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Enzyklika Fratelli Tutti A31: Schisma: Individuum vs Gemeinschaft

Enzyklika Fratelli Tutti A31: Schisma: Individuum vs Gemeinschaft
Forts.:
Globalisierung und Fortschritt ohne gemeinsamen Kurs  III/III

A31 behandelt die Ferne des Einzelnen ( Damen wohl mitgemeint, vermute ich) und der Gemeinschaft. Wie schön wäre es, wenn der zu den Sternen fliegende Mensch seinen Mitmenschen (wieder-) entdeckte und erreichte.

*

Abschnitt 31, der Text in Gänze:

31. In dieser Welt, die keinen gemeinsamen Kurs erkennen lässt, atmet man eine Luft, in der »die Distanz zwischen der Obsession für das eigene Wohlergehen und dem geteilten Glück der Menschheit zuzunehmen scheint, so sehr, dass man vermuten könnte, dass mittlerweile ein richtiggehendes „Schisma” zwischen dem Einzelnen und der menschlichen Gemeinschaft im Gange ist. [...] Denn es ist eine Sache, sich zum Zusammenleben gezwungen zu fühlen, und eine andere Sache, den Reichtum und die Schönheit der Samen des gemeinsamen Lebens wertzuschätzen, die gemeinsam gesucht und gepflegt werden müssen«.[29]

Die Technologie macht ständige Fortschritte, doch »wie schön wäre es, wenn die Zunahme der Innovationen inWissenschaft und Technik auch mit einer immer größeren Gleichheit und sozialen Inklusion einhergehen würde! Wie schön wäre es, wenn wir, so wie wir die Entdeckung neuer entfernter Planeten gemacht haben, die Bedürfnisse unseres Bruders und unserer Schwester wiederentdecken würden, die um uns kreisen«.[30]

Kommentare

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Bluehorse 18.10.2020 um 14:21
"Die Technologie macht ständige Fortschritte, doch »wie schön wäre es, wenn die Zunahme der Innovationen inWissenschaft und Technik auch mit einer immer größeren Gleichheit und sozialen Inklusion einhergehen würde!"

Wenn ich das Wort Gleichheit nur lese, bekomme ich Kopfschmerzen.
 
picus 18.10.2020 um 17:21
Moin Bluehorse!

Was verursacht Ihnen Kopfschmerz bei dem Wort Gleichheit?
*
Inklusion etwa: finde ich prima. So sie denn sinnvoll geht.

Problem: Die Ironie möchte mich sagen lassen:
"Ich finde besonders, dass Dreirad - und Formel-1 - Rennen auf derselben Strecke stattfinden sollten."

Ich habe erlebt, wie das Leben aus der Perspektive von Hochbegabten aussieht und von Normalos und von Minderbegabten.

Als Christ ist mir wichtig, dass wir als "lebendige Seelen" vor Gott gleich viel "wert" sind.

Aber Leute mit verschiedenen (Denk-) Geschwindigkeiten zusammenzuzwingen, ist für alle Beteiligten eine Quälerei. Und dann auch noch zu glauben, das sei "Gleichheit".

Wohl finde ich es wichtig, dass man die Welt auch 'mal aus der Perspektive des/ der Anderen erlebt - von abschottender Abschiebung in Parallelwelten halte ich nichts.

War in der Französische Revolution nicht auch von GLEICHHEIT die Rede? Macht die Ihnen auch Kopfschmerzen?
 
Sozia 18.10.2020 um 23:32
Wird in der Enzyklika Fratelli Tutti eine Lösung des Problems vorgeschlagen?

denn die heutige vielfältige Ablenkung durch Allerlei (Entdeckung neuer Planeten, Medienkonsum, ...) ist gegeben und die lebensnahe Hilfe und Unterstützung für Menschen in Not, eher Mangelware.

Bekannt aus

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