"Gesetz der Freiheit heiĂt: Was immer du tust, geschieht in freier Eigenverantwortung, kein Zwang liegt auf dir. Aber auf der anderen Seite ist Gott in Seiner Barmherzigkeit, der all dein BemĂŒhen ansieht, und auch mit den Unvollkommenheiten fertig wird, die du selbst schmerzlich wahrnehmen musst.
Gerade weil Gott uns diese unglaubliche Freiheit schenkt, geschehen auf der Erde auch Dinge, die uns furchtbar wehtun können. â Wie weit Gott auch der Schöpfung selbst gewisse Freiheit gewĂ€hrt, kann ich nur ahnen."
(Br. Egidio Kopp)
đ Das Gesetz der Freiheit ...
27.07.2024 17:07
đ Das Gesetz der Freiheit ...
27.07.2024 17:07
đ Das Gesetz der Freiheit ...
... der da gesagt hat: "Du sollst nicht ehebrechen," der hat auch gesagt: "Du sollst nicht töten." So du nun nicht ehebrichst, tötest aber, bist du ein Ăbertreter des Gesetzes. Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. [JAK. 2,11-12]]
Ich denke nicht wenigen ist diese Aussage der Schrift bekannt und meine Frage mit der Bitte um Antwort, am besten natĂŒrlich mit entsprechendem Zeugnis der Heiligen Schrift, ist daher die Folgende:
Welches Gesetz ist unter dem "Gesetz der Freiheit" zu verstehen und warum wird dieses Gesetz "Gesetz der Freiheit" genannt?
Ich denke, es geht hierbei um keine unwichtige Thematik und hoffe auf Kommentare, welche möglicherweise dem einen oder anderen, besser noch uns allen, im persönlichen - vor allem aber praktischen - Glaubensleben weiterhelfen (könnten).
Möge GOTT einen Austausch unter dem Motto: "Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." [PHIL. 2,3] reichlich segnen.
Ich denke nicht wenigen ist diese Aussage der Schrift bekannt und meine Frage mit der Bitte um Antwort, am besten natĂŒrlich mit entsprechendem Zeugnis der Heiligen Schrift, ist daher die Folgende:
Welches Gesetz ist unter dem "Gesetz der Freiheit" zu verstehen und warum wird dieses Gesetz "Gesetz der Freiheit" genannt?
Ich denke, es geht hierbei um keine unwichtige Thematik und hoffe auf Kommentare, welche möglicherweise dem einen oder anderen, besser noch uns allen, im persönlichen - vor allem aber praktischen - Glaubensleben weiterhelfen (könnten).
Möge GOTT einen Austausch unter dem Motto: "Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." [PHIL. 2,3] reichlich segnen.
Kommentare
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JesusComesBackSoon 28.07.2024 11:42
@Wahrheitssuche: Wenn man ein Knecht der SĂŒnde ist, so ist dies keine Freiheit.Â
Ja gut erkannt, dass dieses "Gesetz der Freiheit" mit Freiheit von SĂŒnde zu tun hat.
Sollte es dann nicht das Gesetz sein, dessen Ăbertretung SĂŒnde gleichkommt? Sollte es nicht das Gesetz sein, von dem Johannes wie folgt schreibt:
Ein jeder, der SĂŒnde tut, ĂŒbertritt das Gesetz, und die SĂŒnde ist die GesetzesĂŒbertretung. [1. JOH. 3,4]
Einen weiteren Hinweis, was diesem Gesetz der Freiheit entspricht, liefert der eingangs zitierte Text selbst, indem er darauf verweist, dass dieses Gesetz auch RichtmaĂstab im Gericht Gottes sein wird. Nun, welches Gesetz könnte das sein? Sollte es nicht das sein, aus welchem Jakobus vorher zwei Gebote zitiert? Wenn dem so ist, sollte dieses Gesetz, dann nicht dem entsprechen, das CHRISTUS der Gesetzgeber mit eigener Hand schrieb?
Ja gut erkannt, dass dieses "Gesetz der Freiheit" mit Freiheit von SĂŒnde zu tun hat.
Sollte es dann nicht das Gesetz sein, dessen Ăbertretung SĂŒnde gleichkommt? Sollte es nicht das Gesetz sein, von dem Johannes wie folgt schreibt:
Ein jeder, der SĂŒnde tut, ĂŒbertritt das Gesetz, und die SĂŒnde ist die GesetzesĂŒbertretung. [1. JOH. 3,4]
Einen weiteren Hinweis, was diesem Gesetz der Freiheit entspricht, liefert der eingangs zitierte Text selbst, indem er darauf verweist, dass dieses Gesetz auch RichtmaĂstab im Gericht Gottes sein wird. Nun, welches Gesetz könnte das sein? Sollte es nicht das sein, aus welchem Jakobus vorher zwei Gebote zitiert? Wenn dem so ist, sollte dieses Gesetz, dann nicht dem entsprechen, das CHRISTUS der Gesetzgeber mit eigener Hand schrieb?
Digrilimele 28.07.2024 14:06
Ja, so ist das Schiller, die Heiligung  beginnt von innen und nach auĂen, in dem der Geist Gottes jede noch so verborgene Kammer unseres ââ Seinsâ durchleuchtet und so die Finsternis mit dem Licht konfrontiert, sodass diese fliehen muss und dieses Licht bleibt auch anderen nicht verborgen.
Wahre Freiheit gibt es eben nur  in Christus.
Wahre Freiheit gibt es eben nur  in Christus.
AndreasSchneider 28.07.2024 19:55
"Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein TÀter, der wird selig sein in seiner Tat." (Jak.1,25)
Das Gesetz der Freiheit bedeutet, das zu wollen, was man soll.
Solange ich die SĂŒnde nicht aufgeben will, habe ich das Gesetz gegen mich.
In Freiheit komme ich erst, wenn ich willig bin, meinen Eigenwillen aufzugeben und Gott zu gehorchen.
Das Gesetz wird dadurch nicht aufgehoben, aber soweit ich mich nicht mehr daran stoĂe, empfinde ich es nicht mehr als störend.
Wenn ich will, was ich soll, bin ich frei und doch im Einklang mit Gottes Wort.
"Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden." (Jak.2,12)
Durch das Gesetz der Freiheit gerichtet zu werden, bedeutet aber auch, nicht durch das Gesetz dem Buchstaben nach, beurteilt zu werden.
Entsprechend steht geschrieben:
"So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist." (Röm.8,1)
Wir mĂŒssen vielmehr lernen, im Geist zu wandeln.
"So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen." (Gal.5,1)
"Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal 5,18)
Das Gesetz ist um der Ăbertreter willen gegeben, es hat also die SĂŒnde zum Angriffsziel, genauso, wie der Geist auch.
Soweit die SĂŒnde abgelegt wird, ist man frei, auch ohne die ĂŒber 600 Gesetze des Gesetzes Moses zu erfĂŒllen.
Es geht also im Kern darum, die SĂŒnde abzulegen.
Allerdings sind wir darin alleine nicht gerechtfertigt, denn Paulus schreibt:
"Denn ich bin mir nichts bewusst, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt;" (1.Kor.4,4)
Vielmehr spricht er in Röm.7 von dem "anderen Gesetz in den Gliedern".
Dieses gilt es zu finden und sich davon zu reinigen, indem man sich richtet, selbst, wenn man wissentlich nichts falsch gemacht hat.
Andreas
Das Gesetz der Freiheit bedeutet, das zu wollen, was man soll.
Solange ich die SĂŒnde nicht aufgeben will, habe ich das Gesetz gegen mich.
In Freiheit komme ich erst, wenn ich willig bin, meinen Eigenwillen aufzugeben und Gott zu gehorchen.
Das Gesetz wird dadurch nicht aufgehoben, aber soweit ich mich nicht mehr daran stoĂe, empfinde ich es nicht mehr als störend.
Wenn ich will, was ich soll, bin ich frei und doch im Einklang mit Gottes Wort.
"Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden." (Jak.2,12)
Durch das Gesetz der Freiheit gerichtet zu werden, bedeutet aber auch, nicht durch das Gesetz dem Buchstaben nach, beurteilt zu werden.
Entsprechend steht geschrieben:
"So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist." (Röm.8,1)
Wir mĂŒssen vielmehr lernen, im Geist zu wandeln.
"So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen." (Gal.5,1)
"Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal 5,18)
Das Gesetz ist um der Ăbertreter willen gegeben, es hat also die SĂŒnde zum Angriffsziel, genauso, wie der Geist auch.
Soweit die SĂŒnde abgelegt wird, ist man frei, auch ohne die ĂŒber 600 Gesetze des Gesetzes Moses zu erfĂŒllen.
Es geht also im Kern darum, die SĂŒnde abzulegen.
Allerdings sind wir darin alleine nicht gerechtfertigt, denn Paulus schreibt:
"Denn ich bin mir nichts bewusst, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt;" (1.Kor.4,4)
Vielmehr spricht er in Röm.7 von dem "anderen Gesetz in den Gliedern".
Dieses gilt es zu finden und sich davon zu reinigen, indem man sich richtet, selbst, wenn man wissentlich nichts falsch gemacht hat.
Andreas
JesusComesBackSoon 28.07.2024 20:17
@AndreasSchneider: Durch das Gesetz der Freiheit gerichtet zu werden, bedeutet aber auch, nicht durch das Gesetz dem Buchstaben nach, beurteilt zu werden.
Ja, da "wir wissen, daĂ das Gesetz geistlich ist" [RĂ. 7,14] wird auch im geistigen Sinne in Ăbereinstimmung mit dem Inhalt des Gesetzes ge- und verurteilt werden.
Ja, da "wir wissen, daĂ das Gesetz geistlich ist" [RĂ. 7,14] wird auch im geistigen Sinne in Ăbereinstimmung mit dem Inhalt des Gesetzes ge- und verurteilt werden.
JesusComesBackSoon 29.07.2024 22:13
Als weitere ErgÀnzung zum Thema des Blogs, gerne noch der Verweis, darauf, dass das Gesetz der Freiheit, dem entspricht, was GOTT seinen Kindern ins Herz schreibt. Seine Zusage lautet:
Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen", spricht der HERR: "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben [HEBR. 10,16]
Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen", spricht der HERR: "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben [HEBR. 10,16]

Jetzt
"und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!
So steht laut Gottes Wort die Wahrheit in direktem Zusammenhang mit der Freiheit.
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Es gibt 3 Definitionen in der Bibel was genau WAHRHEIT ist.
1. Christus sagte:Â
"ICH BIN der Weg, die Wahrheit & das Leben"
2. Psalm 119:142
"dein Gesetz ist Wahrheit "
3. Joh 17:17
"DEIN WORT ist Wahrheit "
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Joh 17:17 sagt auch ...
"Heilige Sie in DEINER Wahrheit "
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Ich begreife das in meinem jetzigen Erkentnisstand folgendermaĂen:
Wenn man ein Knecht der SĂŒnde ist, so ist dies keine Freiheit.Â
Da man von seinen Begierden gezwungen wird.
Unser Schöpfer zwingt Niemanden.
Wenn man aus Herzens-Ăberzeugung von dem Christus & dem Wort & dem Gesetz GERNE freiwillig nach diesen 3 wandeln MĂCHTE - so ist dies m.E. die ErfĂŒllung des Gesetzes der Freiheit.
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Zur Verdeutlichung:
Ein Gesetz bleibt ein Gesetz.
Vor Gericht dient es als Grundlage fĂŒr das Urteil.
Das Motiv warum man ein Gesetz hÀlt kann aber SEHR unterschiedlich sein.
2 Beispiele:Â
Weil man sich einfach nur vor der Strafe fĂŒrchtet - obgleich man das Gesetz sogar falsch findet
Oder zB weil man das Gesetz sowieso nie ĂŒbertreten möchte - weil man das Gesetz richtig findetÂ
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Aus Jakobus geht ja auch hervor das wer unbarmherzig handelt - im Gericht keine Barmherzigkeit erwarten kann.
Barmherzig mit seinem NĂ€chsten zu sein bedeutet m.E nach seinen NĂ€chsten nicht zu bestehlen, ihn nicht zu belĂŒgen, ihm nicht seine Frau auszuspannen ... usw...
Barmherzigkeit/ seinen NĂ€chsten lieben wie sich selbst IST also m.E. das Ăben von Gerechtigkeit & die ErfĂŒllung des Gesetzes aus dem Motiv heraus das man von der Richtigkeit von Gottes Anordnungen ĂŒberzeugt ist.