Deutschland als „Puff Europas“ ❗
05.11.2025 21:18
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05.11.2025 21:18
Deutschland als „Puff Europas“ ❗
Deutschland als „Puff Europas“: Klöckner fordert Prostitutionsverbot

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU): Härtere Regeln beim Thema Prostitution gefordert. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler/Geisler-Fotopr
Deutschland als „Puff Europas“
Klöckner fordert Prostitutionsverbot
Deutschland
05. November 2025
Autor: JF-Online
26 Kommentare
Bundestagspräsidentin Klöckner verlangt schärfere Gesetze gegen Prostitution. Deutschland gelte als „Puff Europas“, moniert sie. Das passe nicht zu einer Gesellschaft, die sich Frauenrechte auf die Fahne schreibe.
BERLIN. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat sich für schärfere Anti-Prostitutionsgesetze ausgesprochen. „Ich bin fest der Überzeugung: Wir müssen die Prostitution und den Sexkauf hierzulande endlich auch verbieten“, sagte Klöckner bei der Verleihung des „Heldinnen-Awards“ in Berlin. Daß die Gesellschaft viel über Frauenrechte spreche, dabei aber betone, „daß Prostitution ein Beruf wie jeder andere sei, dann ist das nicht nur lächerlich, sondern Verächtlichmachen von Frauen. Es gibt auch keine Schülerpraktika in diesem Beruf“, unterstrich die Christdemokratin.
Sie forderte eine Handhabung wie in Schweden und Norwegen. Das sogenannte nordische Modell bestraft nur die Freier, nicht die Prostituierten. Gleichzeitig erhalten die Prostituierten in Schweden finanzielle Hilfe, um sich eine andere berufliche Existenz aufzubauen.
Preis ehrt Engagement gegen Prostitution
Bei Deutschlands Gesetzgebung bestehe großer Verbesserungsbedarf, betonte Klöckner. „Weder das Prostitutionsgesetz noch das Prostituiertenschutzgesetz stärken die Rechte der Frauen in der Prostitution nachhaltig.“ Die Bundesrepublik gelte inzwischen als der „Puff Europas“, monierte die Bundestagspräsidentin. Das Prostituiertenschutzgesetz gilt seit 2017. Prostituierte müssen sich anmelden, auch Bordelle müssen sich bei den Behörden eine Erlaubnis für ihr Geschäft einholen.
Der „Heldinnen-Award“ wird von der Alice-Schwarzer-Stiftung verliehen und ehrt außergewöhnliche Frauen für ihre Arbeit. In diesem Jahr gewannen ihn Sabine Constabel und Cathrin Schauer-Kelpin für ihr Engagement gegen Prostitution und Menschenhandel. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. (st)
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Kommentare
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MB73 05.11.2025 21:18
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/kloeckner-fordert-prostitutionsverbot/
hansfeuerstein 05.11.2025 21:32
Wer A sagt muss auch B akezptieren. Man kann nicht die offenste Gesellschaft der Welt haben wollen, und die negativen Begleitumstände nicht akzeptieren wollen. Solche Gesellschaftsveränderungen sind mit erheblichen Verwerfungen verbunden, und die sind keineswegs nur so schön wie man sich das ausmalt. Wenn man anstrebt sich auch passlos und ohne Aufenthaltserlaubnis überall niederlassen zu können (wie man es für die USA fordert) kann auch das in keiner Weise kontrollieren. So einfach ist das...
hansfeuerstein 05.11.2025 21:34
Eine Folge der vielen, ohne gültige Papiere und Aufenthaltserlaubnis lebenden Personen in den USA ist, unter anderen das Thema Prostituion. Wenn man einen Mann, wie den jetzt gewählten Bürgermeister von New York wählt, muss einem klar sein, dass gerade diese explodieren wird.
Alleshinterfragen 06.11.2025 13:44
Als ein Argument für Prostitution wird ja oft gesagt, dass dann die Vergewaltigungen zunehmen würden.
Anscheinend weil es ja für Männer ein Recht auf Sex gibt. ???
Anscheinend weil es ja für Männer ein Recht auf Sex gibt. ???

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