...wo die Sünde wohnt...
27.03.2024 07:47
...wo die Sünde wohnt...
27.03.2024 07:47
...wo die Sünde wohnt...
11 Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend; ich will lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen, als wohnen in den Zelten der Gottlosen!
12 Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Herrlichkeit, wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt er nichts Gutes. (Ps 84:11-12, Schlachter)
11. Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser denn sonst tausend. Und ob wir alle Genüsse, welche die Erde zu bieten vermag, in vollen Zügen unter den denkbar günstigsten Umständen auskosten könnten, sind sie doch auch nicht im Verhältnis von tausend zu eins zu vergleichen mit den Freuden, welche der Dienst Gottes gewährt. Des HERRN Liebe schmecken, sich des Heilands freuen, den seine Gnade uns zum König gesalbt hat, die Verheißungen im Glauben beschauen, die Kraft fühlen, mit der der Heilige Geist die kostbare göttlich Wahrheit dem Herzen nahebringt - das alles sind Freuden, für welche Weltmenschen kein Verständnis haben, welche wahren Gläubigen aber unaussprechlich köstlich sind. Ja, ein Blick in Gottes Liebe ist besser als ein ganzes Menschenleben, verbracht in sinnlichen Vergnügungen. Ich will lieber der Tür hüten (wörtl.: an der Schwelle liegen oder stehen) in meines Gottes Hause denn wohnen in der Gottlosen Hütten. Die geringste Stellung in Verbindung mit dem Haus des HERRN ist besser als der höchste Stand unter denen, die ohne Gott dahinleben. Wenn wir nur an der Schwelle des Heiligtums stehen und einmal einen Blick hineinwerfen dürften, um Jesus zu sehen, so wäre das schon Wonne. Für den HERRN Holz und Wasser tragen, wie die Gibeoniten (Jos. 9,27),
27 Und Josua machte sie an jenem Tag zu Holzhauern und Wasserschöpfern für die Gemeinde und für den Altar des HERRN, an dem Ort, den Er erwählen würde; [und so ist es] bis zu diesem Tag.
oder die Tür öffnen, ist eine größere Ehre als unter den Gottlosen als König herrschen. Jedermann hat seine Liebhaberei; nun wohl, dies ist die unsre. Die geringste Stelle in Gottes Dienst ist noch immer besser als die beste im Dienst des Teufels. Auf Gottes Türschwelle läßt es sich süßer ruhen als auf dem weichsten Daunenkissen in Königsschlössern, wo die Sünde wohnt, ob wir da auch ein ganzes Leben lang schwelgen dürften. Man beachte, wie der Psalmdichter das Heiligtum nennt: meines Gottes Haus. In diesem mein liegt die Süßigkeit. Ist Jehova unser Gott, dann wird uns sein Haus, sein Altar, seine Türschwelle, alles köstlich. Wir wissen aus Erfahrung, dass es außen vor einem Hause, wo Jesus drinnen weilt, noch immer besser ist als in den prunkvollsten Gemächern, wo der Sohn Gottes nicht zu finden ist.
(Charles Haddon Spurgeon)
12 Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Herrlichkeit, wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt er nichts Gutes. (Ps 84:11-12, Schlachter)
11. Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser denn sonst tausend. Und ob wir alle Genüsse, welche die Erde zu bieten vermag, in vollen Zügen unter den denkbar günstigsten Umständen auskosten könnten, sind sie doch auch nicht im Verhältnis von tausend zu eins zu vergleichen mit den Freuden, welche der Dienst Gottes gewährt. Des HERRN Liebe schmecken, sich des Heilands freuen, den seine Gnade uns zum König gesalbt hat, die Verheißungen im Glauben beschauen, die Kraft fühlen, mit der der Heilige Geist die kostbare göttlich Wahrheit dem Herzen nahebringt - das alles sind Freuden, für welche Weltmenschen kein Verständnis haben, welche wahren Gläubigen aber unaussprechlich köstlich sind. Ja, ein Blick in Gottes Liebe ist besser als ein ganzes Menschenleben, verbracht in sinnlichen Vergnügungen. Ich will lieber der Tür hüten (wörtl.: an der Schwelle liegen oder stehen) in meines Gottes Hause denn wohnen in der Gottlosen Hütten. Die geringste Stellung in Verbindung mit dem Haus des HERRN ist besser als der höchste Stand unter denen, die ohne Gott dahinleben. Wenn wir nur an der Schwelle des Heiligtums stehen und einmal einen Blick hineinwerfen dürften, um Jesus zu sehen, so wäre das schon Wonne. Für den HERRN Holz und Wasser tragen, wie die Gibeoniten (Jos. 9,27),
27 Und Josua machte sie an jenem Tag zu Holzhauern und Wasserschöpfern für die Gemeinde und für den Altar des HERRN, an dem Ort, den Er erwählen würde; [und so ist es] bis zu diesem Tag.
oder die Tür öffnen, ist eine größere Ehre als unter den Gottlosen als König herrschen. Jedermann hat seine Liebhaberei; nun wohl, dies ist die unsre. Die geringste Stelle in Gottes Dienst ist noch immer besser als die beste im Dienst des Teufels. Auf Gottes Türschwelle läßt es sich süßer ruhen als auf dem weichsten Daunenkissen in Königsschlössern, wo die Sünde wohnt, ob wir da auch ein ganzes Leben lang schwelgen dürften. Man beachte, wie der Psalmdichter das Heiligtum nennt: meines Gottes Haus. In diesem mein liegt die Süßigkeit. Ist Jehova unser Gott, dann wird uns sein Haus, sein Altar, seine Türschwelle, alles köstlich. Wir wissen aus Erfahrung, dass es außen vor einem Hause, wo Jesus drinnen weilt, noch immer besser ist als in den prunkvollsten Gemächern, wo der Sohn Gottes nicht zu finden ist.
(Charles Haddon Spurgeon)

Jetzt
Wenn ER mein nur ist,
Wenn mein Herz bis hin zum Grabe
Seine Treue nie vergisst:
Weiß ich nichts von Leide,
Fühle nichts, als Andacht, Lieb’ und Freude.
Wenn ich IHN nur habe,
Lass’ ich alles gern,
Folg’ an meinem Wanderstabe
Treugesinnt nur meinem Herrn;
Lasse still die Andern
Breite, lichte, volle Straßen wandern.
Wenn ich IHN nur habe,
Schlaf’ ich fröhlich ein,
Ewig wird zu süßer Labe
Seines Herzens Flut mir sein,
Die mit sanftem Zwingen
Alles wird erweichen und durchdringen.
Wenn ich IHN nur habe,
Hab’ ich auch die Welt;
Selig, wie ein Himmelsknabe,
Der der Jungfrau Schleier hält.
Hingesenkt im Schauen
Kann mir vor dem Irdischen nicht grauen.
Wo ich IHN nur habe,
Ist mein Vaterland;
Und es fällt mir jede Gabe
Wie ein Erbteil in die Hand;
Längst vermisste Brüder
Find' ich nun in Seinen Jüngern wieder.
Novalis