Viele Mails, viele Dates...

von Plumeria  ·   ·  Evangelisch  ·  Fichtelgebirge

Nach Jahren des Suchens und vielen Enttäuschungen findet eine Frau in der Natur ihren Traumpartner. Trotz unerwarteter Herausforderungen durch die Pandemie erleben sie eine wundersame Liebesgeschichte voller Dankbarkeit und Glauben.

Viele Mails, viele Dates...
... aber irgendwie wollte es nicht gelingen.
Das jahrelange Suchen und Surfen hier kann einen schon sehr herausfordern. Langsam aber sicher machte sich der Eindruck breit, dass es keine ernsthaft interessierten Menschen mehr gibt oder es einfach nicht sein soll. Zu meiner Schwester sagte ich, jetzt ist endgültig Schluss, ich melde mich ab. Zum Abschluss scrollte ich durch ein paar neue Profile. Dabei bin ich über ein Profil gestolpert, dass ansprechend und sympathisch war. Und scheinbar war derjenige auch gerne in der Natur unterwegs. Ich schrieb ihn ohne Hintergedanken an. Spontan ergaben sich immer längere Mails, die dann in Telefonate übergingen, die wiederum zeitnah in ein Treffen mündeten. Wir stellten viele Gemeinsamkeiten fest und merkten relativ schnell, dass der Kontakt diesmal wohl mehr als nur reine Sympathie ist. Es folgten viele Telefonate, viele Treffen und Unternehmungen, das erste gemeinsame Weihnachten und mein Geburtstag mit dem Antrag als Überraschung - der aufgrund von Corona von Prag ins Fichtelgebirge verlegt werden musste. Unsere Hochzeit im September musste deswegen auch umgeplant, örtlich verlegt und reduziert werden. Trotz all der herausfordernden Umstände diesen Jahres sind wir happy und erstaunt, was Gott alles in einem Jahr getan hat - weit über unsere Vorstellungen und Wünsche hinaus: ein Partner, der wie mein Bruder sagte "wie die Faust aufs Auge passt" und wie eine Freundin sagte "... so konnte das nur unser Herr arrangieren", eine kleine und trotzdem schöne, gesegnete Trauung und Hochzeit, die trotz all der aktuellen Umstände mithilfe der tatkräftigen Unterstützung unserer Familien und Freunde gefeiert werden konnte - genau in der Mitte der Lockdowns und Beschränkungen, die kurz danach wieder verschärft wurden. Immer wieder sind wir erstaunt über unser Wunder, so dankbar dafür und genießen unsere Zweisamkeit sehr.🙂 Wir möchten Mut machen, dran zu bleiben und euren Wunsch Gott zu geben - er weiß, was wir brauchen und wann. Dietrich Bonhoeffer drückt das so aus: "Auf die größten, tiefsten, zartesten Dinge in der Welt müssen wir warten, da geht's nicht im Sturm, sondern nach den göttlichen Gesetzen des Keimens und Wachsens und Werdens." Danke natürlich auch an csc – ohne euch wäre es nicht zum Kontakt gekommen.😅

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