Versöhnen 

Blog von David1986
Warum soll man mit sich selbst versöhnen??

Kommentare

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EchtePerle 14.04.2019 um 23:55

Wo steht das?
 

19MrRight96 14.04.2019 um 23:58

Weil das Teil von Frieden ist, den Gott uns schenken will. Wer mit sich selbst versöhnt ist, hat ein reines Gewissen und nimmt sich selber an - er akzeptiert sich so wie Gott ihn geschaffen hat. Oft klagen wir uns unbewusst selbst an und verurteilen uns für Dinge, die wir getan haben. Manchmal aber auch für Dinge, die wir bereuen nicht getan zu haben. Wir versöhnen uns mit uns und man könnte auch sagen wir nehmen uns so an wie wir sind bzw. akzeptieren uns. 
 

EchtePerle 14.04.2019 um 23:59

Könnt Ihr mir bitte mal die Bibelstellen nennen?
Vielen Dank!
 

Bluehorse 15.04.2019 um 00:07

Selbstanklage ist nicht grundsätzlich unberechtigt, denn schließlich sind wir nicht fehlerfrei. Jedoch Selbstanklage sowie Unzufriedenheit mit sich selbst ist immer dann ungesund, wenn wir dabei stehen bleiben. 

Sich selbst annehmen oder sich mit sich versöhnen spricht sich so leicht aus, ist es aber für viele Menschen nicht.  
 

19MrRight96 15.04.2019 um 00:11

Hallo EchtePerle,
das steht sinngemäß im 1. Johannesbrief 3: 19 -24

Wenn das der Fall ist, wissen wir, dass wir auf der Seite der Wahrheit stehen. Zudem können wir damit unser Herz vor Gott zur Ruhe bringen. Denn wann immer unser Gewissen uns anklagt, ´dürfen wir wissen`: Gott in seiner Größe ist barmherziger als unser eigenes Herz, und ihm ist nichts verborgen. ´Er, der uns durch und durch kennt, sieht nicht nur unsere Verfehlungen.` Wenn unser Gewissen uns also nicht länger verurteilt, dann, liebe Freunde, können wir uns voll Zuversicht an Gott wenden und werden alles bekommen, was wir von ihm erbitten; denn wir befolgen seine Gebote und tun das, was ihm gefällt. Gottes Gebot ist: Wir sollen an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben, und wir sollen einander lieben, wie Jesus es uns befohlen hat. Wer Gottes Gebote befolgt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Und dass Gott in uns lebt, erkennen wir daran, dass er uns seinen Geist gegeben hat.
 

Bluehorse 15.04.2019 um 00:18

Auch hilfreich ist z.B. Psalm 131. Dort lesen wir: "Ich denke nicht zu hoch von mir. Ich schaue auf niemanden herab." (==> also auch nicht auf mich). 

Und dann lesen wir in Vers 2: "Nein, still und ruhig ist mein Herz, so wie ein sattes Kind im Arm der Mutter - still wie ein solches Kind bin ich geworden."

 
 

EchtePerle 15.04.2019 um 00:19

@19MrRight96

Danke, für die Bibelstelle.
Doch der Text ist für mich nicht in Übereinstimmung mit der Eingangsfrage von

@
Blog von David1986
14.04.2019 23:52
Warum soll man mit sich selbst versöhnen??





Die Frage finde ich ohnehin unklar, darum hätte ich die Antwort schon gerne von @David1986, selbst gehört.

Aber ich kicke mich hier aus für heute Nacht!

Gute Nacht zusammen! 🙂
 

Bluehorse 15.04.2019 um 00:21

Die Warum - Ausgangsfrage von David scheint mir noch nicht ausreichend beantwortet zu sein. 

Wer mit sich selbst versöhnt ist, kann auch versöhnend mit anderen Menschen umgehen und ihnen helfen, Jesus kennenzulernen. Es kommt schon komisch rüber, wenn man mit Nicht-Gläubigen redet und ihnen von  Versöhnung mit Gott spricht, aber selbst unversöhnt ist oder sich so fühlt.
 

19MrRight96 15.04.2019 um 00:26

@Bluehorse 
Amen! lachendes Smiley 
 

(Nutzer gelöscht) 15.04.2019 um 02:44

@EP

wenn in der Bibel, entsprechend der Frage von David1986, die Aufforderung wörtlich stünde, würdest du dich dann "genötigt sehen", dich mit dir selbst zu versöhnen ?
 

David1986 15.04.2019 um 05:26

Leute in der Bibel steht nicht die Frage
Ich habe Sonstiges gegeben.
Das war etwas persönlich.
Gottes Segen wünsche ich euch
 

(Nutzer gelöscht) 15.04.2019 um 06:59

Das stimmt, D 1986.

Ich denke, EP hatte nur Sorge, sie müsste das jetzt vielleicht tun...

Alles Gute für den Tag !
 

(Nutzer gelöscht) 15.04.2019 um 09:04

Selbstversöhnung- ein Akt der Befreiung.
Wer sich mit sich selbst versöhnt bringt Frieden in diese Welt.
Ich habe dazu einmal ein Seelengedicht geschrieben und stelle es zum Lesen ein.

Ungeliebte Gefühle

Was Du in Dir nicht leben läßt
muss täglich neu beginnen
sich wiederholen wie ein Traum
in die Bedeutung springen

was Du an Dir nicht akzeptierst
zwingst Du ja erst zu Leben
es ist nicht tot- nur ungelebt
kämpft - der Bedeutung wegen

in jenem ungeliebten Reich
harren Deine Gefühle
wo Dein Verstand nichts mehr versteht
bleib stehen- und dann fühle

sie wollen Alle mit Dir sein
Dich spüren und sich geben
wenn Du nur läßt- laß ALLE sein
fang an Dich ganz zu leben

denn wenn Du Dich mit Dir versöhnst
dann kannst Du Dich auch lieben
lieben heißt - unvergessen sein
und eins mit Gott und Frieden. 

copyright Shania
 

Mikel 15.04.2019 um 10:28

Man kann nichts weitergeben, das man nicht in sich selbst mit Energie angereichert hat...

Bevor man etwas ausspricht, verleiht man diesem Gedanken mehr Energie, als jenen Gedanken, die man ohne besondere Beachtung einfach durchziehen lässt...

Bevor man Wut auf jemand anderen lenken kannst, spürt man sie im eigenen Innern rumoren und auch schon negativ körperlich zu wirken...

bevor man jemandem seine Liebe zeigen kann, spürt man sie im eigenen Innern zu wärmen, zu erfreuen und zu heilen...

bevor man aufrichtigen Dank (keine Floskeln) äussert, spürt man ihn im eigenen Innern sich selbst anerkennend und annehmend zu wirken...

bevor wir in einen Streit eintreten, hat der Verstand schon begonnen in uns beide gegnerische Rollen gegeneinander kämpfen und argumentieren zu lasen... schon das verschwendet Energie und wirkt auf uns zurück...

bevor man dem anderen die Versöhnung anbietet, beginnt der entschlossene Versönungswille in einem selbst für Frieden und Entspannung zu sorgen...
usw. ...

Und alle diese mit Energie angereicherten Denkstrukturen wirken letztlich auch gemäß ihrer Ausrichtung auf die nachfolgenden Gedanken, wie auch psychosomatisch auf unseren Körper ein... heilend, oder krankmachend... auch wenn wir nicht beabsichtigen, damit nach aussen hin zu wirken, entfalten die genannten Energien und diese inneren "Sparringskämpfe" eines undisziplinierten Verstandes, ihre Wirkung in uns selbst...

Wir selbst sind unsere Allernächsten, die immer als erste das abkriegen, was wir in uns als gedankliche Szenarien durchspielen oder was wir beabsichtigen, nach aussen auf die 'Zweitnächsten' zu richten...

Das vergessen wir manchmal, wenn wir durch irgendwelche ablenkenden oder emotionalisierenden Umstände unsere Wachheit verlieren und unbewusst werden (geistig schlafend)...
 

Schneeball 15.04.2019 um 11:07

Danke @Shaniaa,@Mikel - sehr gut formuliert - -

Deshalb ist "unser Gott" - oder - der Gott schlechthin - so stark ER ist mit
sich selbst völlig eins und "heil" - identisch,authentisch : "Ich bin,der ich bin".
Wer von uns kann das schon sagen ? ? ? 😉

Aber  - wir dürfen "on the way" sein ! !

Gut und tröstlich zu wissen  -  und ER hilft dabei ! Jip !!!!
 

Marion5000 15.04.2019 um 11:28

🙂Es heisst : Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst.😊

                   Doch Jesus sagte: Zuerst kommt der liebe Gott.
                                             Unser Herrgott.

                                             Und alle machen Fehler.

       Deswegen sollten alle Brüder und Schwestern im Herrn sein.

       Christen in aller Welt feiern Ostern. Zur Vorbereitung gehört, dass man seine
       Fehler bereut und NEU anfangen mag. Also mit sich und den Mitmenschen
       ein neues und besseres Zusammenleben als Ziel hat.

       So verstehe ich es. ⛪☀❤

       Die Kommunionkinder lernen jedes Jahr das Gleiche.
       Die Eltern haben eine Vorbildfunktion.

       The Life is a stage........everyday of the way😊

       Alles haben wir doch in Religion gelernt.  Bitte einfach mal nachdenken in Ruhe.....

                                                    PEACE
                                                       ⛪

                                           Oder im Gotteslob lesen

                                           und dabeisein.

                                           Kirche bedeutet Gemeinschaft mit dem lieben GOTT

                                          
Alle menschen sind Kinder Gottes. Der WEG ist das ZIEL.☀

                                 Das Evangelium der Freude,
                                 es verbindet alle Christen.

                                 Glaube , Hoffnung, Liebe

       Die Farbe der Hoffnung ist grün.

                                          Grasgrün. Osternest, Osterhase, Osterfest

        Ich kann das nicht so schnell mit den Bildern.  Mein PC ist langsam........

        (die Technik ....)
          

                                

Deswegen gibt es die Kirchen. Sie wurden aus dem Glauben heraus gebaut☀⛪❤🎼

Die Kommunionmütter.....sie erklären es den Kindern. Alles gilt immer, ein Leben lang.
 

Anastacia 15.04.2019 um 11:37

Man sollte einfach mit sich im Reinen sein. Alles was bisher in meinem Leben geschehen ist, hatte einen Sinn, auch wenn man es erst viel später verstanden hat.
Was bringt es mir, wenn ich mit meinem Leben hader? Ich akzeptiere wie es war und wie es sein wird. Dann kann ich auch auf andere Menschen offen zugehen.
 

Single71 15.04.2019 um 12:39

@Mikel,

also ich weiß nicht, ob ich dich jetzt richtig verstanden habe...?
Wir sollen unsere Emotionen durch unseren Geist unter Kontrolle haben?

Dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen. Das würde bedeuten, dass ich ständig im Kampf mit mir selber bin... dann klage ich mich selber an, weil ich negative Gefühle habe?

Dann wäre ich tatsächlich unversöhnt mit mir selbst!

Mit mir selbst versöhnt zu sein, heißt, dass ich mich annehme, auch all meine negativen Seiten und Empfindungen!
Wenn ich erst dann JA zu mir sagen kann, wenn ich geistig "alles im Griff habe"... na dann :
gute Nacht.

Gottes Botschaft ist da ganz klar! Aus uns heraus können wir NICHTS tun! Wir können uns aber verändern lassen.
Und von Gott geliebt  und angenommen sind wir in jeder Phase. Ob ganz am Anfang der Entwicklung, oder schon weit fortgeschritten.
 

David1986 15.04.2019 um 13:34

Ich bedanke mich bei euch für die Info 
 

Schneeball 15.04.2019 um 13:55

@Single71 - "der Knüller" ist : NUR,weil ER mich annimmt - von Anfang an -
ist die Kraft vorhanden,mich zu ändern.Alles andere eskaliert in frommem
Krampf!
Deshalb meint die Bibel auch,daß der Mensch,der dieses göttliche Angebot
nicht annimmt - einfach nur dumm ist.Ein Tor!
Da wir uns aber so viel auf uns und unsere Kraft einbilden - tun wir uns
mit dem Annehmen extrem schwer.
Nein - wir können uns wirklich nicht verändern.
Aber mitmachen - das geht schon,wenn Gott etwas zeigt,z.B. sich versöhnen.Und uns nicht wehren gegen diese inneren leisen Impulse.

Manchmal brauchen wir heute eine kurze Definition der Begriffe:
"Geist" meint nicht Verstand,sondern göttliche Kraft und die Energie,die
Mikel zu Beginn seines Kommentars erwähnt,ist für mich eben auch dieser
Geist Gottes in meinem Inneren,der mich führt und leitet - zur Versöhnung
mit mir und mit anderen.Vorausgesetzt ich lasse IHM Raum.
 

Single71 15.04.2019 um 14:07

@Schneeball,

...Alles andere eskaliert in frommem Krampf!

Der Satz ist echt gut😊!
Wie oft versuchen wir krampfhaft uns selbst zu ändern?
Aber den Willen aufbringen, und auf die leise Stimme Gottes hören, das Können wir. Da gebe ich dir recht!

"Geist meint nicht Verstand" ?????
Mikel schreibt:..."Sparringskämpfe" eines undisziplinierten Verstandes....!
 

Bluehorse 15.04.2019 um 14:34

Unversöhnlichkeit / Versöhnung mit mir selber - ist nicht nur eine Frage meiner Gefühle. Es gibt viel zu bedenken, wenn man an der Stelle ein Problem hat. 

Ich freue mich immer, wenn jemand zu einem Problem eine passende Bibelstelle hat. Mir geht es jedoch zu schnell, einfach mal und nur eine Bibelstelle zu zitieren. Dann könnte man es sich noch einfacher machen und immer und nur sagen: "Wenn Du ein Problem haben solltest, dann lies einfach mal die Bibel und lass mich in Ruhe."

Es gibt verschiedene Bereiche, die bei einem Problem (z.B. wie Selbstannahme ==> Versöhnung mit sich selber) zu betrachten sind:

Gefühle:
Wir sollten berücksichtigen, dass in einer Situation X unsere Gefühle immer schneller sind, als unsere Gedanken. 

Unsere Gefühle können wir uns nicht auf direktem Wege aussuchen, auf indirektem Wege schon. Wenn ich mich mit meinen negativen Gefühlen annehme, dann bedeutet das für mich nicht, dass ich meine negativen Gefühle haben möchte. 

Jedoch sollte "ich" mich klar entscheiden, ob "ich" mein aktuelles Gefühl X haben möchte oder nicht. Bei einem "nein" ist zu überlegen, was das negative Gefühl bedeutet und warum ich das negative Gefühl habe.

Gedanken:
Unsere Gedanken hängen auch von unserer Sprachkompetenz ab. Ohne Sprache können wir keinen einzigen Gedanken denken oder verstehen. Sprachkompetenz hängt wieder mit Wissen und Sprachintelligenz zusammen.  Wissen und Sprachintelligenz werden ab den ersten Lebensjahren gebildet. Aus meiner Erfahrung hängen alle Menschen in Problemen immer dann fest, wenn es an Wissen oder an sprachlichen Mitteln fehlt. Nicht selten ist beides der Fall. 

Einstellung/mein Ich
Das Ich ist der Entscheider. Das sollten wir wissen und nie vergessen. Bildlich gesprochen kommen in der Situation X sowohl Gefühle als auch Gedanken zum Ich und raten dem Ich, wie das Ich entscheiden und sich verhalten soll. Die Gefühle sind vor den Gedanken beim Ich, weil sie eben schneller als Gedanken sind. Dadurch sehen sich viele Menschen veranlasst, nur aufgrund ihrer Gefühle zu entscheiden und zu handeln. Damit nehmen viele Probleme ihren Lauf.

Aus der Bibel kann ich vieles entnehmen, welches mir nicht nur hilft, mich zu verstehen, sondern auch den für mich richtigen Lösungsweg zu finden. 
 

Bluehorse 15.04.2019 um 14:50

Mikel schreibt:..."Sparringskämpfe" eines undisziplinierten Verstandes....!
============================================== 
Was das sein soll, was Mikel mit "undiszipliniertem Verstand" und seinen Sparringskämpfen genau meint, habe ich auch nicht wirklich verstanden. 
 

Schneeball 15.04.2019 um 16:18

@Single71/14.07 . ."Sparringkämpfe eines undisziplinierten Verstandes" -
Erklärungsversuch:Innere Gespräche mit Personen,die einem "auf den
Wecker gehen oder Schlimmeres" kennt jeder.Die Gedanken gehen hin und
her.Dazwischen möglicherweise auch beruhigende oder mahnende Gedanken.Das sind "Sparringkämpfe".Paulus erwähnt diese inneren Abläufe in seinen berühmt gewordenen Ausführungen im Brief an die
Römer.Sein Schwerpunkt ist dort ein anderer,aber er weiß vom Verklagen
oder Entschuldigen der Gedanken.Und im Epheserbrief gibt er den guten
Ratschlag die Gedanken "gefangen" zu nehmen.
Was ist das denn?
Nun - Bsp. - ich denke - ich mache es drastisch - "am liebsten würde ich
ihm/ihr den Hals umdrehen" 🤔 - noch denke ich es n u r - dann kommt
der andere Gedanke und dadurch wird eben dieser Gedanke "gefangen"
genommen:"Stop,stop,stop - geht nicht,ist nicht Jesu Art" etc.
Solche "Kämpfe" laufen ohne Boxhandschuhe!!!!😉
Aber - sie laufen!
Die "Instanzen",die @Bluehorse angibt: Gefühle  /  Gedanken  /  Ich  sind
die inneren Ebenen,die alle drei unter die Leitung Jesu müssen.
Das erfordert ein gutes Kennen meiner eigenen Person - und eben die
willensmäßige (Single71/14.07) Übereinstimmung wieder und wieder mit
dieser realen Person: Jesus Christus.
In diesem Sinn kann dann Paulus sagen:"So lebe nicht ich,sondern Christus in mir."
Man könnte auch formulieren : Das Ego - oder der Mensch,der unter der
Leitung von Jesus lebt.
Der innere Motor zum "Kleinhalten" des Ego muß immer die persönliche
Liebe zu Jesus sein,sonst sind wir wieder im Krampf!
Und - es ist überhaupt kein Beinbruch,wenn wir in diesem "Sparring"
scheitern - denn das tun wir ständig.
Entscheidend istgrinsendes Smileyranbleiben,weiter machen,nicht aufgeben.
Und : Uns gegenseitig ermutigen!
Nicht Peitschen!!!!😉
Gottes Kraft ist da  - und mit ihr klappt es.Aber - wie gesagt: NUR mit ihr!!!! Mit ihr - und durch sie.
  
 

Schneeball 15.04.2019 um 16:21

So - meine Smiliemacke: entscheidend ist  :  Dranbleiben,weiter machen....
 

David1986 15.04.2019 um 17:05

Korrekt 
Ihr habt recht.
 

Rhea71 15.04.2019 um 17:38

Mit mir selbst vereint zu sein bedeutet für mich, dass ich mir selbst meine Fehler genauso vergebe, wie Jesus sie mir vergibt und dass ich mich selbst mag. 
Wer sich selbst nicht so stehen lassen kann wie er/sie eben ist, kann dass meiner Meinung nach auch nicht bei anderen. Dazu fällt mir Markus 3, 24 ein `Wenn ein Reich mit sich selbst im Streit liegt, kann dieses Reich nicht bestehen. So sehe ich es auch in Bezug auf die eigene Seele u. das eigene Herz.🙂
 

Single71 15.04.2019 um 18:57

@Schneeball,
dankeschön für deine Erklärung!

So kann ich mir nun auch etwas darunter vorstellen.
"Kämpfe"..... ja, die kennen wir wohl alle!
Daher auch die Aussage: "Ich habe den guten Kampf gekämpft".

Dann sind es wohl die Kämpfe gegen unsere eigenen Emotionen, die dann zu unguten Gedanken werden?

Für mich steht da fest, alleine kämpfe ich vergebens! Ohne den Frieden Gottes wäre ich verloren....!
 

Bluehorse 15.04.2019 um 21:07

Single71
Von Dir lese ich: "Dann sind es wohl die Kämpfe gegen unsere eigenen Emotionen, die dann zu unguten Gedanken werden?"

Gegen eigene Emotionen zu kämpfen halte ich für sehr schwierig, wenn nicht gar für unmöglich, wenn wir mal von z.B. Medikamenteneinnahme absehen. Für hilfreicher halte ich es, wenn wir über die Frage nachdenken, wie wir mit Emotionen umgehen.  

Jedoch Emotionen können nicht zu Gedanken werden. Ich wüsste nicht, wie das gehen soll. Vermutlich meinst Du: Emotionen beeinflussen positiv oder negativ unsere Gedanken. 
 

Schneeball 15.04.2019 um 21:30

Eigentlich hatte ich schon "Feierabend".Aber da hier doch noch Gedanken
geäußert werden - folgendes noch einmal zu diesem Komplex :Gedanken/
Gefühle.
Es ist ein Irrtum,wenn man annimmt,daß diese beiden Bereiche klar abge-
grenzt mein Inneres ausfüllen.
Ein praktisches Beispiel:Kakao oder Kaba kann in Milch aufgelöst werden.
Der Kakao färbt die Milch - und man kann,nachdem der Kakao einmal
eingerührt ist,Milch und Kakao nicht mehr trennen.
Ähnlich ist das Wechselspiel zwischen Gedanken/Gefühlen.
Auch spielt die jeweilige Persönlichkeitsstruktur eine Rolle,welcher Part
eher die Führung übernimmt.
Die Formulierungen hier stoßen immer an Grenzen,weil das Beschreiben innerer Vorgänge bei jedem Leser andere Assoziationen auslöst. Und weil
auch jede Person einen anderen Zugang zu ihren Gedanken/Gefühlen hat.
 

Bluehorse 15.04.2019 um 21:39

Schneeball

ich lese von Dir: "Es ist ein Irrtum,wenn man annimmt,daß diese beiden Bereiche klar abgegrenzt mein Inneres ausfüllen." 

Ich weiß nicht, was Du mit "mein Inneres ausfüllen meinst".

Jedoch sind Emotionen klar von Gedanken zu trennen. Ich bezweifle, dass es eine Mischform wie z.B. "Emoken" gibt.  😆 

Ein Mensch, der seine Emotionen nicht von seinen Gedanken unterscheiden kann, hat vermutlich ein Problem mit seiner Selbstwahrnehmung. 
 

Single71 15.04.2019 um 22:27

@Bluehorse

ich sehe es wie @Schneeball!
Gefühle lösen Gedanken aus, oder auch umgekehrt: Gedanken lösen Gefühle aus, darüber kann man sich streiten.
Aber klar trennen, kann man diese Kombination in unserem Gehirn sicher nicht.
Das Beispiel mit der Milch/Kakao von @Schneball macht es sehr verständlich.

Wir wissen z.B., dass Menschen mit einer bipolaren Störung zu Extremen neigen. Zum einen zeigt sich die Krankheit in schweren Depressionen, die auch das Denken negativ prägen. Das Gegenteil ist dann der Fall in der manischen Phase. Die Realität hat sich nicht verändert, aber die euphorischen Gefühle des Betroffenen zeigen sich in seinen Gedankengängen, die dann auch zu Tatan werden.
 

Bluehorse 15.04.2019 um 23:10

Single

ich lese von Dir: "Gefühle lösen Gedanken aus, oder auch umgekehrt: Gedanken lösen Gefühle aus"  Dem stimme ich zu.

Ich lese von Dir: "Aber klar trennen, kann man diese Kombination in unserem Gehirn sicher nicht." Was macht Dich da so sicher?

Menschen mit (bipolaren-) psychischen Störungen haben Probleme ... das ist nichts Neues. 
 

Single71 15.04.2019 um 23:17

@Bluehorse
schaffst du es zu denken, ohne dass dabei irgendwelche Gefühle aufkommen?

Oder umgekehrt, wenn du ein Gefühl von Wut z.B. empfindest, bleiben deine Gedanken davon unbeeinflusst?
 

Bluehorse 15.04.2019 um 23:26

mein subjektiver Eindruck: Ich nehme beides, Gefühle und Gedanken, getrennt wahr. Ich nehme wahr, dass meine Gedanken auf Gefühle reagieren (wollen) und meine Gefühle auf Gedanken. 
 

Single71 15.04.2019 um 23:31

ok
So ganz kann ich das für mich nicht behaupten, es sei denn ich konzentriere mich bewußt darauf--was denke ich gerade?
         --was fühle ich gerade?

Aber normalerweise läuft das automatisch, unbewußt, also bei mir.😊
 

Bluehorse 15.04.2019 um 23:39

Ja, Konzentration ist wichtig. Auch ist richtig, dass wir vieles automatisch machen. Für mich ist die Frage wichtig: Warum tut der Mensch was er tut? Und diese Frage gilt natürlich auch in Bezug auf mich selbst.
 

Marion5000 16.04.2019 um 06:45

🙂Ich denke, jeder mensch ist einmalig. Ein Unikat, geliebt von Gott.

   Gott ist  die Liebe. ER ist immer DA. ER liebt und verzeiht uns, wenn wir um
   Verzeihung bitten.

   Lernen, dazulernen, immerfort bis zum Ende, das macht mir Mut. Gott ist gut.☀⛪🎼❤

   Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag, danke
   dass ich all meine Sorgen auf Dich werfen mag.

   Danke.........

   Das ist ein schönes Lied🎼😊❤
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