An meine katholischen Geschwister!
Zur Info:
Der Text sollte keine Provokation sein, sondern das damalige Zeitgeschehen dokumentieren. So wie Paulus und Jesus hatte auch er mit starken Anfechtungen zu kämpfen.
"Die geistliche Dimension: vor Gott sein"
21.07.2023 08:01
"Die geistliche Dimension: vor Gott sein"
21.07.2023 08:01
"Die geistliche Dimension: vor Gott sein"
„Die geistliche Dimension: vor Gott sein“
(Heinzpeter Hempelmann)
In einer berühmten Passage in seinen Reden zu Tisch heißt es:
„Meine Theologie habe ich nicht gelernt auf einmal, sondern ich habe immer tiefer und tiefer danach forschen müssen; dazu haben mich meine Anfechtungen gebracht. Denn die Heilige Schrift kann man nimmermehr verstehen außer der Praktik und Anfechtung. So hat Paulus einen Teufel gehabt, der ihn mit Fäusten geschlagen und ihn getrieben hat mit seinen Anfechtungen, fleißig in der Heiligen Schrift zu studieren. So habe ich den Papst, die Universitäten und alle Gelehrten und durch sie den Teufel mir am Halse kleben gehabt. Die haben mich in die Bibel gejagt, daß ich sie fleißig gelesen und damit ihren rechten Verstand erlangt. Wenn wir sonst einen solchen Teufel nicht haben, so sind wir nur spekulative Theologen, die schlecht mit ihren Gedanken umgehen und mit ihrer Vernunft allein spekulieren, daß es so und also sein sollte.“
(Martin Luther)
------------------------------------
Wahrnehmung:
Ich frage mich, warum ist die Halbwertszeit des gehörten oder gelesenen Wort Gottes bei mir oft nur wenige Stunden oder Tage?
Könnte das etwas mit mir zu tun haben?
Im Vergleich:
Uran- 238 = 4 468 000 000 Jahre
Uran- 235 = 703 800 000 Jahre
Plutonium-Isotope-239 = 24 110 Jahre
(Heinzpeter Hempelmann)
In einer berühmten Passage in seinen Reden zu Tisch heißt es:
„Meine Theologie habe ich nicht gelernt auf einmal, sondern ich habe immer tiefer und tiefer danach forschen müssen; dazu haben mich meine Anfechtungen gebracht. Denn die Heilige Schrift kann man nimmermehr verstehen außer der Praktik und Anfechtung. So hat Paulus einen Teufel gehabt, der ihn mit Fäusten geschlagen und ihn getrieben hat mit seinen Anfechtungen, fleißig in der Heiligen Schrift zu studieren. So habe ich den Papst, die Universitäten und alle Gelehrten und durch sie den Teufel mir am Halse kleben gehabt. Die haben mich in die Bibel gejagt, daß ich sie fleißig gelesen und damit ihren rechten Verstand erlangt. Wenn wir sonst einen solchen Teufel nicht haben, so sind wir nur spekulative Theologen, die schlecht mit ihren Gedanken umgehen und mit ihrer Vernunft allein spekulieren, daß es so und also sein sollte.“
(Martin Luther)
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Wahrnehmung:
Ich frage mich, warum ist die Halbwertszeit des gehörten oder gelesenen Wort Gottes bei mir oft nur wenige Stunden oder Tage?
Könnte das etwas mit mir zu tun haben?
Im Vergleich:
Uran- 238 = 4 468 000 000 Jahre
Uran- 235 = 703 800 000 Jahre
Plutonium-Isotope-239 = 24 110 Jahre
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 21.07.2023 11:37
Lange ging ich in der Irre,
kannte meinen Hirten nicht,
und mich zog der Welt Gewirre,
aber Frieden fand ich nicht
Weide sucht ich nah und ferne,
wo mich's lockte, wo mich's zog,
kostete und tat es gerne,
weil die Schlange mich betrog.
Und ich kam in einen Garten,
Nacht und Dunkel um mich war,
wider alles mein Erwarten
ward ich einen Mann gewahr.
Welch ein Mann! Ihn hört ich zagen,
hört Ihn seufzen. Ach, wie bang
tönten Seiner Seele Klagen!
Seine Stimm durchs Herz mir drang.
Jesus war's; Ihn sah ich leiden,
sahe Seinen blutg‘en Schweiß.
Nimmer konnt ich von Ihm scheiden,
ach, für mich litt Er so heiß!
Gottes Sohn, Du Herr vom Himmel,
selbst den Tod littst Du für mich!
Ist es möglich! Gott vom Himmel,
dass Du wirklich stirbst für mich?
Seit mein Glaube dies gefunden,
kenne meinen Hirten ich,
kenne Ihn an Seinen Wunden,
und Er kennt und hebt auch mich.
Das hat mir mein Herz genommen,
seit ich Ihm ins Herz geblickt,
ist die Lieb in mir entglommen;
Gegenliebe mich erquickt.
Darum dürst ich, Ihn zu heben,
Ihm zu dienen, sehn ich mich,
fürchte mich, Ihn zu betrüben,
Ihm, Ihm leb und sterbe ich.
Ihr Verirrten, lasst euch leiten,
höret Ihn und schaut Ihn an!
Zu des Himmels Seligkeiten
ruft Er euch und geht voran.
Text: Christian Heinrich Zeller (*1779 †1860)
kannte meinen Hirten nicht,
und mich zog der Welt Gewirre,
aber Frieden fand ich nicht
Weide sucht ich nah und ferne,
wo mich's lockte, wo mich's zog,
kostete und tat es gerne,
weil die Schlange mich betrog.
Und ich kam in einen Garten,
Nacht und Dunkel um mich war,
wider alles mein Erwarten
ward ich einen Mann gewahr.
Welch ein Mann! Ihn hört ich zagen,
hört Ihn seufzen. Ach, wie bang
tönten Seiner Seele Klagen!
Seine Stimm durchs Herz mir drang.
Jesus war's; Ihn sah ich leiden,
sahe Seinen blutg‘en Schweiß.
Nimmer konnt ich von Ihm scheiden,
ach, für mich litt Er so heiß!
Gottes Sohn, Du Herr vom Himmel,
selbst den Tod littst Du für mich!
Ist es möglich! Gott vom Himmel,
dass Du wirklich stirbst für mich?
Seit mein Glaube dies gefunden,
kenne meinen Hirten ich,
kenne Ihn an Seinen Wunden,
und Er kennt und hebt auch mich.
Das hat mir mein Herz genommen,
seit ich Ihm ins Herz geblickt,
ist die Lieb in mir entglommen;
Gegenliebe mich erquickt.
Darum dürst ich, Ihn zu heben,
Ihm zu dienen, sehn ich mich,
fürchte mich, Ihn zu betrüben,
Ihm, Ihm leb und sterbe ich.
Ihr Verirrten, lasst euch leiten,
höret Ihn und schaut Ihn an!
Zu des Himmels Seligkeiten
ruft Er euch und geht voran.
Text: Christian Heinrich Zeller (*1779 †1860)

Jetzt
Aber auch jenseits der Bedrängnis sollte das Wort Gottes die Kraftquelle sein.