Der weite Weg von Raunheim nach Kleve – und die Gewissheit, die bleibt

von Mahsa & Christopher  ·   ·  Freikirchlich  ·  Hessen

Mahsa und Christopher finden in einer Welt voller Unsicherheiten zueinander. Ihre Reise von Raunheim nach Kleve zeigt, wie Glaube und Liebe über Distanzen hinweg verbinden können.

Wir sind Mahsa und Christopher (34 & 38)

Die Suche nach dem gemeinsamen Fundament

Nachdem wir beide in unseren jeweiligen freikirchlichen Gemeinden in Wiesbaden (Mahsa) und Kleve (Christopher) lange Zeit keinen passenden Partner gefunden hatten, entschlossen wir uns, unser Glück online zu versuchen. Die Suche nach einem Partner, der den evangelisch-freikirchlichen Glauben auf dieselbe Weise als zentralen Lebensinhalt sieht, führte uns zu "Christ sucht Christ".

Wir haben die Suche auf "Christ sucht Christ" fast aufgegeben. Doch Gottes Timing ist perfekt.

Die virtuelle Blume und die tiefgründigen Nächte

Den ersten Kontakt wagte Christopher, indem er Mahsa eine virtuelle Blume sandte. Was dann folgte, war weit mehr als ein einfacher Flirt. Mahsas Blick fiel sofort auf Christophers Lächeln auf den Profilbildern – und es ging ihm mit ihrem Lächeln genauso. Schnell wurde klar, dass die Anziehung nicht nur oberflächlich war: Unsere Gespräche am Telefon wurden schnell tiefgründig, spannend und unglaublich interessant.

Besonders auffällig war: Die ersten Telefonate zogen sich stundenlang bis tief in die späte Nacht, und keiner von uns beiden wollte auflegen. Wir merkten, dass nicht nur die menschliche Chemie stimmte, sondern vor allem unsere Art, den Glauben zu leben, perfekt harmonierte.

Eine Bowl, die alles veränderte – und die wöchentlichen Treffen

Die räumliche Distanz zwischen Raunheim (Hessen) und Kleve (NRW) war groß, doch unsere Sehnsucht größer. Das erste Date fand am 22. Juni 2024 in Rösrath statt.

Die Anspannung wich schnell, denn wir waren uns zwar aufgeregt, aber gleichzeitig sofort vertraut. Der Moment, der uns beiden klar machte, dass dies etwas ganz Besonderes war, ereignete sich ganz beiläufig: Beim ersten gemeinsamen Essen teilten wir ganz selbstverständlich die Bowl des anderen. In dieser einfachen Geste lag eine tiefe Vertrautheit und die Gewissheit: Hier ist mehr.

Ein besonderes Zeichen unserer Entschlossenheit: Trotz der weiten Entfernung war es uns wichtig, die Beziehung ernsthaft zu starten. Deshalb haben wir uns bis zu unserer Hochzeit jede Woche gesehen.

Gemeinsam im Glauben bauen

Die Kennenlernphase war geprägt von unserer gemeinsamen Überzeugung: Wir hatten beide nicht die Zeit, "ins Leere" zu führen. Aufgrund unseres gefestigten Glaubens war sofort klar, dass wir entweder heiraten oder getrennte Wege gehen würden. Wir teilten die ähnlichen, hohen Glaubenswerte und das starke Fundament, gemeinsam im Glauben zu wachsen und das Königreich Gottes zu bauen.

Die klare Ausrichtung auf Gott als Zentrum unserer Beziehung führte dazu, dass alles sehr schnell ging. Nach nur sechs Monaten verlobten wir uns und 14 Monate nach dem ersten Treffen, am 02. August 2025, gaben wir uns das Ja-Wort.

Die Freude am gemeinsamen Aufwachen

Heute sind wir überglücklich verheiratet. Das Schönste an unserer Ehe? Es sind die kleinen, täglichen Momente: Gemeinsam aufzuwachen und den Tag zu beginnen, die gemeinsamen Aktivitäten und vor allem die unerschütterliche Basis, den Glauben Seite an Seite zu leben.

Unsere Botschaft an alle Suchenden:

„Wichtig ist, dass man sich bewusst ist, ob man den anderen wirklich will und man sich nicht zu viel Zeit lassen sollte. Die Beziehung sollte nicht ins Leere führen, sondern beide sollten von Anfang an wissen, was sie möchten. Und zu guter Letzt: Lasst eure Reise immer gemeinsam mit Gott als dem besten Begleiter und Ratgeber stattfinden.“

Mahsa & Christopher

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