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...die des HERRN Werke erfahren haben...

...die des HERRN Werke erfahren haben...
23 Die sich mit Schiffen aufs Meer hinausbegaben, auf großen Wassern Handel trieben,
24 das sind die, die die Taten des HERRN sahen und seine Wunder in der Tiefe. (Ps 107:23-24, Elb)

24. Die des HERRN Werke erfahren (wörtl.: geschaut) haben. Ganz anders als die Landbewohner sehen sie die großartigsten Werke Gottes, oder doch wenigstens solche, welche Leute, die immer daheim geblieben sind, so beurteilen, wenn sie davon erzählen hören. Statt dass das Weltmeer sich als eine von Wasser erfüllte Einöde erweist, ist es vielmehr voll von Geschöpfen des Allmächtigen, und wenn wir es wie Jona versuchen wollten, seiner Gegenwart zu entrinnen, indem wir an das äußerste Meer entflöhen, so würden wir nur Jahovah dem Ewigen in die Arme laufen und uns so recht mitten in seiner Werkstatt finden. Und seine Wunder im Meer. In oder auf der strudelnden Tiefe sehen sie Wunder.
Das wogende Meer ist an sich schon ein Wunder und wimmelt von Wundern. Weil sich den Seeleuten viel weniger Gegenstände augenfällig darbieten, so wird bei ihnen die Beobachtungsgabe weit mehr geschärft als bei den Bewohnern des Festlandes; deshalb wird von ihnen hier mit Nachdruck gesagt, dass sie die Wunder der Tiefe sehen. Zugleich enthält aber der Ozean auch in der Tat viele besonders merkwürdige Geschöpfe Gottes und ist er der Schauplatz so mancher ungemein schauerlichen Naturereignisse, durch welche sich die Macht und Majestät des HERRN unter den Menschen offenbaren. Die vornehmsten Wunder, welche der Psalmist nun vor Augen führt, sind ein plötzlicher Sturm und die darauf folgende Stille.

Nicht alle Gläubigen haben die gleiche tiefe Erfahrung; aber zu weisen Zwecken, damit sie für ihn gewinnreichen Handel treiben, schickt der HERR etliche seiner Heiligen auf das tiefe Meer der Seelenleiden, und dort schauen sie, wie andere es nicht vermögen, die Wunder der göttlichen Gnade. Indem sie die Tiefen der Erkenntnis des inneren Verderbens, die Wasserwüste der Armut, die Wogen der Verfolgung und die brandenden Klippen der Anfechtung durchsegeln, kommt ihnen in einzigartiger Weise zum Bewusstsein, dass sie Gott vor allem haben müssen, und sie finden ihn.

(Charles Haddon Spurgeon)

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Go protect my tiny vessel
Mid the vastness of your sea:
When with storm and doubt I wrestle,
Let me faithfull be.

(Paul Gubi)

Geh und beschütze mein kleines Schiff
inmitten der Weite deines Meeres:
Wenn ich mit Sturm und Zweifel ringe,
lass mich treu sein.

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 15.12.2023 10:35
Wenn man sich Zeit nimmt und die Natur ringsum beobachtet, sieht man Wunder über Wunder im Großen wie im Kleinen. 
Stürme auf dem Meer und große Fluten sind beängstigend. 
Gott teilte das Meer!
Yeshua war der Herr über den Sturm. Er schilt Seine Jünger: Habt ihr keinen Glauben?
Auch beim Propheten Jona wird beschrieben, wie Gott das Meer benutzt, um Jona gehorsam zu machen. Erst in tiefster Not schreit Jona zum Herrn im Bauch des Fisches.

Jona 2:
3 Aus meiner Drangsal rief ich zu dem Herrn, und Er erhörte mich; aus dem Schoß des Totenreiches [Scheol] schrie ich, und Du hörtest meine Stimme! 
4 Denn Du hattest mich in die Tiefe geschleudert, mitten ins Meer, daß mich die Strömung umspülte; alle Deine Wogen und Wellen gingen über mich. 
5 Und ich sprach: Ich bin von Deinen Augen verstoßen; dennoch will ich fortfahren, nach Deinem heiligen Tempel zu schauen!
6 Die Wasser umringten mich bis an die Seele [bis an den Hals], die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt. 
7 Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter; die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt – da hast Du, Herr, mein Gott, mein Leben aus dem Grab [aus der Grube] heraufgeführt!
8 Als meine Seele in mir verschmachtete, gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu Dir in Deinen heiligen Tempel. 
9 Die Verehrer nichtiger Götzen verlassen ihre Gnade [den, der ihnen Gnade erweist]; 
10 ich aber will DIR mit lauter Stimme Lob opfern; was ich gelobt habe, das will ich bezahlen. Die Rettung kommt von dem Herrn!
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