weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Vor dem Herrn in die Bresche treten

Vor dem Herrn in die Bresche treten
Kapitel 10,https://deutsch.cfcindia.com/de/books/the-full-gospel...Möge der Herr heute in unserem Land viele solche Männer und Frauen erwecken.........................................Der Herr sagt: „Ich suchte unter ihnen, ob jemand eine Mauer ziehen und in die Bresche vor mir treten würde für das Land, damit ich's nicht vernichten müsste; aber ich fand keinen" (Hes 22,30).

Gott sagt Hesekiel in diesem Kapitel, warum die Israeliten in die babylonische Gefangenschaft gekommen waren (V. 15). Jerusalem war eine Stadt von Mördern geworden, wo „Verleumder Blut vergossen" (V. 3. u. 9).

Heute stellen wir fest, dass viele Kirchen in einen ähnlichen Zustand gekommen sind. Vergleiche die Sünden, die in Hesekiel 22 aufgelistet sind mit denen, die wir heute unter vielen Menschen finden. Gläubige töten ihre Geschwister mit ihren Zungen (V. 6). Viele christliche Gruppen erheben den Anspruch, dass sie allein die wahre Kirche bilden und verurteilen andere Christen, die nicht mit ihnen übereinstimmen. Viele Gläubige behandeln ihre Eltern und ihre geistlichen Väter verächtlich (V. 10). Wir können sagen, dass Kirchen mit solchen Gläubigen tatsächlich Städte des Mordens geworden sind. Und daher sind sie wie Israel in Gefangenschaft geraten und haben versagt, in ihren Ortschaften effektive Zeugen für Christus zu sein.

Wir lesen, dass Gott in Israel einen Mann suchte, der vor ihm stehen und für das Land beten würde (V. 30). Aber er fand keinen. Etwa acht Jahrhunderte früher, als Israel gesündigt hatte, war Mose in die Bresche getreten. Daher hat Gott die Israeliten nicht vernichtet. Aber nun gab es niemanden, der betete. Alle suchten das Ihre. Wenn sie überhaupt beteten, dann beteten sie für sich selbst und ihre Familien. Daher gingen sie in die Gefangenschaft.

Der Mann, den Gott schließlich fand

70 Jahre später fand Gott schließlich einen Mann, der in die Bresche trat - Daniel. Gott hatte durch Jeremia prophezeit, dass die Israeliten 70 Jahre nachdem sie nach Babylon gebracht wurden, wieder nach Jerusalem zurückkehren würden (Jer 25,12-13). Als Daniel mehr als 87 Jahre alt war (nachdem er die ganze Periode der Gefangenschaft durchlebt hatte), las er die Prophezeiung von Jeremia.

Daniel war der weiseste aller Menschen, der bis zu seiner Zeit gelebt hatte - er war sogar weiser als Salomo. Wir können dies aus der Tatsache ersehen, dass, als Gott auf die Schlauheit Satans aufmerksam machen wollte, er die Weisheit Satans mit der Weisheit Daniels und nicht der von Salomo verglich - und Daniel war ein junger Mann, der in Babylon lebte, als Gott das sagte (Hes 28,3.14).

Aber als Daniel Gottes Verheißung las, benutzte er nicht seinen klugen Verstand und schlussfolgerte nicht, dass Gottes Wort automatisch erfüllt werden würde, ohne dass er etwas tun müsste. Nein. (Diese Haltung ist Fatalismus, nicht Christentum). Er trauerte und FASTETE und betete ernsthaft, dass Gottes Wort sich erfüllen möge (Dan 9,2-3). Und das war die Art und Weise, wie Gottes Wort erfüllt wurde. Hier sehen wir, wie der weiseste Mensch, der je gelebt hat, sich nicht auf seine eigene Weisheit oder Vernunft oder Logik verließ, als er Gottes Wort las und betete.

Gott wirkt nicht ohne einen Mann, der in die Bresche tritt und betet.

Daniel war auch ein gerechter Mann. Als Gott die drei gerechtesten Männer hervorheben wollte, die je gelebt haben, erwähnte er die Namen von Noah, Daniel und Hiob - und Daniel war ein junger Mann, als Gott das sagte! (Hes 14,14.20). Genauso wie sich Josef in Ägypten rein bewahrt hatte, hatte sich Daniel auch in


Babylon rein bewahrt (Dan 1,8). Doch als dieser gerechte Daniel vor Gott kniete, gab er zu, dass er ein Sünder war! (Dan 9,4-11).

Ein Kennzeichen eines echten Mannes Gottes ist, dass er sich seiner eigenen Sünden stärker bewusst ist als der Sünden irgendeines anderen Menschen. Wie Paulus so betrachten sich wahre Männer Gottes als den ersten aller Sünder in der Welt. Die Sünden, die ihr Gewissen beunruhigen sind nicht die schmutzigen, in die gewöhnliche Sünder fallen. Nein. Ihr Gewissen ist so sensibel, dass sie sogar Gebetslosigkeit als Sünde betrachten (1Sam 12,23). Sie sind auch schnell dabei, sich mit den Sünden des Volkes, unter das Gott sie gesetzt hat, zu identifizieren. Nur die Gebete solcher gerechter Männer vermögen bei Gott viel (Jak 5,16).

Es waren die Gebete Daniels, die Menschen (und sogar Könige!) zu der Zeit bewegten, Gottes Tempel und die Stadt Jerusalem wieder aufzubauen - wie wir in den Büchern Haggai, Sacharja, Esra und Nehemia lesen.

Daniel war bis dahin zu alt, um wegzuziehen und in Jerusalem zu arbeiten. Aber Gott hatte für diese Aufgabe junge Männer wie Serubbabel, Sacharja und Josua. Aber diese Männer brauchten die Gebetsunterstützung von Daniel, um ihre Aufgabe zu vollbringen - genauso wie zu einem früheren Zeitpunkt Josua und seine Männer die Gebetsunterstützung von Mose brauchten, um die Amalekiter zu besiegen (2Mo 17,8-13).

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 17:40
Freiheit von Selbstsucht

Gott hält in unserem Land nach Männern und Frauen Ausschau, die für die Kirche in die Bresche treten - selbstlose Menschen, die nicht mit ihren eigenen Bedürfnissen beschäftigt, sondern die über Gottes Werk besorgt sind.

Viele Christen meinen, dass Heiligung nur die Verbesserung ihres persönlichen Wandels und Verhaltens bedeutet. Aber wahre Heiligung macht eine Person selbstlos wie Gott - oder in anderen Worten wie Jesus.

Niemand wusste, wie Gott war, bis Jesus auf die Erde kam und ihn offenbarte (Joh 1,18). Und was lernen wir über die Natur Gottes, wenn wir Jesus betrachten? Wir sehen, dass die göttliche Natur bereit ist, alles aufzugeben und in jedem Ausmaß Unannehmlichkeiten auf sich zu nehmen, wenn in der Folge Sünder von ihrer Sünde gerettet und zurück zu Gott gebracht werden können.

Jesus kam nicht vom Himmel auf die Erde herab, weil er etwas für sich selbst gewinnen wollte. Nein, er kam völlig zum Nutzen anderer auf die Erde. Er lebte für andere. Er betete und fastete und gab sich selbst hin - und das alles, damit andere an Gottes Heil teilhaben könnten. Es ist diese Gesinnung, die man heute sogar unter den Leitern der heutigen Kirche so selten findet. Obwohl viele davon sprechen, an Gottes Natur teilzuhaben, haben in Wirklichkeit nur sehr wenige Anteil an dieser selbstlosen Liebe für andere.

Viele sind bereit, sich selbst zu verleugnen und das Kreuz auf sich zu nehmen, wenn es ihnen irgendeinen Vorteil bringt - vielleicht einen geistlichen Vorteil wie einen Platz in der Braut Christi, aber immer noch etwas für sich selbst. Aber wenn wir uns fragten, ob wir uns selbst völlig zum Vorteil anderer verleugnet hätten, mögen wir feststellen, dass die Antwort „fast gar nicht" lautet.

Es gibt viele in unserer Mitte, die hauptberuflich tätige christliche Arbeiter verachten und meinen, dass solche Menschen nicht die Fülle des Lichts haben. Aber bevor du sie kritisierst, mag es gut sein, dir die Frage zu stellen, ob DU bereit wärest, deine Arbeitsstelle aufzugeben, um den Heiden das Evangelium zu predigen. Es ist leicht, andere zu verachten, die nicht so viel Erkenntnis wie wir haben. Aber trotz all der Einsicht, die wir erhalten haben, mögen wir immer noch


unsere Bequemlichkeit lieben und nicht bereit sein, alles, was kostbar ist, für den Herrn aufzugeben.

Jesus gab seinen Platz im Himmel auf, um auf diese Erde zu kommen und 33 ½ Jahre lang hier zu leben, ohne irgendeinen Komfort der modernen Zivilisation - nur damit andere das Evangelium hören und gerettet werden könnten. Er gab auch seine Arbeit als Zimmermann auf, damit er seine ganze Zeit einsetzen konnte, um als Vollzeitarbeiter anderen das Evangelium zu verkünden.

Es ist dieser Geist Christi, der Missionare über die Jahre angetrieben hat, Bedrängnisse und Verlust zu erdulden, um so das Evangelium in heidnische Ländern zu tragen, wo der Name Jesu noch nie gehört worden war, und um andere zu Christus zu bringen. Doch jene, die reisen und in Fünfsternehotels übernachten und das Evangelium predigen, sind im Vergleich dazu alle Touristen.

Es ist für uns gut, die Biografien von heiligen Missionaren zu lesen, die alles für den Herrn aufgaben, damit auch wir durch ihre Opfer und ihre Hingabe an den Herrn herausgefordert werden. Eine Heiligkeit, die nicht zu einem aufopferungsvollen Leben führt, ist eine Täuschung - denn wahre Heiligkeit bedeutet nicht bloß, frei von Sünde, sondern auch frei von Selbstliebe zu sein.

Das Feuer Gottes fällt heute nicht auf viele, weil sie nicht alles auf den Altar gelegt haben. Sie sind bereit, alles für den Herrn aufzugeben, außer ihren Beruf und ihre Bequemlichkeit. Wenn für dich irgendetwas auf der Erde noch wertvoll ist, dann bist du kein Jünger Christi.
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 17:45
Innerliche und äußerliche Opfer

Es ist wahr, dass viele im Christentum eine größere Betonung auf äußerliche Opfer gelegt haben, als auf das innerliche Opfer, das Kreuz auf sich zu nehmen, zu dem uns das Neue Testament aufruft. Aber in einer Überreaktion auf diesen Irrtum ist es für uns möglich, ins andere Extrem zu gehen und ein Leben zu führen, wo all unsere Opfer nur innerlich sind - und manchmal auch frei erfunden!

Wenn Jesus bloß innerliche Opfer gebracht hätte, hätte er den Himmel nie verlassen und wäre nicht auf diese Erde gekommen. Und wenn seine Apostel bloß innerliche Opfer gebracht hätten, wäre das Evangelium niemals über Jerusalem hinausgegangen! Jesus und die Apostel waren ausgewogen und wussten, dass Gott wollte, dass sie um des Evangeliums willen sowohl innerliche als auch äußerliche Opfer brachten.

Nur Menschen, die wie Jesus und die Apostel bereit sind, Bedrängnisse zu erleiden und Unannehmlichkeiten auf sich zu nehmen, um andere zu segnen, werden in der Lage sein, die Lasten anderer im Gebet zu tragen und in der heutigen Kirche mit Gebet in die Bresche zu treten.

Es ist eine große Täuschung, sich einzubilden, wir wandelten in den Fußstapfen Jesu oder dass wir geheiligt und geistlich wären, wenn wir mit unseren eigenen Bedürfnissen beschäftigt sind und uns kaum jemals Zeit nehmen, um für andere zu beten.

Jesus lebte auf eine solche Weise, dass andere gesegnet und nahe zu Gott gebracht werden konnten. Das ist der neue und lebendige Weg, den er für uns aufgetan hat.

Der Sache oder Person, der wir in unserem Leben Priorität einräumen, ist unweigerlich ein klarer Hinweis darauf, was wir wirklich anbeten. Wenn wir beispielsweise nie vergessen, an jedem Tag des Jahres zu essen oder zu trinken oder zur Arbeit zu gehen, aber feststellen, dass wir an vielen Tagen das Gebet vergessen haben, dann müssen Essen und Schlaf und Geld sicherlich unsere Götter geworden sein.


Wie viel von unserer Zeit, unserer Energie und unseres Geldes sind wir bereit für den Herrn zu opfern? Wir mögen in der Tatsache, dass uns unter dem neuen Bund nicht befohlen ist, einen Tag in der Woche auszusondern und 10% unseres Einkommens dem Herrn zu geben, einen falschen Trost finden. Viele, die Gott 10% ihres Einkommens gaben, als sie in solchen Glaubensgemeinschaften waren, sind nun rückfällig geworden bis hin zu dem Punkt, wo sie Gott fast gar nichts mehr geben. Das ist gewiss nicht der Weg, auf dem Jesus wandelte. Eine solche Situation ist entstanden, weil Bequemlichkeit und Wohlstand zu ihren Göttern geworden sind.

Vielleicht verlieren wir nicht unsere Beherrschung und gelüsten jetzt nicht mehr nach Frauen. Das ist gut. Aber das kann niemals ein Ersatz für die äußerlichen Opfer sein, die man in unserem Leben auch finden sollte, wenn wir dem Herrn nachfolgen möchten.

Viele von uns sind nun an den Punkt gekommen, wo wir die Doktrin vom Sieg über die Sünde besser als die Apostel erklären können! Aber wir müssen etwas mehr Einsicht in die völlige Selbstsucht erhalten, die unseren Lebenswandel kennzeichnet. Geistliche Instabilität wird oft durch die Tatsache verursacht, dass das „Wissens"-Bein einer Person mehr als drei Fuß (ca. 90 cm) lang ist, während sein „Lebens"-Bein nur einige Zentimeter lang ist! Und sie verbringt ihre Zeit nach wie vor damit, ihr „Wissens"-Bein zu strecken! Trotz der reinsten Offenbarung von Gottes Wahrheit, die eine solche Person haben mag, ist ihre Selbstsucht dennoch nicht gekreuzigt worden.
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 17:50
Männer mit einer Bürde und einem Anliegen

Die ganze Bewegung Israels VON BABYLON NACH JERUSALEM wurde von Männern geboren und weiter geführt, die in selbstloser Weise um die Förderung von Gottes Werk besorgt waren. Dafür fasteten und beteten sie.

Und so wird es auch in der heutigen Kirche sein. Menschen, die nach der Ehre von Gottes Namen, dem Kommen seines Reiches und nach der Erfüllung seines Willens auf Erden wie im Himmel trachten, werden fasten und beten und das Wirken von bösen Geistern binden und auf diese Weise Gottes Zwecke erfüllen.

Daniel war ein Mann, der häufig fastete und betete.

Esra war ein Mann, der wusste, wie man fastet und betet, als er eine Gruppe von Israeliten von Babylon nach Jerusalem führte (Esr 8,21).

Nehemia weinte, fastete und betete, als er hörte, dass Jerusalem in Trümmern lag und seine Mauern mit Feuer verbrannt waren (Neh 1,4). Er kritisierte die Israeliten in Jerusalem nicht, dass sie faul und selbstsüchtig waren. Nein, er betete und fastete für sie. Er verspürte eine solche Bürde, dass sogar sein Chef (der König) seinen Kummer bemerkte. Schließlich gab Nehemia seine Position und seinen Komfort im Palast auf, um hinzugehen und die Mauern von Jerusalem wiederaufzubauen.

Sind wir jemals so tief betrübt gewesen wie Nehemia, weil das Werk des Herrn nicht voranging? Haben wir jemals so wie er gefastet und gebetet, weil wir sahen, dass die Dinge in der Kirche nicht gut liefen? Beten wir jemals für die, die uns Gottes Wort verkünden?

Ich frage mich, ob wir erkennen, dass die, die Gott dienen und sein Wort treu verkünden (und ihre Familien) Zielscheiben von Satans Zorn sind. Sie stehen auf Satans Abschussliste ganz oben. Ich möchte dir raten, dass du aufhörst, sie zu kritisieren, denn Satan kann diesen Job ganz gut machen, ohne deine Hilfe! Bete stattdessen in Zukunft ein bisschen mehr für sie, dass sie von den Angriffen des Feindes bewahrt werden mögen.


Wie in Israel vor 2000 Jahren so sind heute in Indien viele Schafe des Herrn hier und dort verstreut und haben keine Hirten, die sie betreuen. Die Zahl der Mietlinge in unserem Land, die gegen Bezahlung arbeiten, ist groß. Wenige sind der Arbeiter, die bereit sind, ihr Leben für ihre Herde hinzugeben. Niemand hat das Recht, das Wort Gottes an Gottes Herde weiterzugeben, wenn er keine Bürde für die Schafe hat und nicht regelmäßig für sie betet.

Bete, dass der Herr der Ernte in dieser Zeit Hirten nach seinem eigenen Herzen in die Ernte senden möge (Mt 9,36-38; Jer 3,15).
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 17:54
Fasten und Gebet

Fasten ist in dieser Generation von Gläubigen nicht populär.

Aber Jesus sagte, dass seine Jünger fasten WÜRDEN, nachdem er (der Bräutigam) die Erde verlassen hatte. Er sagte nicht, dass seine Jünger fasten könnten. Nein, was er sagte war: „MEINE JÜNGER WERDEN FASTEN" (Lk 5,35). Alle, die fasten und beten sind nicht unbedingt Jünger Jesu. Aber alle, die echte Jünger Jesu SIND, werden sicherlich fasten.

Als die Apostel fasteten und den Herrn anbeteten, sprach der Heilige Geist zu ihnen, sie sollten Paulus und Barnabas aussenden, um den Heiden das Evangelium zu verkünden. Auf diese Weise begann die größte missionarische Bewegung der Frühkirche in heidnischen Ländern (Apg 13,2-3). Paulus und Barnabas zogen fort und errichteten Gemeinden, und dann fasteten und beteten sie erneut, bevor sie diese Gemeinden an örtliche Älteste übergaben (Apg 14,23).

Sogar Ehemänner und Ehefrauen werden vom Heiligen Geist ermahnt, sich gelegentlich für den Zweck des Gebets der sexuellen Beziehung zu enthalten (1Kor 7,5).

Gott sagte zu Israel, dass Sodom ihre Schwester war, weil sie wie Sodom stolz, faul und selbstsüchtig waren und gutes Essen liebten (Hes 16,49). Von diesem Vers sehen wir, dass die sexuellen Sünden (für die Sodom bekannt wurde) eng mit ihrer Völlerei und ihrer Liebe für feine, leckere Speisen verbunden war. Es gibt eine sehr enge Beziehung zwischen einem Mangel an Selbstkontrolle im sexuellen Leben und einem Leben, das von Faulheit und übermäßigem Essen gekennzeichnet ist.

Lass nicht zu, dass Gott Sodom auch deine Schwester nennt.
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 18:06
Das Wirken satanischer Mächte binden

Zu einer Zeit, als Daniel eine 21-tägige Periode von Gebet und teilweisem Fasten beendet hatte, offenbarte Gott ihm durch seine Gebete, dass der böse Geist, der über Persien regierte, überwunden worden war (Dan 10,2.3.13).

Auf eine ähnliche Weise wurde in unserer Zeit der Griff, den böse geistige Mächte über kommunistische Länder hatten, gebrochen, weil Gottes Volk in vielen Teilen der Welt gefastet, gebetet und gegen sie gekämpft hatte. In der Folge wurden diese Länder für die Verbreitung des Evangeliums geöffnet. Jesus sagte, dass bestimmte Kategorien von Dämonen nur durch Beten und Fasten ausgetrieben werden können (Mt 17,21).

Wir, die wir in Europa und Deutschland,der Schweiz und in Östereich leben, haben eine große Verantwortung, gegen die bösen geistlichen Herrscher zu fasten und zu beten, die in  auf viele Gläubige und Ungläubige einen solchen starken Einfluss haben. Im Christentum gibt es so viele Kompromisse. 

Für Gottes Volk  ist jetzt die Zeit, zusammenzustehen und das Wirken dieser satanischen Mächte zu binden. Wenn Gott in unserem Land einen Überrest finden kann, der frei von Vorurteilen und Groll, von Faulheit und Selbstsucht ist, und der entschlossen ist, niemals gegen Menschen zu kämpfen, sondern nur gegen böse Mächte und Gewalten, dann werden die bösen Geister, die Millionen von Euopäern beeinflussen, zu zittern beginnen.

Unsere Berufung als Gemeinde ist es, den Sieg, den Christus am Kreuz von Golgatha über alle Mächte Satans, die über Europa schweben, errungen hat, Geltung zu verschaffen.

Gott hält heute nach Männern und Frauen in der Kirche Ausschau, die in die Bresche treten und beten werden - die fasten und beten werden - und die Werke dieser bösen religiösen Geister binden, die so viele Menschen in unserem Land über so viele Jahre geblendet und in die Irre geführt haben. Auf diese Weise wird der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht und  geehrt werden.

Du brauchst dich nicht schuldig fühlen, wenn du keine Bürde verspürst, so zu beten, denn Gott gibt nicht all seinen Leuten die gleiche Bürde. Aber wenn du eine Bürde dafür verspürst, dass es EIN REINES ZEUGNIS für den Namen des Herrn Jesus Christus in Europa geben sollte, dann lasst uns in diesen Tagen mit Gebet und Fasten zusammenstehen, damit Gottes Zweck erfüllt werden kann.

Wenn dein Herz auf diesen Ruf reagiert, dann fange an, jeden Tag zu beten, dass das Wirken dieser bösen geistlichen Herrscher in Europa gebunden und in Schranken gehalten wird. Fahre dann mit Fasten und Gebet fort. Bete dann mit anderen, die eine ähnliche Bürde haben. Und wenn du möchtest, dass deine Gebete erhört werden, dann sei allezeit besorgt, dich rein zu bewahren und frei von den Sünden, andere Menschen in deinem Umfeld zu richten und dich als Wichtigtuer in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Bewahre dich um jeden Preis als scharfes Instrument Gottes und lass nicht zu, dass deine Wirkung durch irgendeine Sünde neutralisiert wird.
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 18:29
Kapitel 12
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 18:29
Eine Gemeinde, die über Satan triumphiert
Es gab nur zwei Anlässe, als Jesus über die Gemeinde sprach - in Matthäus 16,18 und in Matthäus 18,17-20. Und bei beiden Anlässen sprach er über Satan, der gegen die Gemeinde kämpft. In der ersten Erwähnung sprach Jesus von Satan, der die Gemeinde direkt durch die Mächte des geistlichen Todes angreift - durch böse Geister. Im zweiten Fall sprach er von Satan, wie er versucht, die Gemeinde indirekt durch einen Bruder zu verderben, den er versucht und gefangen hält, und der unbewusst sein Werkzeug wird.

Aber welche Methode Satan auch einsetzt, der Herr hat uns Autorität gegeben, das Wirken Satans zu binden und jene zu befreien, die von ihm gefangen genommen wurden (Mt 16,19; 18,18; 2Tim 2,26). Wir müssen diese Autorität in der Gemeinde mutig ausüben.

Die Wichtigkeit von göttlicher Offenbarung

Jesus sagte Petrus hier, dass SEINE Gemeinde auf dem Felsen, den Petrus gerade bekannt hatte, gebaut werden würde - „dem Christus, dem Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16,16). Petrus empfing diese Offenbarung vom Vater (V. 17). Auch wir brauchen Offenbarung über Jesus.

Eine Erkenntnis Jesu, die bloß aus dem Studium der Bibel oder vom Hörensagen kommt, ist nicht genug. „Niemand kennt den Sohn als nur der Vater" (Mt 11,27) - und nur der Vater kann uns diese Offenbarung geben. Nur dann werden wir in der Lage sein, die Gemeinde auf demselben Fundament zu bauen, auf das die Apostel die Gemeinde in ihrer Zeit gründeten.

Nur der Vater kann uns zeigen, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der völlig über Satan triumphiert hat und der nun alle Autorität im Himmel und auf Erden hat, dem alle Dinge unter seine Füße getan wurden.

Nur der Vater kann uns zeigen, dass Jesus Christus in unser Fleisch kam, in allem versucht wurde wie wir und doch nicht sündigte, sondern die Welt vollständig überwand und uns die Hoffnung gibt, dass auch wir so wie er auf Erden wandeln können (1Joh 2,6).

Noch so viele menschliche Argumente und Logik können niemals ein Ersatz für göttliche Offenbarung sein.

Die Gemeinde vor den Agenten Satans bewahren

Jesus sagte, dass die Gemeinde, die er baut, ein identifizierendes Kennzeichen hat: Sie überwindet die Pforten der Hölle (die Mächte des geistlichen Todes). Andererseits, wenn eine Gemeinde selber von den Mächten des geistlichen Todes überwunden wird - d. h. durch Eifersucht oder Streit oder durch Bitterkeit oder Stolz oder Arroganz oder Pharisäertum usw., dann können wir sicher sein, dass das NICHT die Gemeinde ist, die Jesus baut.

Es gibt in jeder Gemeinde fleischlich gesinnte Gläubige, die Sklaven dieser Sünden sind. Aber sie müssen für immer an der Peripherie (im Vorhof) gehalten werden, sodass man ihnen keinen Dienst oder keine Verantwortung oder Macht in der Gemeinde gibt. Keiner von uns sollte jemals Teil irgendeiner Gemeinde sein, die nicht bestrebt ist, diese Übel ständig zu bekämpfen.

Satan versucht ständig, die Gemeinde zu zerstören. Und die meiste Zeit versucht er das, indem er die Gemeinde mit seinen Agenten unterwandert. Judas spricht von


„gewissen Menschen, die sich in die Gemeinde eingeschlichen haben" (Jud 4). Wie die Gibeoniter, die Josua täuschten (Jos 9), gibt es heute viele, die die Ältesten getäuscht und vorgegeben haben, Jünger zu sein, und sie schlichen sich unerkannt in die Gemeinden ein. Aber wie haben es diese Leute geschafft, die Ältesten hinters Licht zu führen? Vielleicht weil diese Ältesten von ihrem Reichtum oder ihrer weltlichen Position überwältigt waren oder bestochen wurden. In allen babylonischen Glaubensgemeinschaften sind es die Menschen, die weltliche Position oder Reichtum haben, die in der Lage sind, die Entscheidungen, die in ihrer Gruppe getroffen werden, zu beeinflussen, sogar wenn sie keine Ältesten sind. Aber so darf es in unserer Mitte niemals sein. Wenn wir jedoch nicht aufpassen, werden die Gibeoniter auch in die Gemeinde eindringen.

Gott mag manchmal zulassen, dass diese Menschen, die sich in die Gemeinde

„eingeschlichen" haben, für eine gewisse Zeit in der Gemeinde sind, um ihnen Zeit zur Buße und zur Bekehrung zu geben. Manchmal mag er diesen Eindringlingen erlauben, die Aufgabe zu erfüllen, die Luzifer vor langer Zeit im dritten Himmel erfüllt hat. Luzifer riss ein Drittel der Engel mit sich, als er rebellierte und abfiel (Offb 12,4) - und auf diese Weise wurde der dritte Himmel von allen rebellischen Elementen gesäubert. Auch heute lässt der Herr zu, dass selbstsüchtige Menschen in die Gemeinde kommen, damit sie, wenn sie die Gemeinde wieder verlassen, andere unaufrichtige Menschen mitnehmen und auf diese Weise die Gemeinde von allen rebellischen Elementen befreien! Das ist ein Teil von Gottes wunderbarer Weisheit.

Von dem, was der Herr in den Gemeinden in Indien wiederholt getan hat, können wir ein Beispiel dafür finden. Er hat auf wunderbare und geschickte Weise die Umstände arrangiert und in unserer Mitte die entlarvt und entfernt, die nach Positionen in der Gemeinde strebten und die einen spalterischen und kontroversen Geist hatten (siehe Röm 16,17). Er hat die klugen und die großen Leute, die in unsere Mitte kamen, „in ihrer eigenen Klugheit" gefangen (1Kor 3,19) und hat auf diese Weise ihre geheimen Pläne, die Gemeinde zu „entführen", vereitelt! Das ist ein Zeichen von Gottes Sorge für uns und von seinem intensiven Verlangen, dass es ein reines, makelloses Zeugnis für seinen Namen in unserem Land geben sollte.

Wir preisen den Herrn, dass er ständig über uns wacht, um uns vor solchen satanischen Angriffen zu schützen. „Wenn der Herr die Stadt nicht behütet, so wacht der Wächter umsonst" (Ps 127,1). Nur dort, wo Brüder einträchtig beieinander wohnen, kann der Herr seinen Segen verheißen (Ps 133,1) - und nur eine vereinte Gemeinde kann über die Pforten der Hölle triumphieren. So wirkt der Heilige Geist machtvoll in unserer Mitte, um uns in dieser Einheit zu bewahren.

Nun müssen wir wachsam sein und beten, dass der Herr auch in Zukunft dieses Werk tun wird. Seine fortwährende Verheißung an uns ist: „Denn ich will deine stolzen Prahler von dir tun … und ich will in dir übrig lassen ein armes und geringes Volk; die werden auf des Herrn Namen trauen" (Zef 3,11-12). Die Gemeinde kann nur mit demütigen, geringen Menschen in Einheit gebaut werden.

Es ist nicht unsere Aufgabe, einen jeden mit menschlichem Eifer aus der Gemeinde zu vertreiben - denn „des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist" (Jak 1,20). Nein. Unsere Aufgabe ist es, alle aufzunehmen, die zu uns kommen und ihnen den Weg des Lebens zu zeigen. Aber der Herr ist eifersüchtig, seine Gemeinde in Reinheit zu bewahren und daher wird er selber auf seine Weise und zu seiner Zeit selbstsüchtige Menschen entlarven und entfernen, genauso wie er die Geldwechsler zu rechten Zeit aus dem Tempel hinaustrieb.

Jesus sprach in Matthäus 18,17-20 von einem Bruder, der sündigt und auf diese Weise Verunreinigung in die Gemeinde bringt. Wir müssen uns daran erinnern, dass sich ein solcher Bruder gewöhnlich nicht der Tatsache bewusst ist, dass er zu

80


einem Werkzeug in Satans Hand geworden ist. Jesus sagte daher, dass wir zuerst hingehen und mit ihm unter vier Augen sprechen sollten, um IHN zu GEWINNEN. Das ist stets unser Ziel: Den Bruder zu gewinnen - um ihn dem Satan zu entreißen und um ihn für den Herrn und für seine Gemeinde zu gewinnen. Wenn er nicht hört, müssen wir ihn erneut zu gewinnen versuchen, diesmal mit einem oder zwei weiteren Brüdern. Wenn er immer noch nicht hört, dann müssen wir es der Gemeinde sagen. Und wenn er sogar auf die Gemeinde nicht hört, dann muss er aus der Gemeinschaft entfernt werden, damit er seine eigene Not sieht und bereut, und damit andere nicht von seinem Geist befleckt werden.

Wir müssen stark im Herrn sein, um zu beten und diese Aktivitäten Satans zu binden, damit Gottes Werk in den Gemeinden in Indien ungehindert voranschreiten kann. Wir müssen auch lernen, jedem Bruder schnell und vollständig zu vergeben, damit Satan uns nicht übervorteilt (2Kor 2,11).

Satans Taktiken kennen

Wenn wir einen effektiven geistlichen Krieg führen wollen, dürfen wir über Satans Intrigen, Mittel und Taktiken nicht unwissend sein.

Aus der Art und Weise, wie Satan Jesus in der Wüste versucht hat, schließen wir, dass Satan auch begehren wird, uns durch die rechtmäßigen Begierden unseres Leibes zu versuchen. Jesus sagte zu seinen Jüngern, sie sollten sich davor hüten, zu sehr um Nahrung und Kleidung besorgt zu sein. Wenn Nahrung oder modische Kleider uns im Griff haben, wird Satan sicherlich Macht über uns haben, denn unser Reich wird dann von dieser Welt sein. Wir müssen aufpassen, dass wir unsere jungen Mädchen in der Gemeinde nicht so erziehen, dass sie in hübschen Kleidern aufgehen, damit sie nicht heranwachsen, um von Satan gefangen zu werden.

Luzifer wurde zu Satan (als Haupt über die Engel), als er anfing, sich als jemand, der unter den Engeln wichtig ist, zu betrachten (Hes 28,11-18; Jes 14,12-15). Auf diese Weise dringt Satan auch in die Herzen vieler Christen ein. Wenn ein Bruder anfängt zu denken, dass er in der Gemeinde eine wichtige Person ist, ist es klar, dass er vom Geist Satans infiziert wurde. Dann wird er für die geistliche Kriegsführung ineffektiv sein, besonders wenn Gläubige ohne Urteilsvermögen in seinem Umfeld sein Ego aufpäppeln, indem sie ihm das Gefühl geben, dass er wichtig ist!

Wenn ein Bruder in den Versammlungen eine lange Zeit redet, über das Maß seines geistlichen Inhalts hinaus und sein Bibelwissen auf die armen, geduldigen Geschwister in der Gemeinde ausgießt, ist das ein klares Zeichen dafür, dass er angefangen hat zu glauben, dass er eine wichtige Person und dass er anderen überlegen ist. Das ist der Geist Satans. Und doch haben wir oft festgestellt, dass ein solcher Bruder nicht einmal den Sieg über eine solch elementare Angelegenheit wie beleidigt zu werden, errungen hat. Wenn er nach der Versammlung ermahnt wird, sich kurz zu fassen, ist er beleidigt. Es ist klar, dass solche Geschwister sich nicht ständig selbst richten, denn täten sie es, dann hätten sie gespürt, wie der Geist sie ihres Stolzes und ihrer Arroganz überführt.

Gerade solche Geschwister macht der Satan zu seinen Agenten. Aber wir müssen die Gemeinde in Reinheit bewahren und daher müssen wir fortfahren, solche langatmigen Geschwister zu ermahnen, sich kurz zu fassen - sogar wenn sie durch unsere Ermahnungen weiterhin beleidigt reagieren. Wer Bitterkeit und Säure in seinem Herzen hat, der sollte in den Versammlungen der Gemeinde nicht mehr als eine Minute reden. Und in dieser einen Minute sollen sie ihre Hoffnung bekennen, dass sie schnell ernsthafte Christen werden und ihre sündigen Einstellungen loswerden.

81


Als Jesus seine Jünger gegen die Verwendung von Titeln warnte, warnte er sie vor diesem gleichen satanischen Geist, der versucht, sich über andere in der Gemeinde zu erhöhen. Ein „Hochwürden" ist größer als ein gewöhnlicher Bruder. Ein „Pastor" ist ebenfalls größer als ein gewöhnlicher Bruder. Aber Jesus sagte, dass wir alle nur gewöhnliche Geschwister sind. Lassen wir die Babylonier ihre Titel tragen. Vermeiden wir sie, sogar in unserem Geist. Strebe allezeit danach, in deinem Geist der geringste Bruder in der Gemeinde zu sein, und du wirst nicht nur selber sicher sein, sondern auch effektiv in deinem Kampf gegen Satan.

Luzifer war auch mit den Umständen unzufrieden, in die Gott ihn versetzt hatte. So geschah es, dass er zum Teufel wurde. Diesen Geist der Unzufriedenheit sät Satan jetzt in die Herzen der Menschen in aller Welt. Und viele, viele Christen haben sich diese Ansteckung zugezogen.

Es ist nichts Falsches daran, deine irdischen, materiellen Umstände zu verbessern. Aber wenn du siehst, dass ein anderer Bruder mehr hat als du, dann sei nicht neidisch auf ihn, begehre nicht, was er hat, und erwarte von ihm keine Geschenke. Sei mit dem zufrieden, was Gott dir nach seinem Wohlgefallen gegeben hat. „Wer Bestechung [Geschenke] hasst, der wird leben" (Spr 15,27b). Sei dir der Machenschaften Satans bewusst. In dem Augenblick, in dem du mit deinem Gehalt, deinem Haus, deiner Hautfarbe oder irgendeines dieser Dinge unzufrieden bist, öffnest du Satan die Tür deines Herzens.

Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut

„Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern UNTER DEM HIMMEL [in himmlischen Regionen] (Eph 6,12).

Vor 3500 Jahren kam Mose vom Berg Sinai herab und brachte den Israeliten eine Verheißung Gottes von einem Reich auf dieser Erde. Aber vor 2000 Jahren kam Jesus vom Himmel herab und brachte uns die Verheißung eines himmlischen Reiches. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen dem neuen und dem alten Bund. Wenn wir das nicht verstehen, dann werden wir nicht in der Lage sein, einen effektiven Kampf gegen Satan zu führen.

Unser Reich ist nicht von dieser Welt. Und daher dürfen wir NIEMALS, NIEMALS in irgendeiner Sache mit Menschen kämpfen oder streiten. Das ist die erste Anforderung für effektive geistliche Kriegsführung. Einer der Hauptwege, durch die Satan Gläubige von ihrer Berufung ablenken möchte, besteht darin, mit anderen zu kämpfen oder zu streiten - mit ihren Verwandten oder ihren Nachbarn oder mit ihren Brüdern und Schwestern. Und der Streit wird sich unweigerlich um eine irdische Angelegenheit drehen. Auf diese Weise hat er damit Erfolg, Gläubige von ihrer himmlischen Position auf diese Erde und ihre Angelegenheiten herunterzuziehen, und somit macht er sie in ihrem Kampf gegen ihn ineffektiv.

Wenn du Satan wirksam bekämpfen und die Gemeinde bauen möchtest, dann fasse den Entschluss, dich nie in einen Streit mit einem Menschen oder in einen Streit über eine irdische Angelegenheit zu verwickeln. Wir dürfen nicht einmal in unserem Verstand imaginäre Kämpfe gegen andere führen. Wir dürfen keine einzige Klage gegen irgendeine Person haben.

Und wir dürfen auch keine innerliche Forderung gegen irgendeine Person haben. Wir dürfen beispielsweise keine Forderung haben, dass die Leute uns mit Respekt oder mit Rücksichtnahme behandeln, oder dass sie uns Liebe zeigen oder dass sie uns niemals betrügen oder täuschen usw. Wir dürfen selbst gegenüber unserem Ehepartner keine solchen Erwartungen haben. Alle solche Streitigkeiten, Klagen und Forderungen sind Hinweise darauf, dass das Reich einer Person von dieser

82


Welt ist, und dass er Satan einen Platz in seinem Herzen gegeben hat. Solche Menschen sind dazu verdammt, ein jämmerliches Leben zu führen.

Gott ist der Einzige, mit dem wir es zu tun haben (Hebr 4,13). All unsere Umstände (einschließlich der Art und Weise, wie andere uns behandeln) sind von unserem liebevollen Vater zu unserem Besten geplant - um uns in das Ebenbild seines Sohnes umzugestalten. Daher haben wir keinen Raum für irgendwelche Klagen gegen irgendeine Person, sondern viel Raum, Gott allezeit zu loben.

Der Geist des Lobpreises

In jedem der sieben Einblicke in den Himmel, die uns das Buch der Offenbarung gibt, sehen wir die Bewohner des Himmels unaufhörlich mit einer lauten Stimme Gott preisen - manchmal so laut wie Donner und wie das Rauschen eines tosendes Stromes. Das ist die Atmosphäre des Himmels - eine von ständigem Lobpreis ohne irgendwelche Klagen und Forderungen. Und das ist die Atmosphäre, die der Heilige Geist auch in unsere Herzen, unsere Häuser und auch in unsere Gemeinden bringen möchte. Auf diese Weise wird Satan von all diesen Orten vertrieben.

Ich las von einem feurigen Bruder (der im letzten Jahrhundert lebte), der Gott häufig mit lauten „Hallelujas" lobte. Eines Tages fragte ihn einer der gesetzten, toten Christen in seiner Umgebung, der von diesem Geist des Lobpreises irritiert war, was der Bruder tun würde, wenn Gott ihn schließlich zur Hölle schicken würde. Daraufhin antwortete der Bruder: „Wenn ich zur Hölle fahre, werde ich dort weiter ‚Halleluja' und den Lobpreis Gottes singen, bis der Teufel mich aus der Hölle hinauswirft, damit ich nicht andere in der Hölle mit dem Geist des Lobpreises anstecke!"

Nein, es gibt in der Hölle keinen Platz für die, die einen Geist des Lobpreises haben! In die Hölle kommen die, die voller Klagen und Forderungen gegen andere sind. Sie waren so, als sie auf der Erde waren, und nun nehmen sie diese böse Natur auch mit sich, wenn sie die Erde verlassen.

Satan hat die große Mehrheit der Christen gelähmt und sie in ihrem geistlichen Kampf gegen ihn ineffektiv gemacht, weil er damit Erfolg hatte, sie mit dem Geist des Murrens und Klagens gegen die Geschwister, gegen ihre Verwandten und Nachbarn, gegen ihre Umstände und sogar gegen Gott selbst zu infizieren.

Wir überwinden Satan, wenn wir den folgenden Ermahnungen gehorchen:

● „Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in EINEM LEIBE regiere in euren Herzen; und seid dankbar" (Kol 3,15).

● „So ermahne ich euch nun, dass man … Danksagung tue für ALLE MENSCHEN" (1Tim 2,1).

● „Und sagt Gott, dem Vater, allezeit Dank für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus" (Eph 5,20).

Wir werden zuerst ermahnt, für alle dankbar zu sein, die Gott in den Leib Christi berufen hat. Hätten wir die Wahl gehabt, mögen wir viele von denen, die Gott berufen hat, nicht berufen haben - besonders jene, die zu einer anderen Gruppe als der unsrigen gehören! Aber da Gottes Weisheit höher als unsere ist, so wie der Himmel höher als die Erde ist, hatte er von ihnen offensichtlich eine andere Meinung als wir. Und wenn wir weise sind, werden wir unser Denken mit Gottes Denken in Einklang bringen.

Nachdem wir gelernt haben, für unsere Brüder und Schwestern im Leib Christi dankbar zu sein, können wir dann anfangen, für alle Menschen und dann auch für all unsere Umstände zu danken. Wir wissen, dass unser himmlischer Vater alle Menschen und alle Umstände auf souveräne Weise kontrolliert. Wenn wir das


wirklich glauben, werden wir Gott gewiss allezeit preisen und auf diese Weise beweisen, dass unser Reich vom Himmel und nicht von der Erde ist. Dann wird Satan seine Macht über uns verlieren. Nur dann werden wir in der Lage sein, einen effektiven Kampf gegen ihn zu führen.

In Offenbarung 12,8 gibt es ein wunderbares Wort, dass für Satan und seine Dämonen im Himmel keine Stätte gefunden wurde. So muss es auch in unserem Leben sein - in unserem Herzen, in unseren Häusern und in unseren Gemeinden. SATAN UND SEINE HEERSCHAREN DÜRFEN AN KEINEM DIESER ORTE EINEN PLATZ FINDEN.
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 20:04
Kapitel 14
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 20:05
Warnungen an die Gemeinde für die Endzeit
„Und die Heere (des Antichristen) werden das Heiligtum entweihen und das tägliche Opfer abschaffen … Er wird mit Ränke jene zum Abfall bringen, die den Bund Gottes missachten und sie auf seine Seite ziehen.

Aber die vom Volk, die ihren Gott kennen, werden stark sein und große Dinge tun. Und die Menschen mit geistlichem Verständnis werden in jenen Tagen einen umfangreichen Lehrdienst haben. Aber sie werden in ständiger Gefahr sein, viele werden durch Feuer und durchs Schwert sterben oder sie werden ins Gefängnis gesperrt oder ausgeraubt werden.

Schließlich wird dieser Druck nachlassen, und einige gottlose Menschen werden kommen, und vorgeben, ihnen Hilfe anzubieten, nur um sie zu übervorteilen. Und einige, die in den Dingen Gottes am begabtesten sind, werden in jener Zeit straucheln und fallen" (Dan 11,31-35; LB).

Das ist ein Abschnitt, der sich auf die letzten Tage bezieht, und so gibt es viele Warnungen, die man darin für die Gemeinde [Kirche] finden kann - denn man wird den Geist des Antichristen sogar in der Gemeinde vorfinden (1Joh 2,18-19).

Die Gemeinde mit Unreinheit beflecken

Der Geist des Antichristen trachtet danach, „das Heiligtum zu entweihen" (V. 31). Von Seiten Satans gibt es eine gewaltige Opposition gegen die Botschaft von Heiligkeit und Gerechtigkeit. Der Geist des Antichristen hält die Menschen auch dazu an, „den Bund zu übertreten" (V. 32). Der neue Bund verheißt ein Leben des Sieges über die Sünde. Aber der Antichrist sagt den Gläubigen, dass es unmöglich ist, ein solches Leben zu führen.

Der Hauptgrund, warum unser eigener Dienst als Gemeinde in ganz Indien in den letzten zwei Jahrzehnten so viel Widerstand erlebt hat, lag darin, dass wir Heiligkeit und Gerechtigkeit gepredigt haben. Wir haben die Tatsache verkündet, dass „die Sünde nicht mehr länger über uns herrschen muss" (Röm 6,14), dass „jene, die Geld lieben, Gott nicht lieben können" (Lk 6,13), dass „jene, die auf andere zornig sind und sie verachten, des höllischen Feuers schuldig sind" (Mt 5,22), und dass

„jene, die mit ihren Augen nach anderen Frauen gelüsten, Gefahr laufen, in der Hölle umzukommen" (Mt 5,28-29), usw. Da diese Worte Jesu für die große Mehrheit der Christen unpopulär sind, haben sie sich gegen uns gestellt.

Wir haben uns gegen das unbiblische Gehaltssystem für christliche Arbeiter (etwas, was im ersten Jahrhundert gänzlich unbekannt war) und gegen das unbiblische Geldbetteln, das die christliche Arbeit in Indien kennzeichnet, gestellt. Dies hat uns den Zorn derer eingebracht, die sich durch ihr Predigen ihren Lebensunterhalt verdienen und die dadurch ihr privates Imperium bauen.

Wir haben uns auch gegen den Persönlichkeitskult in der Gemeinde, gegen Papismus, Denominationalismus, westliche Beherrschung der Kirchen in Indien, und gegen die ungesunde Abhängigkeit von Gemeindeleitern aus dem Westen gestellt, welche die Entwicklung der Kirche hier in Indien behindert hat. Dies hat die Sekten gegen uns aufgebracht.

Satans Ziel ist es, Gottes Heiligtum auf die eine oder andere Weise zu verderben. Er platziert seine „Mächte" innerhalb der Gemeinde, um Gottes Werk von innen heraus zu zerstören (Dan 11,31). Die Geschichte des Christentums zeigt, wie diese Mächte Erfolg damit hatten, Gruppe für Gruppe und Bewegung für Bewegung während all dieser 20 Jahrhunderte zu verderben.


Der Hauptgrund für das Versagen der Gemeinde lag darin, dass die Wächter, die Gott in der Gemeinde eingesetzt hatte, nicht auf der Hut und wachsam waren. Wie hat es Satan geschafft, diese Wächter einzuschläfern? In einigen Fällen dadurch, dass er ihnen Angst einjagte, die Wahrheit zu verkündigen, damit sie einige Leute - besonders die Reichen und Einflussreichen - nicht vor den Kopf stoßen würden. In einigen anderen Fällen schaffte es Satan, indem er die Wächter dazu brachte, ihren Ehefrauen gefällig zu sein und Geld und gutes Essen liebzugewinnen.

In einigen Fällen wurden die Wächter selber müde, auf ihre Botschaft ständigen Widerspruch zu erhalten, als sie bestrebt waren, Gottes Maßstäbe in der Gemeinde hochzuhalten, und daher schwächten sie ihre Botschaft ab, um den Menschen zu gefallen.

In Hebräer 12,3 wird uns aufgetragen, auf Jesus zu schauen, „der so viel Widerspruch von den Sündern erduldete, damit wir nicht matt werden und den Mut nicht sinken lassen". Wer waren diese Sünder, die sich Jesus widersetzten? Es waren nicht die Prostituierten oder die Mörder oder die Diebe in Israel. Noch waren es die Römer oder die Griechen. Nein. Die Sünder, die sich Jesus ständig widersetzten waren die Prediger, die mit der Bibel „auf den Tisch knallten" und die religiösen Führer in Israel. Sie waren auf Jesus eifersüchtig und brachten ihn schließlich um.

Wenn wir Jesus nachfolgen, werden wir auch heute von derselben Gruppe von Leuten Widerstand erfahren. Unsere größte Opposition wird von den Predigern kommen, die Gottes Maßstäbe herabgesetzt und die Kirche verdorben haben. Das werden die Hauptagenten Satans sein, um sich uns entgegenzustellen. Es ist für uns sehr leicht, müde zu werden, diese ständige Opposition zu ertragen und entmutigt zu werden.

Satan versucht, „die Heiligen durch Verfolgung fertigzumachen" (Dan 7,25). Der einzige Weg zu überwinden besteht darin, auf Jesu Vorbild zu schauen, der ständig Widerstand ertrug, bis er von seinen Feinden getötet wurde. Auch wir müssen die Bereitschaft zeigen, „getreu bis an den Tod zu sein". Jeder Prediger, der nicht bereit ist, bis ans Ende seines Lebens Widerstand zu ertragen, wird als ein Prediger enden, dem die Ohren jucken, der „den Menschen schmeicheln wird, um sie auf seine Seite zu ziehen" (Dan 11,32), und er wird seine Tage als ein kompromittierender Bileam beenden.

Unsere Berufung als Gemeinde ist es, Gottes Maßstäbe in unserer Mitte um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Wir müssen gegen die Mächte des Antichristen allezeit auf der Hut sein. Paulus hatte die Gemeinde in Ephesus während der drei Jahre, an denen er dort wirkte, durch Gottes Gnade in Reinheit erhalten. Aber er sagte den Ältesten, als er sich von ihnen verabschiedete, dass er sicher war, dass nach seinem Weggang Verderben in die Gemeinde eindringen würde (Apg 20,29-31). Und das ist tatsächlich passiert, wie wir im zweiten Brief an die Epheser lesen (Offb 2,1- 5).

Das tägliche Opfer

Wir lesen in Daniel 11,31 ferner, dass „DAS TÄGLICHE OPFER" eines der Dinge ist, die der Antichrist abschaffen wird.

Jesus sprach zu seinen Jüngern ständig von einem täglichen Opfer - einem täglichen Opfer, das er in seinem Leben selbst hatte: „Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich TÄGLICH und folge mir nach" (Lk 9,23).


Diese Botschaft wurde von Satan vom Christentum entfernt. Und daher wurde das Heiligtum entweiht. Wenn die Predigt vom Kreuz aus einer Kirche verschwindet, dann gewinnen Sünde und Weltlichkeit bald die Oberhand.

Der Weg ins Allerheiligste führt durch den zerrissenen Vorhang (das gekreuzigte Fleisch). Es gibt keinen anderen Weg, um bei Gott, dem Allerheiligsten, zu wohnen. Das war der Weg für Jesus - und es gibt auch für uns keinen anderen Weg.

Hast du das Kreuz gestern auf dich genommen? Vielleicht. Aber das reichte nur aus, um das Böse zu konfrontieren, das dir gestern bestimmt war (Mt 6,34).

Heute ist ein anderer Tag. Und du musst deinen Leib und deinen Eigenwillen heute erneut als Opfer darbringen. Heute musst du deinen Lüsten, deinem Zorn, deinem Stolz, deiner Liebe zum Geld, deiner Liebe für die Ehre von Menschen, deiner Bitterkeit usw. sterben. Diese Lüste sind in deinem Fleisch immer noch vorhanden und sie werden mit dir sein, solange du lebst. Das ist der Grund, warum du ein

„tägliches Opfer" brauchst, bis zum Ende deines irdischen Lebens. Gibt es in deinem Leben ein tägliches Opfer?

Wenn nicht, dann hat dich der Geist des Antichristen sicherlich verführt.

Jesus wurde zur gleichen Zeit, als er im Wasser getauft wurde, mit dem Heiligen Geist gesalbt. Als Jesus im Jordanfluss untergetaucht wurde, war das ein Symbol dafür, dass er seinen Tod und sein Begräbnis akzeptierte. Das sollte uns lehren, dass der Weg, unter der Salbung des Geistes zu leben, darin bestand, den Tod des eigenen Ichs anzunehmen.

Bei der Taufe werden wir im Namen Gottes in das Wasser hineingetaucht, und wir akzeptieren es im Wissen, der derjenige, der uns ins Wasser hineintaucht auch wieder herausziehen wird. So muss es sein, wenn wir Situationen begegnen, wo wir auf irgendeine Weise erniedrigt oder unterdrückt werden. Wir müssen erkennen, dass Gott „uns in solchen Situationen um Jesu willen immer wieder in den Tod gibt" (2Kor 4,10-11). Und wenn wir den Tod unseres selbstzentrierten Lebens akzeptieren, können wir sicher sein, dass der Gott, der uns in den Tod gab, uns auch auferwecken wird.

Wenn die Menschen, die in vergangenen Jahrzehnten mit dem Heiligen Geist getauft wurden, ihr tägliches Opfer in ihrem Leben aufrechterhalten hätten, hätten sie in unserem Land gewaltige Macht und Einfluss für Gott gehabt. Aber Satan hat es geschafft, die meisten von ihnen abzulenken, indem er sie dazu brachte, das Reden in Zungen, Heilungen, das Aufpeitschen von Emotionen und verschiedene Formen von religiösen Aktivitäten statt den Weg des Kreuzes zu betonen.

Der einzige Weg, Satan zu überwinden und die Macht Gottes in unseren Gemeinden zu bewahren, besteht darin, das tägliche Opfer um jeden Preis, ohne irgendeinen Kompromiss, aufrechtzuerhalten.

Diejenigen, die über die Jahre das Papier HIDDEN TREASURES [VERBORGENE SCHÄTZE] lasen, haben diese Botschaft, „täglich das Kreuz auf sich zu nehmen" wiederholt gelesen. Aber sehr wenige von ihnen sind davon ergriffen worden.

Herodes „hörte Johannes dem Täufer gerne zu" (Mk 6,20), weil Johannes der Täufer ein feuriger Prediger war, dem man anders als den langweiligen Pharisäern mit Interesse zuhören konnte. Viele lasen HIDDEN TREASURES aus demselben Grund. Aber sie wurden dadurch keinen Deut geistlicher als König Herodes!

Es gibt einige, die HIDDEN TREASURES lesen, um neue Punkte für ihre Predigten zu erhalten - die sie in anderen Büchern nicht finden. Da Gott selbst gesagt hat, dass er gegen jene ist, die Botschaften von anderen stehlen (Jer 23,30), gibt es für solche Prediger wenig Hoffnung - die stets nach Punkten für ihre Predigten


Ausschau halten, statt sich selbst zu richten und Gott zu erlauben, zu ihrer eigenen Not zu sprechen.

Wenn du beispielsweise beleidigt bist, weil jemand dir nicht den Respekt gezollt hat, den du deiner Meinung nach verdienst oder weil dir in der Gemeinde eine bestimmte verantwortliche Position nicht gegeben wurde, ist das ein klarer Hinweis darauf, dass das tägliche Opfer aus deinem Leben entfernt wurde. Wenn du dem Ich stirbst, wirst du niemals von irgendetwas oder irgendjemandem gekränkt werden.

Wahre und falsche Propheten

Wir lesen in Daniel 11,32, dass Menschen, die vom Geist des Antichristen beeinflusst sind, glatte Worte (Schmeicheleien) benutzen werden, um Menschen an sich zu ziehen. Das eine, unverwechselbare Kennzeichen eines falschen Propheten in der Geschichte war Schmeichelei. Und das eine, unverwechselbare Kennzeichen eines wahren Propheten war Zurechtweisung. Falsche Propheten schmeicheln Leuten, um sie für ihre Gruppe zu gewinnen oder um ihr eigenes Reich zu bauen oder um Ehre zu erhalten oder um Geld zu bekommen usw. Viele dieser falschen Propheten schreiben Menschen treu Briefe, um ihren persönlichen Einfluss über sie zu behalten. Ihre Briefe werden jedoch keine Worte der Zurechtweisung und der Korrektur beinhalten (wie sie die Briefe des Herrn und der Apostel beinhalten - wie wir in Offenbarung 2 und 3 und in den Briefen lesen). Sie werden nur Worte der Wertschätzung, der Belobigung und der Schmeichelei enthalten.

Erinnere dich daran, dass glatte Worte nicht nur dein Herz mit Stolz und Selbstzufriedenheit beschmutzen. Worte der Zurechtweisung andererseits werden dein Herz reinigen. Jesus sagte: „Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich" (Offb 3,19). Zurechtweisung ist ein Kennzeichen von göttlicher Liebe.

Wenn Gott einen Propheten in unsere Mitte schickt, um uns zurechtzuweisen, dann ist das ein Beweis für die Tatsache, dass Gott uns liebt. Wenn Gott eine Gemeinde aufgibt, wird sie „nicht mehr länger einen Propheten in ihrer Mitte haben" (Ps 74,1.9), um sie zurechtzuweisen. Stattdessen wird sie Prediger haben, die glatte Worte predigen (2Tim 4,3-4). Das ist für jeden von Gottes Volk eine traurige Situation.

In Offenbarung 2 und 3 sehen wir, dass Gott fünf der sieben Gemeinden noch nicht aufgegeben hatte, obwohl sie in einem schlechten Zustand waren. Den Beweis dafür sieht man an der Tatsache, dass er einen Propheten (den Apostel Johannes) sandte, um sie durch seine Briefe zu tadeln und zu korrigieren.

Johannes hatte sogar für diese Ältesten starke Worte - Worte wie „Du hast deine erste Liebe verlassen … Du bist geistlich tot … Du bist elend, arm, blind und nackt". Wenn diese Ältesten und diese Gemeinden auf diese Worte der Zurechtweisung nicht reagierten und Buße taten, würden sie verlassen werden.

Wenn der Herr einmal „den Leuchter weggenommen hat" (Offb 2,5), wird er keine Propheten mehr senden, um diese Gemeinde weiter zurechtzuweisen. Die falschen Propheten werden die Macht übernehmen und man wird in den Versammlungen Sonntag für Sonntag regelmäßig glatte Worte hören! Dies ist in diesen 20 Jahrhunderten in Gemeinde für Gemeinde und Generation für Generation geschehen. Und es passiert auch heute überall um uns herum.

Gerade in einer solchen Zeit gibt es einen großen Bedarf für Menschen, die „Gott kennen, die stark sind und die große Dinge für ihn tun werden" (V. 32). Weil sie Gott kennen, werden sie keinen Menschen fürchten. Aber es gibt nur einen Weg, um Gott zu kennen - das ist durch das tägliche Opfer. Der Vorhang muss zerrissen


werden, wenn wir in das Allerheiligste, wo Gott wohnt, gehen wollen. Lass also niemals zu, dass das tägliche Opfer aus deinem Leben weggenommen wird.

Wenn dein Mann oder deine Frau dich schlecht behandelt - STIRB. Wenn du zu Unrecht leidest - STIRB. Wenn Brüder dich verraten und dich hassen - STIRB. Und wenn du deinem selbstzentrierten Leben stirbst, wirst du Gott und Jesus besser kennenlernen.

Die richtige Einstellung gegenüber unseren Feinden

Sogar wenn Leute Pläne gegen dich schmieden, um dir zu schaden, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Gott wird sich um dich kümmern und sich auch mit deinen Feinden befassen. „Der dich behütet, schläft und schlummert nicht" (Ps 121,3-4). Und da Gott ständig wach ist, können wir uns erlauben, schlafen zu gehen.

Im Buch Esther lesen wir von Haman und seiner Frau, dass sie eine ganze Nacht wachblieben, in der sie gegen Mordechai böse Pläne und ein Komplott schmiedeten, indem sie einen ca. 23 Meter hohen Galgen errichteten, um Mordechai daran aufzuhängen (ein 3 Meter hoher Galgen reicht gewöhnlich aus, um einen Menschen aufzuhängen. Aber sie machten einen ca. 23 Meter hohen Galgen, damit jeder in der Stadt in der Lage sein würde, das Aufhängen zu sehen, sodass Mordechai noch mehr gedemütigt würde). Aber Mordechai schlief fest und Gott passte auf ihn auf. Der Galgen, der für Mordechai vorbereitet worden war, wurde schließlich genau zum Galgen, auf dem Haman selbst aufgehängt wurde (Est 5,14; 7,10). Gott ist ein Experte darin, den Spieß gegen Satan umzudrehen.

Deine Feinde mögen nach Hause gehen, böse über dich reden, sie mögen Pläne schmieden, dir zu schaden und sogar danach trachten, dich zu „aufzuhängen". Aber du brauchst keine Angst zu haben. Sie werden selber an den Galgen hängen, die sie für dich vorbereitet haben.

Wir haben immer wieder erlebt, dass jene, die im Geheimen Intrigen gegen uns in der Gemeinde geschmiedet haben, erlebten, dass der Spieß stets gegen sie umgedreht wurde. Wir haben keinerlei Freude daran gefunden, diese Brüder an den Galgen hängen zu sehen, die sie für uns vorbereitet hatten. Wir haben ihnen stets vergeben und sie gesegnet und gehofft, dass sie Buße tun und ihren Weg zurück in die Gemeinde finden würden. Aber Gottes Gesetze können nicht geändert werden:

„Wer anderen eine Grube gräbt, wird selbst hineinfallen. Wenn du einen Stein auf jemanden wälzt, wird er zurückkommen und dich zermalmen … Gott fängt die Weisen in ihrer Klugheit" (Spr 26,27; LB; 1Kor 3,19).

Niemand kann vermeiden, dass er erntet, was er gesät hat.

Was sollten wir also tun, wenn Leute vorhaben, uns aufzuhängen? SCHLAFEN! Denn „Gott gibt seinen Geliebten Schlaf" (Ps 127,2).

In Apostelgeschichte 12 lesen wir, wie Herodes Petrus ins Gefängnis werfen ließ und plante, ihn am nächsten Morgen zu töten. Aber Gott gab Petrus in dieser Nacht einen gesunden Schlaf (V. 6). Der Engel des Herrn kam herein, weckte Petrus auf, befreite ihn und sandte ihn nach Hause (V. 7). Aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Der Engel des Herrn stattete der Erde einen zweiten Besuch ab, und diesmal schlug er Herodes und tötete ihn! (V. 23). Immer wieder dreht Gott den Spieß gegen Satan um.

Judas Iskariot verriet Jesus. Aber was geschah mit Judas? Er starb sogar noch bevor Jesus starb (Mt 27,5).


Wenn du Gott fürchtest, brauchst du Leute wie Haman oder Herodes - oder sogar wie Judas Iskariot -, die im Geheimen planen, dir zu schaden, nicht zu fürchten.

Niemand kann gegen Gott - oder gegen Gottes Kirche kämpfen und damit Erfolg haben. Viele haben das in früheren Jahren versucht - aber sie sind alle ohne Ausnahme gescheitert. Wir sind auf der Seite des Sieges.

Verfolgung ist unvermeidbar

Das bedeutet nicht, dass wir niemals verfolgt oder getötet werden. Wir lesen in Daniel 11,33, dass gottesfürchtige Menschen in den letzten Tagen angegriffen, eingesperrt und getötet werden. Wahre Diener Gottes werden immer verfolgt.

Jakobus wurde von König Herodes getötet (Apg 12,2). Kein Engel kam, um ihn zu befreien. Abel wurde getötet. Im Alten Testament wurden alle wahren Propheten verfolgt (Apg 7,52). Johannes der Täufer wurde enthauptet. Jesus wurde gekreuzigt. Stephanus wurde zu Tode gesteinigt. Paulus wurde enthauptet. Die Geschichte berichtet uns, dass Petrus selbst schließlich gekreuzigt wurde - und kein Engel erschien, um ihn zu erretten. Soweit wir wissen, wurden alle Apostel außer Johannes getötet. Viele gottesfürchtige Missionare wurden in heidnischen Ländern getötet.

Die Bibel lehrt deutlich, dass die Kirche durch die große Trübsal gehen wird, bevor Jesus kommt, und dass viele von Gottes besten Heiligen während dieser Zeit getötet werden (Offb 13,7). Einige der besten Heiligen wurden sogar zu unseren Lebzeiten in kommunistischen Ländern getötet.

Gottes Zwecke sind für jede Person anders. Aber eines ist sicher: Wenn du das Verlangen hast, Gott in deinem irdischen Leben zu verherrlichen und im Willen Gottes zu wandeln, dann wirst du unsterblich sein, bis dein Lebenswerk getan ist.

„Und die Menschen mit geistlichem Verständnis werden in jenen Tagen einen umfangreichen Lehrdienst haben … Weise Leiter von Gottes Volk werden ihre Weisheit mit vielen anderen teilen" (Dan 11,33; LB).

Andererseits wird es in den letzten Tagen auch viele geben, „die der Herr hasst, die umhergehen und Zwietracht unter Brüdern säen" (Spr 6,16-19). Wir kämpfen gegen solche Menschen nicht, weil wir uns weigern, gegen Fleisch und Blut zu kämpfen (Eph 6,12). Wir kämpfen nur gegen Satan, und wir überlassen es dem Engel des Herrn, mit all unseren menschlichen Gegnern fertigzuwerden.

Vor vielen Jahren traf ich die Entscheidung, dass ich niemals gegen irgendeinen Menschen in irgendeiner Angelegenheit kämpfen würde - und ich habe diese Entscheidung niemals bedauert. Wenn jemand kommt, um mit mir zu streiten, dann bin ich entweder still oder stehe auf und gehe weg. Wenn Menschen mich in einem Brief anklagen, dann antworte ich nicht. Es ist eine reine Zeitverschwendung, solchen Leuten zu antworten. Ich vergebe ihnen einfach, segne sie, liebe sie UND LASS SIE ALLEIN. Ich möchte meine Energien darauf konzentrieren, Satan zu bekämpfen. Ich habe erkannt, dass Gott mit diesen Agenten des Anklägers viel besser fertigwerden kann als ich. Die Rache gehört ihm (Röm 12,19).

Wir lesen in Daniel 11,34 ferner, dass sich „viele diesen bösen Menschen in ihrer Heuchelei anschließen werden". In einer Zeit der Verfolgung werden viele zu Heuchlern werden. Sie werden sich wie aufrichtige Geschwister gebärden, wenn sie inmitten der Gemeinde sind und davon sprechen, sich selbst zu richten, das Kreuz auf sich zu nehmen usw. Aber wenn sie inmitten ihrer weltlichen Freunde und ihrer unbekehrten Verwandten sind, werden sie die Ehre von Menschen suchen und sich mit ihnen in einer solchen Weise verhalten und mit ihnen reden, um von ihnen akzeptiert zu werden.


Es gibt heute viele Gläubige, die eine Wurzel der Bitterkeit in sich tragen, die viele andere in der Gemeinde befleckt hat (Hebr 12,15). Aber Gott war mit ihnen allen geduldig, und daher sind sie immer noch in der Gemeinde. Aber zur gegebenen Zeit werden sie entlarvt werden (wenn sie nicht Buße tun), und dann werden auch sie abfallen, wie andere vor ihnen.

Wenn wir Gott kennen, werden wir „in der Liebe verwurzelt und gegründet" bleiben (Eph 3,17) - und auch in der Gemeinde verwurzelt sein. Wenn andere uns hassen oder verraten und uns aus ihren Häusern rausschmeißen, werden wir ihnen vergeben, sie lieben und auf eine weitere Gelegenheit warten, ihnen zu dienen. Und wenn sich diese Gelegenheit ergibt, werden wir sie schnell ergreifen, um sie nach unserem besten Vermögen zu segnen. Niemand wird in der Lage sein, uns böse zu machen. Wenn das böse Verhalten einer anderen Person uns böse macht, dann werden auch wir Diener Satans wie sie.

Wir lesen, dass in den letzten Tagen „sogar Menschen mit Verständnis fallen werden" (Dan 11,35). Aber wenn sie sich selber demütigen und richten, wird es sogar für sie Hoffnung geben. Sie können dann „geläutert und gereinigt werden" (V. 35). Jene, die sich nicht selber richten, werden in die Hände Satans fallen, auch wenn sie einmal Einsicht und Verständnis in die Wege Gottes hatten. Heute ist der Tag der Gnade, und wer Buße tut und sich selber richtet, kann geistlich immer noch in große Höhen aufsteigen. Aber du musst ehrlich sein und du musst im Licht wandeln.

Diese Läuterung und diese Reinigung werden bis zur „Zeit des Endes" andauern, damit Gott sein Ziel, uns in das Ebenbild seines Sohnes zu verwandeln, erfüllen kann. Daher dürfen wir auf Erden keine leichte Zeit erwarten, bis Jesus zurückkommt. In der Welt werden wir Trübsal haben - STÄNDIG.

Ein Daniel-Dienst und ein Luzifer-Dienst

Daniel (der diese Prophezeiung niederschrieb) war einer der Männer, den Gott in seiner Generation benutzte. Als er ein 17-jähriger junger Mann war, „nahm er sich in seinem Herzen vor, sich nicht zu verunreinigen" (Dan 1,8). Und als Hananja, Mischael und Asarja sahen, wie der junge Daniel eine klare Stellung für den Herrn einnahm, erhielten sie den Mut, selber für den Herrn einzustehen (Dan 1,11). Sie hatten nicht den Mut gehabt, aus eigener Kraft für den Herrn Stellung zu beziehen. Aber sie wurden mutig, als sie Daniel sahen. Es gibt heute viele solche Leute, die nicht den Mut haben, allein für den Herrn aufzustehen, die aber warten, dass ein Daniel klar Stellung bezieht. Dann werden sie sich ihm anschließen.

Wirst du ein solcher Daniel sein? Wirst du sagen: „Ich werde mich nicht verunreinigen. Ich werde nicht danach trachten, dem König zu gefallen oder dem Befehlshaber oder irgendeinem rückfälligen Ältesten oder sonst jemandem. Ich werde 100% für das, was Gottes Wort sagt, einstehen."

Es gibt heute in unserem Land einen großen Bedarf für einen „Daniel-Dienst" - Männer und Frauen, die „viele zur Gerechtigkeit weisen" (Dan 11,3). Dieser Vers bezieht sich nicht auf Prediger, die über Gerechtigkeit predigen, sondern auf jene, die andere zur Gerechtigkeit führen - durch Wort und Beispiel.

Wir lesen in der Heiligen Schrift noch von einem anderen Dienst - und dieser ist das genaue Gegenteil von diesem „Daniel-Dienst" - ein „Luzifer-Dienst".

In Offenbarung 12,4 lesen wir, dass es Luzifer gelang, Millionen von Engeln dazu zu bewegen, sich seiner Rebellion gegen Gott anzuschließen. Warum ließ Gott zu, dass Luzifer so viele Engel in die Irre führte? Damit der Himmel von all den übel gelaunten und rebellischen Engeln gesäubert wurde. Ihre bösen Herzen wären nicht


entlarvt worden, wenn Luzifer nicht in ihrer Mitte aufgestanden wäre und sie in ihrer Rebellion gegen Gott angeführt hätte.

Und so wird Gott sogar heute noch zulassen, dass Brüder und Schwestern in der Gemeinde einen „Luzifer-Dienst" haben. Gott wird zulassen, dass sie von Haus zu Haus gehen und über andere schlecht reden, anklagen, Lügen erzählen und Böses reden, damit all die verärgerten, rebellischen und weltlichen Gläubigen in der Gemeinde identifiziert, entlarvt, gesammelt und aus der Gemeinde entfernt werden

- damit der Leib Christi gereinigt werden kann.

Gott wird Menschen, die sich an einem solchen „Luzifer-Dienst" beteiligen, nicht aufhalten, genauso wenig wie er den ursprünglichen Luzifer im Himmel vor Millionen Jahren aufgehalten hat. Das ist göttliche Weisheit.

Wir sollen auch mit solchen Brüdern und Schwestern niemals kämpfen. Gott selbst wird die Gemeinde bewahren und er wird die, die die Gemeinde entweihen, zur richtigen Zeit vernichten (1Kor 3,17). Aber Gott ist geduldig und wartet viele Jahre, bevor er richtet - weil er nicht möchte, dass jemand verloren geht, sondern dass jedermann zur Buße findet. Zur Zeit Noahs wartete er 120 Jahre. Aber wenn Gott richtet, dann wird sein Gericht hart sein.

Es ist daher töricht, sich zu rühmen, dass eine Gemeinde nie eine Spaltung hatte. Es gab sogar im Himmel selbst, unter den Engeln, ganz am Anfang eine Spaltung. Spaltungen sind notwendig, denn „es müssen ja Spaltungen unter euch sein, damit die Rechtschaffenen unter euch offenbar werden" (1Kor 11,19).

Das Licht muss von der Finsternis geschieden werden. Das ist keine Spaltung. Das ist eine Reinigung. Ohne sie wird Gottes Zeugnis auf Erden verdorben werden.

Wir alle können entweder einen „Daniel-Dienst" - indem wir Einheit und Gemeinschaft in der Gemeinde bauen - oder einen „Luzifer-Dienst" haben, indem wir Zwietracht säen.

Wir können nicht neutral sein. Jesus sagte, dass diejenigen, die nicht mit ihm sammeln, Menschen von ihm zerstreuen. Es gibt nur zwei Dienste in der Gemeinde

- Sammeln und Zerstreuen (Mt 12,30).

Mögen wir Gnade und Weisheit haben, um in diesen letzten Tagen zu leben, so wie Gotte es möchte, damit die Gemeinde an allen Orten als ein reines Zeugnis für die Herrlichkeit von Gottes Namen gebaut werden kann.
 
(Nutzer gelöscht) 07.03.2021 um 22:07
Puh, dass war ja wohl wieder ein Pilgerreise?!😉
Gute Nacht lieber Ralf!
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 22:08
😘
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 22:13
PS:und zum Abschluss dieser Tagesetappe gibts ein Reisgericht mit Putenbrustgeschnetzeltes,e Glaserl Roten,...und dann,...hmmm,ab ins Betterl,Ruhe,Erholung,Schlaf,...🙂
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 22:29
...und noch wenige Tagesetappen,...dann hab ich das 58.Lebens und Reisejahr geschafft🙂
 
Sulzbacher 07.03.2021 um 22:30
...dank SEINER GNADE!!!🙂

Bekannt aus

weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren