Anbetende Christen erneuern die Kirche
07.02.2025 09:22
Anbetende Christen erneuern die Kirche
07.02.2025 09:22
Anbetende Christen erneuern die Kirche
Die heilige Eucharistie - das Herz- und Kernstück
unseres Glaubens
Das allerheiligste Altarssakrament
Ist die Quelle der Liebe und alles Lebens
Satan verspricht dem Heiland „All die Macht und Herrlichkeit“ der irdischen Reiche, wenn er ihn anbete. Jesus widersteht dem Ansinnen des Widersachers:
„Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen“ (Lk 4,81). Dieses Wort des Heilands von der Anbetung Gottes ist ein Anruf und eine Anfrage auch an uns.
In der Anbetung Gottes gelangt
der Mensch zu seiner wahren Bestimmung.
Auch der vermeintlich so aufgeklärte Mensch von heute betet etwas an. Er geht nicht vor Gott in die Knie, sondern vor Ersatzgöttern und Scheinwerten. Der Materialismus unserer Tage hat die Anbetung nicht aufgehoben; er hat sie nur verschoben – vom Schöpfer weg, hin zum Geschöpf, zum Geschaffenen, zum Werk des Menschen. Seit geraumer Zeit gibt es eine anthropologische Wende der Kirche, das heißt eine vorrangige Ausrichtung auf den Menschen. In der Tat bedeutet für manche das Christ-sein vor allem Mitmenschlichkeit, caritative, soziale und politische Aktivität. Für manche ist der Begriff Gott sogar Chiffre, Kennwort für mitmenschliche Solidarität. Dem Mitmenschen dienen – so sagen sie – ist Gottesdienst; mit dem anderen sprechen ist Gebet; ihm näherkommen heißt sich Gott nahen. An dieser Auffassung ist sicher etwas Wahres. Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, wenn gerade junge Christen die Tat als Zeugnis unseres Christ-seins fordern und den Dienst des Samariters, der vom Sattel steigt, verwirklichen. Doch in allem Einsatz für den Nächsten müssen wir die Quelle und das Ziel der Nächstenliebe im Auge behalten: Gott! Ein russisches Sprichwort umschreibt dies so: „Nirgendwo ist mehr Menschlichkeit als dort, wo man Gott anbetet.“ Ja, die Hände, die sich zum HERRN hinstrecken, strecken sich auch zum Nächsten hin. Die Knie, die sich vor Gott beugen, beugen sich auch zum Mitmenschen nieder. Das Herz dessen, der den Schöpfer anbetet, schlägt auch für seine Geschöpfe.
Verehrung des Allerheiligsten
im Zeichen des eucharistischen Opfers
Der innerste Kern der christlichen Frömmigkeit ist die Anbetung Gottes. Sie geschieht vornehmlich in der heiligen Messe. In ihr wird der Vater durch die opfernde Hingabe seines Sohnes auf vollkommenste Weise verherrlicht. Die Eucharistiefeier setzt den Opfertod des Heilands für uns gegenwärtig. Dabei vereinen wir uns mit Jesus Christus und beten „durch IHN und mit IHM und in IHM“ den Vater an. Diese Anbetung soll sich nach der hl. Messe gleichsam fortsetzen, indem wir den Heiland im Tabernakel verehren. Dort ist ER der geopferte Herr, mit Fleisch und Blut, mit Leib und Seele, mit Gottheit und Menschheit gegenwärtig, freilich in einer Weise, die unseren Sinnen verborgen ist. Unsere Verehrung des Allerheiligsten ist also keine isolierte Frömmigkeitsform, sie steht im Zeichen des eucharistischen Opfergeschehens; sie ist geprägt vom Kreuzestod des Heilands, der uns in seiner Hingabe an den Vater hineinnehmen will. In der eucharistischen Anbetung bringen wir unser ganzes Leben dem Vater dar und empfangen daraus Wachstum in Glaube, Hoffnung und Liebe. So wird in uns jene innere Haltung genährt, mit der wir in Ehrfurcht den Leib und das Blut Christi empfangen können.
Anbetung
Die heilige Eucharistie
ist das Herz- und Kernstück
unseres Glaubens
Unsere Anbetung soll nie aufhören!
Das allerheiligste Altarssakrament
Ist die Quelle der Liebe und alles Lebens
Nicht Flucht vor dem Leben,
sondern Kraftquelle für den Alltag
Die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie ist ein Prüfstein unseres Glauben. Jesus Christus im Tabernakel schweigt, während draußen alles so laut und bewegt ist, voll Aktivität und Leistung. Ist dieses schweigende Verborgensein des Heilands nicht unserem Lebensgefühl gänzlich zuwider? Es mag oft Überwindung kosten, gegen den geschäftigen Strom der äußeren Dinge ruhig vor dem Tabernakel zu verharren. Aber wer dies versucht, erfährt: Hier ist Jesus ganz und gar bei mir und für mich da. Auch mir gilt, was er allen zu-ruft: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt, ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28). Gerade hier in der Anbetung des Allerheiligsten schaffen wir den Raum in unserem Leben. Wir werden von Grund auf gesund und heil. Je inniger die Anbetung ist, desto drängender wird der Wille, dass Jesus Christus unser Handeln bestimmt; desto selbstloser wird sich all unser Denken, Wollen und Tun vor Gott neigen. Wenn wir den Herrn im Tabernakel anbeten, fliehen wir nicht in die reine Innerlichkeit, sondern bestärken vielmehr jene Haltung, die uns als echte Christen ausweist, nämlich für Christus leben und aus Liebe zu ihm für die Mitmenschen. Wenn wir Jesus als den erfahren, der ganz für uns da ist, kann dann unsere Antwort anders lauten, als dass auch wir ganz für den Herrn da sind und mit ihm für die anderen? Das ist der Weltbezug der eucharistischen Anbetung. „Die Eucharistie, in ihrem wahren Sinn verstanden, wird von selbst zur Schule tätiger Nächstenliebe“ (Joh. Paul II., „Über das Geheimnis und die Verehrung der heiligen Eucharistie“, 24.2.1980), sie belebt all unsere sozialen Beziehungen und Aufgaben.
Anbetende Christen erneuern die Kirche
Viele verstehen heute die Reform der Kirche vornehmlich als eine Veränderung der kirchlichen Strukturen. Sie übersehen, dass die Erneuerung der Kirche vor allem in der Umkehr der Herzen gründet. Wir dürfen nicht das innere Leben der Kirche an den Rand rücken und Zweitrangiges in den Mittelpunkt stellen. Das II. Vatikan. Konzil hat den Vorrang der inneren Erneuerung unmissverständlich betont, wenn es sagt, „dass auch die besten Anpassungen an die Erfordernisse unserer Zeit ohne geistliche Erneuerung unwirksam bleiben; diese hat darum auch bei aller Förderung äußerer Werke immer das Wesentliche zu sein“ (II. Vaticanum, Perfectae caritatis,). „Die Belebung und Vertiefung der eucharistischen Frömmigkeit“, so schreibt der Heilige Vater, „sind der Beweis für jene wahre Erneuerung, die das Konzil sich zum Ziel gesetzt hat und deren inneren Kern sie darstellen“ (Joh. Paul II., „Über das Geheimnis und die Verehrung der hl. Eucharistie“, 24. 2. 1980).
Wäre nicht auch die Strahlkraft der Kirche stärker, wenn wir uns weniger als eine endlose diskutierende und hinterfragende Gemeinschaft zeigten und uns stattdessen mehr als betendes, als anbetendes Volk Gottes erwiesen? „Wo wir viele Worte machen, statt anzubeten, statt zu verehren, statt voll Ehrfurcht in die Knie sinken: da sind wir von Gott noch weit entfernt.“ (Volkm. Keil, 1985)
Sich Zeit nehmen für die Begegnung mit Jesus
Kenner der Kirchengeschichte behaupten, die Verehrung des Altarssakramentes sei ein Test für den Glauben der Christen. Wenn deren Glaube schwach sei, werde die Gegenwart Christi in der Eucharistie gering geschätzt und verkannt. Weil wir uns dieser Gefahr bewusst sind, wollen wir nicht nur die heilige Messe gläubig mitfeiern, sondern auch alles tun, dass der Lobpreis der Eucharistie „unsere Kirchen auch außerhalb der Messzeiten erfüllt“ (Joh. Paul II, 24.2.1980).
Das „Gebet vor dem Allerheiligsten“ gehört zum Kostbarsten und Wichtigsten unserer Frömmigkeit. Denn „in diesem Sakrament der Liebe wartet Jesus selbst auf uns. Keine Zeit sei uns dafür zu schade, um ihm dort zu begegnen … Unsere Anbetung sollte nie aufhören“ (Joh. Paul II., 1980)
Die vielfältigen Formen eucharistischer Frömmigkeit pflegen
Die Anbetung Christi im Sakrament seiner Liebe kann ihren Ausdruck in vielfältigen Formen finden: im persönlichen Gebet vor dem Allerheiligsten, in Anbetungsstunden, in kürzeren oder längeren Zeiten der Aussetzung, im jährlichen Vierzigstündigen Gebet, im Sakramentalen Segen, in eucharistischen Prozessionen. (…)
Liebe macht erfinderisch. Sie entdeckt Wege, wie wir trotz der bedrängenden Vielfalt an Aufgaben und Verpflichtungen Zeit zur Anbetung finden können. Jeder von uns sollte wöchentlich wenigstens einmal – wenn auch nur kurz – zur Anbetung in die Kirche gehen. Aus einer erneuten eucharistischen Frömmigkeit wird reicher Segen für die Gemeinden und Bistümer, für Kirche und Welt erwachsen.
Dr. Karl Braun,1989
Hochgelobt und angebetet sei
das allerheiligste Sakrament des Altares,
Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
unseres Glaubens
Das allerheiligste Altarssakrament
Ist die Quelle der Liebe und alles Lebens
Satan verspricht dem Heiland „All die Macht und Herrlichkeit“ der irdischen Reiche, wenn er ihn anbete. Jesus widersteht dem Ansinnen des Widersachers:
„Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen“ (Lk 4,81). Dieses Wort des Heilands von der Anbetung Gottes ist ein Anruf und eine Anfrage auch an uns.
In der Anbetung Gottes gelangt
der Mensch zu seiner wahren Bestimmung.
Auch der vermeintlich so aufgeklärte Mensch von heute betet etwas an. Er geht nicht vor Gott in die Knie, sondern vor Ersatzgöttern und Scheinwerten. Der Materialismus unserer Tage hat die Anbetung nicht aufgehoben; er hat sie nur verschoben – vom Schöpfer weg, hin zum Geschöpf, zum Geschaffenen, zum Werk des Menschen. Seit geraumer Zeit gibt es eine anthropologische Wende der Kirche, das heißt eine vorrangige Ausrichtung auf den Menschen. In der Tat bedeutet für manche das Christ-sein vor allem Mitmenschlichkeit, caritative, soziale und politische Aktivität. Für manche ist der Begriff Gott sogar Chiffre, Kennwort für mitmenschliche Solidarität. Dem Mitmenschen dienen – so sagen sie – ist Gottesdienst; mit dem anderen sprechen ist Gebet; ihm näherkommen heißt sich Gott nahen. An dieser Auffassung ist sicher etwas Wahres. Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, wenn gerade junge Christen die Tat als Zeugnis unseres Christ-seins fordern und den Dienst des Samariters, der vom Sattel steigt, verwirklichen. Doch in allem Einsatz für den Nächsten müssen wir die Quelle und das Ziel der Nächstenliebe im Auge behalten: Gott! Ein russisches Sprichwort umschreibt dies so: „Nirgendwo ist mehr Menschlichkeit als dort, wo man Gott anbetet.“ Ja, die Hände, die sich zum HERRN hinstrecken, strecken sich auch zum Nächsten hin. Die Knie, die sich vor Gott beugen, beugen sich auch zum Mitmenschen nieder. Das Herz dessen, der den Schöpfer anbetet, schlägt auch für seine Geschöpfe.
Verehrung des Allerheiligsten
im Zeichen des eucharistischen Opfers
Der innerste Kern der christlichen Frömmigkeit ist die Anbetung Gottes. Sie geschieht vornehmlich in der heiligen Messe. In ihr wird der Vater durch die opfernde Hingabe seines Sohnes auf vollkommenste Weise verherrlicht. Die Eucharistiefeier setzt den Opfertod des Heilands für uns gegenwärtig. Dabei vereinen wir uns mit Jesus Christus und beten „durch IHN und mit IHM und in IHM“ den Vater an. Diese Anbetung soll sich nach der hl. Messe gleichsam fortsetzen, indem wir den Heiland im Tabernakel verehren. Dort ist ER der geopferte Herr, mit Fleisch und Blut, mit Leib und Seele, mit Gottheit und Menschheit gegenwärtig, freilich in einer Weise, die unseren Sinnen verborgen ist. Unsere Verehrung des Allerheiligsten ist also keine isolierte Frömmigkeitsform, sie steht im Zeichen des eucharistischen Opfergeschehens; sie ist geprägt vom Kreuzestod des Heilands, der uns in seiner Hingabe an den Vater hineinnehmen will. In der eucharistischen Anbetung bringen wir unser ganzes Leben dem Vater dar und empfangen daraus Wachstum in Glaube, Hoffnung und Liebe. So wird in uns jene innere Haltung genährt, mit der wir in Ehrfurcht den Leib und das Blut Christi empfangen können.
Anbetung
Die heilige Eucharistie
ist das Herz- und Kernstück
unseres Glaubens
Unsere Anbetung soll nie aufhören!
Das allerheiligste Altarssakrament
Ist die Quelle der Liebe und alles Lebens
Nicht Flucht vor dem Leben,
sondern Kraftquelle für den Alltag
Die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie ist ein Prüfstein unseres Glauben. Jesus Christus im Tabernakel schweigt, während draußen alles so laut und bewegt ist, voll Aktivität und Leistung. Ist dieses schweigende Verborgensein des Heilands nicht unserem Lebensgefühl gänzlich zuwider? Es mag oft Überwindung kosten, gegen den geschäftigen Strom der äußeren Dinge ruhig vor dem Tabernakel zu verharren. Aber wer dies versucht, erfährt: Hier ist Jesus ganz und gar bei mir und für mich da. Auch mir gilt, was er allen zu-ruft: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt, ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28). Gerade hier in der Anbetung des Allerheiligsten schaffen wir den Raum in unserem Leben. Wir werden von Grund auf gesund und heil. Je inniger die Anbetung ist, desto drängender wird der Wille, dass Jesus Christus unser Handeln bestimmt; desto selbstloser wird sich all unser Denken, Wollen und Tun vor Gott neigen. Wenn wir den Herrn im Tabernakel anbeten, fliehen wir nicht in die reine Innerlichkeit, sondern bestärken vielmehr jene Haltung, die uns als echte Christen ausweist, nämlich für Christus leben und aus Liebe zu ihm für die Mitmenschen. Wenn wir Jesus als den erfahren, der ganz für uns da ist, kann dann unsere Antwort anders lauten, als dass auch wir ganz für den Herrn da sind und mit ihm für die anderen? Das ist der Weltbezug der eucharistischen Anbetung. „Die Eucharistie, in ihrem wahren Sinn verstanden, wird von selbst zur Schule tätiger Nächstenliebe“ (Joh. Paul II., „Über das Geheimnis und die Verehrung der heiligen Eucharistie“, 24.2.1980), sie belebt all unsere sozialen Beziehungen und Aufgaben.
Anbetende Christen erneuern die Kirche
Viele verstehen heute die Reform der Kirche vornehmlich als eine Veränderung der kirchlichen Strukturen. Sie übersehen, dass die Erneuerung der Kirche vor allem in der Umkehr der Herzen gründet. Wir dürfen nicht das innere Leben der Kirche an den Rand rücken und Zweitrangiges in den Mittelpunkt stellen. Das II. Vatikan. Konzil hat den Vorrang der inneren Erneuerung unmissverständlich betont, wenn es sagt, „dass auch die besten Anpassungen an die Erfordernisse unserer Zeit ohne geistliche Erneuerung unwirksam bleiben; diese hat darum auch bei aller Förderung äußerer Werke immer das Wesentliche zu sein“ (II. Vaticanum, Perfectae caritatis,). „Die Belebung und Vertiefung der eucharistischen Frömmigkeit“, so schreibt der Heilige Vater, „sind der Beweis für jene wahre Erneuerung, die das Konzil sich zum Ziel gesetzt hat und deren inneren Kern sie darstellen“ (Joh. Paul II., „Über das Geheimnis und die Verehrung der hl. Eucharistie“, 24. 2. 1980).
Wäre nicht auch die Strahlkraft der Kirche stärker, wenn wir uns weniger als eine endlose diskutierende und hinterfragende Gemeinschaft zeigten und uns stattdessen mehr als betendes, als anbetendes Volk Gottes erwiesen? „Wo wir viele Worte machen, statt anzubeten, statt zu verehren, statt voll Ehrfurcht in die Knie sinken: da sind wir von Gott noch weit entfernt.“ (Volkm. Keil, 1985)
Sich Zeit nehmen für die Begegnung mit Jesus
Kenner der Kirchengeschichte behaupten, die Verehrung des Altarssakramentes sei ein Test für den Glauben der Christen. Wenn deren Glaube schwach sei, werde die Gegenwart Christi in der Eucharistie gering geschätzt und verkannt. Weil wir uns dieser Gefahr bewusst sind, wollen wir nicht nur die heilige Messe gläubig mitfeiern, sondern auch alles tun, dass der Lobpreis der Eucharistie „unsere Kirchen auch außerhalb der Messzeiten erfüllt“ (Joh. Paul II, 24.2.1980).
Das „Gebet vor dem Allerheiligsten“ gehört zum Kostbarsten und Wichtigsten unserer Frömmigkeit. Denn „in diesem Sakrament der Liebe wartet Jesus selbst auf uns. Keine Zeit sei uns dafür zu schade, um ihm dort zu begegnen … Unsere Anbetung sollte nie aufhören“ (Joh. Paul II., 1980)
Die vielfältigen Formen eucharistischer Frömmigkeit pflegen
Die Anbetung Christi im Sakrament seiner Liebe kann ihren Ausdruck in vielfältigen Formen finden: im persönlichen Gebet vor dem Allerheiligsten, in Anbetungsstunden, in kürzeren oder längeren Zeiten der Aussetzung, im jährlichen Vierzigstündigen Gebet, im Sakramentalen Segen, in eucharistischen Prozessionen. (…)
Liebe macht erfinderisch. Sie entdeckt Wege, wie wir trotz der bedrängenden Vielfalt an Aufgaben und Verpflichtungen Zeit zur Anbetung finden können. Jeder von uns sollte wöchentlich wenigstens einmal – wenn auch nur kurz – zur Anbetung in die Kirche gehen. Aus einer erneuten eucharistischen Frömmigkeit wird reicher Segen für die Gemeinden und Bistümer, für Kirche und Welt erwachsen.
Dr. Karl Braun,1989
Hochgelobt und angebetet sei
das allerheiligste Sakrament des Altares,
Jetzt und in Ewigkeit. Amen.

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