Moshe DayanInterviews mit Moshe Dayan, Verteidigungsminister 1967, der den Befehl zur Besetzung der Golanhöhen erteilte:
„viele der Feuergefechte mit den Syrern absichtlich von Israel provoziert waren und, dass die Kibbuzbewohner die die Regierung dazu drängten die Golanhöhen zu erobern dies weniger aus Sicherheitsgründen als für die Anbaugebiete taten.
Dayan sagte "Sie haben nicht einmal versucht ihre Gier für das Land zu verbergen... “
Quelle: The New York Times, May 11, 1997
„Syrien war keine Bedrohung für Israel vor 1967... ich weiß wie mindestens 80% aller Zwischenfälle mit Syrien anfingen. Wir schickten einen Traktor zur demilitarisierten Zone und wußten dass Syrien schießen würde. Wenn sie nicht schossen schickten wir den Traktor so lange weiter vor, bis die Syrer endlich zu schießen begannen. Dann benutzen wir Artillerie und später die Luftwaffe...
Ich machte das... und Izchak Rabin machte das als er dort war (als Kommandeur der nördlichen Front in den frühen 60-iger Jahren).“
Quelle: Yediot Aharonot von 1976.
Juli 1948 gab Rabin den Befehl die Bevölkerung der arabischen Städte Lydda und Ramle zu vertreiben.
„Unsere Väter haben die Grenzen erreicht, die im Teilungsplan von 1947 anerkannt wurden. Unsere Generation erreichte die Grenze von 1949. Aber die Sechs Tage Generation war in der Lage, Suez, den Jordan und die Golanhöhen in Syrien zu erreichen. ... Dies ist nicht das Ende; denn nach den augenblicklichen Waffenstillstandslinien wird es neue Linien geben. Aber diese werden über den Jordan hinausreichen, vielleicht in den Libanon, vielleicht nach Zentralasien...“
Quelle: The Times vom 25. 6. 1969:
Mosche Dayan, 1956:
„Warum sollten wir ihnen ihren brennenden Hass auf uns zum Vorwurf machen? Seit acht Jahren hausen sie in den Flüchtlingslagern von Gaza, und wir haben unter ihren Augen das Land und die Dörfer, in denen sie und ihre Vorväter gewohnt haben in unser Eigentum verwandelt.”
Deutsche Beilage Le monde diplomatique in der Taz, 14.03.25
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Jetzt
„Jede indigene Bevölkerung in der Welt widersetzt sich den Kolonisten, solange sie die geringste Hoffnung hat, sich von der Gefahr, kolonisiert zu werden, befreien zu können. Das ist es, was die Araber in Palästina tun, und was sie weiterhin tun werden, solange es einen einzigen Funken Hoffnung gibt, dass sie die Umwandlung von ‚Palästina‘ in das ‚Land Israel‘ verhindern können.“
Quelle: Rashid Khalidi: Der Hundertjährige Krieg um Palästina u.a.