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Praktizierte Nächstenliebe im Alltag

Praktizierte Nächstenliebe im Alltag
Da ich ein sehr hilfsbereiter Mensch bin und mich gerne um andere kümmere und unterstütze, treffe ich leider immer wieder auf misstrauische Menschen. 

Aufgrund meiner Hochsensibilität kann ich einfach hinter die Maske eines jeden sehen und spüre, dass es demjenigen nicht gut geht. Ich kann dann nicht so einfach daran vorbei und so tun als ob ich nichts spüre und frage dann, ob ich helfen kann und was los ist. Da ist mir dann auch das Geschlecht egal. Manchen tut ein offenes Ohr gut und je nachdem, dann frage ich bei Frauen auch, ob ich sie kurz in den Arm nehmen kann, weil eine Umarmung gut tut.
Ich bereite jemandem eine Freude egal ob es ein Mann oder eine Frau ist ohne dabei Hintergedanken zu haben oder etwas damit zu bezwecken. In meinem Freundeskreis und Bekanntenkreis ist das völlig normal. 

Von ehemaligen Kolleginnen und neuen Bekannten wurde ich schon darauf angesprochen, ob ich mich einschleimen will oder ob ich verliebt wäre. 
Ich verneine beides. Ich finde es nur traurig, dass die Gesellschaft so kalt ist und in jedem Positiven etwas negatives sieht. 

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht oder wie geht ihr mit dem Thema um ?

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 26.03.2025 15:52
Ich verstehe seeehr gut was du meinst @DaddysG.
Seitdem ich gelernt habe, nicht mehr nur auf meine hochs. Wahrnehmung zu achten, sondern Jesus zuerst zu fragen, was ich jetzt mit dieser Wahrnehmung machen soll, und ob diese auch tats. von ihm kommt, lebe ich entspannter und stressfreier. Oft ist es so, dass ich in die Fürbitte für diese Personen gehen soll. Es gibt auch manchmal Situationen, wo ich Personen direkt mit Gebet konfrontieren soll, mit dem, was ich wahrnehme. Oder auch praktische Hilfe anbiete...............
 
(Nutzer gelöscht) 26.03.2025 16:09
Mein Motto, jeden Tag eine gute Tat!
 
Und wenn es nur die Tür für nen älteren Menschen aufzuhalten, seinen Sitz in der U-Bahn anzubieten, jemanden an der Kasse vorzulassen oder einem Obdachlosen mal nen Euro zukommen zu lassen. Oder auch einmal trotz alledem freundlich zu sein, wo es eigentlich nicht angebracht wäre 🫠
 
DaddysGirl 26.03.2025 16:24
Danke für eure Erfahrungen.
 
(Nutzer gelöscht) 26.03.2025 16:26
Es sollte einfach nur vom Herzen kommen. 🫶❤
 
DaddysGirl 26.03.2025 16:33
16:26 ja so sehe ich es auch. Mir ist dann auch das Geschwätz der anderen egal.
 
(Nutzer gelöscht) 26.03.2025 16:46
DaddysGirl
Trotzdem auch selbst schützen
Wir hochsensiblen übernehmen uns auch gerne,weil wir viel sehen ...
 
(Nutzer gelöscht) 26.03.2025 17:12
Hilfe anzubieten, wenn man dafür einen inneren Impuls verspürt, - ist selbstverständlich okay.
Trotzdem verstehe ich diejenigen, - die sich von Hilfsangeboten bzw. Umarmungen und wer weiß was noch, belästigt fühlen und genötigt fühlen. Dafür hat jeder seine Gründe. Die einen wollen keine Hilfe. Den anderen sind die persönlichen Annäherungen suspekt und unangenehm. Heutzutage wird man von wildfremden Leuten umarmt. Mir widerstrebt das zutiefst. Ich habe auch schon oft Hilfe abgelehnt. Auch dafür habe ich persönliche Gründe. Gerade wenn man hochsensibel ist, spürt man die Grenzen und gibt vielleicht doch  nicht jedem inneren Impuls nach.  Im Freundeskreis mag alles normal sein, weil man sich kennt. Aber unter Menschen die einander fremd sind, halte ich eine gewisse Distanz für angebracht. Es ist keine Selbstverständlichkeit einander zu vertrauen, wenn man sich nicht kennt.
 
DaddysGirl 26.03.2025 17:15
Danke Birkenblatt für deine Einschätzung. 
Ich frage vorher immer nach ob er/sie Hilfe benötigt. Wenn ein " Nein " kommt, dann mache ich auch nichts.
 
(Nutzer gelöscht) 26.03.2025 17:20
DaddyGirl,- das war mir klar, - dass Du vorher fragst. Ich wollte nur die "andere Seite" einer eigentlich schönen Geste erklären,- hauptsächlich aus meiner Sicht. Manche Menschen haben halt schlechte Erfahrungen gemacht.
 
(Nutzer gelöscht) 26.03.2025 17:22
Sensible drängen sich in der Tegel kie auf,weil sie spüren,wenn es dem anderen zu viel ist oder nicht passt.
 
Natural 26.03.2025 19:24
Biete gerne praktische Hilfe an und dann kommt man auch kurz oder lang ins Gespräch .
Umarmungen sind mir suspekt! Dagegen bei der liebsten kann es nicht eng genug sein . Mutter muss sich auch leider mit wenig Umarmung begnügen . Das wenige freut sie aber schon . 
Komisch , aber auf die Umarmung von Jesus freue ich mich schon ! Wenn es das geben sollte !🥰
 
Autumn 26.03.2025 22:07
Egal ob hochsensibel oder nicht:

Nächstenliebe ist keine Charaktereigenschaft,
sondern eines der beiden höchsten Gebote Christi
aus dem Doppelgebot der Liebe.

Wie sie im Alltag praktisch aussieht,
hat ER uns gezeigt im Gleichnis vom barmherzigen Samariter.


"Nächster zu sein, ist nicht eine Qualifikation des Anderen,
sondern ist sein Anspruch an mich, sonst nichts."
 --- D. Bonhoeffer
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