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Stuttgart vor der Pleit ❗

Stuttgart vor der Pleit ❗
Stuttgart vor der Pleite: Wie eine der reichsten Städte Deutschlands in nur wenigen Jahren in die finanzielle Katastrophe rutschte

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Zwei Gründe sind es, die Stuttgart nahe an den Abgrund versetzt haben – einer wird andauernd in den Medien durchkonjugiert. Der andere wird ganz bewusst und mit viel Energie totgeschwiegen.

06.12.2025 - 08:28 Uhr

www.nius.de

Die Stadt Stuttgart steht vor einer wirtschaftlichen Misere wie nie zuvor. Die Hauptstadt Baden-Württembergs hat im Haushalt 2025 ein strukturelles Loch von 890 Millionen Euro und rechnet für 2026 mit einem Fehlbetrag von 478 Millionen Euro und für 2027 mit einer Unterdeckung von 304 Millionen Euro. Allerdings sind das sind nur vorläufige Schätzungen; in Wirklichkeit könnte es noch deutlich schlimmer kommen – eine jahrelange Neuverschuldung in Milliardenhöhe steht jetzt schon fest. Selbst eine Pleite der Stadt kann aus heutiger Sicht nicht mehr ausgeschlossen werden.

Das ist eine erstaunliche Nachricht, denn Stuttgart ist ja nicht ein – wie Donald Trump sagen würde – „Shithole“ wie Ludwigshafen, Oberhausen oder Pirmasens, Städte in deren Kassen seit Jahren Ebbe herrscht und über deren Rathäusern die Geier schon lange kreisen.
Nein, Stuttgart spielt in einer anderen Liga: Stuttgart ist Oberklasse, die Schwabenmetropole gehört in die Champions League der deutschen Städte. Noch vor wenigen Jahren war das ein Ort, wo Milch und Honig flossen. Nicht lange ist es her, da war die Stadt am Neckar eine lebenswerte Metropole mit einer schönen Innenstadt, großartigem Opernhaus, weltberühmtem Ballett und einer Gemäldegalerie, die eine der wichtigsten Kunstsammlungen in Deutschland beherbergt und deren Neubau als Meisterwerk postmoderner Architektur gilt. Stuttgart war und ist eine reiche, gediegene, investitionsstarke Stadt, in der gutsituierte Bürger, die in Weltklassebetrieben ihr Geld verdienen, ausgesprochen angenehm und komfortabel leben können.


Die Grundlage für diese Lebensqualität ist schwäbischer Fleiß, Ingenieurskunst und Erfindergeist. Stuttgart ist die Heimat von Mercedes, Porsche und Bosch. Stuttgarter haben das Auto, die Magnetzündung (vorher musste man kurbeln) und das Antiblockiersystem, das in jedem modernen Auto, Motorrad und Flugzeug eingebaut ist, erfunden. Ingenieure aus Stuttgart haben Kraftfahrzeuge, Verkehr und Mobilität auf der Welt besser, sicherer und komfortabler gemacht. Und die Stadt ist reich.


Aber urplötzlich hat diese reiche Stadt auf einmal so wenig Geld, dass sie sich über beide Ohren verschulden muss, damit es weitergeht. Unvermittelt ist diese Stadt so arm, dass sie durch die Bank Leistungen für ihre Bürger streichen muss, weil der Haushalt sonst nicht mehr finanzierbar ist. Unversehens ist diese ehemalige Vorzeigestadt so heruntergekommen, dass der Finanzbürgermeister laut überlegt, Hundesteuer und Parkgebühren drastisch zu erhöhen, um Geld aufzutreiben.


Wie ist so etwas möglich? Wie konnte das in nur wenigen Jahren passieren? Und warum beherrscht dieses Thema, das weit über die Grenzen der Stadt von Bedeutung ist, nicht die Medien?


Zwei Gründe sind es, die Stuttgart nahe an den Abgrund versetzt haben – einer wird andauernd in den Medien durchkonjugiert. Der andere wird ganz bewusst und mit viel Energie totgeschwiegen, damit keiner auf falsche Gedanken kommt. Weil dies NIUS ist und nicht der SWR, analysieren wir beide Gründe.


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Mercedes, Porsche und Bosch: der tiefe Fall deutscher Vorzeigeunternehmen

Der am meisten genannte Grund für die Stuttgarter Misere ist das Wegbrechen der Gewerbesteuereinnahmen von Mercedes, Porsche und Bosch. Dies sind die drei Säulen der schwäbischen Industrie, die zusammen mit den Zulieferern aus der Region die Stuttgarter Wirtschaft seit hundert Jahren antreiben. Die Gewerbesteuer ist die zentrale Einnahmequelle der Kommunen in Deutschland. Im Gegensatz zu Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer geht sie nicht an den Bund, sondern direkt an Städte und Gemeinden. Die Gewerbesteuer macht im Schnitt oft zwischen 20 und Prozent und 30 Prozent der gesamten kommunalen Steuereinnahmen aus, in wirtschaftsstarken Städten mit vielen Unternehmen kann der Anteil sogar noch höher sein. Die Gewerbesteuer ist also das Lebenselixier der Städte und Gemeinden, ohne sie gingen in vielen Kommunen buchstäblich die Lichter aus.

Nun haben aber Mercedes-Benz, die Porsche AG und Bosch seit einigen Jahren mit massiven Problemen zu kämpfen. Bei Mercedes spielen die schwache Nachfrage in China und hohe Kosten für neue E-Auto-Plattformen die Hauptrolle. Bei Porsche kostet die technische Anpassung der Verbrenner-Modelle an die neuen CO2-Flottengrenzwerte der EU Milliarden, während sich die Einführung des elektrischen Macan aufgrund von Software- und Batterieproblemen verzögert. Bei Bosch schlagen die hohen Vorlaufkosten für den E-Mobilitäts-Umbau und das Verlustgeschäft im Elektro-Antrieb sowie hohe Lohnkosten zu Buche.


Der tiefe Fall dieser drei deutschen Vorzeigeunternehmen zeigt laserscharf, wie verheerend sich die von der EU erzwungene (wenn auch unerreichbare) Klimaneutralität auswirkt. Das Europäische Klimagesetz aus dem Jahr 2021 legt rechtlich bindend fest, dass die Europäische Union bis 2050 klimaneutral sein muss, sprich Net Zero erreicht haben muss. Net Zero bedeutet: die Netto-Emissionen von Treibhausgasen in der EU müssen auf null reduziert werden. Dies zwingt die Kfz-Industrie kurzfristig zur Entwicklung immer sparsamerer Verbrenner und mittelfristig zur Umstellung ihrer kompletten Flotten auf Elektromotoren. Insbesondere die Umstellung auf eine reine E-Mobilität ist enorm teuer, weil die Entwicklung von Motoren, Batterien und der Software, die alles steuert, a) extreme Kosten verursacht und b) diese Art des Autobaus nicht die Stärke der deutschen Hersteller ist.


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Enorme Umsatz- und Steuerrückgänge durch industriefeindliche Klimagesetzgebung 


Dieser Übergang zur E-Mobilität hat die Gewinne der drei Stuttgarter Kfz-Riesen einbrechen lassen. Bei Mercedes-Benz ist der Umsatz von 153,2 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf ca. 140,8 Milliarden Euro im Jahr 2025 gesunken (-8 Prozent), und der operative Gewinn im selben Zeitraum von 19,7 Milliarden Euro auf ca. 9 Milliarden Euro (-54 Prozent) zurückgegangen. Bei Porsche sank der Umsatz zwar nur von 40,5 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf ca. 37,5 Mrd. Euro im laufenden Jahr (-7 Prozent), dafür ist der operative Gewinn von 7,3 Milliarden Euro praktisch auf null (0,7 Mrd. Euro, -90 Prozent) abgestürzt. Bei Bosch stagnierte der Umsatz zwischen 2023 (91,6 Milliarden Euro) und 2025 (ca. 92 Milliarden Euro), aber der Vorsteuergewinn ist von 4,6 Milliarden Euro auf ca. 3,2 Milliarden Euro (-30 Prozent) zurückgegangen.

Die Gewerbesteuer wird bei internationalen Konzernen auf den Gewinn erhoben, der in Deutschland erwirtschaftet wird. Entscheidend ist dabei der Hebesatz der Städte, in denen die Unternehmen ihre Standorte haben. Da Mercedes, Porsche und Bosch ihre wichtigsten Betriebsstätten in Stuttgart betreiben, fällt ein erheblicher Teil ihres steuerpflichtigen Gewinns unter den Stuttgarter Hebesatz von 420 Prozent – einem der höchsten in Deutschland. Das entspricht einer Gewerbesteuerbelastung von rund 14,7 Prozent des Gewerbeertrags. Da die drei Stuttgarter Kfz-Riesen über viele Jahre Milliardengewinne erzielten, zahlten sie in guten Jahren Hunderte Millionen Euro in die Stadtkasse.


Diese Zeiten sind vorbei. Hatte die Stadt Stuttgart nach mageren Corona-Jahren, in denen die Gewerbesteuereinnahmen drastisch gesunken waren (2020: 447 Millionen Euro, 2021: 733 Millionen Euro), in den beiden Folgejahren (2022: 1,085 Milliarden Euro, 2023: 1,635 Milliarden Euro) Rekordeinnahmen aus der Gewerbesteuer verbuchen können, so geht die Stadt für das laufende Jahr nur noch von 850 Millionen Euro aus. In den kommenden beiden Jahren sollen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer erst auf 700 Millionen Euro sinken, um dann 2027 zaghaft auf 800 Millionen Euro wieder zu steigen. Weiter mag der Stadtkämmerer nicht in die Zukunft blicken – vermutlich aus gutem Grund.


Die Gewerbesteuereinnahmen, die in Stuttgarts besten Jahren ein Viertel des Haushalts der Stadt ausmachten, finanzieren in diesem und im nächsten Jahr nur noch ein Siebtel davon. Das hat enorme Auswirkungen, weil die Ausgaben der Stadt kontinuierlich steigen. Hatte der Stuttgarter Haushalt im Jahr 2012 noch Ausgaben von 2,55 Milliarden Euro vorgesehen, haben sich die Ausgaben inzwischen mehr als verdoppelt und liegen in diesem Jahr bei 5,87 Milliarden Euro, während die Einnahmen 2025 gerade einmal 4,98 Milliarden Euro erreichen werden, was zu einem Defizit von 890 Millionen Euro führen wird. Das Geld reicht also hinten und vorne nicht. Die seit 2018 schuldenfreie Hauptstadt der einst so sparsamen Schwaben wird sich in den kommenden Jahren hoch verschulden müssen, um über die Runden zu kommen – die Rede ist von Krediten in Höhe von ca. 7,5 Milliarden Euro bis 2028.


Die industriefeindliche Klimagesetzgebung der EU hat die drei in Stuttgart ansässigen Vorzeigebetriebe der Automobilindustrie also ins Herz getroffen, was deren Umsätze ramponiert, ihre Gewinne demoliert und ihre Gewerbesteuerzahlungen zur Hälfte eliminiert hat. Dies wird für die 620.000 Bürger der Stadt Stuttgart – ganz egal, ob sie in der Autoindustrie arbeiten oder nicht – sehr unangenehme Auswirkungen haben, zu denen wir noch kommen. Im Moment halten wir fest, dass die Brüsseler Klimainitiative, welche exakt jene Parteien initiiert haben, die die meisten Stuttgarter so gerne wählen, ihre Stadt wirtschaftlich an die Wand gefahren hat – ohne das vom Feinstaub schwer belastete Mikroklima der Stadt auch nur im Geringsten zu verbessern.


Bei der Diskussion der Stuttgarter Haushaltskatastrophe thematisieren alle Medien immer nur die Einnahmen der Stadt – aber nie die Ausgaben. Dabei hat das Budget jeder Stadt immer zwei Seiten: Einnahmen und Ausgaben. Reden also die Legacy-Medien über die Stuttgarter Probleme, dann geht es immer nur um die Einnahmen und die ausbleibenden Gewerbesteuern, so als wäre es allein die Schuld von Mercedes, Porsche und Bosch, dass die Stadtkassen leer sind. In dieser Manier diskutiert auch der von jedem Wirtschaftswissen unbeleckte SWR stets die Probleme der Stadt. Die studierten Gender- und Diversitätsjournalisten im Stuttgarter Funkhaus, die man in die unpopuläre Wirtschaftsredaktion abgeschoben hat, sehen bei den drei Kfz-Riesen ausschließlich eine Bringschuld nach dem Motto: Die müssen halt wieder Geld verdienen. Wenn die wieder liefern und die Gewerbesteuer aufs Neue sprudelt, dann sind die Haushaltsprobleme gegessen.


Das ist ein Irrtum. Die Stuttgarter Misere hat mit den Ausgaben mehr zu tun als mit den Einnahmen. Ein Blick in die Doppelhaushalte der letzten Jahre zeigt schnell, wo die wirklichen Probleme der Stadt liegen: bei den Transferaufwendungen und den Personalaufwendungen.


Bis zur Unkenntlichkeit versteckt: Ausgaben für Asylbewerber und Migranten


Unter der Rubrik „Transferaufwendungen“ werden diskret, neutral und angenehm nichtssagend die Sozialausgaben der Stadt zusammengefasst. Diese umfassen: Kosten der Unterkunft mit Heizung, Hilfen zur Erziehung und Jugendhilfe, Flüchtlingsunterbringung und -versorgung, Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, Hilfe zur Pflege, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Obdachlosenhilfe, Asylbewerberleistungen, Wohnraumsicherung und Förderprogramme für Armutsprävention. Dafür gibt die Stadt in diesem Jahr 2,72 Milliarden Euro aus – fast die Hälfte ihres gesamten Budgets.


Bis zur Unkenntlichkeit versteckt sind in den Transferleistungen auch die Ausgaben für Asylbewerber und Migranten. Stuttgart hat in den Jahren 2022 bis 2025 für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen insgesamt rund 550 Millionen Euro ausgegeben. Allein die Hotelunterbringung für rund 3.000 Migranten verursacht im Jahr 2025 Kosten von rund 76 Millionen Euro – jeden Tag fließen dafür über 208.000 Euro aus der Stadtkasse ab.
Der nächstgrößte Posten bei den Kosten sind die Personalaufwendungen mit 1,05 Milliarden Euro (18 Prozent vom Gesamtbudget) im laufenden Jahr. Damit sind die Personalausgaben für die unverzichtbaren städtischen Mitarbeiter, ihre vielen Personalnebenkosten (Zulagen und Zuschläge, Sonderzahlungen, Fort- und Weiterbildungskosten, Reisekosten, Personalgewinnung und -entwicklung, Gesundheitsmanagement, Arbeitskleidung und Ausrüstung, Krankheits- und Vertretungskosten) und ihre schönen Pensionen gemeint.


Nur die Ausgaben für Soziales und die Personalkosten kosten die Stadt Stuttgart 2025 zusammen 3,77 Milliarden Euro und machen damit 65 Prozent vom Gesamthaushalt aus. Diese beiden exorbitanten Ausgabenblöcke erklären, warum in Stuttgart für das Wohl der Allgemeinheit kein Geld mehr da ist. Die ausufernden Sozialausgaben sind es, die jede größere Investition der Stadt, die allen Bürgern nutzen würde, verhindern. Die Milliardensummen, die Jahr für Jahr an Menschen gehen, die nicht arbeiten, nichts verdienen, nichts erfinden, nichts verbessern, nichts beitragen, nichts zurückgeben und nichts zum Gemeinwesen beisteuern, sind der Grund dafür, dass die Stadt im Jahr nur noch lächerliche 105 Millionen Euro für Schulen, läppische 22 Millionen Euro für Brücken, armselige 77 Millionen Euro für Straßen und blamable 15 Millionen Euro für Feuerwehrwachen budgetieren kann.
Erbärmliche 811 Millionen Euro im laufenden und 900 Millionen Euro im nächsten Jahr sind das gesamte Investitionsvolumen im Stuttgarter Haushalt – ein Tropfen auf den heißen Stein in einer Stadt, in der 300 Brücken (Löwentorbrücke, Rosensteinbrücke), mehrere große Tunnel, das Opernhaus, zig Schulen und Kitas, Hunderte Kilometer Straßen und das komplette Schienennetz saniert werden müssten. Und selbst die mickrigen 900 Millionen Euro, die 2026 investiert werden sollen, müssen zu großen Teilen mit einem Kredit finanziert werden.


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Sturm über Stuttgart


Stuttgart befindet sich inmitten dessen, was der amerikanische Autor Sebastian Junger einmal „The Perfect Storm“ genannt hat – eine extrem seltene, tödliche Konstellation mehrerer Wetterphänomene, die sich gegenseitig verstärken und dadurch eine außergewöhnlich zerstörerische Sturmfront erzeugen. Nur dass der Sturm in Stuttgart keine meteorologischen Ursachen hat, sondern fiskalisch-budgetäre. Die Stuttgarter Gemeinderäte, Bürgermeister und Oberbürgermeister haben die Stadt durch eine maßlose und unverantwortliche Ausgabenpolitik finanziell an die Wand gefahren, indem sie Menschen, die es nicht verdienen, Gelder hinterhergeschmissen haben, welche diese verschwenden. Auf diese hausgemachte schwäbische Sturmfront treffen nun zwei andere: die unkontrollierte Masseneinwanderung und eine durch die EU-Klimagesetze sowie den Verlust des chinesischen Marktes plötzlich destabilisierte Autoindustrie, die Stuttgart ein Jahrhundert lang mit üppigen Steuerzahlungen verwöhnt hat.


Durch ihre Verkettung verstärken sich diese drei Faktoren gegenseitig und führen zu einer Reihe unvorhergesehener und sehr unangenehmer Konsequenzen für die alteingesessenen Stuttgarter Bürger, sprich die Leistungsträger der Stadt. Das beginnt damit, dass die Migranten und die vielen Sozialhilfeempfänger, welche die Stadt mehr als alles andere kosten, nie mehr weggehen und die Ausgaben für sie in den kommenden Jahren nicht sinken, sondern weiter steigen werden. Die exorbitanten Sozialausgaben werden das Budget der Stadt während der nächsten zehn, ja fünfzehn Jahre massiv belasten und einen ausgeglichenen, sprich schuldenfreien Haushalt auf Jahre hinaus verhindern. Mercedes, Bosch und Porsche werden nicht schnell wieder auf die Beine kommen; ihre Gewinne werden nicht schon in wenigen Jahren wieder sprudeln und die Stuttgarter Stadtkasse füllen. Denn zum einen ist dem Trio in China ein großer Markt weggebrochen und dort gleichzeitig eine mächtige Konkurrenz erwachsen. Zum anderen führen die nicht nachlassenden Zwänge der Klimaschutzgesetzgebung und die Umstellung auf die E-M

Kommentare

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MB73 07.12.2025 09:51
Es ist auffallend, dass es gerade die Unternehmen trifft, die bis vor kurzen noch die bunte 🌈 Flagge in ihren Logos integriert hatten.

Sodom und Gomorrha, gesteuert aus dem antichristlichen Berlin!
 
janinaj 07.12.2025 10:20
Wenn man seinen Arbeitsplatz in Stuttgart hat, dann wird man regelmäßig von allen Leuten mittlerweile gefragt ob man diesen denn auch noch inne hat so erlebe ich es jedenfalls seit vielen Monaten. Und ich kenne fast niemand der nicht irgendjemand kennt der wiederum die Kündigung erhalten hat, kein Wunder bei dem stellenabbau der derzeit in der Automobilndustrie stattfindet.
 
janinaj 07.12.2025 10:21
Und was das zweite Thema Migration und so weiter betrifft da kann ich nur sagen das wundert mich nicht. Denn alle wollen in Stuttgart bleiben und keiner will in die Vororte oder gar aufs platte Land das empfinden sie schon als Zumutung. Und ich kenne Familien die in Stuttgart gewohnt haben mit Kindern die sind mittlerweile ganz bewusst in den Speckgürtel gezogen damit ihr Kind nicht das einzig deutsche in der Klasse bleiben muss.
 
janinaj 07.12.2025 10:23
Ich persönlich verbinde mit Stuttgart sehr guter Erinnerungen, aber das ist schon eine Weile her, wenn ich heute dort bin was selten genug vorkommt, dann finde ich es erschreckend wie sich das stadtbild zum negativen verändert hat. Es gibt Straßen da bin ich früher mit Rollator bedenkenlos gelaufen, heute habe ich dort und ich rede hier mitten von der Innenstadt, tagsüber, ein nicht so gutes Gefühl. Das stimmt mich schon traurig. Denn früher war Stuttgart für mich der Inbegriff von Weltoffenheit und Freiheit.
 
MB73 07.12.2025 10:37
1021

So habe ich das 2009 auch schon gesehen, deshalb ging es von Berlin Tempelhof nach Brandenburg.

Da sind in den KiTa's NOCH ausschließlich blonde Kinder. Wobei ich kein Problem damit hätte, wenn da auch farbige Kinder nicht bei wären.
 
MB73 07.12.2025 11:16
 
MB73 07.12.2025 12:11
Stuttgart: Streit auf Spielplatz, plötzlich fallen Schüsse – 16-Jähriger schwer verletzt

www.welt.de

Ein 16-Jähriger ist auf einem Spielplatz in Stuttgart angeschossen worden. Der Jugendliche wurde schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Lebensgefahr bestehe aber nicht.

Zuvor soll es zwischen mehreren Menschen in der Nacht zum Streit gekommen sein. Nach vorläufigen Erkenntnissen seien insgesamt zehn bis 15 Personen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen. Dabei seien auch mehrere Schüsse gefallen, berichtete der SWR.

Der 16-Jährige wurde später mit einer Schussverletzung am rund sieben Kilometer entfernten Nordbahnhof gefunden. Die Polizei vermutet, dass er vom Löwenmarkt bis zum Nordbahnhof mit der Stadtbahn gefahren sei.


https://www.welt.de/vermischtes/article6935392515b159d12238aa69/stuttgart-streit-auf-spielplatz-ploetzlich-fallen-schuesse-16-jaehriger-schwer-verletzt.html
 
johnny67 07.12.2025 15:00
Als Schwabe blutet da einem das Herz. Früher war ich noch ab und zu in der Stadt mit seinen schönen Parkanlagen am Schloßplatz, flanieren und shoppen in der Königsstraße, der Wilhelma, dem Planetarium und den Wasen.

Aber seit S21, dem unterirdischen Bahnhof (tatsächlich und in der nicht so charmanten Bedeutung, also voll Gaga) eine einzige Baustelle. Man steht fast nur noch im Stau. Seit Corona dann nicht mehr dort gewesen.

Der jetzige OB hat einen Brandbrief mit initiiert und auch beim SchMerz um Geld gebettelt. Aber ziemlich erfolglos, wurde auf den Sankt-Nimmerleins-Tag vertröstet. Sozusagen außer Spesen nichts gewesen.

Der Abstieg der Stadt war vorprogrammiert, als die Grünen unter dem Altkommunisten Kretschmann ins Rathaus einzogen. Da gings den Schwaben noch gut. Aber wie überall, wo linksgrüne Weltverbesserer regieren, war der Absturz nur eine Frage der Zeit. Und jetzt tut halt der Aufprall weh, verdammt weh.

Musterstädtle und Musterländle goes Kalkutta. Ätsch, ihr lieben und fleißigen, aber dummen Schwaben. Ups, bin ja auch einer. 😆

Aber wenigstens nicht Grün gewählt! Grün, die ehemalige Farbe der Hoffnung ist jetzt leider auch verbrannt. Aufgelöst in Rauchschwaden in die ewigen Jagdgründen. Da gehören sie hin, die grüne Pest. 😅
 
MB73 07.12.2025 15:19
Extreme Zeiten brauchen extreme Politiker *innen 😉
 
Autumn 07.12.2025 15:37
Die Grünen wollten diesen Prestige-Bahnhof nicht, dieses Milliardengrab.

Es war die damalige CDU-Landesregierung unter Stefan Mappus, die den neuen Bahnhof, ein Immobilien- und Finanzprojekt, massiv forcierte.

"Mappus befürwortete das Projekt Stuttgart 21. Als es am 30. September 2010, dem sogenannten „Schwarzen Donnerstag“, bei einer Großdemonstration gegen das Projekt zu mehreren Schwerverletzten und zu mehr als 100 durch Pfefferspray und Schlagstöcke von Polizisten verletzten Demonstranten kam, darunter auch zehn Kinder und Jugendliche, wurde Mappus die politische Verantwortung an der Polizeigewalt gegeben. Das Verwaltungsgericht Stuttgart urteilte im November 2015, dass der Polizeieinsatz rechtswidrig war, der Polizeipräsident wurde im März 2015 wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt verurteilt."

Mappus trat 2011 zurück u.a. auch wegen des ENBW-Skandals.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Mappus

So musste die nachfolgene, grün-schwarze Landesregierung unter Winfried Kretschmann (Grüne) den Bahnhof bauen, den sie gar nicht wollten. -- Sehr bitter.

In einem Volksentscheid hatte die Mehrheit für S21 gestimmt.
Sie haben den falschen Propheten geglaubt.

Ich habe den Bahnhof nicht gewollt und entsprechend gevoted.
Leider vergeblich.
 
Rainer65 07.12.2025 18:04
Ja, Gericht ist über Europa, da beißt die Maus keinen Faden ab...

Und wenn die Automobilhersteller auf die Ideologie der Grünen aufspringen, denke ich, meines Glaubens nach, kann Gott daß nicht segnen. Daß ist eine Verbeugung vor einem Geist, der nicht Gottes Geist ist, daß duldet Gott nicht. Wer die Bibel kennt, hat Vorteile dieses zu verstehen.

Zur Zeit des alten Testamentes hat Gott sein Volk geschützt, in dem er es immer wieder gereinigt hat. Er hat es auch Geschützt vor dem Einfluß der Mächte in dem umliegenden Ausland.
Und Gott forderte immer wieder, daß ein übles Umlandvolk vollkommen ausgerottet gehört. Das nichts übrigbleiben darf. Weder Volk, noch Vieh, noch Güter des Volkes.
Von daher kann ich mir vorstellen, daß Gott innerhalb des Gerichts, was Europa gerade erfährt, auch die Autohersteller, die sich vor dem Götzen der grünen Ideologie verbeugt hat, erst mal bis an die Wurzel gehen muß. Heißt, diese Autohersteller müssen weg.

Bin gespannt, ob meine Erwartungen sich erfüllen werden.

Soweit Gottes Segen für diesen Abend in Jesu Namen.
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