Blog von Freueteuch

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Gestern habe ich gestaunt.
In meinem Gemüsebeet hatte ich blühenden Porree = Lauch stehen lassen.
Sie blühen in großen weißen Kugeln aus vielen Einzelblüten und wurden reichlich von Bienen besucht, ein richtiger Magnet.
Anschließend setzten sie viel Saat an.
Ich dachte, oh, das reicht für einen ganzen Acker.
Als ich gestern Saat ernten wollte, war keine mehr da!
Große schwarze Ameisen liefen zwischen den Pflanzen und einem Loch im Betonweg hin und her, sehr fleißig trotz Hitze.
Ein Teil der Ameisen war oben in die Blütenstände geklettert und biß die Stiele der Samenkapseln durch.
Auf dem Erdboden darunter wimmelte es von Ameisen, die sofort die Saat packten und unter die Erde brachten in ihre Vorratskammer.
Ich staunte über ihre Zusammenarbeit und Kommunikation.
Es gab keinen Streit, keine Besserwisserei, keine Faulheit.
Alle packten gemeinsam an, um die Zukunft ihres Volkes zu sichern.
Gemeinsam schien ihre mühselige Arbeit sie gar nicht anzustrengen. Sie waren glücklich dabei.

Sprüche 6:
6 Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise:
7 Obwohl sie keinen Anführer hat, weder Vorsteher noch Herrscher,
8 bereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot und sammelt in der Erntezeit ihre Speise.
9 Wie lange willst du liegenbleiben, du Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
10 »Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen«:
11 so holt dich die Armut ein wie ein Läufer, und der Mangel wie ein bewaffneter Mann!


Da dachte ich an die Menschen. Warum sind sie so oft zerstritten und sehen nicht mehr den Sinn des Lebens?
Warum leben wir?
Sind Gläubige nicht Glieder eines Leibes, der nur in der Ganzheit funktioniert?
Woher kommen die Funktionsstörungen?
Warum sind die meisten Menschen mutlos, unglücklich und ratlos?
Was können wir von den Ameisen lernen?
Gemeinsam und eines Sinnes sein, im Willen Gottes, unseres Schöpfers leben und tun, was Er uns aufträgt - das macht glücklich.
Oder nicht?
Einsamkeit ist nicht gut. Der Mensch ist ein Familienwesen.
Und doch trennt der Glaube und die Gesinnung Jesu, was nicht zusammenpaßt.
Gläubige haben ein Haupt = Jesus und laufen trotzdem oft kopflos herum.

So, nun muß ich weiter gärtnern.
Wünsche euch allen viel Freude an Gottes Schöpfung!


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04.08.2020 12:57

Gerade lese ich

Lukas 16:
10 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.
11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu wart, wer wird euch das Wahre anvertrauen?
12 Und wenn ihr mit dem Gut eines anderen nicht treu wart, wer wird euch das Eure geben?
13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!
14 Das alles hörten aber auch die Pharisäer, die geldgierig waren, und sie verspotteten ihn.
15 Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen, aber Gott kennt eure Herzen; denn was bei den Menschen hoch angesehen ist, das ist ein Greuel vor Gott.


Dazu gehen mir viele Gedanken durch den Kopf.

Mich haben schon viele Menschen verspottet wegen meines in ihren Augen "langweiligen Lebens". Wie eine Nonne! Ich solle doch gleich ins Kloster gehen!
Warum nehmen manche Menschen Anstoß, wenn man zufrieden mit Gott lebt?

Was hat Gott uns anvertraut und wie gehen wir damit um?
Wem dienen wir mit unserem Leben?
Suchen wir die Anerkennung der Welt?
Gehorchen wir Gott mehr als Menschen?

Ein schönes Beispiel sind die hebräischen Hebammen in Ägypten:
2. Mose 1:
17 Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, was ihnen der König von Ägypten befohlen hatte, sondern sie ließen die Knaben leben.
18 Da ließ der König von Ägypten die Hebammen rufen und fragte sie: Warum tut ihr das, daß ihr die Knaben leben laßt?
19 Da antworteten die Hebammen dem Pharao: Nun, die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen; sie sind lebhafter; ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren!
20 Und Gott segnete die Hebammen; das Volk aber vermehrte sich und nahm gewaltig zu.
21 Und es geschah, weil die Hebammen Gott fürchteten, baute er ihnen Häuser.

Was passiert, wenn Menschen nicht Gott fürchten?
Wenn sie regelmäßig eine "Auszeit" nehmen müssen, sich dann der Welt gleichstellen, Rockkonzerte besuchen, Partys, Alkohol, Drogen, lästerliches Gerede, Hochmut, Stolz.
Mal eben mit einer fremden Frau ins Bett...
Am nächsten Morgen leicht und locker bereuen und sagen: Gott läßt mich nicht los, Er geht mir nach...
Seltsam, sollten wir nicht Jesus nachfolgen?
Läuft Er hinter uns her, wenn wir uns willentlich in Sünde stürzen, weil das abgesonderte heilige Leben so "langweilig" ist?

Gott sagt in
3. Mose 11:
45 Denn ich, der Herr, bin es, der euch aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, um euer Gott zu sein; darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig!

Ich bin erschrocken, wie manche Menschen sich Gott vorstellen.
Sie spielen mit ihrem Heil.
Sie meinen, ein bißchen Sünde macht das Leben würziger.

Was bedeutet es, treu im Kleinen zu sein?
Als Gärtner habe ich gelernt, immer zur Stelle zu sein und für meine Pflanzen zu sorgen.
Bei Hitze verwelken sie schnell.
Junge Sämlinge und Stecklinge sind sehr empfindlich.
Wer nicht seine Pflanzen pflegt, wird nichts ernten.

Ich habe viele Küken ausgebrütet und aufgezogen und auch dort mußte ich ständig acht geben, daß sie genug Essen und Trinken hatten, nicht zu kalt, nicht zu warm gehalten wurden. Ansonsten wären sie schnell gestorben.

Eine Mutter, die ihr neugeborenes Kind liebt, wird es nicht allein lassen und vergessen. Sie wird nachts beim kleinsten Schrei wach. Sie kümmert sich selbstlos um das Kind, damit es gedeiht.

Gott kümmert sich ständig um uns.
Wir sollen keine Kinder im Glauben bleiben, sondern wachsen und Verantwortung übernehmen.
Wir sollen ein Licht und Vorbild sein und allezeit bereit, vor Ihm zu stehen.
Keine Ausreden, sondern ernsthafte freudige Nachfolge.
Gott nimmt keine Auszeit. Er ist immer erreichbar. Er nimmt keinen Urlaub. Er schläft noch schlummert nicht.
Seinen Augen entgeht nichts. Er sieht unsere Not, aber auch unseren Ungehorsam.


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02.08.2020 12:14

Wen fürchten wir mehr? Menschen oder Gott?
Gefahren des täglichen Lebens, Katastrophen, Weltende, Folter und Verfolgung, Krankheit, Armut, Schmerz, Einsamkeit, Tod?
Füchten wir Gott?
Fürchten wir den Satan und die Dämonen mehr als Ihn?
Glauben wir, daß Er das Geschehen auf der Welt und auch unser Leben in Seiner Hand hält?
Er, der Schöpfer Himmels und der Erde, sollte Er uns nicht versorgen und helfen können, wenn wir zu Ihm schreien?
Gott möchte allein angebetet werden.
Er möchte, daß die Menschen Ihn fürchten und Seine Gebote halten.
Sind sie ungehorsam, dann lehrt Er sie das Fürchten.



Ein paar Bibelstellen zur Predigt:

Jesaja 8:
11 Denn so hat der Herr zu mir gesprochen, indem er mich fest bei der Hand faßte und mich davor warnte, auf dem Weg dieses Volkes zu gehen:
12 Nennt nicht alles Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was es fürchtet, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht davor!
13 Den Herrn der Heerscharen, den sollt ihr heiligen; er sei eure Furcht und euer Schrecken!

Gott prüfte Abraham.
Abraham befolgte Gottes Anweisungen.
Er war bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern.
Da sagt Gott zu ihm in

1. Mose 22:
12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen!

Gott lehrt sein Volk das Fürchten, damit es nicht verloren geht.

Hosea 11:
10 Sie werden dem Herrn nachfolgen, der brüllen wird wie ein Löwe; wenn er brüllt, so werden die Söhne zitternd vom Meer herbeieilen;
11 wie Vögel werden sie aus Ägypten zitternd herbeieilen und wie Tauben aus dem Land Assyrien; und ich werde sie in ihren eigenen Häusern wohnen lassen, spricht der Herr.

Wer Gott fürchtet, sündigt nicht.
Wer Gott nicht kennt, lebt leichtsinnig nach seinem eigenen Willen. Er wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht.
Er folgt nicht dem Guten Hirten, sondern läuft auf eigenen Wegen.
Wer den lebendigen Gott erlebt hat und liebt, wird Ihn fürchten und sich vor Sünde bewahren.

2. Mose 20:
18 Und das ganze Volk nahm das Donnern und die Flammen wahr und den Schall der Schopharhörner und den rauchenden Berg. Als nun das Volk dies wahrnahm, zitterte es und stand von ferne,
19 und es sprach zu Mose: Rede du mit uns, und wir wollen hören; aber Gott soll nicht mit uns reden, sonst müssen wir sterben!
20 Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit die Furcht vor IHM euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt!

Sprüche 8:
13 Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen; Stolz und Übermut, den Weg des Bösen und einen verkehrten Mund hasse ich.

Menschen ohne Gottesfurcht leben gottlos, sie haben keinen Frieden mit Gott und können Ihm nicht gefallen.

Römer 3:
10 wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer;
11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt.
12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!
13 Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen;
14 ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit,
15 ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen;
16 Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn,
17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht.
18 Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.«

Adam und Eva fürchteten Gott, nachdem sie gesündigt hatten.

1. Mose 3:
9 Da rief Gott der Herr den Menschen und sprach: Wo bist du? 10 Und er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen!

Gott fordert, daß wir Ihn fürchten.
Dann werden wir gehorsam folgen und es wird uns gut gehen!

5. Mose 10:
12 Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, als nur, daß du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele,
13 indem du die Gebote des Herrn und seine Satzungen hältst, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst?

Jeremia 32:
40 Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, daß ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen, 41 und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.

5. Mose 5:
29 O wenn sie doch immer ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und alle meine Gebote allezeit zu halten, damit es ihnen gut ginge und ihren Kindern ewiglich!

Sprüche 9:
10 Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit, und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht.

Psalm 111:
10 Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; sie macht alle einsichtig, die sie befolgen. Sein Ruhm bleibt ewiglich bestehen.

Matthäus 10:
28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, zu Gott zu finden.
Niemand kann sich entschuldigen.

Römer 1:
18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,
19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat;
20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.
21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden ...

5. Mose 31:
10 Und Mose gebot ihnen und sprach: Nach Verlauf von sieben Jahren, zur Zeit des Erlaßjahres, am Fest der Laubhütten,
11 wenn ganz Israel kommt, um vor dem Herrn, deinem Gott, zu erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird, sollst du dieses Gesetz vor ganz Israel lesen, vor ihren Ohren.
12 Versammle das Volk, Männer und Frauen und Kinder, auch deinen Fremdling, der in deinen Toren ist, damit sie es hören und lernen, damit sie den Herrn, euren Gott, fürchten und darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen.
13 Und ihre Kinder, die es noch nicht kennen, sollen es auch hören, damit sie den Herrn, euren Gott, fürchten lernen alle Tage, die ihr in dem Land lebt, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.

Gott gibt Seinem Volk Anweisungen, wen es zum König wählen soll.

5. Mose 17:
15 so sollst du nur den zum König über dich setzen, den der Herr, dein Gott, erwählen wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich setzen; du kannst keinen Fremden über dich setzen, der nicht dein Bruder ist.
16 Nur soll er nicht viele Pferde halten und das Volk nicht wieder nach Ägypten führen, um die Zahl seiner Pferde zu vermehren, da doch der Herr euch gesagt hat: Ihr sollt nie mehr auf diesem Weg zurückkehren! 17 Er soll auch nicht viele Frauen nehmen, damit sein Herz nicht auf Abwege gerät; auch soll er sich nicht zu viel Silber und Gold aufhäufen.

Dieser König soll das Gesetz Gottes kennen und befolgen.
5. Mose 17:
18 Wenn er dann auf seinem königlichen Thron sitzt, so soll er eine Abschrift dieses Gesetzes, das vor den levitischen Priestern liegt, in ein Buch schreiben [lassen].
19 Und dieses soll bei ihm sein, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, damit er lernt, den Herrn, seinen Gott, zu fürchten, damit er alle Worte dieses Gesetzes und diese Satzungen bewahrt und sie tut; 20 daß sich sein Herz nicht über seine Brüder erhebt und er nicht abweicht von dem Gebot, weder zur Rechten, noch zur Linken, damit er die Tage seiner Königsherrschaft verlängere, er und seine Söhne, in der Mitte Israels.


Jesaja erkennt seine Unreinheit angesichts der Gegenwart Gottes.

Jesaja 6:
5 Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den Herrn der Heerscharen, gesehen!

Psalm 130:
3 Wenn du, o Herr, Sünden anrechnest [behälst], Herr, wer kann bestehen?
4 Aber bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte.

2. Korinther 5:
10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
11 In dem Bewußtsein, daß der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen, Gott aber sind wir offenbar; ich hoffe aber auch in eurem Gewissen offenbar zu sein.

Jesaja 13:
6 Heult! Denn der Tag des Herrn ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen!
7 Deshalb werden alle Hände schlaff, und das Herz jedes Sterblichen zerschmilzt.
8 Sie sind bestürzt; Krämpfe und Wehen ergreifen sie, sie winden sich wie eine Gebärende; einer starrt den andern an, ihre Angesichter glühen.

2. Petrus 3:
3 Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, daß am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln
4 und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es von Anfang der Schöpfung an gewesen ist!

9 Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, daß jemand verlorengehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.
10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen.

Hebräer 10:
26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig,
27 sondern nur ein schreckliches Erwarten des Gerichts und ein Zorneseifer des Feuers, der die Widerspenstigen verzehren wird.
28 Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muß er ohne Erbarmen sterben auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin;
29 wieviel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
30 Denn wir kennen ja den, der sagt: »Die Rache ist mein; ich will vergelten! spricht der Herr«, und weiter: »Der Herr wird sein Volk richten«.
31 Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

Prediger 12:
13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
14 Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.


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Wie schön, daß wir niemanden fragen müssen, ob wir ein Gotteskind sind.
Wir sollen uns selbst prüfen.
Nicht die Gemeindezugehörigkeit entscheidet über unsere Gotteskindschaft.
Allerdings sollten wir nicht in Religion und falscher Lehre stecken bleiben.

Offenbarung 18:
4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

Fürchten wir Gott oder Menschen?
Wem vertrauen wir?
Wer kann uns retten?

Philipper 2:
12 Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern [in Gottesfurcht];
13 denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

Wie prüfen wir uns selbst?
Wir haben nicht den Auftrag, unsere Mitmenschen zu prüfen.
Wir sollen uns selbst erkennen!

2. Korinther 13:
5 Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr unecht wärt!

Epheser 5:
10 Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist,
11 und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf...

Worauf ist unser Denken gerichtet?
Was beschäftigt uns?
Was nimmt uns gefangen?
Mit wem haben wir Gemeinschaft?
Lieben wir Gott oder die Welt?

1. Johannes 2:
15 Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
16 Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust [die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen] und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.
17 Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

Wir müssen Gottes Willen kennen und Sein Wort lieben und studieren.
Wir sollten uns nicht mit Kurzandachten und anschließender Zerstreuung zufrieden geben.
Viel oberflächliche falsche Lehre wird verbreitet.
Ein Kind Gottes sollte man an der Frucht des Geistes erkennen.

Galater 5:
22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue [Glaube], Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Die Werke des Fleisches ( Galater 5:19) - sind aus dem Menschen selbst und nicht durch Gottes Geist gewirkt.

Können wir bedingungslos lieben?
Können wir unsere Feinde lieben und feurige Kohlen auf ihr Haupt sammeln?
Nur mit Gottes Geist ist solche Liebe möglich.
Glauben bedeutet: Hören und tun.
Wer meine Rede hört und tut...

5. Mose 6:
4 Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein!
5 Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.
6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, ...

Nun noch das Lied, das mir immer durch den Sinn geht.
Die Glaubenspflanze in uns muß wachsen und Frucht bringen.

Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt,
die Großen und die Kleinen in jedem Volk und Land.
Er lässt sie nicht verderben, er führt sie aus und ein;
im Leben und im Sterben sind sie und bleiben sein.

Er kennet seine Scharen am Glauben, der nicht schaut
und doch dem Unsichtbaren, als säh er ihn, vertraut;
der aus dem Wort gezeuget und durch das Wort sich nährt
und vor dem Wort sich beuget und mit dem Wort sich wehrt.

Er kennt sie als die Seinen an ihrer Hoffnung Mut,
die fröhlich auf dem einen, dass er der Herr ist, ruht,
in seiner Wahrheit Glanze sich sonnet, frei und kühn,
die wundersame Pflanze, die immerdar ist grün.

Er kennt sie an der Liebe, die seiner Liebe Frucht
und die mit lauterm Triebe ihm zu gefallen sucht;
die andern so begegnet, wie er das Herz bewegt,
die segnet, wie er segnet, und trägt, wie er sie trägt.

So hilf uns, Herr, zum Glauben und halt uns fest dabei;
lass nichts die Hoffnung rauben; die Liebe herzlich sei!
Und wird der Tag erscheinen, da dich die Welt wird sehn,
so lass uns als die Deinen zu deiner Rechten stehn!


Karl Johann Philipp Spitta 1843


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