Blog von Smilla80

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16.12.2019 20:51

Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch,  mein Traumarbeitsplatz, Med Reha für psychisch kranke Menschen, 10 Pat  die im Durchschnitt 1 Jahr bleiben.
Ich habe direkt eine Zusage gekriegt,  will aber erst noch hospitieren und...die Stelle beträgt nur 80% und momentan arbeite ich 100%.
Die Leitung meinte sie könnte dafür sorgen dass ich mit 80% genau soviel verdienen wie jetzt mit 100%...Ich kann das nicht wirklich glauben. ....( Ich kann es mir nicht leisten weniger zu verdienen....)
Oh Mann,  es ist so aufregend 🙈
Am 30.12. Hospitiere ich und muss mich dann entscheiden und dann die Kündigung einwerfen...

Ich bin ziemlich durcheinander , weil ich sooo gerne so arbeiten will, mich aber nicht traue mich zu freuen...

Ich freu mich über Gebete....leider entscheidet momentan das Geld 🤨


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06.12.2019 23:53

Wir Menschen haben gelernt das es wichtig ist uns all die negativen Dinge die uns widerfahren sind, zu merken, tief in unser Gedächtnis einzuprägen.
Verständlich finde ich, wir wolle es doch beim nächsten Mal rechtzeitig erkennen und gewappnet sein....
Aber dabei vergessen wir oft all die vielen guten, lehrreichen, lustigen, leichten und bunten Momente....

Ich will wieder bewusster auf die Suche gehen, Schätze sammeln, die mir täglich begegnen.

Heute z.B. habe ich die beste Suppe aller Zeiten bei meiner Mutter gegessen...

Ich habe gelacht, bis mein Bauch wehtat, beim Stiche spielen( falls das jemand kennt)...

Wertschätzung bei der Arbeit  erfahren....





##Das rosa Tütchen##


Als ich eines Tages traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir. Sie spürte meine Stimmung und fragte: "Warum bist du so traurig?"

"Ach" sagte ich "ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll".

"Hmmm", meinte das Mädchen. "Wo hast du denn Dein rosa Tütchen? 
Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen."

"Was für ein rosa Tütchen?" fragte ich sie verwundert.
"Ich habe nur ein schwarzes Tütchen."

Wortlos reichte ich es ihr.
Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak.
"Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!"

"Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern."

"Hier nimm," meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen.
"Sieh hinein!"

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war.
"Wo ist Dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig.

"Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum", sagte sie.
"Für mich ist es wichtig, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser."

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.
Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen. Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.
Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.


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03.12.2019 07:29

You say I am loved when I can't feel a thing
You say I am strong when I think I am weak
You say I am held when I am falling short
When I don't belong, oh You say that I am Yours
And I believe  , oh I believe 
What You say of me 
I believe





Ich glaube
Ich, Wir sind geliebt...
Möge Euch die Gewissheit durch den Tag begleiten.


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Eines Tages, Baby ,werden wir alt sein und an all die Geschichten denken die wir hätten erzählen können...


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