zu sprechen, in jedem Punkt unter dem Zeugnis des Petrus selbst zusammen, der die ihm von CHRISTUS gegebenen Worte spricht, worin CHRISTUS SELBST als der eine "große Hirte der Schafe" erkannt wird, in WELCHEM alle Autorität und Macht liegt und DER allein die Bedürfnisse SEINER Herde decken kann.
( Ellet J. Waggoner, Januar 1895 )

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