Die extreme Weltanschauung des Herrn Saleh ❗ SPD in Berlin
10.01.2026 10:05
Die extreme Weltanschauung des Herrn Saleh ❗ SPD in Berlin
10.01.2026 10:05
Die extreme Weltanschauung des Herrn Saleh ❗ SPD in Berlin
Berlin-SPD in Hisbollah-Nähe: Die extreme Weltanschauung des Herrn Saleh

Raed Saleh (SPD) umgibt sich mit Leuten, die die Hisbollah schätzen.
10.01.2026 - 08:30 Uhr
www.nius.de
Am Freitag legte NIUS offen, welche Verbindungen der Berliner SPD-Politiker Raed Saleh ins islamistische Milieu pflegt. Schon seit Jahren fällt der Fraktionschef der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus mit radikalen Forderungen auf.
Zwischen linkem Antirassismus und politischem Islamismus existiert ein fließender Übergang, der sich anhand zahlreicher Positionen Raed Salehs exemplarisch nachvollziehen lässt.
1. Abschied von der Kategorie „Muslime“ im öffentlichen Diskurs
Saleh erklärt, wer heute noch von „Ausländern“, „Migranten“ oder „Muslimen“ spreche, arbeite mit „veralteten Formeln“ und denke Berlin „mental zurück“. Es ist der Versuch, den Menschen ihre Wahrnehmung abzugewöhnen und ihnen zu verbieten, auszusprechen, was sie sehen. Die Bezeichnung „Muslime“ wird delegitimiert, sobald sie als gesellschaftliche oder analytische Kategorie verwendet wird – damit über die realen Folgen einer verheerenden Migrationspolitik möglichst gar nicht mehr gesprochen werden kann.
2. Kampf gegen „Islamfeindlichkeit“ als Verfassungsauftrag
Noch weiter geht Salehs Forderung, den Kampf gegen „Islamfeindlichkeit“ institutionell zu verankern – bis hin zur Verfassungsebene. Die politische Sprengkraft dieser Idee liegt in der Unbestimmtheit des Begriffs.
In der Praxis lässt sich „Islamfeindlichkeit“ nicht sauber von legitimer Islamkritik trennen: Kritik an religiösen Dogmen, am politischen Islam, an repressiven Geschlechterrollen oder an islamisch begründeten Machtansprüchen gerät unter Diskriminierungsverdacht. Ein Staat, der in diesem Sinne gegen Islamfeindlichkeit kämpft, kämpft faktisch gegen Meinungsfreiheit, gegen Religions-, Macht- und Migrationskritik.

3. Gedenktag gegen „antimuslimischen Rassismus“
Saleh plädierte zudem für einen offiziellen Gedenktag gegen antimuslimischen Rassismus, den es inzwischen auch gibt. Damit wird erstmals eine religiöse Gruppe symbolpolitisch auf eine Sonderstufe im staatlichen Erinnerungskanon gehoben.
Auch hier geht es offenkundig darum, Muslime primär als Opferkollektiv zu konstruieren – nicht aber als handelnde Subjekte, die als Tätergruppen oder als Verantwortliche für gesellschaftliche Missstände überhaupt in Betracht kommen.
4. „Kein Recht auf Maximalprofit“ – Angriff auf die marktwirtschaftliche Grundlogik
Laut einem Bericht von Apollo News erklärte Saleh, es gebe „kein Recht auf Maximalprofit“ für Unternehmen. Diese Aussage greift tiefer, als es auf den ersten Blick scheint. Denn sie stellt die marktwirtschaftliche Grundlogik infrage, nach der Gewinnmaximierung innerhalb rechtlicher Rahmenbedingungen ein legitimes Unternehmensziel ist.
Wie Apollo News berichtete, wollte Saleh das Vergesellschaftungsgesetz nutzen, um Unternehmensgewinne in Berlin zu deckeln. „Heute schaut der Staat tatenlos zu, wenn zum Beispiel Unternehmen maximale Renditen abgreifen“, erklärte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt kein Recht auf Maximalprofit. Wenn manche glauben, sie nehmen sich dieses Recht, weil der Markt es ihnen erlaubt, dann sage ich: Stopp!“ Eine Deckelung von Gewinnen sei demnach auch eine Form der Vergemeinschaftung.
Politisch definierte Gewinnobergrenzen wären ein radikaler Schritt hin zum sozialistischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft – mit absehbar abschreckenden Folgen für jedes Unternehmertum. Auffällig ist die völlige Hemmungslosigkeit, mit der hier staatliche Eingriffe legitimiert werden.

5. Fernbleiben vom Gedenktag des 7. Oktober
Besonders bezeichnend ist schließlich, dass Saleh einem Gedenktag zum 7. Oktober ferngeblieben ist – jenem Datum, das für den größten antisemitischen Massenmord seit der Shoah steht. Während er neue Gedenktage gegen antimuslimischen Rassismus fordert, fehlt hier jedes sichtbare Zeichen der Solidarität.
Die B.Z. fragte nach und erhielt eine ausweichende Antwort: „Der Fraktionsvorsitzende hatte einen Austausch mit Rabbiner Yehuda Teichtal, bei dem dieser ihm eine Ehrung für seine Verdienste für das jüdische Leben und den Kampf gegen Antisemitismus überreicht hat. Zudem hatte Raed Saleh ein Gespräch mit Dekel Peretz von der Synagogengemeinde am Fraenkelufer, bei dem es um den Wiederaufbau der Synagoge in Kreuzberg ging“, teilte ein Sprecher der Fraktion mit. Doch das stimmte schlicht nicht, wie die Zeitung entlarvte.
Dieses Schweigen – verbunden mit einer Lüge – ist politisch nicht neutral. Es fügt sich ein in ein Milieu, in dem Israelhass regelmäßig in blanken Antisemitismus umschlägt – und durch konkurrierende Opferdiskurse (Muslime generell, Gaza im Speziellen) überlagert wird.
6. Wahlrecht für Ausländer in Berlin
Hinzu kommt Salehs Forderung, auch Ausländern ohne deutsche Staatsbürgerschaft ein Wahlrecht in Berlin einzuräumen, wie ein skurril wirkendes Video von 2011 dokumentiert. Damit würde das demokratische Grundprinzip der Volkssouveränität grundlegend neu definiert. Das Wahlrecht wäre nicht mehr an Staatsbürgerschaft gebunden, sondern an bloße Anwesenheit im Staatsgebiet.
Es geht um die Entkopplung von Bürgerrechten, Mitbestimmung und Staatszugehörigkeit. In dieser Logik hätten selbst illegale Migranten das Recht, Bürgern und Einheimischen ihren politischen Willen aufzuzwingen.
In der Gesamtschau ergeben Raed Salehs Positionen kein loses Sammelsurium linker Forderungen, sondern ein kohärentes ideologisches Muster. Es zielt auf die Verewigung einer linken Migrationsgesellschaft, auf die systematische Verdrängung des Einheimischen – und auf die Verunmöglichung einer offenen Sprache über die realen Probleme dieses politischen Projekts; ein Projekt, in dem der politische Islamismus prächtig gedeiht.
Lesen Sie auch:
Die Hisbollah-Connection des Berliner SPD-Fraktionschefs Raed Saleh
Raed Saleh (SPD) umgibt sich mit Leuten, die die Hisbollah schätzen.
10.01.2026 - 08:30 Uhr
www.nius.de
Am Freitag legte NIUS offen, welche Verbindungen der Berliner SPD-Politiker Raed Saleh ins islamistische Milieu pflegt. Schon seit Jahren fällt der Fraktionschef der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus mit radikalen Forderungen auf.
Zwischen linkem Antirassismus und politischem Islamismus existiert ein fließender Übergang, der sich anhand zahlreicher Positionen Raed Salehs exemplarisch nachvollziehen lässt.
1. Abschied von der Kategorie „Muslime“ im öffentlichen Diskurs
Saleh erklärt, wer heute noch von „Ausländern“, „Migranten“ oder „Muslimen“ spreche, arbeite mit „veralteten Formeln“ und denke Berlin „mental zurück“. Es ist der Versuch, den Menschen ihre Wahrnehmung abzugewöhnen und ihnen zu verbieten, auszusprechen, was sie sehen. Die Bezeichnung „Muslime“ wird delegitimiert, sobald sie als gesellschaftliche oder analytische Kategorie verwendet wird – damit über die realen Folgen einer verheerenden Migrationspolitik möglichst gar nicht mehr gesprochen werden kann.
2. Kampf gegen „Islamfeindlichkeit“ als Verfassungsauftrag
Noch weiter geht Salehs Forderung, den Kampf gegen „Islamfeindlichkeit“ institutionell zu verankern – bis hin zur Verfassungsebene. Die politische Sprengkraft dieser Idee liegt in der Unbestimmtheit des Begriffs.
In der Praxis lässt sich „Islamfeindlichkeit“ nicht sauber von legitimer Islamkritik trennen: Kritik an religiösen Dogmen, am politischen Islam, an repressiven Geschlechterrollen oder an islamisch begründeten Machtansprüchen gerät unter Diskriminierungsverdacht. Ein Staat, der in diesem Sinne gegen Islamfeindlichkeit kämpft, kämpft faktisch gegen Meinungsfreiheit, gegen Religions-, Macht- und Migrationskritik.

3. Gedenktag gegen „antimuslimischen Rassismus“
Saleh plädierte zudem für einen offiziellen Gedenktag gegen antimuslimischen Rassismus, den es inzwischen auch gibt. Damit wird erstmals eine religiöse Gruppe symbolpolitisch auf eine Sonderstufe im staatlichen Erinnerungskanon gehoben.
Auch hier geht es offenkundig darum, Muslime primär als Opferkollektiv zu konstruieren – nicht aber als handelnde Subjekte, die als Tätergruppen oder als Verantwortliche für gesellschaftliche Missstände überhaupt in Betracht kommen.
4. „Kein Recht auf Maximalprofit“ – Angriff auf die marktwirtschaftliche Grundlogik
Laut einem Bericht von Apollo News erklärte Saleh, es gebe „kein Recht auf Maximalprofit“ für Unternehmen. Diese Aussage greift tiefer, als es auf den ersten Blick scheint. Denn sie stellt die marktwirtschaftliche Grundlogik infrage, nach der Gewinnmaximierung innerhalb rechtlicher Rahmenbedingungen ein legitimes Unternehmensziel ist.
Wie Apollo News berichtete, wollte Saleh das Vergesellschaftungsgesetz nutzen, um Unternehmensgewinne in Berlin zu deckeln. „Heute schaut der Staat tatenlos zu, wenn zum Beispiel Unternehmen maximale Renditen abgreifen“, erklärte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt kein Recht auf Maximalprofit. Wenn manche glauben, sie nehmen sich dieses Recht, weil der Markt es ihnen erlaubt, dann sage ich: Stopp!“ Eine Deckelung von Gewinnen sei demnach auch eine Form der Vergemeinschaftung.
Politisch definierte Gewinnobergrenzen wären ein radikaler Schritt hin zum sozialistischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft – mit absehbar abschreckenden Folgen für jedes Unternehmertum. Auffällig ist die völlige Hemmungslosigkeit, mit der hier staatliche Eingriffe legitimiert werden.

5. Fernbleiben vom Gedenktag des 7. Oktober
Besonders bezeichnend ist schließlich, dass Saleh einem Gedenktag zum 7. Oktober ferngeblieben ist – jenem Datum, das für den größten antisemitischen Massenmord seit der Shoah steht. Während er neue Gedenktage gegen antimuslimischen Rassismus fordert, fehlt hier jedes sichtbare Zeichen der Solidarität.
Die B.Z. fragte nach und erhielt eine ausweichende Antwort: „Der Fraktionsvorsitzende hatte einen Austausch mit Rabbiner Yehuda Teichtal, bei dem dieser ihm eine Ehrung für seine Verdienste für das jüdische Leben und den Kampf gegen Antisemitismus überreicht hat. Zudem hatte Raed Saleh ein Gespräch mit Dekel Peretz von der Synagogengemeinde am Fraenkelufer, bei dem es um den Wiederaufbau der Synagoge in Kreuzberg ging“, teilte ein Sprecher der Fraktion mit. Doch das stimmte schlicht nicht, wie die Zeitung entlarvte.
Dieses Schweigen – verbunden mit einer Lüge – ist politisch nicht neutral. Es fügt sich ein in ein Milieu, in dem Israelhass regelmäßig in blanken Antisemitismus umschlägt – und durch konkurrierende Opferdiskurse (Muslime generell, Gaza im Speziellen) überlagert wird.
6. Wahlrecht für Ausländer in Berlin
Hinzu kommt Salehs Forderung, auch Ausländern ohne deutsche Staatsbürgerschaft ein Wahlrecht in Berlin einzuräumen, wie ein skurril wirkendes Video von 2011 dokumentiert. Damit würde das demokratische Grundprinzip der Volkssouveränität grundlegend neu definiert. Das Wahlrecht wäre nicht mehr an Staatsbürgerschaft gebunden, sondern an bloße Anwesenheit im Staatsgebiet.
Es geht um die Entkopplung von Bürgerrechten, Mitbestimmung und Staatszugehörigkeit. In dieser Logik hätten selbst illegale Migranten das Recht, Bürgern und Einheimischen ihren politischen Willen aufzuzwingen.
In der Gesamtschau ergeben Raed Salehs Positionen kein loses Sammelsurium linker Forderungen, sondern ein kohärentes ideologisches Muster. Es zielt auf die Verewigung einer linken Migrationsgesellschaft, auf die systematische Verdrängung des Einheimischen – und auf die Verunmöglichung einer offenen Sprache über die realen Probleme dieses politischen Projekts; ein Projekt, in dem der politische Islamismus prächtig gedeiht.
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MB73 10.01.2026 10:05
https://www.nius.de/politik/news/berlin-spd-in-hisbollah-naehe-die-extreme-weltanschauung-des-herrn-saleh
MB73 10.01.2026 10:08
Massenproteste in Iran
„Mehr als 30 Moscheen in Flammen“ – Merz, Macron, Starmer mahnen Teheran zu Gewaltverzicht
Stand: 07:35 UhrLesedauer: 3 Minuten

Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben die iranische Staatsführung angesichts der Massenproteste eindringlich zum Gewaltverzicht aufgerufen.
Quelle: WELT TV
Im Iran gehen Tausende auf die Straße, international wächst die Sorge vor brutaler staatlicher Repression. Berlin, Paris und London schicken eine eindringliche Warnung – und erhalten eine Reaktion aus der Botschaft. Auch Trump droht erneut.
„Mehr als 30 Moscheen in Flammen“ – Merz, Macron, Starmer mahnen Teheran zu Gewaltverzicht
Stand: 07:35 UhrLesedauer: 3 Minuten
Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben die iranische Staatsführung angesichts der Massenproteste eindringlich zum Gewaltverzicht aufgerufen.
Quelle: WELT TV
Im Iran gehen Tausende auf die Straße, international wächst die Sorge vor brutaler staatlicher Repression. Berlin, Paris und London schicken eine eindringliche Warnung – und erhalten eine Reaktion aus der Botschaft. Auch Trump droht erneut.
MB73 10.01.2026 10:11
Verlässlich verloren mit dem ÖRR
Anna SchneiderChefreporterin
Stand: 08:04 UhrLesedauer: 4 Minuten

WELT-Autorin Anna SchneiderQuelle: Wojciech Pierkiel
Von Trumps Militäraktion in Venezuela bis zum Linksterror inklusive Stromausfall in Berlin: Wer sich dieser Tage nur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk informiert hat, lebt wohl in einer sehr eigenen Welt.
(Anmerkung vom Blogsteller: Bestes Beispiel die Schneesturm-Wahrnung)
Anna SchneiderChefreporterin
Stand: 08:04 UhrLesedauer: 4 Minuten
WELT-Autorin Anna SchneiderQuelle: Wojciech Pierkiel
Von Trumps Militäraktion in Venezuela bis zum Linksterror inklusive Stromausfall in Berlin: Wer sich dieser Tage nur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk informiert hat, lebt wohl in einer sehr eigenen Welt.
(Anmerkung vom Blogsteller: Bestes Beispiel die Schneesturm-Wahrnung)
pieter49 10.01.2026 12:35
Vielen Dank !
Werter @MB73
...zum Glück bekommen wir vom WELT-TV, noch vernünftige Nachrichten !!
Die man Vertrauen kann !!
Werter @MB73
...zum Glück bekommen wir vom WELT-TV, noch vernünftige Nachrichten !!
Die man Vertrauen kann !!
MB73 10.01.2026 12:50
Heimat-Parole prägt Proteste im Iran: Warum „Javid Schah“ die Kraft besitzt, das Regime zu Fall zu bringen
www.nius.de
Die Autorin, Ada, ist im Iran geboren und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Sie unterstützt Reza Pahlavi, den Sohn des ehemaligen Schahs des Iran. Sie hofft, dass er das Land nach einem Sturz des Mullah-Regimes zu einer Demokratie ohne religiöse Herrschaft führt.
Lang lebe der König!
Die iranische Bevölkerung hat aus den Protestwellen der vergangenen Jahre gelernt und mit den Slogans „Dies ist der letzte Kampf, Pahlavi kehrt zurück!“ und „Javid Schah!“ dem gesamten Lobby- und Propagandanetzwerk der Islamischen Republik einen gezielten Schlag versetzt. Während im Herbst 2022 noch eine Vielzahl unterschiedlicher Parolen auf den Straßen Irans erklang, konzentriert man sich diesmal bewusst auf wenige, eindeutige Rufe – Rufe, die unmissverständlich zeigen, was die Bevölkerung will und wie sie es erreichen möchte.
Mehr lesen: Iranerin Ada bei NIUS Live: „Dieser Krieg wird zu Frieden führen“
Eine zentrale Lehre aus den letzten Protesten war, dass im Ausland versucht wird, den wahren patriotischen Charakter der Bewegung zu verwässern oder umzudeuten. Ein Beispiel dafür ist der Slogan „Frau, Leben, Freiheit – Mann, Heimatland, Wohlstand!“ – eine umfassende Parole, die klar machte, worum es den Protestierenden ging. Männer riefen den Frauen „Frau, Leben, Freiheit!“, worauf die Frauen mit „Mann, Heimatland, Wohlstand!“ antworteten. Doch innerhalb weniger Tage wurde dieser Ruf verfälscht: In den internationalen Medien blieb nur „Frau, Leben, Freiheit!“ übrig. Der patriotische, einende, gesamtgesellschaftliche Protest wurde zu einer rein feministischen Revolte bis hin zum globalen Kampf gegen das Patriarchat umgedeutet.

Aus einem Ruf, der einen Regimewechsel zum Ziel hatte, wurde ein Slogan, der den Hijab und Kleidervorschriften zum Hauptproblem erklärte – also Themen, die innerhalb des Systems reformierbar wären.
Deshalb wählte man diesmal eine Parole, die den patriotischen Charakter der Bewegung widerspiegelt und zugleich immun gegen Vereinnahmung ist.
Und das zeigte Wirkung. Als vor dreizehn Tagen die ersten Videos von dicht gedrängten Menschenmengen auf verschiedenen Bazaren auftauchten, die laut und deutlich „Javid Schah!“ riefen, wurden viele der sonst so lauten Menschenrechtler, Journalisten, Aktivisten und Experten plötzlich auffallend leise – fast schon gespenstisch. Manche schwiegen tagelang in den sozialen Medien. Andere beteiligten sich sogar an Kampagnen der islamistisch-sozialistischen Volksmudschahedin, die behaupteten, die Videos seien gefälscht und mit Voice-Overs manipuliert. Wieder andere versuchten, sich unauffällig zu verhalten und posteten nur jene Videos, in denen das Wort „Schah“ nicht zu hören war. Ausgerechnet diejenigen, die sonst lautstark forderten, Verstärker iranischer Stimmen zu sein, wurden zu deren Schalldämpfern.
Nur durch die schiere Flut an Videos von Iranerinnen und Iranern, die „Javid Schah!“ riefen, und durch die gleichzeitige Passivität der üblichen Iran-Berichterstatter konnte dieser Ruf die Mauer der Zensur durchbrechen und das deutsche Publikum erreichen.
Wie konnte es geschehen, dass eine im ganzen Land bekannte und beliebte Oppositionsfigur in deutschen Medien faktisch nicht existierte? Der Grund dafür scheint ein strukturelles Problem der Iran-Berichterstattung zu sein. Sie wird von einer immer gleichen Riege von Personen dominiert, die sich politisch sämtlich im selben linken, reformernahen Lager bewegen. Ihnen fehlt jede echte Verbindung zu den Menschen im Land – und damit die Fähigkeit, authentisch darüber zu berichten. In den vergangenen Jahren wurden dem deutschen Publikum Personen als relevante Oppositionelle vorgesetzt, die im Iran nicht nur keinerlei Rückhalt besitzen, sondern als Teil des Systems von der Bevölkerung abgelehnt werden.
Die patriotische Revolutionsbewegung zieht eine klare Grenze zu jenen Marxisten und Islamisten, die Khomeini 1979 an die Macht verhalfen. Sie besinnt sich auf ihr kulturelles Erbe und ihre nationale Identität. Dazu gehören die vorrevolutionäre (echte) iranische Fahne mit Löwe und Sonne sowie die Ehrung des Grabes von Kyros dem Großen, der 539 v. Chr. auf dem Kyros-Zylinder die erste Erklärung der Menschenrechte niederschrieb.
Nach 47 Jahren islamischer Besatzung durch ein anti-iranisches Regime ist diese Rückbesinnung auf kulturelle Identität und Liebe zum Heimatland eine natürliche Gegenreaktion. Die Pahlavi-Ära steht für diese Liebe zum Heimatland, für Fortschritt, Freiheit und Wohlstand. Deshalb wurde „Javid Schah“ zum zentralen Protestslogan – und er besitzt die Kraft, dieses System zu Fall zu bringen.
www.nius.de
Die Autorin, Ada, ist im Iran geboren und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Sie unterstützt Reza Pahlavi, den Sohn des ehemaligen Schahs des Iran. Sie hofft, dass er das Land nach einem Sturz des Mullah-Regimes zu einer Demokratie ohne religiöse Herrschaft führt.
Lang lebe der König!
Die iranische Bevölkerung hat aus den Protestwellen der vergangenen Jahre gelernt und mit den Slogans „Dies ist der letzte Kampf, Pahlavi kehrt zurück!“ und „Javid Schah!“ dem gesamten Lobby- und Propagandanetzwerk der Islamischen Republik einen gezielten Schlag versetzt. Während im Herbst 2022 noch eine Vielzahl unterschiedlicher Parolen auf den Straßen Irans erklang, konzentriert man sich diesmal bewusst auf wenige, eindeutige Rufe – Rufe, die unmissverständlich zeigen, was die Bevölkerung will und wie sie es erreichen möchte.
Mehr lesen: Iranerin Ada bei NIUS Live: „Dieser Krieg wird zu Frieden führen“
Eine zentrale Lehre aus den letzten Protesten war, dass im Ausland versucht wird, den wahren patriotischen Charakter der Bewegung zu verwässern oder umzudeuten. Ein Beispiel dafür ist der Slogan „Frau, Leben, Freiheit – Mann, Heimatland, Wohlstand!“ – eine umfassende Parole, die klar machte, worum es den Protestierenden ging. Männer riefen den Frauen „Frau, Leben, Freiheit!“, worauf die Frauen mit „Mann, Heimatland, Wohlstand!“ antworteten. Doch innerhalb weniger Tage wurde dieser Ruf verfälscht: In den internationalen Medien blieb nur „Frau, Leben, Freiheit!“ übrig. Der patriotische, einende, gesamtgesellschaftliche Protest wurde zu einer rein feministischen Revolte bis hin zum globalen Kampf gegen das Patriarchat umgedeutet.

Aus einem Ruf, der einen Regimewechsel zum Ziel hatte, wurde ein Slogan, der den Hijab und Kleidervorschriften zum Hauptproblem erklärte – also Themen, die innerhalb des Systems reformierbar wären.
Deshalb wählte man diesmal eine Parole, die den patriotischen Charakter der Bewegung widerspiegelt und zugleich immun gegen Vereinnahmung ist.
Und das zeigte Wirkung. Als vor dreizehn Tagen die ersten Videos von dicht gedrängten Menschenmengen auf verschiedenen Bazaren auftauchten, die laut und deutlich „Javid Schah!“ riefen, wurden viele der sonst so lauten Menschenrechtler, Journalisten, Aktivisten und Experten plötzlich auffallend leise – fast schon gespenstisch. Manche schwiegen tagelang in den sozialen Medien. Andere beteiligten sich sogar an Kampagnen der islamistisch-sozialistischen Volksmudschahedin, die behaupteten, die Videos seien gefälscht und mit Voice-Overs manipuliert. Wieder andere versuchten, sich unauffällig zu verhalten und posteten nur jene Videos, in denen das Wort „Schah“ nicht zu hören war. Ausgerechnet diejenigen, die sonst lautstark forderten, Verstärker iranischer Stimmen zu sein, wurden zu deren Schalldämpfern.
Nur durch die schiere Flut an Videos von Iranerinnen und Iranern, die „Javid Schah!“ riefen, und durch die gleichzeitige Passivität der üblichen Iran-Berichterstatter konnte dieser Ruf die Mauer der Zensur durchbrechen und das deutsche Publikum erreichen.
Wie konnte es geschehen, dass eine im ganzen Land bekannte und beliebte Oppositionsfigur in deutschen Medien faktisch nicht existierte? Der Grund dafür scheint ein strukturelles Problem der Iran-Berichterstattung zu sein. Sie wird von einer immer gleichen Riege von Personen dominiert, die sich politisch sämtlich im selben linken, reformernahen Lager bewegen. Ihnen fehlt jede echte Verbindung zu den Menschen im Land – und damit die Fähigkeit, authentisch darüber zu berichten. In den vergangenen Jahren wurden dem deutschen Publikum Personen als relevante Oppositionelle vorgesetzt, die im Iran nicht nur keinerlei Rückhalt besitzen, sondern als Teil des Systems von der Bevölkerung abgelehnt werden.
Die patriotische Revolutionsbewegung zieht eine klare Grenze zu jenen Marxisten und Islamisten, die Khomeini 1979 an die Macht verhalfen. Sie besinnt sich auf ihr kulturelles Erbe und ihre nationale Identität. Dazu gehören die vorrevolutionäre (echte) iranische Fahne mit Löwe und Sonne sowie die Ehrung des Grabes von Kyros dem Großen, der 539 v. Chr. auf dem Kyros-Zylinder die erste Erklärung der Menschenrechte niederschrieb.
Nach 47 Jahren islamischer Besatzung durch ein anti-iranisches Regime ist diese Rückbesinnung auf kulturelle Identität und Liebe zum Heimatland eine natürliche Gegenreaktion. Die Pahlavi-Ära steht für diese Liebe zum Heimatland, für Fortschritt, Freiheit und Wohlstand. Deshalb wurde „Javid Schah“ zum zentralen Protestslogan – und er besitzt die Kraft, dieses System zu Fall zu bringen.
MB73 10.01.2026 13:13
1235
Das Medium 'Welt', ist neben 'nius' ein solches Medium, welches nach Ansicht des CDU-MINISTERPRÄSIDENT verboten und zensiert werden soll.
Das Medium 'Welt', ist neben 'nius' ein solches Medium, welches nach Ansicht des CDU-MINISTERPRÄSIDENT verboten und zensiert werden soll.
Julia1960 10.01.2026 13:51
Brennende Moscheen: Die Iraner haben genug vom Islamisten-Regime
Während viele Mainstream-Medien noch behaupten, die Menschen im Iran würden vor allem gegen die schlechte Wirtschaftslage protestieren, zeigen Videos auf X ein anderes Bild. Denn inzwischen werden sogar Moscheen niedergebrannt.
Weiter siehe Link:
https://report24.news/brennende-moscheen-die-iraner-haben-genug-vom-islamisten-regime/
Während viele Mainstream-Medien noch behaupten, die Menschen im Iran würden vor allem gegen die schlechte Wirtschaftslage protestieren, zeigen Videos auf X ein anderes Bild. Denn inzwischen werden sogar Moscheen niedergebrannt.
Weiter siehe Link:
https://report24.news/brennende-moscheen-die-iraner-haben-genug-vom-islamisten-regime/
MB73 10.01.2026 13:56
Moral auf Abruf – warum sie bei Gaza schreien und beim Iran schweigen
Constantin Schreiber
Global Reporter mit Sitz in Tel Aviv und New York
Stand: 11:35 UhrLesedauer: 3 Minuten

Constantin Schreiber, WELT-Global-Reporter
Quelle: Sebastian Fuchs
Im Iran werden Jugendliche verhaftet, gefoltert und hingerichtet, weil sie tanzen, demonstrieren oder ihre Haare zeigen. Doch in Berlin, Paris, London und Brüssel schweigen viele dazu. Auffällig ist vor allem das Verhalten vieler linker Bewegungen.
Constantin Schreiber
Global Reporter mit Sitz in Tel Aviv und New York
Stand: 11:35 UhrLesedauer: 3 Minuten
Constantin Schreiber, WELT-Global-Reporter
Quelle: Sebastian Fuchs
Im Iran werden Jugendliche verhaftet, gefoltert und hingerichtet, weil sie tanzen, demonstrieren oder ihre Haare zeigen. Doch in Berlin, Paris, London und Brüssel schweigen viele dazu. Auffällig ist vor allem das Verhalten vieler linker Bewegungen.
pieter49 10.01.2026 14:09
um 13:13 Uhr
Ach du Schreck !
Kann der CDU-MINISTERPRÄSIDENT, die WAHRHEIT nicht ERTRAGEN...?!
Furchtbar !!
Und sehr TRAURIG nebenbei !!
Ach du Schreck !
Kann der CDU-MINISTERPRÄSIDENT, die WAHRHEIT nicht ERTRAGEN...?!
Furchtbar !!
Und sehr TRAURIG nebenbei !!

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