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Gemeinsam - statt einsam! 😉

Gemeinsam - statt einsam! 😉
Da waren zwei die miteinander eine nicht unerhebliche Wegstrecke gingen.
Nun, sie kannten sich schon eine ganze Weile und sicherlich auch recht gut, doch was sie an diesem Tag gemeinsam erleben sollten krempelte ihr Leben noch einmal komplett um.

Die letzten Jahre gehörten sie zu der Scharr die Jesus gefolgt waren und alle Hoffnung auf ihn gesetzt hatten.
Jetzt war diese Hoffnung gestorben und mit IHM in der Gruft begraben worden.

Wie die anderen Jünger hielten auch sie die Aussagen der Frauen für vollkommen verrückt und konnten auch Simon-Petrus nicht glauben.

Und nun gingen sie und bewegten gemeinsam all diese Erfahrungen und im Besonderen die Geschehnisse der letzten Tage.

Mich fasziniert gerade die Geschichte der Emmaus-Jünger. (Lukas 24)
Zwei Freunde, die ihre Angst und Traurigkeit teilten, auf ihrem gemeinsamen Weg.
Obwohl sie gerade tief geknickt sind, ja alle Hoffnung verloren scheint, haben sie doch den gemeinsamen Weg gewählt.
Und noch eines fiel mir auf - Sie fressen Ihren Kummer nicht in sich hinein, sondern teilen ihn und tragen so mit an der Last des anderen.

In ihren Gedankenaustausch gesellt sich ein Dritter, der offenbar überhaupt keine Ahnung hat von all dem Grausamen was da gerade geschehen war.
Vers 17 Er (dieser Fremde)sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr im Gehen miteinander wechselt? Und sie blieben niedergeschlagen stehen. 

Den beiden fiel wahrscheinlich die Kinnlade runter. Wie konnte all das an diesem Mann vorbei gegangen sein?
Ganz Jerusalem, selbst die Soldaten die Jesus gekreuzigt hatten, hatte einsehen müssen wie irregeleitet sie gewesen waren (Lukas 23, 44-49). Doch dieser Mann hier..., schockierend.
So erzählen sie Ihm was geschehen war UND wo ihr persönliches, gemeinsames Problem dabei liegt - Vers 21a Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen solle.

Und was macht Jesus, den sie so gut kannten und doch jetzt nicht erkennen konnten? ER hört ihnen zu!
ER unterbricht sie nicht. ER hört ihre Variante der Geschichte an und lässt ihre Enttäuschung ÜBER IHN stehen.
Erst dann fängt ER noch mal ganz von vorn an ihnen alles zu erklären. Dabei lässt ER nichts aus.

Später erst, als sie mit Jesus bei Tisch liegen und ER, wie so oft, das Brot segnet, bricht und ihnen reicht, fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen.
Es war nicht die Predigt, die ER ihnen auf dem Weg gehalten hatte, sondern ER selbst, der SICH ihnen offenbarte, ihnen die Augen öffnet.

Die ganze Zeit war er bei ihnen gewesen, hatte sich in ihre Gemeinschaft eingeklinkt, um diesen schweren Weg MIT ihnen zu gehen.
ER hat ihnen die Last nicht sofort genommen, wurde vielmehr Teilhaber  dessen.
Erst im Nachhinein, als ER vor ihren Augen unsichtbar wurde, erkannten sie dies wirklich.
Vers 32 Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete und wie er uns die Schriften öffnete? 

Genau DAS braucht jeder von uns. - Den einen Freund, der mit uns unterwegs ist, selbst dann wenn alle Hoffnung dahin scheint. UND die Offenbarung Jesu Christi selbst, DER sich genau da einklinkt wo zwei ihre ganze Hoffnung auf IHN gesetzt haben.

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 18.02.2025 17:55
 
(Nutzer gelöscht) 18.02.2025 17:59
...und immer wieder - zum Thema - 'jerne' gesehen: 🤭

 
DaddysGirl 18.02.2025 18:00
 
(Nutzer gelöscht) 18.02.2025 21:06
Schöner erbauender Blog 🙂 zur Ehre Gottes .
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