Das Vater Unser - einmalig in der gesamten Geschichte
08.02.2025 13:44
Das Vater Unser - einmalig in der gesamten Geschichte
08.02.2025 13:44
Das Vater Unser - einmalig in der gesamten Geschichte
Bei diesem Vortrag war ich live dabei, und ich war u.a. verblüfft, dass es zwei Versionen des Vater Unsers in der Bibei geht, und dass dieses Gebet absolut einzigartig in der Weltgeschichte ist. Hat mich länger beschäftigt. Hier die Kurzbeschreibung incl. Link:
Oft leiern wir es im Gottesdienst nur noch herunter, hören die Worte kaum, die wir selbst und die Menschen um uns herum aussprechen. Wir haben sie ja schon zu oft gehört und gesprochen. Was uns dabei entgeht, ist eine gewaltige Kraft, eine Einzigartigkeit, die in diesem Gebet steckt. Diese wenigen Worte sind eigentlich viel zu groß für eine halbe Minute am Sonntagmorgen. Das Vaterunser ist ein Gebet für die Welt. Für alle Religionen, alle Nationen, alle Zeiten.
Jesus war von den Jüngern gefragt worden, wie sie beten sollen. Er formulierte ein Modellgebet, das es so in keiner anderen Religion gibt. Siegfried Zimmer erzählt mit Leidenschaft und Bewunderung von diesem Gebet und erklärt, warum die Anrede »Papa« für Gott damals eine Revolution war, obwohl Götter schon in der Antike gelegentlich als Vater bezeichnet worden waren. Er beschreibt die Sozialkritik, die in einer der Bitten steckt und wie uns dieses Gebet als Menschheit vereint. Weit über diese dreißig Sekunden am Sonntagmorgen hinaus.
Oft leiern wir es im Gottesdienst nur noch herunter, hören die Worte kaum, die wir selbst und die Menschen um uns herum aussprechen. Wir haben sie ja schon zu oft gehört und gesprochen. Was uns dabei entgeht, ist eine gewaltige Kraft, eine Einzigartigkeit, die in diesem Gebet steckt. Diese wenigen Worte sind eigentlich viel zu groß für eine halbe Minute am Sonntagmorgen. Das Vaterunser ist ein Gebet für die Welt. Für alle Religionen, alle Nationen, alle Zeiten.
Jesus war von den Jüngern gefragt worden, wie sie beten sollen. Er formulierte ein Modellgebet, das es so in keiner anderen Religion gibt. Siegfried Zimmer erzählt mit Leidenschaft und Bewunderung von diesem Gebet und erklärt, warum die Anrede »Papa« für Gott damals eine Revolution war, obwohl Götter schon in der Antike gelegentlich als Vater bezeichnet worden waren. Er beschreibt die Sozialkritik, die in einer der Bitten steckt und wie uns dieses Gebet als Menschheit vereint. Weit über diese dreißig Sekunden am Sonntagmorgen hinaus.
Kommentare
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Digrilimele 08.02.2025 14:27
(Nutzer gelöscht) 08.02.2025 14:42
Die Jünger hatten Jesus in seiner Einmaligkeit erlebt - konnten dennoch zuerst nicht dauerhaft einordnen, wer er wirklich war.
Sie sagten zu ihm nicht: Herr schenke mir Reichtum, oder mach mich gesund, sondern sie baten ihn:"Herr lehre uns beten!"
Und was Jesus ihnen gab, war perfekt in seinem Inhalt und seiner Verbindlichkeit
Es ist eigentlich kein kurzes Gebet - man kann es ideal als Gebetsanleitung nehmen.
Die Feststellung, dass man ihn Vater nennen kann - das können wir dann tun, mit Liebe, mit Zärtlichkeit, mit Hoffnung etc.
.... dass er im Himmel wohnt. Ein Verharren, wie er da thront, umgeben von den Cherubim, Seraphinen, den Engelsscharen.
....geheiligt werde Dein Name- ein Lobpreis auf seine Heiligkeit, seine Göttlichkeit
etc.
Sie sagten zu ihm nicht: Herr schenke mir Reichtum, oder mach mich gesund, sondern sie baten ihn:"Herr lehre uns beten!"
Und was Jesus ihnen gab, war perfekt in seinem Inhalt und seiner Verbindlichkeit
Es ist eigentlich kein kurzes Gebet - man kann es ideal als Gebetsanleitung nehmen.
Die Feststellung, dass man ihn Vater nennen kann - das können wir dann tun, mit Liebe, mit Zärtlichkeit, mit Hoffnung etc.
.... dass er im Himmel wohnt. Ein Verharren, wie er da thront, umgeben von den Cherubim, Seraphinen, den Engelsscharen.
....geheiligt werde Dein Name- ein Lobpreis auf seine Heiligkeit, seine Göttlichkeit
etc.
Digrilimele 08.02.2025 14:51
Denn schließlich hat Gott beschlossen im Menschen selbst zu wohnen und eben nicht in irgendwelchen Kirchen und prunkvollen Kathedralen und wenn er das erst getan hat, bleibt es der sichtbaren Welt nicht verborgen und unser Vater im Himmel wird dadurch verherrlicht
Goodie63 12.02.2025 16:29
@herbstprince: Höre es mir gerade nochmal entspannt als Podcast an. Das ist sogar ein superkurzes Gebet. 5 Sätze im Griechischen, 15 bis 16 Worte im Aramäischen. Abba als Anrede, und dann direkt das Wort "Geheiligt" als nächstes, was schon mal ne Sensation ist, denn "heiligen" im Passiv gibt es in der Bibel sonst kein zweites Mal, und auch sonst in der antiken Literatur so gut wie nie. Was im Passiv bedeutet, dass wir ihn gar nicht heiligen können, er macht sich für uns heilig.
Und was ich ganz abgefahren fand: Du findest darin weder spezifisch christliche noch jüdische Bezugspunkte, es kann einfach jeder beten, egal was er glaubt. Ein Gebet für die Menschheit sozusagen. Bin von den Details gerade so begeistert....
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Und was ich ganz abgefahren fand: Du findest darin weder spezifisch christliche noch jüdische Bezugspunkte, es kann einfach jeder beten, egal was er glaubt. Ein Gebet für die Menschheit sozusagen. Bin von den Details gerade so begeistert....
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Goodie63 12.02.2025 16:33
@herbstprince: Gerade auf die falsche Taste gekommen und aus Versehen abgeschickt. Noch ein Nachtrag:
diese Ergänzung "der im Himmel wohnt" ist ja schon die judaisierte Fassung, die wir normalerweise beten, nicht das ursprüngliche Gebet aus Lukas 11.
diese Ergänzung "der im Himmel wohnt" ist ja schon die judaisierte Fassung, die wir normalerweise beten, nicht das ursprüngliche Gebet aus Lukas 11.

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