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Jesus und die Sünderin am Jakobsbrunnen

Jesus und die Sünderin am Jakobsbrunnen


17 Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann;
18 denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; hierin hast du wahr geredet. (Joh 4:17-18, Elb)

Als STUDENTENPASTORIN beobachte ich, wie unsere Studenten graduieren, ihre Hüte in die Luft werfen und ihre neue Welt mit neuen Jobs, neuen Mitbewohnern und neuen Gemeinden begeistert annehmen. Es ist großartig, ihnen zuzusehen, wie sie den Stab des Glaubens aufnehmen und das Rennen als Nachfolger Christi laufen.

Ich habe jedoch einen beunruhigenden Trend bemerkt. Eine überraschende Anzahl unverheirateter Paare, die in Gemeinden gehen und sich zum christlichen Glauben bekennen, entscheiden sich nichtsdestotrotz dafür zusammen zu ziehen.
2016 fand eine Barna Group in den USA heraus, dass 41% der erwachsenen Christen in den Vereinigten Staaten außereheliches Zusammenleben als eine „gute Idee“ fanden. Und die heutigen jungen Erwachsenen tolerieren solche Art zu wohnen eher als ältere Generationen.
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https://forumgemeindebau.de/2021/12/13/was-tun-wenn-christen-ohne-trauschein-zusammen-wohnen-jessica-mumley/
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4,17 Zunächst wollte die Frau die Wahrheit verschleiern, ohne zu lügen. Sie sagte: »Ich habe keinen Mann.« Vielleicht traf ihre Aussage im rein rechtlichen Sinne zu. Doch sie wollte damit die schreckliche Tatsache verbergen, dass sie in Sünde lebte: Sie lebte mit einem Mann zusammen, mit dem sie nicht verheiratet war.
Sie redet über Religion, erörtert theologische Aspekte, wird kurzzeitig ironisch und gibt vor, schockiert zu sein. All dies tut sie, damit Christus nicht jene Seele sieht, die in jeder Beziehung auf der Flucht vor sich selbst war. (Aus dem englischen Material des Bibellesebundes.)
Weil der Herr Jesus Gott ist, wusste er das alles. Und so spricht er zu ihr: »Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann.« Obwohl sie in der Lage gewesen sein mag, ihre Mitmenschen zu täuschen, so konnte sie Jesus doch nicht täuschen. Er wusste alles.

4,18 Der Herr missbrauchte sein vollständiges Wissen nie, um einen Menschen grundlos bloßzustellen oder zu beschämen. Aber er benutzte es, um wie hier einen Menschen von der Knechtschaft der Sünde zu befreien. Wie erstaunt muss die Frau gewesen sein, als er ihr ihre Vergangenheit vorhielt! Sie hatte »fünf Männer ... gehabt«, und der, den sie jetzt hatte, war nicht ihr Mann.
Es gibt zu diesem Vers einige unterschiedliche Meinungen. Einige sind der Ansicht, dass die früheren fünf Ehemänner dieser Frau entweder gestorben waren, oder aber sie verlassen hatten, und dass in der Beziehung zu ihnen nichts Sündiges gewesen war. Ob das nun so ist oder nicht, sei dahingestellt. Aus dem zweiten Teil des Verses geht jedenfalls hervor, dass diese Frau eine Ehebrecherin war. »Der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann.« Das ist das Wichtige. Die Frau war eine Sünderin, und ehe sie nicht bereit war, dies anzuerkennen, konnte der Herr sie nicht mit lebendigem Wasser segnen.

(William Macdonald)

Kommentare

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Zeitzeuge 27.08.2023 10:00
 
Zeitzeuge 27.08.2023 10:13
Der Weg der gläubigen Frau
im Spannungsfeld zwischen Bibelwort und Zeitgeist
(Rudolf Ebertshäuser)

Wie kann und soll eine gläubige Frau heute leben und dem Herrn Jesus Christus nachfolgen? Um diese Frage ist seit einigen Jahrzehnten ein ernster Kampf entbrannt. Tagtäglich findet ein Ringen um die Herzen und Gedanken der Kinder Gottes statt, ein Ringen, das letztlich in der Geisteswelt seinen Ausgangspunkt hat.
Die Auseinandersetzung darüber, welchen Weg die gläubigen Frauen heute in ihrem persönlichen Leben, in der Familie und in der Gemeinde einschlagen sollen, ist keinesfalls etwas Nebensächliches. Sie ist von großer Bedeutung für Gott und für die Menschen, und ihr Ausgang hat schwerwiegende Folgen.

Weshalb spielt sich dieser Kampf überhaupt ab? Eigentlich hat die Gemeinde Jesu Christi den Willen Gottes in bezug auf die Stellung und Lebensweise der Frau ja ein für allemal geoffenbart bekommen. Die Bibel, das Wort des lebendigen Gottes, gibt klare und deutliche Lehren und Anweisungen, welche Berufung die gläubige Frau in ihrer persönlichen Christusnachfolge und in der Gemeinde hat.

Diese Grundsätze sind von Gott gegeben und daher ewig und unveränderlich. Doch auf der anderen Seite sind wir Gläubigen in der heutigen Zeit mehr denn je den Einflüssen des Zeitgeistes, dem Denken und der Lebensweise dieser Welt ausgesetzt. Das Denken der Welt aber ist den Gedanken Gottes und den Lehren der Bibel völlig entgegengesetzt, und das ganz besonders in der Endzeit, in der wir leben.


Die heutigen Zeitgeistströmungen in der Frauenfrage

Das in der Welt heute vorherrschende Denken ist humanistisch, d. h. Es macht den Menschen zum Mittelpunkt und Maß aller Dinge, während Gott bestenfalls eine Randstellung einnimmt. Die Existenz des wahren Schöpfergottes, der auch Herrscher über diese Welt ist und in der Bibel Seinen Willen für uns bekanntgemacht hat, wird vom Zeitgeist verleugnet. Die Menschen meinen heute, jeder müsse selbst entscheiden, was gut und böse ist, was für ihn recht sei oder nicht.

In der Frauenfrage hat dies dazu geführt, daß die Grundsätze Gottes, wie sie die Bibel lehrt, seit etwa 50 Jahren radikal abgelehnt werden.
Der Mensch wird nicht mehr als Geschöpf Gottes verstanden, sondern als Produkt einer anonymen »Evolution«, als ein mutiertes Tier, das die Freiheit hat, alle Normen und Lebensregeln so zu bestimmen, wie es ihm paßt.

Die Rolle von Mann und Frau wird heute radikal umgedeutet und neu bestimmt, und zwar nach den willkürlichen Grundsätzen einer humanistischen Psychologie und Menschenlehre, die letztlich ihre Quellen in heidnischer Philosophie und Götzenreligion hat. Die Lehren der Bibel sind nach dieser Strömung reaktionär und überholt; sie unterdrücken angeblich den Menschen und hindern ihn an seiner Selbstverwirklichung.

Den Frauen redet diese Zeitgeistströmung ein, daß nur der Weg der »Emanzipation« (lateinisch für »Freilassung«) sie zum wahren Glück führen könne. Die Frauen, so wird immer wieder betont, müßten sich befreien von der »Versklavung« durch das christliche Frauenbild, von den einengenden, überholten, von Männern erfundenen Ordnungen der Bibel. Sie sollen für ihre Selbstentfaltung kämpfen, für bestimmenden Einfluß und Führungsaufgaben in allen Bereichen der Gesellschaft, für die »Gleichberechtigung« mit dem Mann.

In letzter Zeit geht diese »progressive« Strömung noch weiter und leugnet immer offener alle naturgegebenen und in der Schöpfungsordnung Gottes begründeten Unterschiede zwischen Mann und Frau.

Nach der neuen Lehre des »Gender Mainstreaming« sind alle diese Unterschiede angeblich anerzogen und durch eine unterdrückende Kultur bedingt; jeder Mensch könne und solle seine geschlechtliche Identität selbst definieren und nach seinem Ermessen ausleben. Das geht einher mit immer offenerer Bevorzugung lesbischer und homosexueller Lebensformen.

Wie das Wort Gottes einen solchen Weg beurteilt, zeigt uns eindrücklich Eph 2,1-3:

(...) auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.


https://das-wort-der-wahrheit.de/page/2/?s=Als+Frau+zur+Ehre+Gottes+leben
 
(Nutzer gelöscht) 27.08.2023 11:22
Über das Gespräch Yeshuas mit der Frau am Jakobsbrunnen denke ich oft nach.
Er kannte ihr Herz und wußte, wie Er es erreichen konnte, um ihr die Gute Botschaft zu sagen. Er konnte missionieren!
Wie dumm stellen wir uns oft an. Mit lauter Rede und Bibelstellen wollen wir überzeugen. Gottes Geist wirkt anders. Ein Ungläubiger muß selbst Interesse zeigen und fragend sein. Ein Überstülpen und Zwangsbekehrung hilft gar nichts. Auch kein Drohen mit ewigem Verlorensein.
Yeshua redet sehr freundlich, bestimmt und nicht verletzend. Er überhebt sich nicht, obwohl Er der Sohn Gottes ist.

Eine Ehebrecherin hat Sex mit einem verheirateten Mann. Sie dringt in eine bestehende Beziehung ein.
Leben 2 Menschen unverheiratet zusammen, dann ist das Unzucht.
Es muß bedacht werden, daß immer 2 Partner beteiligt und verantwortlich sind.
Was ist mit dem Mann, der das Haupt der Frau sein soll? Warum hat er sie nicht geheiratet?

Ich denke, die Frau war 5x geschieden. Viele Männer vertragen keine intelligente Frau, die Fragen stellt.
Damals konnte eine Frau sich nicht scheiden lassen, nur der Mann. Und wenn er sie entließ und ihr den Scheidebrief gab, konnte sie nichts dagegen tun.
Um unterzukommen und versorgt zu sein, zog die Frau meistens mit einem anderen Mann zusammen. Er hätte sie heiraten sollen, um nicht in Sünde zu leben. 
Scheidung und Wiederheirat ist laut Torah erlaubt, sollte aber niemals aus nichtigen Gründen geschehen. Darum sagt Yeshua: Nur wegen Unzucht. Auf Ehebruch stand die Todesstrafe. Unzucht ist etwas anderes. Abartiger Sex. Porneia.

Matthäus 5:
32 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, ausgenommen wegen Unzucht, der macht, daß sie die Ehe bricht. Und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.

Durch eine Scheidung wird das Treueversprechen bis zum Tod gebrochen.
Nach der Scheidung darf der Mann nicht dieselbe Frau wieder heiraten.
 
Messianer 27.08.2023 11:38
Ist das Treueversprechen bis zum Tod biblisch? 
 
Natural 27.08.2023 12:32
Das Wort Gottes ist nur richtig und wird immer richtig sein !
Nur der demokratische Gestzgeber selbst höhlt alles aus worauf man früher noch bauen konnte . Erstmal wurden Ehen damals meist von den Eltern zusammen geführt , dann wurden die Menschen Frauen und Männer nicht gleichmäßig alt . Es war rein von der Natur her viel Veränderung immer da . Nicht heilbare Unfälle , nicht heilbare Krankheiten , tödliche Überfälle , Seuchen Pest und Kriege .  Die Menschen beteten für gute Ernte , gute Gesundheit und Sicherheit wenn sie gläubig waren . 
Heute leben die Menschen ein Leben das sich täglich grundsätzlich positiv oder auch negativ für sich selber verändern kann . Das war früher alles nicht der Fall . Zu 99prozent blieb man bei der Scholle . 
Zusätzlich wie ich eingangs sagte ,der Staat lässt alte Normen nicht mehr bestehen . Und abergleichzeitig die Strafgelder für wenn's nicht gut geht abschreckend zu erhöhen .  Wenn beide verliebt sind 50 : 50 . Wenn eine/er verliebt ist 20 :80 die wo zusammenbleiben .  Also Risiko bis zum geht nicht mehr . Früher war das Risiko Tod und heute alles möglichen Launen . Und Gott weiß das und fällt gerechte Urteile bei Christen  Die Ungläubigen zählen glaube ich sowieso nicht , außer das sie das Leben hier so schlimm gotteslästerlich weil Mehrheit gestalten ! Geschlechtsverkehr ist verheiratet sein ,Huerei oder ein kriminelles Verbrechen 
Aber Gottes Worte gelten immer und sind die absolute Wahrheit !
 
(Nutzer gelöscht) 27.08.2023 13:15
Wenn Mann und Frau ein Fleisch werden und zu einer untrennbaren Einheit zusammenwachsen = aneinanderkleben, wer kann sie scheiden, was trennen?
Die Ehe ist gesegnet als geschützter Ort. Sex ist erst nach der Heirat legitim.
Eine Ehe unter Gläubigen sollte so wie Yeshua und Seine Gemeinde unzertrennlich sein. Gott ist treu.
Sind wir treu?
Leben wir im Fleisch oder wandeln wir im Geist? Du sollst nicht begehren!
Haben wir den passenden Partner gewählt, den Gott uns gezeigt hat?
Bei Heirat zwischen Ungläubigen kommt es oft zur Trennung.
Ist nur ein Teil gläubig geworden, dann wird es meistens schwer. Licht und Finsternis stoßen sich ab. Der Gläubige sollte Vorbild sein und in Gottes Liebe leben.
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