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Verpflichtender Futterzusatz soll Methanausstoß reduzieren - Kühe verenden qualvoll ❗

Verpflichtender Futterzusatz soll Methanausstoß reduzieren - Kühe verenden qualvoll ❗
325x219Dänsiche Bauern berichten von kranken Kühen. Bovaer soll den Methanausstoß reduzieren. (Symbolbild) (IMAGO/Ulrich Wagner)

apollo-news.net

In Dänemark häufen sich die Berichte über Milchkühe, die krank wurden oder starben, als sie den chemischen Futtermittelzusatz Bovaer zu fressen bekamen. Der Zusatz soll den Methanausstoß der Kühe reduzieren und so zu einer klimaneutraleren Landwirtschaft beitragen.
Seit dem 1. Januar 2025 ist es für alle Betriebe mit mehr als 50 konventionellen Milchkühen in Dänemark verpflichtend, dass sie an 80 Tagen im Jahr mit Bovaer gefüttert werden. Viele Landwirte haben sich deshalb entschieden, ab dem 1. Oktober den Zusatzstoff zu verfüttern. 
So berichtet beispielsweise der dänische Sender Nyheder TV2 am Sonntag darüber, dass Kühe krank wurden, Fieber bekamen, weniger Milch gaben oder teilweise sogar starben, seit sie regelmäßig mit Bovaer gefüttert werden. 
In einem Video berichtet ein dänischer Bauer von seinen Erfahrungen. Eine seiner Kühe bekam Magenschmerzen, nachdem er seit dem 1. Oktober Bovaer verfütterte. Ein Tierarzt konnte das Problem nicht beheben. Am Tag darauf war die Kuh verstorben. Andere Kühe in seinem Stall bekamen Fieber oder gaben weniger Milch. Durch diese Ausfälle entsteht ihm pro Kuh ein Schaden von rund 10.000 dänischen Kronen, was einem Schaden von rund 1.300 Euro entspricht. 

Das Produkt wurde 2022 innerhalb der Europäischen Union als Futterzusatzstoff zugelassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kam 2021 zu der Einschätzung, dass der Zusatzstoff sicher sei.

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Allerdings heißt es in einer Studie, die im EFSA Journal veröffentlicht wurde: “Da jedoch keine Sicherheitsmarge festgelegt werden konnte, konnte das FEEDAP-Gremium keine Schlussfolgerung zur Sicherheit des Zusatzstoffs für andere Tierarten/-kategorien ziehen.”

Bovaer besteht aus 3‐nitrooxypropanol (3‐NOP). Dieser Stoff sorgt dafür, dass im Pansen der Kuh die Enzyme gehemmt werden, die bei der Verdauung Methan produzieren. Dadurch, dass die Enzyme gehemmt sind, soll der Methanausstoß pro Milchkuh um 30 Prozent reduziert werden. 

Hinter dem Produkt steht die niederländische Firma DSM-Firmenich. Der Zusatzstoff ist der erste seiner Art, der in der Europäischen Union zugelassen wurde. Bereits 2022 teilte DSM in einer Pressemitteilung mit, dass Bovaer als Zusatzstoff sicher für Kühe sei und keinen Einfluss auf die Milchprodukte habe. Das sei das Ergebnis von 50 Studien, die teils in 48 Landwirtschaftsbetrieben in 14 Ländern durchgeführt wurden. 

Jedoch gibt es auch Studien, die zeigen, dass Bovaer negative Auswirkungen auf die Fortpflanzungsorgane von Kühen haben kann. In Großbritannien wurde der Zusatzstoff 2023 zugelassen. In einer PowerPoint-Präsentation der Food Standards Agency (FSA) wurden zwei Studien erwähnt, die negative Auswirkungen beschreiben.

So wurde in einer Studie mit vier Testkühen festgestellt, dass diese weniger Nahrung zu sich nahmen und ein geringeres Herzgewicht hatten. Dort lag die Maximaldosis bei 1.000 mg pro Kilogramm Gewicht für 90 Tage. In einer zweiten Studie wurden 20 Kühe damit gefüttert mit einer Maximaldosis von 200 mg pro Kilogramm. Bei den Kühen kam es zu einer Verkleinerung der Eierstöcke und zu einer geringeren Nahrungsaufnahme. 

Die Universität Aarhus hat angekündigt, die bekannt gewordenen Fälle von Kühen, die Fieber hatten oder starben, nachdem sie regelmäßig Bovaer aßen, untersuchen zu wollen. Es sei wichtig, die Erkenntnisse aus der Praxis ernst zu nehmen. Die Universität will untersuchen, warum Kühe diese Reaktionen hatten, wie sie am 1. November in einer Pressemitteilung schrieb.

Kommentare

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MB73 04.11.2025 16:02
Die Bauern haben auch nicht gerade zu lachen. 

Es erinnert mich an den Futtermittel Skandal, als man Tiermehl dem Rinderfutter beimischte. Rinder sind Vegetarier. Die sollten also quasi ihre eigenen Artgenossen essen. Hierbei kam es dann zum menschengemachten Rinderwahnsinn!
 
antonius34 04.11.2025 17:50
Als nächstes eine covid Impfung gegen methan
 
Julia1960 04.11.2025 18:09
Nur Rind ist halal, Schwein nicht, oder?

Dann sollte sich auch keiner aufregen über unsere Rinder.
 
Kensch 04.11.2025 18:54
🙈🤔
 
Liebeeinsportlermann 05.11.2025 11:24
Wer das verordnet hätte, sollte selber in sein Essen🍲 das hineinmischen und fleißig davon kosten⁉

I️n Sibierien werden jedes Jahr 3 Monate lang, mit  dem 24 sündigen Sommer☀️ die rießige Mengen Methangase☄️ frei gesetzt. Ebenso in Nordkanada🍁
Der auftauende ❄️Permafrostboden, durch die Erhitzung🔥 der vielen 100 neu gebauten Kohlekraftwerke 🌪️🌬️aus China, zur billigen Stromerzeugung⚡trägt zusätzlich dazu bei.
Diese Auswirkungen spüren wir auf der nördlichen Achse der Erdkugel, jedes Jahr um 0, 1 Grad Sommerhitzeerhöhung.
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