Blog von RolfK

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14.01.2018 09:14

Wer begreift, dass er der Geliebte Gottes ist,
der braucht nicht mehr durch die Gegend zu laufen
und um Anerkennung zu betteln.
(Henri Nouwen)

Erst habe ich bei diesem Satz gelächelt. Dann dachte ich: Huch, wo bleiben da die Frauen? Aber ok, der Mann hat von 1932 bis 1996 gelebt. Da übersah man im kirchlichen Mainstream noch die Frauen.

Doch dann fiel mir auf: Über etwas Wesentliches geht der Mann hinweg. Bevor man die Liebe Gottes wirklich b e g r e i f t ,  muss man sie zunächst tiefer  e r l e b e n  und fühlen! Dann erst kann sie volle Wirkung entfalten.


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08.01.2018 17:18

Jemand hat mir gestanden, manchmal ein Angst machendes Gottesbild zu haben.

Gott möchte auf jeden Fall ernst genommen werden. Das ist klar. Aber möchte Gott auch, dass man Angst vor ihm hat?


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06.01.2018 14:23

Gott loben das ist unser Amt und Auftrag (Ps 41,11). Darüber gibt es weitgehend Einverständnis. Und es ist ja auch so: Loben zieht nach oben. Jeder Mensch, der aus ganzem Herzen einen anderen Menschen oder Gott lobt, der fühlt sich gut dabei. Der baut sich selbst damit auf.

Aber wie ist es in der anderen Richtung: Lobt Gott seinerseits auch uns? Denn gelobt zu werden, hat ja ebenfalls was. Und das baut vielleicht noch mehr auf.

In der Bergpredigt gibt es die Seligpreisungen. Da werden wir glückselig gepriesen, wenn wir z.B. barmherzig sind. Und zu diesem Lob erhalten wir zusätzlich das Versprechen, dass auch Gott einmal zu uns barmherzig sein wird. Da geht es um Lob und dann auch noch um Belohnung.

Allerdings steht das Wörtchen "Wenn ..." vor dem Lob. Ich gehe deshalb pragmatischer vor: Wie sieht es in der Realität aus? Da ist es doch so: Bin ich von Herzen barmherzig und liebevoll, wird mir dabei selbst warm ums Herz. Ich fühle mich richtig gut. Habe Freude. Und darin - so sehe ich es - zeigt sich sofort göttliche Belohnung. Gott drückt damit auch sofort sein besonderes Lob aus.

Und dann kenne ich noch Menschen, die Gottes Lob innerlich ganz konkret erleben. Da lobt Gott sie manchmal so über den grünen Klee, dass es ihnen fast schon peinlich ist. Und solch ein Lob ist dann für sie ein ganz besonderer Ansporn.


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Mir fiel prompt CsC ein, als ich die Überschrift las:
Mehr Gemeinsames als Trennendes: Katholiken und Evangelikale

Hier der Link für die, die sich wundern, ärgern oder nur informieren wollen:

https://www.jesus.de/mehr-gemeinsames-als-trennendes-katholiken-und-evangelikale/


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