Blog von Zephora

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Dauer 2:43 Min.

Für all die, 
die kein Fernseher schauen möchten.
Dafür lieber die Offenbarung aufnehmen möchten, 
da es sich lohnt.


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19.01.2020 11:57

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In 2. Timotheus, Kapitel 3, Verse 16-17 schreibt Paulus: «Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt. So werden wir reife Christen und als Diener Gottes fähig, in jeder Beziehung Gutes zu tun.» Die GANZE Bibel (Altes und Neues Testament) ist nicht nur Gottes Stimme, die zu uns spricht, sondern Paulus sagt hier, dass alles nützlich ist für unser Wachstum und die Reife als Christen. Ohne beide Bibelteile sind wir nicht komplett ausgerüstet, um die guten Dinge zu tun, zu denen Gott uns berufen hat.

Wir können das Neue Testament nicht verstehen, wenn wir das Alte Testament nicht kennen
Der Hebräerbrief zeigt diese Wahrheit besser auf als jedes andere Buch des Neuen Testaments. Beispielsweise im Kapitel 11 zählt der Autor diverse Vorbilder des Alten Testaments auf und schreibt so ein wunderschönes, ermutigendes Kapitel, dass wir als die «Gallerie des Glaubens» kennen. Die Geschichten dieser Männer und Frauen finden wir einzig im Alten Testament. Aber dieses Kapitel aus Hebräer und ein Grossteil des restlichen Neuen Testamentes verliert sein Potential, wenn man das Alte Testament nicht kennt.

Das Alte Testament ist voller Symbole und Wahrheiten von Jesus
Jesus ist vom ersten Kapitel der Bibel an präsent (1. Mose, Kapitel 1, Vers 26). Als Jesus sich den Emmaus-Jüngern als der auferstandene Christus zeigte, «erklärte ihnen Jesus, was durch die ganze Schrift hindurch über ihn gesagt wird – von den Büchern Mose angefangen bis zu den Propheten» (Lukas, Kapitel 24, Vers 27). «Die ganze Schrift» bestand damals nur aus dem Alten Testament. Und in Johannes, Kapitel 5, Vers 39 sagte Jesus über die Heilige Schrift: «Und tatsächlich weist gerade sie auf mich hin.» Wenn wir beginnen, uns ins Alte Testament zu vertiefen, werden wir Jesus nicht nur in winzigen Nebenrollen erkennen, sondern auf jeder Seite.

Wir können das Evangelium nicht angemessen verstehen und weitergeben, wenn wir das Alte Testament nicht kennen
Dies ist vielleicht einer der wichtigsten Gründe, weshalb wir Christen das Alte Testament lesen und verstehen müssen. Die Bibel ist die Geschichte der Erlösung, aber wenn wir nur einen Teil dieser Geschichte lesen und schätzen, werden wir nie das grosse Ganze richtig begreifen. Wir müssen einen Schritt zurücktreten und das Gesamtbild sehen und das können wir nur, wenn wir alle Kapitel der Geschichte lesen.

Direkt nachdem Adam und Eva Gott misstrauten und ungehorsam waren, versprach Gott, dass er eines Tages einen Retter senden würde, um sie und ihre Nachfahren von den Konsequenzen der Sünde zu retten (1. Mose, Kapitel 3, Vers 15). Von dem Moment an beginnt die wunderbare Geschichte des Erbarmens Gottes bis hin nach Golgatha. Wenn wir Jesus auf jeder Seite erkennen, können wir den roten Faden der Erlösung durch die gesamte Bibel verfolgen, unser Verständnis des Evangeliums wächst und unser Glaube wird gestärkt.

Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit
Es gibt keinen «Gott des Alten Testaments» und einen anderen «Gott des Neuen Testaments». Gott sei Dank, er verändert sich nie! Es ist wichtig, dass wir gewisse Aspekte von Gottes Gericht und seinem Zorn im Alten Testament sehen, damit wir ihn als den anbeten, der er wirklich ist. Er ist ein Gott, der Sünde verurteilt und der eines Tages diese Erde mit Feuer richten wird. Petrus schreibt uns, dass wir das zukünftige Gericht verstehen, wenn wir uns an das vergangene Gericht (die Sintflut in 1. Mose, Kapitel 6-8) erinnern. Gott in diesen Bereichen zu kennen, beeinflusst unser Leben als Christen, denn Petrus schreibt weiter: «Wenn aber alles in dieser Weise zugrunde gehen wird, müsst ihr euch erst recht darauf vorbereiten, das heisst, ihr müsst ein Leben führen, das Gott gefällt und allein auf ihn ausgerichtet ist.» (2. Petrus, Kapitel 3, Vers 11)
Das Alte Testament wurde verfasst, damit wir Hoffnung bekommen
Paulus schreibt: «Was in der Heiligen Schrift vor langer Zeit aufgeschrieben wurde, gilt uns, wir sollen daraus lernen. Es ermutigt und tröstet uns, damit wir unsere Hoffnung auf Gottes Zusagen setzen und daran festhalten.» (Römer, Kapitel 15, Vers 4) Es gibt so viele Möglichkeiten, wie wir durch das Alte Testament Hoffnung bekommen können. Hier sind nur zwei davon:

Prophezeiungen: So viele Leute lassen die prophetischen Bücher links liegen. Doch 25 Prozent der Bibel ist prophetisch und auch diese 25 Prozent sind nützlich für uns. Gerade wenn wir Prophezeiungen lesen, die bereits erfüllt wurden (beispielsweise während der 70-jährigen Gefangenschaft oder durch Jesu erstes Kommen auf diese Erde), wächst unser Glauben und unser Vertrauen darin, dass Gott alle seine Versprechen erfüllt.
Das Gesetz: Wurden Sie schon einmal vom 3. oder 4. Buch Mose in die Knie gezwungen? Ich weiss, wie sich das anfühlt. Aber auch hier wird Jesus verherrlicht. Haben Sie sich je gewünscht, ein früherer Israelit zu sein und unter den strengen moralischen Normen und Opferregeln zu leben? Nein, wir sehnen uns nach Freiheit. Und diese Freiheit findet sich in Jesus. Galater, Kapitel 3, Vers 24 erklärt, dass das Gesetz die Aufgabe eines strengen Erziehers hat, um uns zu Christus zu bringen, wo wir dann durch den Glauben gerechtfertigt werden. Wenn wir also in diesen eher trockenen Gesetzesbüchern des Alten Testaments lesen, können wir uns umso mehr darüber freuen, dass Jesus die Anforderungen des Gesetzes für uns erfüllt hat.
Ich möchte Sie ermutigen, den Reichtum des Alten Testaments auszubeuten. Manchmal ist das harte Arbeit, aber suchen Sie in jedem Kapitel nach Jesus, freuen sie sich am Evangelium, ruhen Sie in Gottes Kraft und seiner Allmacht und loben Sie Gott dafür, dass Jesus an unserer Stelle das Gesetz vollkommen erfüllt hat. Seine Rechtschaffenheit wird denen angerechnet, die ihr Vertrauen auf ihn setzen.

Im Video wird klar erklärt wie wichtig das alte Testament ist und wer dies nicht versteht, wird das neue Testament nicht verstehen können.

Es ist interessant zu beobachten, 
das wir hier einen User haben, 
der die bibeltreuen christen als sabbatarier und judaisierer ansieht und sie so bezeichnet.

Jesus war Jude und tat den willen des Vaters und sagt zu uns menschen: NIEMAND kommt zum Vater denn durch mich.
Und, 
wer mich liebt, 
der tut den willen meines Vaters.

Wer Ohren hat, der höre.
Wer Augen hat, der sehe.

Jesus sagte: seit wachsam...


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Und Elohim sprach:

Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein,
zur Unterscheidung von Tag und Nacht,
die sollen als Zeichen dienen
und zur Bestimmung der Zeiten
und der Tage und Jahre; ...
Er hat den Mond gemacht
zur Bestimmung der Festzeiten."
(1.Mose 1,14; Psalm 104,19)

Der Biblische Kalender - Das Zeitsystem des HimmelsDas ursprüngliche Zeitsystem, das JAHUWAH bei der Schöpfung eingesetzt hat, funktioniert wie ein perfekt eingespieltes Orchester. Sonne und Mond lassen sich vom Schöpfer dirigieren, um den Menschen die Zeit vorzugeben. Diese Himmelskörper geben den Takt für den Wechsel von Tag und Nacht und den Jahreszeiten; sie signalisieren den Beginn des Jahres und des Monats. Die Wochen werden harmonisch in den, vom Neumond eingeleiteten Monat eingefügt. Unabhängig von jeglichen irdischen Kalendersystemen, hat der Schöpfer damit auch die Zeiten für die wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Festtage vorgegeben. Es sind die Tage, an dem sich der Schöpfer mit Seinen Geschöpfen treffen möchte, um mit Ihnen Gemeinschaft zu haben.

Leider sind wir Menschen heute tief verwoben mit einer standardisierten Zeitmessung. Wir funktionieren in den, von Menschen regulierten Einheiten von Jahren, Monaten, Wochen, Tagen und Stunden, die willentlich von der Natur, und damit von der Schöpfung abgetrennt wurden. Diese irdische standardisierte Zeitmessung hat die Trennung der Menschen von ihrem Schöpfer beschleunigt, der die himmlischen Zeitmesser mit dem Klang Seiner Stimme ins Leben rief.

Für die ersten Menschen gab es noch keine mechanische Uhr, es gab noch keinen von Menschen berechneten Kalender. Ihnen blieb nur die Natur, um die Zeit zu messen. Sonne und Mond dienten als präzise Uhr und zuverlässiger Kalender. Im Gegensatz zu unserem heutigen, kompliziert berechneten Gregorianischen Kalender, ist der Schöpferkalender so einfach, dass sogar ein Kind durch Beobachtung die Zeit verfolgen kann.

Die Zeit kann nur durch Bewegung gemessen werden. Es ist die Bewegung von Sonne und Mond. Das hat auch Aristoteles erkannt:

„Die Zeit ist gemessene Bewegung; Bewegung aber gibt es nicht ohne einen in der Natur vorhandenen Körper, der sie ausführt."(Aristoteles: περι ουανου, Buch 1, Kap. 9, (lateinische Ausgabe, „De caelo", 279a), etwas gekürzt zitiert nach „Antike Astronomie", Verlag E. Heimeran, München 1949)


Die Heilige Schrift, die Geschichte und die Archäologie bestätigen, dass alle alten Kulturen einen Mond-Sonnenkalender zur Zeitbestimmung benutzten. (Als Sonnenanbeter waren die Ägypter die ersten, die auf einen reinen Sonnenkalender umstellten, obwohl auch sie ursprünglich nach einem Mond-Sonnenkalender die Zeit festlegten.) Dies ist logisch, denn dieses Zeitsystem hat seinen Ursprung in der Schöpfung. Es ist nicht nur das präziseste und eleganteste Zeitsystem, sondern auch das Genialste. In diesem Kalender ist ein Kontrollmechanismus eingebaut, welches sicherstellt, dass die Zeit außerhalb der Manipulation von Menschen verfolgt werden kann. Im Gegensatz zu diesem göttlichen Kalender sind die menschengemachten Kalender der Veränderung und einem ständigen Anpassungsprozess unterworfen.

Anders als ein reiner Sonnenkalender, wie unser heutige Gregorianische Kalender oder ein reiner Mondkalender, wie der muslimische Kalender, ist der Biblische Kalender eine Kombination aus beiden. Der größte Unterschied zwischen dem heutigen Kalender und dem ursprünglichen Kalender der Schöpfung ist der Wochenzyklus. Im Gegensatz zum Gregorianischen Kalender, genauso wie zum Julianische Kalender davor, reihen sich die Wochen im Biblischen Kalender nicht endlos ohne Unterbrechung aneinander.

Vor diesem verfälschten Sonnenkalender hat der Prophet Daniel bereits ca. 500 v. Chr. gewarnt:

„Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten bedrücken und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern." (Daniel 7,25)

Es ist Luzifer, der ebenfalls Anbetung fordert. Dies hat er durch eine Kalenderfälschung erreicht. Er hat es geschafft, dass die Menschen an den Tagen Gottesdienst halten, die er festgesetzt hat. Satan wollte seit jeher die Stellung des Schöpfergottes einnehmen:

„Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen! Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: ›Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg [Festzeiten der Anbetung] im äußersten Norden; ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleichmachen!" (Jesaja 14,12-14)

Feiertage Und er hat es erreicht: Die Menschen halten die Versammlungen nicht mehr an den, vom Schöpfer festgelegten Zeiten ab, sondern am Sonntag, Samstag, Freitag, Ostern, Weihnachten etc. Es sind alles heidnische Feiertage, bestimmt nach einem heidnischen Kalender, dessen Wochen unabhängig vom Mond aneinandergereiht, und dessen Wochennamen nach Planetengöttern benannt sind (zu dem ägyptisch-julianischen Planetennamen siehe ("Die moderne Sieben-Tage Woche:  Die Geschichte einer Lüge").

Im Gegensatz zu dieser Fälschung werden die Wochen nach einem Mond-Sonnenkalender mit jedem Neumond unterbrochen und beginnen mit einer Abfolge von vier Wochen (4 x 7 Tagen) von Neuem.

Luzifer ist sehr hinterhältig. Er versucht mit all seiner Macht zu verhindern, dass der Mensch das grundsätzliche Prinzip versteht: Das Prinzip, dass zur Bestimmung eines Feiertages der Kalender benutzt werden muss, der von demjenigen kommt, der diese Feiertage eingesetzt hat. Wenn wir die vom Schöpfer festgelegte Zeit nicht verstehen oder falsch deuten, dann werden wir uns nicht zu den „verabredeten Zeiten" (hebräisch: „mo'ed" (Nr. 4150 Strong's Konkordanz) = Festzeit, Festtag, Termin, Verabredung; 1. Mose 1,14; Psalm 104,19; 3. Mose 23,2-3) mit IHM treffen. An den von Menschen eingesetzten Terminen wird ER nicht teilnehmen:

„Neumond und Sabbat, das Berufen von Versammlungen: Frevel und Festversammlung kann ich nicht ertragen." (Jesaja 1,13)

Jeder ist heute aufgerufen, zum ursprünglichen Kalender des Schöpfers zurückzukehren und den Schöpfer nur an den Tagen anzubeten, die Er dafür bestimmt hat. Der Biblische Kalender ist sehr einfach zu verstehen, wenn wir nicht so tief verwurzelt wären, mit diesem heidnischen System des ununterbrochenen Wochenzyklus und würde uns nicht der kompliziert berechnete Sonnenkalender alljährlich benutzerfertig und schön aufgezeichnet vorgesetzt werden. Deshalb erscheint auch ein Kalendersystem, das keinem ununterbrochenen Wochenzyklus unterliegt, erst einmal seltsam. Aber nur weil etwas unbekannt ist, muss es nicht bedeuten, dass es falsch ist.

Es gibt in der Bibel drei Arten der Festversammlungen. Es ist einmal der wöchentliche Siebente-Tag Sabbat (1. Mose 2,2-3; 2. Mose 20,8-11; 31,13-17; Jesaja 66,23), der Neumondtag (Jesaja 66,23; Hesekiel 46,1, Amos 8,5) und die jährlichen Feste (3. Mose 23). Es gibt keinen Beweis in der Bibel, dass der Neumondtag und der Sabbat nach einem anderen Kalender bestimmt wurden als die jährlichen Feste. Die Heilige Schrift offenbart, dass der Neumondtag und der Siebente-Tag Sabbat auch auf der Neuen Erde noch gehalten werden (Jesaja 66,23).

Betrachten wir dieses Zeitsystem des Schöpfers deshalb etwas genauer und lernen wir wieder die verlorene Kunst der ursprünglichen Zeitmessung:



Das Jahr

Das biblische Jahr richtet sich nach dem Mond und der Sonne. Es besteht in gewöhnlichen Jahren aus 12 Monaten. 12 Mond-Monate zählen jedoch nur 354,5 Tage und sind damit um 11 Tage kürzer als das Sonnenjahr. Deshalb gibt es alle 2-3 Jahre automatisch Schaltjahre (Jahre mit 13 Monaten). Dieser 13. Monat muss nicht von Menschen extra nach einer festgesetzten Regel selbst eingefügt werden. Der 13. Monat ergibt sich ganz natürlich von selbst, wenn man beachtet, dass das Neue Jahr immer mit dem ersten Neumond NACH der Frühling-Tagundnachtgleiche beginnt.

Das religiöse Jahr beginnt nicht im Winter, wie im Gregorianischen Kalender, sondern im Frühling mit dem neuen Mondzyklus NACH der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Es beginnt mit der Morgendämmerung, die auf die erste Konjunktion von Sonne und Mond (astronomischer Neumond) nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt. JAHUWAH gab Mose folgende Anweisung:

"Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein, er soll für euch der erste Monat des Jahres sein." (2. Mose 12,2)

Aus dem Zusammenhang wissen wir, dass dieser erste Monat im Frühling beginnt. Wie wusste Mose und das Volk Israel aber, zu welchem Zeitpunkt im Frühling dieser erste Monat für die zukünftigen Jahre begann? In der Schöpfungsgeschichte wird die Antwort gegeben:

"Und Elohim sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten [mo'edim = Festzeiten] und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten! Und es geschah so." (1. Mose 1,14-15)

Hier wird eindeutig gezeigt, dass die Himmelskörper zur Bestimmung der Festzeiten, der Tage und der Jahre dienen sollen. Das neue Jahr hängt nicht von der Gerstenernte in Israel ab, denn das wird hier überhaupt nicht erwähnt. Zudem mussten auch Noah und seine Familie auf der Arche als auch die Israeliten bei der Wüstenwanderung ohne Gerstenernte auskommen. Einzig und allein die Himmelskörper bestimmen das Neue Jahr.

"Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen." (5. Mose 4,2)


infoIn biblischer Zeit konnte bis dahin das Getreide reifen, um sie als Erstlingsgarbe am 16. Tag des ersten Monats JAHUWAH darzubringen. Denn das Gesetz befahl den Israeliten, dass eine Handvoll der Erstlingsfrucht des Landes dem Priester als Gabe zur Passahzeit dargebracht werden sollte, bevor irgendein Brot, getrocknetes Getreide oder Jungkorn gegessen wurde (3. Mose 23, 5-14). Diese Verordnung – welches als Typus auf die Auferstehung JAHUSCHUAHs hinwies  (1. Korinther 15,20.23) – war in wunderbarer Übereinstimmung mit den Mondphasen und markierte den Beginn des ersten Monats des Jahres. Die Gerstenernte richtete sich jedoch nach den Mondphasen und als Folge davon fiel zur rechten Zeit der Spätregen. Es war nie umgekehrt.


Zu welcher Jahreszeit das Jahr beginnt und wann es endet, lässt besonders folgende Bibelstelle erkennen:

"Und du sollst das Fest der Wochen halten mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Einsammlung an der Wende [H8622] des Jahres." (2. Mose 34,22)


Das hebräische Wort für "Wende" wird in anderen Bibelübersetzungen auch als "vergangen" (Schlachter 1951) oder "Umlauf" (Elberfelder) übersetzt. Es ist das hebräische Wort "tekufa" und bedeutet laut der Strong's Konkordanz: "ein Umlauf, d.h. der Lauf (der Sonne), der (Zeit)-Ablauf..." Auch wenn aus dieser obigen Bibelstelle nicht auf den ersten Blick deutlich wird, dass mit der "Wende" oder mit dem "vergangenen (Jahr)" die Herbst-Tagundnachtgleiche in der "Mitte des Jahres" gemeint ist, so weiß man jedoch, dass das "Fest der Einsammlung an der Wende des Jahres", das Laubhüttenfest ist, das im siebten Monat im Herbst stattfindet (3. Mose 23,34). Der "siebte Monat" befindet sich in der Mitte des Jahres und nicht am Ende des Jahres. Die englische Septuaginta nach der Brenton-Übersetzung zeigt dies recht deutlich:

"Und du sollst mir das Fest der Wochen halten mit dem Beginn der Weizenernte; und das Fest der Einsammlung in der Mitte des Jahres." (2. Mose 34,22; Brenton's English Septuagint)

Das hebräische Wort "tekufa" kann als Wende für die Jahreszeiten generell gesehen werden:

"Die vier Jahreszeiten im jüdischen Jahr werden tekufot [plural von tekufa H8622] genannt. Zutreffender ist es der Beginn jeder der vier Jahreszeiten - gemäß der allgemeinen Ansicht ... (Encyclopedia Judaica, unter "Calendar", S. 356)

Tagundnachtgleiche Der Zusammenhang lässt somit deutlich erkennen, dass der Beginn des Jahres mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche zusammenhängt, die ca. sechs Monate vor, und ca. sechs Monate nach der Herbst-Tagundnachtgleiche stattfindet. Wenn die Herbstfeste mit der Herbst-Tagundnachtgleiche "in der Mitte des Jahres" im Zusammenhang stehen, dann müssen die Frühlingsfeste mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche verbunden sein.


Es stellt sich ferner die Frage, ob das neue Jahr mit dem Neumond beginnen soll, der am nächsten zur Frühlings-Tagundnachtgleiche liegt oder mit dem Neumond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Diese Frage lässt sich einfach beantworten, wenn man den (scheinbaren) Lauf der Sonne und ihrer Relation zur Erde betrachtet.

Bei der Herbst-Tagundnachtgleiche geht die Sonne genau im Osten auf und genau im Westen unter. Unmittelbar nach der Herbst-Tagundnachtgleiche beginnt die Sonne sich scheinbar südlich zu bewegen und geht jeden Tag südlicher auf und unter, bis sie den südlichsten Punkt bei der Wintersonnwende erreicht. Unmittelbar nach der Wintersonnwende (der kürzeste Tag des Jahres, 21. oder 22. Dezember in der nördlichen Hemisphäre) beginnt sich die Sonne scheinbar nördlich zu bewegen. Am Tag der Frühlings-Tagundnachtgleiche (zwischen 19. und 21. März) wird die Sonne wieder perfekt in einer Linie mit dem Äquator gebracht. An diesem Tag geht die Sonne wieder genau im Osten auf und genau im Westen unter. Tag und Nacht haben dann dieselbe Länge mit je ungefähr 12 Stunden. Erst NACH diesem Zeitpunkt nehmen die Tageslichtstunden schrittweise wieder zu. Die Sonne beginnt zu diesem Zeitpunkt einen neuen "Umlauf". Damit beginnt der erste Mondzyklus NACH der Frühlings-Tagundnachtgleiche in der nördlichen Hemisphäre.

Es ist sehr unlogisch, wenn man das neue Jahr beginnen lässt, wenn die Sonne ihren alten Umlauf noch gar nicht beendet hat. Das wäre genauso, als würde man behaupten, dass der Morgen bereits begonnen hat, bevor der heutige Tag vorbei ist. Den Neumond am nächsten zur Frühling-Tagundnachtgleiche festzusetzen, ist eine heidnische Praxis. Auch die moderne jüdische Methode das Passah zu bestimmen, platziert das Datum auf den Neumond am nächsten zur Frühlings-Tagundnachtgleiche. Damit kann Passah oder der Tag der Erstlingsgarbe unmittelbar nach der Tagundnachtgleiche fallen. Dies ist nicht akzeptabel; die Priester im Alten Bund hätten keine neue Gerste haben können, um sie vor JAHUWAH zu bringen (3. Mose 23,10-11). Diese Berechnung des neuen Jahres wäre nicht in Übereinstimmung mit JAHUWAHs Gebot, die Feste zu ihren festgesetzten Zeiten zu halten:

"Das sind aber die Feste ... [JAHUWAHs], die heiligen Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen sollt." (3. Mose 23,4)


Das biblische neue Jahr beginnt mit der Morgendämmerung, die auf die Konjunktion (Mond-Sonne) folgt, welche nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche stattfindet. Wenn der 12. Monat vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche zu Ende geht, hat dieses Jahr automatisch einen zusätzlichen 13. Monat. In 19 Jahren ist sieben Mal ein Schaltmonat enthalten; das kürzere Mondjahr holt so das längere Sonnenjahr alle 19 Jahre wieder ein. Diese sieben Schaltjahre (Jahr mit 13 Monaten) erfolgen naturgemäß nach einem bestimmten Muster. Meton, ein griechischer Astronom (ca. 500 v. Chr.), hat diesen Zyklus von 19 Jahren erstmals entdeckt, weshalb er als "Meton-Zyklus" bekannt ist.  Das Muster der gewöhnlichen und der sieben Schaltjahre im 19-Jahreszyklus zeigt sich wie folgt:


1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19


Beachte, dass es nie zwei Schaltjahre in Folge gibt, noch gibt es nie mehr als zwei gewöhnliche Jahre vor einem weiteren Schaltjahr. Im Jahr 2015/2016 (21.03.2015 bis 07.04.2016) befinden wir uns im 17. Jahr des Meton-Zyklus; d. h., es handelt sich um ein Schaltjahr (ein zusätzlicher Monat am Ende des biblischen Jahres = Frühling 2016).



Der Monat

Luni-Solar Kalender - Beaobachtung der MondphasenDer Monat wird nach dem Mond bestimmt. Das hebräische Wort für „Monat" im Sinne einer Monatsperiode ist „chodesch" (Nr. 2320, Strong's Konkordanz) und bedeutet in der Bibel "erneuern", "reparieren", „Neumond". Der Monat beginnt mit der Morgendämmerung, die auf die Konjunktion (astronomischer Neumond) folgt.

Der Mond geht wie die Sonne im Osten auf und im Westen unter. Er folgt demselben Pfad wie die Sonne. Er geht nach jeder 24-Stunden-Periode jeweils ca. 50 Minuten später auf.


Konjunktion (astronomischer Neumond): Der Mond geht zusammen mit der Sonne auf und kann deshalb nicht gesehen werden.
Zunehmender Mond: Aufgang um ca. 12:00 mittags;
Vollmond: Aufgang mit Sonnenuntergang;
Abnehmender Mond: Aufgang um Mitternacht.
Da der Mondzyklus 29,5 Tage hat, besteht jeder Monat aus 29 oder 30 Tagen (6 Monate im Jahr mit 29 und 6 Monate mit 30 Tagen). Der 30. Tag ist ein Translationstag (Monatskomplettierungstag). Er kann nie ein Siebenter-Tag Sabbat sein und auch nie ein Neumondtag, sondern ist ein ganz normaler Werktag. Er ist eingebettet zwischen zwei Feiertagen: dem vierten Siebenten-Tag Sabbat des Monats und dem Neumondtag.

„Er hat den Mond gemacht zur Bestimmung der Zeiten [mo'dim], die Sonne weiß ihren Untergang." (Psalm 104,19)

Luni-Solar Kalender - MondphasenWenn sich die Bibel auf einen Tag des Monats bezieht, dann ist das immer die Zählung ab dem Neumondtag. Der Neumondtag wurde als ein Heiliger Tag gefeiert (Hesekiel 46,1; Jesaja 66,22-23; 2. Könige 4,23 ; Amos 8,5; Jeremia 31,35-36), es wurde keine Werktagarbeit verrichtet und man weihte sich in ehrfurchtsvoller Weise JAHUWAH, dem Schöpfer; er wurde jedoch weniger strikt beobachtet, als der Siebente-Tag Sabbat. Der 30. des Mondmonats war ein Übergang von einem zum anderen Monat, ein dunkler Tag und war ein regulärer Arbeitstag, er wurde nicht als Heiliger Tag oder Festtag betrachtet (1. Samuel 20).

Der Neumondtag als erster Tag des Monats kann gemäß Hesekiel 46,1, Jesaja 66,22-23 und Amos 8,5 nie ein Siebenter-Tag Sabbat oder ein Werktag sein. Legt man jedoch einen reinen Sonnenkalender zugrunde, wie den heutigen Gregorianischen Kalender, würde der Neumondtag durch die Tage wandern und immer mal wieder auf einen Siebenten-Tag Sabbat fallen oder oft auf Werktage. Der Neumondtag ist nicht Teil der Woche.

Um den neuen Monat zu bestimmen, gehen manche von der sichtbaren Neumondsichel aus, die von Menschen mit bloßem Auge zwei bis drei Tage nach der Konjunktion gesichtet werden kann. Dies ist biblisch jedoch nicht haltbar und ein überlieferter babylonischer Brauch, den die Israeliten und Juden teilweise im Verlauf der Geschichte übernommen haben. Siehe hierzu "Konjunktion oder sichtbare Neumondsichel - Wann beginnt der biblische Monat?".



Die Woche

Der Neumond ist auch das Signal für den neuen Zyklus von vier Wochen (4 Mal 7 Tage). Die Woche unterliegt damit keinem ununterbrochenen Wochenzyklus wie im Römisch-Gregorianischen Sonnenkalender. Die Woche beginnt am zweiten Tag des Monats. Denn der erste Tag ist ein Feiertag, der Neumondtag. Er gehört nicht zur Woche. Der Zyklus von vier Wochen ist in den Monat eingebettet. Auf sechs Arbeitstage folgt jeweils der Siebente-Tag Sabbat.

Eine komplette oder „volle Woche" (3. Mose 23,15) besteht aus den 6 Arbeitstagen und dem Siebenten-Tag Sabbat. Neumondtage und Translationstage sind nicht Teil der Woche.

Eine volle Woche - 3. Mose 23,15

Da die erste der vier aufeinanderfolgenden Wochen mit dem 2. Tag des Monats beginnt, fällt der Sabbat IMMER auf den 8., 15., 22., und 29. Tag des Monats.

Die Namen der Wochentage des Römisch-Gregorianischen Kalenders können in der Bibel nicht gefunden werden. Bei näherem Studium zeigt es sich, dass unsere modernen Wochennamen, wie Sonntag, Samstag, Freitag usw., einen tief heidnischen Ursprung haben. In der Heiligen Schrift werden die Wochentage mit den Zahlen 1-7 bezeichnet. Zusätzlich wird der sechste Tag als „Rüsttag" bezeichnet und der Siebte Tag als „Sabbat".

Es ist nicht möglich, den Sabbat zu bestimmen, ohne zuvor den Neumond lokalisiert zu haben. Die Woche kann vom Monat nicht getrennt werden. Ursprünglich war die Woche ebenso an den Mond gebunden, wie der Monat:

„Der Neumond ist noch und der Sabbat war ursprünglich abhängig vom Mondzyklus … Der Neumondtag wurde in der gleichen Weise gehalten, wie der Sabbat.“ (Universal Jewish Encyclopedia, "Holidays", S. 410).

„Da der Sabbat als ein Tag der Heiligung und der Betonung auf der bedeutenden Nummer Sieben an Wichtigkeit gewann, wurde die Woche immer mehr von ihrer Mondbindung getrennt.“ (Universal Jewish Encyclopedia, Vol. X, "Week", S. 482)

„Unter der Herrschaft Konstantins (337-362) erreichte die Verfolgung der Juden ein solches Ausmaß, dass … die Berechnung des Kalenders unter Androhung schwerer Strafe verboten wurde.“ (Auszug aus The Jewish Encyclopedia, "Calendar")

„Ein kontinuierlicher sieben-Tage-Zyklus, der sich während der gesamten Geschichte hindurchzieht, schenkt dem Mond und seinen Phasen überhaupt keine Beachtung und ist eine eindeutig jüdische Erfindung. Zudem ist die Loslösung der Sieben-Tage-Woche von der Natur einer der bedeutendsten Beiträge des Judentums an die Zivilisation. Wie die Erfindung der mechanischen Uhr ca. 1500 Jahre später, förderte es die Schaffung einer, als was es Lewis Mumford identifizierte, „mechanische Periodizität“, was zur Folge hatte, dass sich der Abstand zwischen Mensch und Natur in hohem Maße vergrößerte. Scheinbare [lunar] Wochen und [kontinuierliche] Wochen präsentieren tatsächlich zwei fundamentale verschiedene Zustände der Zeitorganisation des menschlichen Lebens; der Erstgenannte umfasst eine teilweise Anpassung an die Natur und der Letztere beansprucht die völlige Befreiung davon. Die Erfindung der kontinuierlichen Woche war damit eine der bedeutendsten Durchbrüche bei der Bemühung des Menschen sich aus dem Gefängnis der Natur zu befreien [und davon, unter Gottes Gesetz zu stehen] und sich eine eigene soziale Welt zu schaffen. (Eviator Zerubavel, The Seven Day Circle: the History and Meaning of the Week, The Free Press, New York, 1985, S. 11)




Der Tag

Der Mond-Sonnen Kalender des Schöpfers

Es gibt 7 Tage in der Woche, 29 oder 30 Tage im Monat, und entweder 354 Tage (Mondjahr) oder 384 Tage wenn es sich um ein Schaltjahr handelt (das Jahr wird mit einem zusätzlichen Monat, 13 Monat, gerechnet). Die prophetische Jahres-Zeitrechnung in der Bibel wird mit 360 Tagen angegeben. Der Durchschnitt des Sonnenjahres von 365.2422 Tagen und dem Mondjahr von 354,372 Tagen beträgt fast genau 360 Tage (359,81).

Die Bibel zeigt drei verschiedene Arten von Tagen auf: Werktage, Sabbate und Neumondtage:

„So spricht Gott JAHUWAH: Das Tor des inneren Vorhofs, das gegen Osten sieht, soll während der sechs Werktage geschlossen bleiben; aber am Sabbattag und am Tag des Neumonds soll es geöffnet werden.“ (Hesekiel 46,1)

„Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun;aber am siebten Tag ist der Sabbat … [JAHUWAHs], deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; … Denn in sechs Tagen hat … [JAHUWAH] Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat … [JAHUWAH] den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ (2. Mose 20, 8-11)

„Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfinden wird, um vor Mir anzubeten, spricht … [JAHUWAH].“ (Jesaja 66,23)

Diese drei verschiedenen Arten von Tagen können sich nie überlappen. Werden diese Anweisungen der Tage, wie sie in den obigen Versen definiert sind, beachtet, ist dies ein unumstößlicher Beweis, dass nicht nur die jährlichen Feste in der Bibel nach einem Mond-Sonnenkalender berechnet wurden, sondern auch die Woche mit den sechs Arbeitstagen und dem Siebenten-Tag Sabbat. Denn ginge man nach einem reinen Sonnenkalender, würde der Neumondtag meist auf einen Werktag fallen und von Zeit zu Zeit auf einen Siebenten-Tag Sabbat.

Diese Einteilung und Beschreibung der drei verschiedenen Arten von Tagen dient damit – unter anderem - als Standard wonach alle Kalender geprüft werden müssen. Es zeigt sich damit sehr schnell, dass der heutige Römisch-Gregorianische Kalender diesen Test nicht besteht. Wenn in irgendeinem Kalender Neumondtage auf einen Werktag oder auf einen Siebenten-Tag Sabbat fallen, dann kannst du sicher sein, dass es der falsche Kalender zur Bestimmung des Siebenten-Tag Sabbats ist.

Ein Kalenderdatum besteht aus Tag und Nacht und beginnt mit dem Aufgang der Sonne:

„So spricht JAHUWAH, der die Sonne gesetzt hat zum Licht bei Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht bei Nacht". (Jeremia 31,35)

Der „Tag" umfasst nur die Stunden des Lichts, während die „Nacht" mit der Finsternis gleichgesetzt wird.

„Elohim sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Elohim sah, dass das Licht gut war; da schied Elohim das Licht von der Finsternis. Und Elohim nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag." (1. Mose 1,3-5)

Tag und NachtDer Tag beginnt damit mit dem Licht der Sonne und endet, wenn die ersten Sterne sichtbar werden. Abend und Morgen sind zwei Teile des Tages, „Abend" gehört nicht zur Nacht. Der Tag hat gemäß der Heiligen Schrift 12 Stunden (oder 12 Anteile gem. einer Sonnenuhr), Johannes 11,9-10. Die Nacht wird nicht in Stunden gezählt, sondern war in Nachtwachen eingeteilt: Abendwache, Nachtwache (Psalm 90,40), Wache des Hahnenschreis und Morgenwache (2. Mose 14,24). Das Licht (JAHUSCHUAH, der Messias) hat nichts mit der Finsternis zu tun (Satan).

„... was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?" (2. Korinther6,14)

„So wacht nun! Denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, am Abend oder zur Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen; damit er nicht, wenn er unversehens kommt, euch schlafend findet. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wacht!" (Markus 13,35-37)

Weitere Infos zum Tag, siehe „Was sagt die Bibel wann der Tag beginnt?"

Der Mond-Sonnenkalender ist der einzige Kalender, der seine Wurzeln in der Heiligen Schrift hat. Alle anderen Kalender sind Fälschungen und sind heidnischen Ursprungs. Der Schöpfer selbst hat diesen Kalender bei der Schöpfung eingesetzt. Er dient dazu, dass Seine Geschöpfe diesen Kalender benutzen, um Ihn an den festgesetzten Zeiten anzubeten. Um den Siebenten-Tag Sabbat der Schöpfung zu halten, muss dieser auch nach dem Kalender bestimmt werden, der bei der Schöpfung eingesetzt wurde.



Sieh zum Himmel empor und betrachte ihn,
und schau die Wolken an, die höher sind als du!
... [JAHUWAH] gebietet der Sonne, und sie geht nicht auf;
er verschließt die Sterne mit einem Siegel.
Er allein spannt den Himmel aus und schreitet auf Meereswogen einher.
Er machte den Großen Bären, den Orion und das Siebengestirn,
samt den Kammern des Südens.
Er tut große Dinge, die unerforschlich sind, und Wunderwerke ohne Zahl."

(Hiob 35,5; 9,8-10)


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Großes Absagegebet

Herr Jesus Christus – in Deinem Namen sage ich mich los von Satan und allen seinen Werken, von allen Dämonen und unsauberen Geistern.

Ich sage mich los von allen Menschen und meiner Umgebung, durch die Satan Einfluss auf mich nehmen konnte.

Ich sage mich los von allen spiritistischen Menschen, die mich mit Finsternismächten quälen – an Geist, Seele und Leib – direkt oder indirekt.

Sollte ein Bann auf mir sein, sollte Satan noch ein Anrecht an mir haben, weil ich verflucht oder besprochen worden bin, so nimm DU ihm diese Macht weg > ich sage mich davon los im Namen JESUS.

Ich sage mich los von allem festgefahrenen Hass gegen ........................ und vergebe ihnen allen (mit Deiner Hilfe).

Ich sage mich los von allen sexuellen Verirrungen, in die ich ggf. hineingeraten bin.

Herr JESUS CHRISTUS, in Deinem Namen sage ich mich los von meiner Erbsünde, von jedem Einfluss der Macht der Finsternis, der durch meine Eltern, Voreltern, durch meine Familie oder deren Angehörige auf mich gekommen ist.

Herr JESUS CHRISTUS, in Deinem Namen sage ich mich los von allen Dingen des Aberglaubens, der Zauberei und Greuelsünden, die ich selbst bewusst oder unbewusst getrieben und mich damit der Macht der Finsternis ausgesetzt habe.

Ich entsage dem Fürsten dieser Welt, dem ich bewusst oder unbewusst Verschreibung geleistet habe > in welcher Art und Weise auch immer.

Bitte zerreiß alle Bande und Bindungen, mit denen ich verstandesgemäß oder geistlich gebunden bin > auf welche Weise auch immer sie entstanden sind.

Bitte zerschneide mit der Kraft Deines kostbaren Blutes jegliche Finsterniskette (wie immer sie auch heißt), die mich irgendwo oder irgendwie gefesselt hält.

Herr JESUS CHRISTUS, bitte reinige mich von allen tiefen Wesenssünden damit der böse Feind keine Macht mehr an + in mir findet.

Bitte reinige das ganze Haus, alle Räume, insbesondere das Schlafzimmer, damit sich kein Dämon oder unsauberer Geist dort mehr aufhalten kann.

Im Namen JESUS gebiete ich allen bösen Mächten, dass sie ausfahren und dorthin zurückkehren, wo sie herkommen und wohin sie gehören.

Herr JESUS CHRISTUS, 
ich bete Dich an!


Großes Absage-Gebet Teil 2

Am Kreuz starbst Du auch für mich.

Du hast mich aus der Hand des Bösen herauserkauft zum Preis Deines Lebens.

Ich nehme dieses Geschenk dankbar an und übergebe mich Dir, Herr JESUS CHRISTUS, als Dein Eigentum für Zeit und Ewigkeit.

Ich will nur Dir gehören!

Wasche mich bitte rein, ganz rein durch Dein teures Blut, das allein Seele und Geist von jedem Flecken rein machen kann.

Bitte gib mir einen ganz neuen Geist, ein ganz neues Herz.

Bitte gib mir das hochzeitliche Kleid, in dem ich vor den Vater treten kann.

Wohne durch den Heiligen Geist jetzt in meinem Herzen ich will es Dir weit öffnen!

Ich bin durch Dich versöhnt mit meinem Vater im Himmel.

Ich bin herausgenommen aus dem Machtbereich der Finsternis und aus allen Gewalten des Satans.

Ich bin nun wirklich ganz frei!

Hab innigen Dank, mein lieber Herr JESUS CHRISTUS!

Dir, dem Lamm Gottes gebührt Lob und Preis und Anbetung bis in alle
Ewigkeit!

Amen.


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