weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

„Ich zweifle an der Schizophrenie des Täters“:

„Ich zweifle an der Schizophrenie des Täters“:
Mutter der getöteten Liana K. fordert Gerechtigkeit | NIUS.de



384x217
31.08.2025 - 10:56 Uhr


www.nius.de

In einem exklusiven Interview mit der Jungen Freiheit hat die Mutter der getöteten 16-jährigen Liana K. ihre tiefe Trauer und ihren Kampf um Gerechtigkeit geschildert. Die ukrainische Familie sei demnach 2022 vor dem Krieg aus Mariupol nach Deutschland gekommen, wo Liana sich rasch integrierte und eine Ausbildung als zahnmedizinische Fachangestellte begann. Die Mutter beschreibt ihre Tochter als freundlich, talentiert und zielstrebig, die kurz vor dem Vorfall noch fröhlich mit ihrem Großvater telefoniert hatte.

Dies deckt sich mit einem Bericht der Bild, wonach Liana K. ihren Opa angerufen hatte, als die Belästigungen begannen. „Ihr Opa musste alles mitanhören“, so CDU-Bürgermeister Markus Janitzki aus Geisleden im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. „Er hörte Schreie, dann nur noch Zugrauschen.“ Der Großvater am Telefon habe zwar unverzüglich Lianas Eltern informiert. Doch als sie eintreffen, lag ihre Tochter schon unter einem Tuch hinter einer Absperrung am Bahnhof Friedland.

Die Mutter äußert nun im JF-Gespräch Skepsis gegenüber der Diagnose der paranoiden Schizophrenie beim tatverdächtigen irakischen Asylbewerber Muhammad A., der ausreisepflichtig war. Sie befürchtet, dass der Asylbewerber straffrei davonkommen könnte. In ihrer Verzweiflung wandte die Mutter sich an politische Parteien, wobei die AfD ihr besonders half und ihr Mut spendete. Auch die CDU half bei der Finanzierung der Beerdigung. Die Mutter fordert, dass der Täter in Untersuchungshaft kommt und seine Strafe absitzt.

352x235

Im Gespräch mit der Jungen Freiheit sprach die Ukrainerin über...


... ihre Zweifel an der anfänglichen Polizeidarstellung: „Liana lebte für die Zukunft. Sie hatte große Ziele und Pläne für ihre Leben. Vor zwei Monaten hatte sie ihre Ausbildung als zahnmedizinische Fachangestellte begonnen. Kurz bevor meine Tochter vom Täter vor die Bahn geschubst wurde, hatte sie noch mit meinem Vater, ihrem Opa, telefoniert. Der erzählt, dass ihre Stimme besorgt klang. Es war kein unglücklicher Zufall.“
.
... den Charakter ihrer Tochter: „Liana war freundlich, hilfsbereit, bescheiden und zielstrebig. Sie war immer eine Unterstützung, sowohl für ihre Eltern als auch für ihre jüngeren Brüder. Sie war sehr talentiert, spielte Klavier und zeichnete sehr gut. Sie lernte fleißig Deutsch, um sich in Deutschland zu integrieren. Und das ist ihr gelungen. Die Ausbildung gefiel ihr sehr.“
.
... die Arbeit der Polizei und den Mangel an Kameras: „Mein erster Kontakt mit der Polizei war wie ein Gespräch im Nebel. Ich war im Schockzustand. Und die Polizei sprach anfangs von einem Unfall und zog in Erwägung, dass es Suizid war. [...] Als Mutter appelliere ich daher, wenigstens jetzt dort eine Kamera zu installieren. Das würde hoffentlich Täter abschrecken.“
.


... die Hilfe der AfD: „Die AfD öffnete mir die Tür, hörte mir zu, nahm meine Sorgen ernst und steht uns bis heute zur Seite. [...] Die AfD hat mir Mut und Kraft gegeben, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Deswegen möchte ich auch die Chance nutzen, der AfD von ganzem Herzen zu danken – im Namen meiner gesamten Familie.“
.
... die Hilfe der CDU: „Die Gemeinde Geisleden mit CDU-Bürgermeister Markus Janitzki veröffentlichte einen Spendenaufruf für uns, damit wir Liana würdig beerdigen können. [...] Umso mehr möchte ich mich bei der CDU und besonders bei Herrn Janitzki bedanken. Ihre Unterstützung in dieser schweren Zeit hat uns sehr geholfen und bedeutet uns viel.“
.
... ihre Zweifel an der Schizophrenie-Diagnose des Täters: „Und ich bin mir sicher, dass er der Strafe entgehen wird. Nach einer ‚Erholung‘ in der psychiatrischen Klinik kann er ohne Gewissensbisse weiterleben und neue Verbrechen begehen – in dem Wissen, dass er sich beim nächsten Mal einfach wieder als psychisch krank ausgeben muss.“
.
... ihre Erwartungshaltung: „Als Mutter möchte ich anderen Menschen Mut machen, sich nicht von der Situation entmutigen zu lassen. [...] Der Täter darf nicht in die Psychiatrie eingewiesen oder einfach in seine Heimat zurückgeschickt werden. Ich möchte, dass er in Untersuchungshaft geht und seine Strafe absitzt. Ich will Gerechtigkeit.“


Auch bei NIUS: Das Protokoll einer Vertuschung

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
 
MB73 31.08.2025 20:03
Gerechtigkeit in Deutschland heute?
 
hansfeuerstein 31.08.2025 20:21
Ist inzwischen schon klassisch, die Übereignung in die Psychiatrie. Damit sind alle fein raus, und ohne Verantwortung.
 
pieter49 31.08.2025 20:41
Um 20:03 Uhr ...sehr Gute Frage !
und
Um 20:21 Uhr ...sehr Gute Antwort !

So werden wir veräppelt heut zu Tage !
 
Julia1960 31.08.2025 20:44
Wieviel freie Plätze haben wir denn in den Psychiatrien?
Und wie kann das sein, denke, dass sind alles Fachkräfte?🤔
 
MB73 31.08.2025 22:04
Die Kliniken quillen üpber!
Man riskiert als Personal Leib und Leben.

Ja Hans, so sind die, welche Verantwortung tragen sollten fein raus. Zeit, dass wir Verantwortung für uns, unsere Mitmenschen und Land übernehmen.
 
hansfeuerstein 31.08.2025 22:56
Ich zweifle nicht an der Schizophrenie der Täter, allerdings sitzen diejenigen von denen ich spreche, in den eigenen Behörden.
 
aile 01.09.2025 09:09
Wenn der schizophrene wüsste, dass es sich um Lerninhalte handelt, könnte er sich selber heilen.
Jeder kann nur das tun, was er weis.
 
aile 01.09.2025 09:18
Der Schizophrene glaubt die Lüge. Ist ihm aber nicht bewusst.
 
Avokado 01.09.2025 09:19
Selbst eine Untersuchungshaft hat die Wirkung einer Belohnung für solche Irren. Es war ein Fehler die Capital Strafe abzuschaffen.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren