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Martin Luther und Hieronimus Buntz

Martin Luther und Hieronimus Buntz
Immer  mal wieder wird hier behauptet, dass Martin Luther seinen Freund  und Kommilitonen
Hieronimus Buntz in einem Duell getötet habe, Kirchenasyl gesucht habe und sich so einer weltlichen Strafen entzogen habe.
Diese Aussage beruht nicht auf historischen Fakten. In höflicher Weise verzichte ich auch auf die Ausführungen über die wissenschaftliche Relevanz dieser Autoren...
Buntz starb an den Folgen einer Rippenfellentzündung.
Rudolf Pesch ( sollte eine RKK Christ kennen) widersprach/ widerlegte diese  unhistorischen Aussagen.
Kann man nachlesen...

Aber ok...  ich  mache das Gedankenspiel mal mit... wir sind als im 16 Jhd...
Buntz starb im Rahmen einer Mensur und Luther wäre  Täter... nun die Folgen:
Es gab keine weltlichen/rechtlichen Folgen! Mensuren waren weltlich/ juristisch  abgesegnet... auch die Todesfolge....kam durchaus vor und nicht  unbedingt eine  Seltenheit...je nach Wohnort wurde das Tragen von Stichwaffen  ausdrücklich gefördert....
Also kein Grund in ein Kloster zu flüchten!

Nun ein Blick auf die Kirche … hab nicht alles recherchiert, da nicht ganz so wichtig...
Im 19. Jhd gab es jedenfalls eine Enzyklika... so mit Exkommunikation...
Wenn dies auch die Haltung der Kirche im 16 Jhd gewesen wäre, stände man vor einer  grotesken Situation... ein  exkommunizierter Mensch hätte Theologie studiert, promoviert  und wäre auch noch Professor für das AT geworden...

Hier noch ein Link zu einem Filmchen zum Thema...
https://www.ardmediathek.de/video/planet-schule/verdaechtigt-in-erfurt-die-tatorte-der-reformation/swr/Y3JpZDovL3BsYW5ldC1zY2h1bGUuZGUvQVJEXzEwNTIzX3ZpZGVv

Kommentare

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Arina 20.02.2025 21:47
@20:38,wie kannst du das stehen lassen??
 
Sherezade 21.02.2025 20:42
Bislang habe in diesem Forum nur 1x einen Beitrag gelöscht. 
Ich werde die Löschungen auch begründen und kommentieren.
 
Medusa 22.02.2025 10:07
Ich finde es wichtig, "gewisse" Beiträge von "bestimmten" Usern bewusst nicht zu löschen, damit sich jeder ein eigenes Bild davon machen kann.
 
(Nutzer gelöscht) 22.02.2025 15:34
Arina und Sherazade 
Ihre Unehrlichkeit zeigt sich in ihrer ganzen Pracht oder vielmehr Erstarrung, wenn Sie die Meinungen derer, die nicht zu Ihnen passen, gewaltsam ausradieren. Demütigender als das ist nur die Erinnerung an Martin Luthers Tod, der in Wirklichkeit eher ein Selbstmord gewesen zu sein scheint. Anstatt sich daran zu erinnern und träge Geister mit einer falschen Erinnerung zu verwechseln, ziehen Sie lieber einen Schleier der Barmherzigkeit zu.
Und Alina fragt sich sogar, wer der Diktator sei... ist es ihr in ihrem ehrwürdigen Alter nicht noch klar?
Ein Diktator hört nicht auf die Gründe anderer und will sie unterdrücken, genau wie Sie es mit den Beiträgen getan haben, die Sie regelmäßig gelöscht haben.
MvG
gewisse Beiträge
 
Sherezade 22.02.2025 16:53
@Medusa
verstehe Deine Gedanken... auch ich hatte arge Zweifel... 
Habe die Beiträge aus folgenden Gründen gelöscht.
1. Sie waren nicht auf das Thema bezogen und die Sach-und Rechtslage ist eindeutig. Andere Aussagen beruhen auf Fiktion.
2. Wenn man Luther mit Hitler vergleicht, ist man im Bereich von Geschichtsklitterung/revisionismus unterwegs.

Zudem  zeugt es von Unwissenheit zu behaupten, dass es innerhalb der EKD keine kritische Auseinandersetzung mit Luther und den Reformatoren gibt. Da sind wohl eher die Fachpublikationen und Veröffentlichungen für normale Menschen  zu den Themen Antijudaismus, Verfolgung der Wiedertäufer, Bauernkriege etc unbekannt. Kann dazu auch entsprechende Sachhinweise geben... 

Schon mein erstes und veraltetes Lehrbuch der Kirchengeschichte beginnt mit wahren und zeitlosen Worten:
"Die Kirche ist zugleich eine Gemeinschaft, die von menschlichen Kräften gestaltet wird und deren Geschichte Menschen machen, fehlsame, irrende, vielfach versagende Menschen !"

Genau diese Erkenntnis zeigt  die Stärke der reformatorischen Kirchen. Ecclesia semper reformanda....

Es ist wunderlich, dass FrauSausewind Mynarek zitierte...löblich oder ahnungslos?
Anno 1972 an Rom:
"Nach langer reiflicher Überlegung und unter dem Eindruck zahlreicher enttäuschender Konfrontationen mit negativen Realitäten der römisch-katholischen Kirche gelange ich zu dem von meinem Gewissen geforderten Entschluß, aus dieser Institution als einem absolutistisch- monarchistisch verfaßten, durch und durch autoritären Machtgebilde auszutreten. Mein Schritt ist ein Protest gegen die immer stärker werdende Verfremdung und Ideologisierung der ursprünglichen Botschaft des aller Macht und  Unterdrückung entsagenden Jesus durch diese Institution...."


Der Beitrag von Lizeth19 über Latein war eigentlich launig...
Selbstverständlich bin ich in mich gegangen... da war was... so von der sechsten Klasse bis zum Abi.. ging danach lustig weiter... wer mal mittelalterliche Texte übersetzt hat , weiß wovon ich rede...
Höchst betroffen über meine miesen Lateinkenntnisse werde ich demnächst mal wieder eine Kiste mit Vox Latina ausbuddeln...soll ja ein bisserl aktueller sein...wobei...Pinoculus, liber qui inscribitur …hat auch was....

PS: Die Seite "Zeugen der Wahrheit" ist für mich nicht zitierfähig....  man huldigt z.B.Peter Glas und Bernward Maria Weiss ...vollkommen unkritisch... da wird mir ganz anders zumute...
 
Sherezade 22.02.2025 18:54
Weiß nicht, was Lizbeth19 unter regelmäßig versteht und welche Verständnis sie vom Plural hat...
Für die Antwort hier habe ich die gelöschte Beträge für mich kopiert... natürlich reanimiere ich nun den gelöschten Beitrag von Lizeth 19...also  c& p :
"Leider fällt es den Protestanten schwer, die Realität anzuerkennen, indem sie M. Luther als Nationalhelden darstellen. Aber da sie die einzigen sind, die eine rosarote Brille tragen, erleben nur sie  die selbstgemachte Realität.  Auch hier muss ich Frau Scherazade widersprechen, denn die historischen Belege liegen vor und sind für jedermann zugänglich, und zwar viele in lateinischer Sprache. Es ist an der Zeit, dass sich diejenigen, die Luther so sehr verteidigen, dazu entschließen, seine Schriften in der Originalsprache zu lesen und übersetzen und nicht nur Bücher ÜBER ihn, deren Autoren oft Quellen gesammelt haben, in denen sie wiederum ÜBER Luther sprechen, ohne eine Quelle anzugeben. Die Wahrheit ist, dass die Protestanten von heute und die von gestern zwei völlig unterschiedliche Generationen sind. Letztere haben aus Unwissenheit oder aus persönlichen, beziehungsweise aus politischen Gründen den katholischen Glauben aufgegeben. Das Erste aus purem Stolz und Bequemlichkeit. Nach mehr als fünfhundert Jahren ist es an der Zeit, dass sie ihre Komfortzone verlassen und sich mit dem ersten Papst der protestantischen Kirche und mit dem ersten Menschen konfrontieren, der die Bibel NACH SEINEN eigenen Vorstellungen neu geschrieben hat. Es geht letztendlich nur um intellektuelle Ehrlichkeit.
Bei weiteren Fragen kann ich jeden Punkt dieser meine Aussage klären und beweisen."


Falls man zu dem Beitrag von Lizeth19 einen Kommentar abgeben will... bitte... 
Jedoch setze ich voraus, dass man zwischen katholisch und römisch-katholisch unterscheiden kann...
Wenn man Komfortzonen verlassen will... kein Problem... 2000 Jahre Blutspuren in der Christenheit abzuarbeiten...

Zudem möchte ich festhalten, dass es keine Belege für einen Suizid von Luther gibt... unhistorisch...
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