Die nicht mehr verliebte Braut
07.02.2025 08:33
Die nicht mehr verliebte Braut
07.02.2025 08:33
Die nicht mehr verliebte Braut
Ich beginne mit einer Vorbemerkung: Synodalität im Sinne von Beratung und gegenseitigem Hinhören und Ernstnehmen, im Sinne von gegenseitiger Anerkennung der eigenen, gottgegebenen Position (Amt und Charisma), ist eine Selbstverständlichkeit. Darum geht es im Folgenden nicht, weil unbestritten. Um was es geht, ist Folgendes:
Statt IHN JESUS CHRISTUS jedem Menschenherz vorzustellen als das Leben schlechthin; als Licht, das alles in seinem Leben erleuchtet und ins Licht bringt; als Salbe, die jeden Schmerz lindert und heilt; als die Wahrheit, die alle angeht; als konkretem Gott, neben dem es keinen anderen gibt; als sichtbarem Gott, der jeden Menschen anredet und ihn um Einlass in Sein Leben und in Sein Herz bittet; als Erfüllung schlechthin; als einzigem Weg zum Heil; als Erlöser und Vergebung unserer Sünden – die Liste ist lang –verkündet sie «Synodalität», für jene, um die es in ihrer Mission zu den Völkern in erster Linie geht, definitiv kein Thema.
Die Kirche der Gegenwart spielt die Karte, die alle auf dem Tisch liegenden sticht und einstreicht, nicht mehr aus. Sie wirft alle möglichen, neu geschaffenen Karten ins Spiel, um Mitspieler oder solche, die es werden möchten oder aus dem Spiel ausgestiegen sind, weil sie meinen, schlechte Karten zu besitzen, einzubeziehen. Aber sie gewinnt keine einzige Runde. Andere räumen ab. Das Christentum – und das ist JESUS CHRISTUS (Romano Guardini) – verdunstet und wird mehrheitlich nicht mehr weitergegeben, wenigstens bei uns.
Warum? Weil die Spieler in JESUS CHRISTUS weder verliebt noch im exklusiven Sinn von ihm überzeugt sind. Weil sie JESUS CHRISTUS nicht mehr für die Trumpfkarte halten, die all anderen schlägt. Interreligiös wird sie heute sowieso nicht mehr ausgespielt.
Die Spieler unterhalten sich über anderes. Hauptsache, man ist geschwisterlich beisammen und versucht, miteinander im Spiel bzw. im Dialog zu bleiben. Jeder darf sich einbringen. Die Regeln werden in der Kirche gerade neu verhandelt, um gegenüber Andersgläubigen und Andersdenkenden oder «Anderskatholischen» (eine Wortneuschöpfung von Bischof Bätzing) nicht mit Siegerallüren oder Verwerfungen aufzuwarten.
Das Spiel aber wird verloren aufgrund der beschriebenen Gründe. Es liegt an der Trumpfkarte, die nicht ausgespielt wird, aus welchen Gründen auch immer. Hauptsache, man bleibt im Spiel, allerdings zum Schaden der Beteiligten. Exklusive Regeln (bzw. Wahrheiten), die den Ausschluss von Spielenden und Mitspielenden bedeuten würden, werden von allen Seiten nicht eingehalten und als überholt angesehen. So etwas hat es bis jetzt noch nie gegeben; aber es geschieht vor unseren Augen. «Apocalypse now!» Ein Blick in den Katechismus der Katholischen Kirche (11. Okt. 1992) würde allen helfen.
«Keiner kommt zum VATER ausser durch MICH!» gilt immer noch.
Wie sieht es bei uns im einzelnen aus, sind wir noch verliebte Bräute, spielt JESUS CHRISTUS in unserem Leben eine wichtige Rolle?
Es gibt immer Gemeinden, die JESUS CHRISTUS als Trumpfkarte haben, gehen wir in eine solche?
Statt IHN JESUS CHRISTUS jedem Menschenherz vorzustellen als das Leben schlechthin; als Licht, das alles in seinem Leben erleuchtet und ins Licht bringt; als Salbe, die jeden Schmerz lindert und heilt; als die Wahrheit, die alle angeht; als konkretem Gott, neben dem es keinen anderen gibt; als sichtbarem Gott, der jeden Menschen anredet und ihn um Einlass in Sein Leben und in Sein Herz bittet; als Erfüllung schlechthin; als einzigem Weg zum Heil; als Erlöser und Vergebung unserer Sünden – die Liste ist lang –verkündet sie «Synodalität», für jene, um die es in ihrer Mission zu den Völkern in erster Linie geht, definitiv kein Thema.
Die Kirche der Gegenwart spielt die Karte, die alle auf dem Tisch liegenden sticht und einstreicht, nicht mehr aus. Sie wirft alle möglichen, neu geschaffenen Karten ins Spiel, um Mitspieler oder solche, die es werden möchten oder aus dem Spiel ausgestiegen sind, weil sie meinen, schlechte Karten zu besitzen, einzubeziehen. Aber sie gewinnt keine einzige Runde. Andere räumen ab. Das Christentum – und das ist JESUS CHRISTUS (Romano Guardini) – verdunstet und wird mehrheitlich nicht mehr weitergegeben, wenigstens bei uns.
Warum? Weil die Spieler in JESUS CHRISTUS weder verliebt noch im exklusiven Sinn von ihm überzeugt sind. Weil sie JESUS CHRISTUS nicht mehr für die Trumpfkarte halten, die all anderen schlägt. Interreligiös wird sie heute sowieso nicht mehr ausgespielt.
Die Spieler unterhalten sich über anderes. Hauptsache, man ist geschwisterlich beisammen und versucht, miteinander im Spiel bzw. im Dialog zu bleiben. Jeder darf sich einbringen. Die Regeln werden in der Kirche gerade neu verhandelt, um gegenüber Andersgläubigen und Andersdenkenden oder «Anderskatholischen» (eine Wortneuschöpfung von Bischof Bätzing) nicht mit Siegerallüren oder Verwerfungen aufzuwarten.
Das Spiel aber wird verloren aufgrund der beschriebenen Gründe. Es liegt an der Trumpfkarte, die nicht ausgespielt wird, aus welchen Gründen auch immer. Hauptsache, man bleibt im Spiel, allerdings zum Schaden der Beteiligten. Exklusive Regeln (bzw. Wahrheiten), die den Ausschluss von Spielenden und Mitspielenden bedeuten würden, werden von allen Seiten nicht eingehalten und als überholt angesehen. So etwas hat es bis jetzt noch nie gegeben; aber es geschieht vor unseren Augen. «Apocalypse now!» Ein Blick in den Katechismus der Katholischen Kirche (11. Okt. 1992) würde allen helfen.
«Keiner kommt zum VATER ausser durch MICH!» gilt immer noch.
Wie sieht es bei uns im einzelnen aus, sind wir noch verliebte Bräute, spielt JESUS CHRISTUS in unserem Leben eine wichtige Rolle?
Es gibt immer Gemeinden, die JESUS CHRISTUS als Trumpfkarte haben, gehen wir in eine solche?

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