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Das #unteilbar-Bündnis ist eine Gruppe die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzt. Diese Gruppe hat anlässlich des antisemitischen Anschlages von Halle eine Demonstration in Berlin veranstaltet. Bei dieser Veranstaltung hat Mischa Ushakov, Präsident der jüdischen Studierendenunion gesagt: „Wir müssen im Alltag zeigen, dass wir mehr sind. Es reicht nicht, auf Demos zu gehen und nur mit Gleichgesinnten zu kuscheln - auch wenn ich euch dafür sehr dankbar bin“.

Zwei junge US-Amerikanerinnen jüdischen Glaubens haben zum Dialog mit Leuten aufgerufen, mit denen das Gespräch schwierig ist.

Reinhard Borgmann vom Jüdischen Forum für Demokratie und Antisemitismus sagte u. a.: „Die beiden Todesopfer von Halle seien "ein fürchterlicher Preis für die Bräsigkeit der Polizei und die mangelnde Sensibilität für die Gefahren des Antisemitismus".

Den kompletten Artikel des Spiegel findet ihr hier:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/unteilbar-demo-in-berlin-a-1291373.html

Auch hier bei CsC gibt es Menschen, die versuchen Widerstand gegen Rechts zu diskreditieren, indem behauptet wird, dass auf diesen Demos antisemitische und rassistische Gruppierungen zu Wort gekommen wären. Wäre das so, warum haben dann jüdische Redner dieser Veranstaltung beigewohnt? Jeder möge sich diese Frage selbst beantworten. Wahrscheinlich sind hier wieder Artikel aus rechtsradikalen Medien unkritisch übernommen worden.


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14.12.2019 18:44

Der Rechtsextremismusforscher Matthias Quant sieht in der AfD eine rechtsradikale Partei. Die AfD stelle Grundrechte und Menschenrechte in Frage und ist eine politisch radikale Partei. Man solle auch nicht davon ausgehen, dass z. B. die Wähler in Thüringen hauptsächlich Protestwähler seien. Schließlich sagen 71% der AfD-Wähler in Thüringen, sie wählen die AfD, weil sie sie genau richtig finden.

Die rechte Mentalität, wie Antisemitismus, Rassismus und nationalistisches Denken, ist tief in unserem Land verankert.

Siehe auch den nachfolgenden Link: https://www.swr.de/swraktuell/Interview-der-Woche-Rechtsextremismusforscher-Quent-Die-AfD-ist-rechtsradikal,interview-der-woche-quent-100.html


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Die AfD bedient sich der Daten, die durch rechtsextreme Hacker gestohlen wurden.

Im Netz kursieren Feindes- und Todeslisten, in denen Rechtsextreme Namen und oft auch Anschriften von politischen Gegnern sammeln. Die AfD hat keinerlei Hemmungen, diese Listen für ihre Zwecke zu nutzen.

Man muss sich wohl auch die Frage stellen, inwiefern die AfD hinter solche Aktionen steckt.

https://www.tagesschau.de/investigativ/feindeslisten-rechtsextremismus-103.html


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14.12.2019 14:11


Die AfD hat offensichtlich Probleme mit einer Botschaft, mit der niemand ein Problem haben sollte. Am Haupteingang zum Frankfurter Rathaus „Römer“ hängt dieses Schild. Und gegen dieses Schild will die AfD-Fraktion der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung vorgehen. Die AfD behauptet, dass sie angeblich kein Problem mit der Aussage habe, aber dieses Schild verstößt angeblich gegen das Neutralitätsverbot.

Als Christ habe ich mit so einer Aussage überhaupt kein Problem, zumal ich einer solchen Aussage vorbehaltlos zustimmen kann. Gott sei Dank, gehöre ich nicht der AfD an. Dann würde ich wohl mit meinem Glauben in Konflikt kommen.


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