>Der HERR hält ...

>Der HERR hält ...
>Der HERR hält einen Becher in der Hand...< Psalm 75,9


Sicher erinnert sich jemand, diesen Vers des 75. Psalms, hatte ich vor einer Weile mal hier gepostet.
Heute habe ich aus dem Buch: „Die Schatzkammer Davids“ von Spurgeon, ein umfassendes Werk über alle Psalmen, diese Erklärung über den Vers 9 gefunden.
Ich weis, es ist nicht gerade, ein angenehmes Thema zum Samstagabend, doch glaube ich, wird es sicher für keinen hier zutreffen.(die unangenehmen Folgen)

"Der Herr hält einen Becher in der Hand, gefüllt mit scharfem, gärendem Wein. Allen auf der Erde, die sich ihm widersetzten, gibt er von diesem Wein zu trinken; sie alle müssen den Becher leeren bis zum letzten, bitteren Tropfen."
Psalm 75, 9

9. Denn der HErr hat einen Becher in der Hand. Die Strafe für die Gottlosen ist schon zugerichtet, und Gott selbst hält sie in Bereitschaft; er hat die fürchterlichsten Wehen zusammengesucht und zu einer Mischung bereitet, und in seinem Zornbecher reicht er sie dar.


Sie haben das Gastmahl seiner Liebe verschmäht und verspottet, so sollen sie nun zu seinem Gerichtstisch geschleppt werden und zum Nachgericht einen Dessertwein trinken müssen, wie er sich für sie schickt. Und der Wein ist rot. (And. Übers.7) Schrecklich ist die Vergeltung: Blut für Blut, überschäumende Rache für überschäumende Bosheit.
Schon die Farbe des göttlichen Zornweins ist furchtbar; wie entsetzlich muss es sein, ihn kosten zu müssen! Ist voller Mischung. (Grundt.) Als Würzen sind Zorn, Gerechtigkeit und Entrüstung über die verschmähte Gnade beigemischt.

Die Übeltaten der Gottlosen, ihre Lästerungen und Verfolgungen haben den Trank wie mit kräftigen Kräutern verstärkt. Zehntausend Wehen brennen in den Tiefen dieses Feuerkelchs, der bis zum Rand mit lang verhaltenem Zorne angefüllt ist. Und schenkt aus demselben. Der volle Becher muss ausgetrunken werden. Die Gottlosen können sich des nicht mehr weigern, sie müssen ihn ansetzen und in einem Zuge leeren – so grausig sie diese sonst gewohnte Zechersitte jetzt ankommt; denn Gott selbst schenkt ihnen aus, er setzt den Becher an ihre Lippen und gießt ihnen den schaurigen Trank ein. Umsonst ist ihr Schreien und Bitten. Einst konnten sie ihm Trotz bieten; aber die Zeit ist vorbei und die Stunde nun da, wo ihnen voll vergolten wird. Ja, (auch) seine Hefen müssen schlürfen und trinken alle Gottlosen der Erde. (Wörtl.) Das Zorngericht schreitet noch weiter fort bis zum äußersten, es nimmt an grausamer Bitterkeit zu. Sie müssen trinken und immer trinken, den Becher auskosten bis auf den Grund, wo die Hefen tiefer Verdammnis lagern; diese müssen sie ausschlürfen und den Becher noch ausschlecken.

O die Angst, o das herzbrechende Weh des Tages des Zorns! Man merke wohl: allen Gottlosen der Erde steht solches Gericht in Aussicht, alle Höllenpein für alle Gottlosen; die Hefen des Grimmes für die Hefen der Menschheit, bittere Strenge für bittere Bosheit, Zorn für die Kinder des Zorns.
Die Gerechtigkeit darin liegt klar zutage; aber über alle die Schrecken ist zehnfaches Dunkel gebreitet, eine Nacht ohne Licht und Labsal, ohne auch nur ein Sternlein der Hoffnung.
Wohl denen, die den Becher der göttlichen Traurigkeit trinken und den Kelch des Heils ergreifen; werden sie jetzt auch verspottet, so werden sie doch einst aufs äußerste beneidet werden von eben den Leuten, von welchen sie jetzt mit Füßen getreten werden.
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Die englische Übersetzung Psalm 75,9 lautet KJB)

„Denn der HErr hat einen Becher in der Hand und
mit starkem Wein voll eingeschenkt
und schenkt aus demselben; aber die Gottlosen müssen
alle trinken und die Hefen aussaufen.“

Ich hoffe sehr, das sich in diesen Tagen der Endzeit noch viele von Gott berühren lassen, sie errettet werden und somit den Kelch des Heils ergreifen können.

Und das ist doch dann eine "Gute Nachricht" zur Nacht!

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