weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Der Zwang zu immer mehr Wachstum

Der Zwang zu immer mehr Wachstum
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/club-of-rome-grenzen-des-wachstums-101.html


Dieses Buch mit dem Titel "Die Grenzen des Wachstums" ist schon von 1972. Wir spüren vielleicht, dass das mit dem Aufschwung und Wachstum nicht mehr in dem Maße funktioniert wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Daher kommt wahrscheinlich auch eine große Unzufriedenheit.

Der Kapitalismus zwingt uns dazu immer größeres Wachstum zu generieren. Wenn das nicht geschieht werden wir ganz schnell abgehängt, und das geht auf Kosten des Wohlstands. Gleichzeitig ahnen wir, dass es so nicht immer so weitergehen kann. Während des Lockdowns in der Corona Krise stellte man fest, dass sich das für die Umwelt positiv auswirkte, aber für die Wirtschaft war das teilweise eine Katastrophe. Eigentlich wollen wir ja weg von einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, die ohne Ende Müll hinterlässt, wir wollen zu mehr Nachhaltigkeit, wir wollen die Umwelt schützen und die Artenvielfalt erhalten.

Könnte daher der Kapitalismus auf dem Prüfstand stehen? Und wenn ja, bedroht das gleichzeitig auch die Demokratie?

Kommentare

 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 16:31
Prinzipiell finde ich "schneller, größer, weiter" auch die falsche Richtung, aber der Schluss, der hier gezogen wird, geht aus christlicher Sicht am Thema vorbei.

Wir sollten in Familien investieren, Mehrgenerationen wohnen,  Dörfer lernen wieder sich selbst zu versorgen, Menschen dürfen wieder in ihren Begabungen leben, sich gegenseitig schätzen und sich helfen wäre wieder modern, man arbeitet, spielt und feiert wieder miteinander.

Man sieht nicht im anderen den Feind, der die falsche Meinung hat.

Die entgegengesetzte Richtung wurde durch Politik und Medien gefördert, manipuliert und durch Gesetze hervorgerufen.
 
Lapis 05.02.2025 16:43
In unserer globalisierten Welt stehen wir immer stärker in einem ungleichen Wettbewerb. Die Waren, die günstiger sind, kommen aus Ländern mit geringeren Standards. 

Um diesen Wettbewerbsnachteil auszugleichen stützt die Politik die entsprechenden Branchen mit Subventionen. Ich denke, dass das nötig ist. 

Die AFD setzt total auf den Wettbewerb. Sämtliche Subventionen sollen gestrichen werden, so hat es Alice Weidel auf dem Parteitag lauthals verkündet. Wir können uns alle denken, was dann z. B. bei den Landwirten los ist.

Wenn wir ohne Subventionen im Wettbewerb mit z. B. China standhalten wollen, dann muss es doch dazu führen, dass auch wir billiger produzieren. Das bedeutet, dass wir zu gleichen Bedingungen produzieren, also weniger oder kein Umweltschutz, weniger Arbeitsschutz, weniger Urlaub und Arbeitnehmerrechte, weniger Verdienst. Ich glaube nicht, dass wir das wollen.
 
Lapis 05.02.2025 16:51
Ich meinte nicht, dass der Kapitalismus bewusst abgeschafft wird, sondern dass es mit immer mehr Wachstum nicht mehr so weitergeht. Wir brauchen doch teilweise dem Kram, der uns durch Werbung aufgeschwatzt wird, gar nicht.

Kürzlich hörte ich, dass ungetragene Kleidung im Müll landet.
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 16:55
Ich verstehe das Denkmuster, habe aber christliche Ansätze, wie ich es schon geschrieben habe.

Was du sagst, ist ja dann doch wieder "Konkurrenzdenken" und schneller, größer, weiter.

Viele Bauern leben durch die schwachsinnigen Verordnungen der Regierung von den Subventionen und in einer staatlichen Abhängigkeit. 

Wünschen würden sie sich, sie dürften ihre Arbeit wieder nach ihrem Wissen betreiben, damit würden sie auch wieder mehr Ertrag bringen. 
Stattdessen haben politische Bürohengste, die null Ahnung haben von Landwirtschaft, ihnen Vorschriften gemacht. 
Kleines Beispiel: Özemir wollte Hühner Westen anziehen, um sie vorm Habicht zu schützen 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♀️



Unsere Industrie ist zerstört, nicht weil wir überbevölkert sind, sondern weil bestehende Strukturen zerstört wurden, um eine göttlichen gegebene Klimawandel aufzuhalten.
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 16:57
"Das bedeutet, dass wir zu gleichen Bedingungen produzieren, also weniger oder kein Umweltschutz, weniger Arbeitsschutz, weniger Urlaub und Arbeitnehmerrechte, weniger Verdienst."


Auch dieser Rückschlüsse ist völlig falsch.

Wir haben diese ganzen Sachen schon, auch wenn du es scheinbar nicht erkennst. Allerdings ist daran nicht die AFD, Putin oder Trump schuld, sondern 16 Jahre CDU und den Todesstoß durch die Ampel.
 
pieter49 05.02.2025 16:59
Na ja, werte @Expertin, du hast wohl übersehen, das wir in ein Welt leben von :

Nachfrage und Angebot !

Unsere Problemen sind auch entstanden wegen Egozentrische Moral !!!

Besonders die ''Grünen'' , lieben ihre Idealen und Auffassungen, und möchten sie andersdenkenden aufzwingen.

Das ist nicht Gut !
 
Lapis 05.02.2025 17:01
Das stört die Landwirte auch, dass sie soviele Auflagen zu erfüllen haben, aber sie wollen auch Subventionen.

Ich kann nicht beurteilen, ob das gerechtfertigt ist, aber mir ist wichtig, dass wir auch in Deutschland landwirtschaftliche Erzeugnisse haben und nicht alles aus dem Ausland einführen müssen.
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 17:02
@Expertin

Da gebe ich dir großenteils Recht.

Die Gier muss geheilt werden, da darf jeder Christ in seine Verantwortung gehen.
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 17:05
@Lapis

Die Landwirte wollen die Subventionen, weil sie anders nicht mehr leben können.

Wären sie nicht durch die Politik so zerstört worden, waren die meisten Landwirte in der Lage, gut zu wirtschaften, das Wissen dafür hat man ihnen von klein auf beigebracht.
 
Lapis 05.02.2025 17:24
NeuerBund 16:55 Uhr, du schreibst, doch wieder Konkurrenzdenken...
ja stimmt, weil wir ja gar nicht einfach aussteigen können. Das macht es so schwierig. 
Wenn wir nicht weitermachen wie bisher, steigt die Unzufriedenheit der Bevölkerung, weil wir Wohlstand einbüßen. Die Unzufriedenheit steigert sich in Ärger und dann werden Schuldige gesucht. Deshalb habe ich vom Zwang geschrieben.

Aber irgendwann geht es vielleicht trotzdem mal nicht mehr weiter so.
 
Arne 05.02.2025 17:31
Der Zwang nach immer mehr Wachstum
Heute, 16:06
Lapis
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/club-of-rome-grenzen-des-wachstums-101.html

Der Kapitalismus zwingt uns dazu immer größeres Wachstum zu generieren. Wenn das nicht geschieht werden wir ganz schnell abgehängt, und das geht auf Kosten des Wohlstands.
-------------------------------------

Tatsächlich ist es "leicht", eine Gesellschaft zu schaffen, die nicht primär marktwirtschaftlich ist. Aber von den Typen die den Westen wegen "Kapitalismus" gleich komplett niederbrennen wollen, habe ich mich schon lange verabschiedet.
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 17:45
@Lapis

Die Entscheidung, so weiter zu machen wie bisher, Wachstum, Wachstum, Wachstum, wird nicht dem einzelnen überlassen, sondern politisch/medial vorgeschrieben/gesteuert.

Ich wünsche mir Freiheit und keinen gesetzlichen Zwang, wie ich mein Leben zu führen habe.
 
pieter49 05.02.2025 17:47
Ohne Fleiß kein Preis
und
Ohne Moos nichts Loos

Wie werden wir uns fühlen, wenn wir nicht mehr finden, -Material, Essen, Getränke, usw.- was wir brauchen ???

Es ist nicht Selbstverständlich, das es so bleibt wie es jetzt ist...

Wenn die Bauern, nichts mehr machen gibt es auch kein essen mehr...

(...)
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 17:51
 
Lapis 05.02.2025 17:52
Ich will nix niederbrennen.
Ich sehe nur, dass Konsumverzicht auf der einen Seite ein Problem ist (weil Stillstand Rückschritt ist) und auf der anderen Seite ist Konsumverzicht geboten, nämlich dann, wenn wir schon alles haben. 
Unser kapitalistisches System hat Vorteile. Es fördert den Wettbewerb, er ist Anreiz für Leistung und hat sich über viele Jahre bewährt.
Die Frage ist, ob es immer so weiter gehen kann oder ob es Grenzen des Wachstums gibt.
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 17:53
Herr Lee, Landwirt, berichtet wunderbar aus der Praxis, wie Irre die Politik den Landwirten mitspielt.
 
(Nutzer gelöscht) 05.02.2025 17:55
@Lapis

Die Grenze wird politisch immer wieder durch Krieg gesetzt ... danach ist die Bevölkerung mit Aufbau beschäftigt 🤢😭
 
Lapis 05.02.2025 18:02
Das sollte nur ein Gedankenanstoß sein. Ich danke für alle Beiträge.

Die Gier (nicht das Geld) ist die Wurzel allen Übels.
 
Lapis 05.02.2025 18:26
Könnte das auch unsere Demokratie gefährden, wenn wir an die Grenzen des Wachstums gekommen sind und feststellen, dass es mit der Zunahme unseres Wohlstands nicht so weitergeht. Weil es Parteien gibt, die uns das Blaue vom Himmel versprechen und uns immer regider regieren, bis zum Verlust unserer Freiheiten. Denn solche Parteien suchen nicht den Konsens, sie drücken das durch, vom dem sie überzeugt sind. Ich bin aber zuversichtlich, dass es nicht so kommt.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren