Er nahm 5 Brote und 2 Fische blickte zum Himmel auf (?) gab sie,..danach Alle ! Wurden Satt

Blog von CH2006
Evangelium nach Matthäus 14,13-21

Als Jesus all das hörte, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach.
Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.
Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.
Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!
Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns.
Darauf antwortete er: Bringt sie her!
Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten,
und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übriggebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll.
Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.


„Er nahm 5 Brote , und 2 Fische blickte zum Himmel auf ,.. um dem Vaterzu danken, brachte sie und  gab es an die Menge, alle wurden sat   

Der Herr nahm die fünf Brote und blickte zum Himmel auf, um den zu ehren, von dem er das Sein empfangen hatte. Er war nicht genötigt, den Vater mit leiblichen Augen zu schauen; er wollte den Anwesenden zu verstehen geben, von wem er die Fähigkeit empfangen hatte, eine derartig machtvolle Tat auszuführen. Sodann gibt er die Brote seinen Jüngern. Nicht durch Vervielfältigung werden aus den fünf Broten viele. Wo ein Stück von einem Brot abgebrochen wird, tritt an dessen Stelle ergänzend ein weiteres, ohne dass die Brotbrechenden dies wahrnehmen; es ist, als wären die Stücke schon vorher abgebrochen! Die Brotsubstanz schiebt sich sozusagen ständig nach... Wundere dich also nicht, dass Quellen sprudeln, dass an den Weinstöcken Trauben wachsen, dass Wein sich aus den Trauben ergießt. Alles was die Erde zu geben hat, wird uns in treuem Jahresrhythmus zuteil. Eine solche Brotvermehrung enthüllt das Wirken dessen, der das Universum geschaffen hat. Für gewöhnlich setzt er einer solchen Vermehrung eine Grenze; denn er kennt die Gesetze der Materie bis ins Kleinste. In der sichtbaren Schöpfung vollzieht sich ein unsichtbares Wirken. Was gegenwärtig geheimnisvoll vor sich geht, ist das Werk des Herrn der himmlischen Mysterien. Die Macht dessen, der am Werk ist, reicht über die Natur hinaus, und das Vorgehen dieser Macht entzieht sich unserem Verständnis. Was uns bleibt, ist das Staunen über diese Macht. 

Kommentare

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CH2006 03.08.2010 um 14:14

Das Brotbrechen ist eine alte Sitte im Nahen Osten zu Beginn einer Mahlzeit. Zuweilen wird es deswegen auch mit dem Essen selbst gleichgesetzt. Im christlichen Kontext ist es wie die Handauflegung außerdem eine frühchristliche gemeinschaftlich-festliche Handlung, die auch Jesus Christus selbst durchgeführt hat.

Es gibt begriffliche Überschneidungen zum Abendmahl bzw, zur Eucharistiefeier. Zwar ist nicht jedes biblische Brotbrechen Abendmahl, aber das Wort Brotbrechen wird in einigen christlichen Freikirchen, so zum Beispiel in vielen Gemeinden der Brüderbewegung, durchaus als Synonym für das Abendmahl verwendet.
 

CH2006 03.08.2010 um 14:43

kommunionvers
Joh 6,56
So so spricht der Herr: Wer mein Fleisch isst und
mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm
Vgl LK 24, 35

Die Jünger erkannten den Herr Jesus, als er
Brot brach. Halleluja
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