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Umgang mit prophetischen Eindrücken

Umgang mit prophetischen Eindrücken
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Umgang mit prophetischen Eindrücken

Am vergangenen Sonntag habe ich testweise ein inneres Bild eingestellt. Darin gibt Jesus völlig durchnässten Menschen Regenschirme. Die Resonanz war überwiegend positiv. Aber am Ende hat eine harte Dikussion darum eingesetzt, ob das innere Bild prophetisch zu verstehen ist und ob eine von mir dafür angebotene Deutung passt und zu verantworten ist.
(siehe https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/RolfK/74596/)

Ein Mensch, der mit Gott im Austausch steht und etwa das „hörende Gebet“ praktiziert, kann von ihm Worte, Bilder und auch Träume erhalten, die für andere bestimmt sind. Er muss dann seinerseits zunächst prüfen, ob eine Eingebung wirklich von Gott sein kann und keinen Schaden anrichtet. Dabei kann er aber nicht alle möglichen Missverständnisse voraussehen. Zugleich sollte er auch nicht übervorsichtig sein und eine Eingebung unnötig zurückhalten, wenn sie anderen guttun könnte.

Denn es gibt ja auch noch die andere Seite:

Die andere Seite sind diejenigen, denen eine Eingebung angeboten wird. Paulus nimmt sie ausdrücklich in die Pflicht, indem er sagt:
„Prophetische Rede verachtet nicht. Prüft aber alles und das Gute behaltet.“ (1Thes 5,20-21)

Dazu Ilona Ingold in ihrem Buch zur prophetischen Praxis:

„Prüft alles! Das ist eine Befehlsform. Gott will, dass wir alle erhaltenen Eindrücke prüfen. Auch die Eindrücke von anerkannten Propheten. Wir neigen dazu alles, was Leiter oder anerkannte Persönlichkeiten sagen, einfach als wahr hinzunehmen. Doch auch diese Prophetien müssen wir prüfen. Wenn wir unser Leben in Jesu Hände gelegt haben, dann nimmt der Heilige Geist Wohnung in uns. Er ist der Übersetzer. Das heißt, jeder kann die Stimme Gottes hören. Und jeder kann die erhaltenen Eindrücke prüfen.“

Angebot:

Vor diesem Hintergrund bin ich bereit, bald wieder mal ein gutes inneres Bild einzustellen und allgemein zur Deutung freizugeben. Allerdings bin ich etwas vorsichtig geworden. Ich würde gern erst einmal ein Stimmungsbild haben, wie weit das tatsächlich auch erwünscht ist.

Mit der folgenden Abstimmung könnt ihr mir da weiterhelfen.

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
RolfK 23.02.2021 um 18:33
Abstimmung

Wem hier ab und an wieder ein gutes inneres Bild gefallen würde,
kann das jetzt mit „Daumen hoch“ liken:
 
RolfK 23.02.2021 um 18:33
.
Wem das nicht gefallen würde, kann das hier
mit „Daumen hoch“ ablehnen:
 
Weinrebe 23.02.2021 um 18:38
Ich finde, dass es in eine Gemeinde gehört..dort praktiziert wird.
 
(Nutzer gelöscht) 23.02.2021 um 21:16
www.scm-shop.de/der-richtige-umgang-mit-prophetie-7517426.html
 
RolfK 23.02.2021 um 21:20
Es steht jetzt zwei zu eins:
Zwei Stimmen dafür, eine dagegen.
Darauf lässt sich aber nicht bauen.

Da ist mir jetzt nach einer Besinnungszeit, und ich steige für eine Weile aus.
 
Marion5000 23.02.2021 um 21:23
🙂es gibt Dinge, die erahnt man.
           Da ist Gott im Spiel bzw. im Raum,
           im künftigen Zeitraum, denke ich mal.🤫
 
(Nutzer gelöscht) 23.02.2021 um 21:24
Ich finde es gut, würde mich freuen.
 
(Nutzer gelöscht) 23.02.2021 um 21:27
www.scm-shop.de/der-richtige-umgang-mit-prophetie-7517426.html 

ein Buch von Reinhard Hirtler, das schreib ich hier nochmal dazu, dachte es wäre im Link mit aufgeführt............... es ist gut, da werden auch die Verantwortlichkeiten sehr schön bearbeitet.............
 
Harlekin2 23.02.2021 um 22:42
@RolfK
Was meinst du mit "ein gutes inneres Bild" ?
 
AndreasSchneider 24.02.2021 um 06:01
RolfK:

Du musst selbst die Entscheidung treffen, ob Du das sagst, was Dir wichtig erscheint, das ist keine Frage der Abstimmung oder der Demokratie.
Wahre Propheten zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie Gottes Willen kundtun, auch wenn die Massen sie nicht hören wollen!
Ein wahrer Diener des Geistes ist frei von Menschen!
"Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zu Dienst?
Oder gedenke ich, Menschen gefällig zu sein?
Wenn ich den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht." (Gal.1,10)

Andreas
 
AndreasSchneider 24.02.2021 um 06:44
Zur Ergänzung:

"Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan." (1.Kor.14,32)

Andreas 
 
RolfK 24.02.2021 um 09:23
Harlekin,

ein gutes inneres Bild ist eins, dass durch meinen Verantwortungsfilter gegangen ist und das ich dann für passabel und veröffentlichungsfähig befunden habe.
 
RolfK 24.02.2021 um 09:52
Andreas,

danke für deine Worte!

Ich fand es wichtig, nach der aufgekommenen Kritik innezuhalten, mich zu überprüfen und auch andere zu hören - und so auch dich. Und erst recht wollte ich Gott noch dazu hören.

Mein Stand heute Morgen ist nach Gebet: Es gibt eine kleine Herde hier, die für innere Bilder empfänglich ist. Und diese Menschen sind auch befähigt zu unterscheiden, was sie persönlich an einem Bild ansprechen kann und ansprechen soll. Und was für sie keine Bedeutung hat.

Für diese Menschen stelle ich weiter bei Gelegenheit innere Bilder ein. Und ich gebe damit Gott die Möglichkeit, so auch auf diese Weise zu einigen Menschen zu sprechen.

Andere CsCler können wegsehen und weghören - wie das ja auch dazu gehört, wenn man angemessen mit einem teilweise so widersprüchlichen Diskussionsforum umgehen muss wie dem hier.
 
JesusComesBackSoon 24.02.2021 um 11:39
Die Heilige Schrift kennt weder "innere Bilder" noch "prophetische Eindrücke". Entweder man ist ein Prophet Gottes und Gott schenkt Träume und Gesichte bezüglich derer man dann auch nicht nachfragen muss ob die jemand angenehm oder unangenehm sind oder man ist eben kein Prophet Gottes. 

Und wie ich bereits schrieb ein Prophet Gottes ist anhand der Kriterien, welche die Heilige Schrift dafür nennt, prüfbar. Und sorry lieber @RolfK diese Kriterien erfüllst Du aufgrund Deiner Einstellung gegenüber dem Wort Gottes, leider nicht. 

Du glaubst ja nicht einmal, dass CHRISTUS für die Sünden dieser Welt starb. Ich zitiere:

"Da ist es doch schon mal verblüffend, dass Jesus angeblich für die Sünde der Menschen geopfert wurde."

nur bei Matthäus sagt Jesus, dass er für die Sünden der Menschen stirbt. Ansonsten ist es Paulus, der vor allem diese Sicht vertritt.

Warum tut Paulus das? Ich denke, damit konnte er insbesondere Judenchristen leichter für Jesus gewinnen. Sie kannten noch den jüdischen Opferkult.


Die Sicht, dass Jesus für die Sünden der Menschen geopfert wurde, hat sich anschließend als Glücksfall für die Herrschenden in der Kirche erwiesen. Damit konnten sie die sündigen Schäfchen schön unter Druck halten. „Ihr seid alle Sünder!

Ein Gott, der ein sühnendes Opfer für Missetat und Sünde verlangt, ist in meiner Sicht der autoritäre Herrscher-Gott des Alten Testamentes. Er stellt sich hoch über die Menschen. Und autoritäre Kirchenherscher haben sich ihm nur zu gern angeschlossen.

Nein, ich glaube nicht, dass man in dieser Stellung Offenbarungen von Gott erhält und verweise auf das Folgende:

Unter:
https://www.netzwerk-esoterik-ausstieg.de/infos/psychotechniken/imagination/
 findet man:


Imagination und Aktive Imagination 

Der Begriff Imagination kennzeichnet dasbildhaft-anschauliche Vorstellen. Auch die Einbildungskraft, die Phantasie kannmit diesem Wort gemeint sein. Der menschliche Geist ist fähig, sich Personen,Gegenstände, Situationen und Abläufe mittels der Vorstellung zuvergegenwärtigen, sozusagen mit den „inneren Auge“ anschaulich wahrzunehmen.  In der Esoterik werden nun Techniken propagiert, mitdenen das Entstehen innerer Bilder absichtlich gefördert werden soll, sogar bishin zum aktiven Eingreifen in dieses Geschehen (Aktive Imagination). Dervorliegende Artikel soll sich mit den erheblichen Gefahren dieser Praktiken fürdie Seele des Menschen befassen. 
Methoden mit Imaginationstechniken sind beispielsweise: 
Die durch gezielte Übung imaginativ entstandenen Bilderund Bildsequenzen können sowohl durch Vorstellungsinhalte, Sätze und Gedankenbeeinflusst werden, unterliegen aber auch einer unbewußten Eigendynamik. Sie werden somit – vergleichbar mit der Atmung - sowohl bewußt als auch unbewußtgesteuert. Bei Tiefen-Imaginationen wird die bewußte Kontrolle in einemTrancezustand so weit wie möglich zurückgenommen. Das „Ich“ gibt also, indem es sich den aufkommenden Bildern nahezu vollkommen überläßt, seine Autonomiezugunsten der inneren Figuren weitgehend auf (Passivität). 
Imaginationstechniken werden oft mit Entspannungsübungenverbunden. Beide Methoden verstärken sich gegenseitig in der Wirkung. DerKlient soll: es sich bequem machen – sich entspannen – die Augen schließen –das Denken abschalten (wiederum Passivität!) – nach innen gehen – auf Empfangschalten. 
Diese Anweisungen sind typische Trance- oderDoorway-Techniken, die nachweislich zu veränderten Bewußtseinszuständen(altered states of consciousness) führen. In diesen „empfangsbereiten“Zuständen läßt man dann innere Bilder auftauchen, aufsteigen, sich entfalten.Es gibt Imaginationsformen, die durch einen „hypnotischen Anker“ nochzusätzlich vertieft werden.
Der New-Age-Kritiker Prof. Dr. R. Franzke schreibt dazu: „Die hypnotische Revolution ist ein Angriff auf das GebotGottes, das fordert, der  Mensch solleden Verstand benutzen (und nie ausschalten) und den Geist mit dem Wort Gottesfüllen, und nicht leer machen“ 
Aktive Imagination: Bei dieser von dem spiritistisch und okkult-erfahrenenSchweizer Tiefenpsychologen C.G. Jung entwickelten Methode greift das „Ich“aktiv in die Imagination ein, so daß es verändernd und verwandelnd in dasbildhafte Geschehen eintreten kann. 
Jung gibt einem Patienten in einem Brieffolgende Anweisungen: „Bei der Aktiven Imagination kommt es darauf an, daß Siemit irgendeinem Bild beginnen... [...] Betrachten Sie das Bild und beobachtenSie genau, wie es sich zu entfalten oder zu verändern beginnt ... [...]Ungeduldiges Springen von einem Thema zum andern ist sorgfältig zu vermeiden.Halten Sie an dem einen von Ihnen gewählten Bild fest und warten Sie, bis essich von selber wandelt. All diese Wandlungen müssen Sie sorgsam beobachten,und Sie müssen schließlich  selbst  in das  Bild  hineingehen. Kommt eine Figur vor, die spricht, dann sagen auch Sie, was Sie zu sagen haben, und hören auf das, was er oder sie zu sagen hat. Auf diese Weise können Sie nicht nur Ihr Unterbewußtsein analysieren, sondern Sie geben auch dem Unterbewußtsein dieChance, Sie zu analysieren. Und so erschaffen Sie nach und nach die Einheit von Bewußtsein und Unbewußtem, ohne die es überhaupt keine Individuation gibt.“
Diese Beschreibung ist ein sehr aussagefähiges Beispielfür den gezielten Aufbau einer spiritistischen Kommunikation, einer Verbindungzur geistigen Welt. Die Teilnehmer werden damit angeleitet, wie sie eine Verbindung zu unsichtbaren Wesenheiten aufbauen und mit ihnen sprechen können. Der arglose Anwender meint dabei meist, mit dem eigenen „Unbewußten“ oder mit„inneren Helfern“ zu kommunizieren; in Wahrheit handelt es sich aber um denKontakt zu geistigen Wesenheiten, wie er aus anderen esoterischen Disziplinen,wie Channeling, Schamanismus und gewissen Meditationsformen bekannt ist. 
Die von Jung angedeutete „Einheit von Bewußtsein undUnbewußtem“ durch Imagination ist also eine aktive Verbindung zur unsichtbarenGeisterwelt, eine Kontaktaufnahme mit dem Reich der Finsternis (sieheLiteraturhinweise unten, Els Nannen). 
Seine Methode der aktiven oder kreativen Imagination ist eine gelenkte Vorstellung, in der Magie wird sie oft benutzt um etwas zuerhalten (Erkenntnis, Reichtum, Gesundheit, Macht) oder zu bewirken(Veränderung der Realität, Zuneigung, Gesundheit). Die Anweisungen und Techniken der Aktiven Imagination sind laut dem Erziehungswissenschaftler Prof.R. Franzke weitgehend identisch mit den "Stilleübungen" und"Fantasiereisen", die im zeitgenössischen Schulunterrrichtdurchgeführt werden.
 
Pearl 24.02.2021 um 11:56
Wie ordnest du dann die Visionen von E. White ein?
Sind es nicht nur die Adventisten, die glauben, das sie eine echte Prophetin ist?!
Sie hatte doch auch Gesichte, Visionen?

Der Herr hat mir auch einen Blick auf andere Welten gestattet. Es wurden mir Flügel gegeben, und ein Engel begleitete mich aus der Stadt zu einem großen und herrlichen Ort. Das Gras dort war frisch und grün, und die Vögel trillerten liebliche Lieder.
Die Bewohner jenes Ortes waren verschieden groß; sie waren edel, majestätisch und lieblich. Sie spiegelten das Bild Jesu wider, und ihre Angesichter strahlten voll heiliger Freude, was ein Ausdruck der Freiheit und der Glückseligkeit des Ortes war. Ich fragte einen von ihnen, warum sie so viel anmutiger seien als die Bewohner der Erde. Die Antwort war: „Wir haben in vollkommenem Gehorsam nach den Geboten Gottes gelebt und sind nicht durch Ungehorsam gefallen wie die auf der Erde.“....
 
JesusComesBackSoon 24.02.2021 um 12:13
@Pearl: Wie ordnest du dann die Visionen von E. White ein?

Nun ich ordne sie so ein, dass das was sie schrieb niemals die Stelle der Heiligen Schrift einnehmen sollte. Ihre Zeugnisse sollten als erklärende Ergänzung des Wortes Gottes dienen.

EGW stellte auch die Heilige Schrift niemals in Frage. Sie glaubte im Gegensatz zu @RolfK, dass CHRISTUS für die Sünden der Welt starb. 

alles was Menschen lehren, müssen wir anhand der Bibel prüfen. [DA 452]

Die Bibel und die Bibel allein soll unser Maßstab für den Glauben sein. [The Sabbath School Worker SSW 11/ 1886]

Gott will ein Volk auf Erden haben, das die Heilige Schrift, und nur diese allein, beibehält als Richtschnur aller Lehren und als Grundlage aller Reformen [GC  596 (d) GTW 185]

Der Geist wurde nicht gegeben - und kann auch nie dazu verliehen werden -, um die Heilige Schrift zu verdrängen; denn die Schrift erklärt ausdrücklich, daß das Wort Gottes der Maßstab ist, an dem alle Lehren und jede Erfahrung geprüft werden müssen. GC 9 (d)

Die niedergeschriebenen Zeugnisse sollen keine neue Erkenntnis vermitteln, sondern die bereits offenbarten Wahrheiten des Wortes Gottes lebendig in das Herz eingraben. 2SK 251-253

Ich denke, das ist überzeugend auch bezüglich dessen, wie sie zur Heiligen Schrift stand und dass ihre eigenen Zeugnisse niemals die Stellung der Schrift einnehmen sollten. Sie schrieb auch:

Stimmen die Zeugnisse nicht mit dem Worte Gottes überein, dann verwerft sie." (5T, 1889 S.683-691)
 
angel08 24.02.2021 um 13:19
@JCBS um 11:39 Uhr 
Es heißt doch: Beten ist reden mit Gott und hören. Reden ist ja noch einfach, aber Gottes Stimme hören, kommt oft zu kurz. Danach muss man sich ausrichten, und das muss man auch manchmal einüben. (Es gibt auch Situationen, in denen Gottes Stimme deutlich zu mir spricht, durch eine Bibelstelle, Predigt u.s.w.)

Wenn wir Gottes Stimme hören wollen, dann geht das nicht ohne Konzentration und Ausblendung der Gedanken, die uns ablenken wollen. Es gibt z. B. die Meditationspraktiken der Mönche im Kloster. Wenn man Gottes Stimme hören will und nicht auf irgendwelche bewusstseinserweiternden Erfahrungen aus ist, dann ist das doch gut.

Ich habe mich auch für das Thema interessiert und in einem Buch, das über praktische Erfahrungen zum hörenden Gebet mit Gemeinden berichtet, Hinweise erhalten. Zu allen Zeiten haben Menschen danach gestrebt Gottes zu hören. Es gibt die Gefahr, dass sich auch Gedanken aus dem Unterbewusstsein dazwischen befinden und deshalb ist es gut, alles zu prüfen.

Das Buch, das ich gelesen habe, ist nicht esoterisch und kommt aus einer vertrauenswürdigen Richtung. (Hörendes Gebet, Grundlagen und Praxis, GGE thema, Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche, Ursula und Manfred Schmidt, Inhalt: Erfahrung vieler Seminare zum Thema, vermittelt die geistlichen Grundlagen und Hinweise zur Umsetzung.)  
 
angel08 24.02.2021 um 13:28
Korrektur: 3. Absatz: ...haben Menschen danach gestrebt, Gottes Stimme zu hören...
 
JesusComesBackSoon 24.02.2021 um 14:21
@angel08: Zu allen Zeiten haben Menschen danach gestrebt Gottes zu hören.

Ich glaube, daran dass Menschen Gottes Stimme hören (können) auch im zum Beispiel als Antwort im oder auf ein Gebet. Es steht doch klar geschrieben. 

und deine Ohren werden hören hinter dir her das Wort sagen also: dies ist der Weg; den gehet, sonst weder zur Rechten noch zur Linken! [JES. 30,21]

Zu dem Buch, dass Du erwähnst kann ich nichts sagen. Ich kenne es nicht. Ich habe auf Gefahren verwiesen die es gibt und auf das warum ich der Meinung bin dass @RolfK nicht ein Prophet sein kann. Ein Prophet Gottes ist im Einklang mit der Schrift und würde zum Beispiel nie ablehnen, dass Christus für unsere Sünden starb.
 
RolfK 24.02.2021 um 15:41
JCBS 11:39,

das ehrt mich, dass du so lange ein Zitat von mir aufbewahrt hast. Es muss mächtig in dir gewühlt haben.

Ich kann dir versichern, dass ich fest davon überzeugt bin, dass Jesus für uns gestorben ist. Ich respektiere auch die, die meinen, er sei nur um unserer Sünde willen gestorben. Und für Menschen, die schwere Schuld auf sich geladen haben und darunter leiden, kann diese Sicht in Verbindung mit Vergebung von Gott tatsächlich absolut befreiend werden.

Mir ist das aber eine zu enge Sicht. Das normale wesentliche Leid eines heutigen Menschen ist das, was andere Menschen ihm antun. Und was ihm durch Naturgewalten geschieht. Da liegt einem heutigen Menschen diese Sicht näher: Jesus ist gestorben, weil Gott uns in ihm zeigen wollte, dass er persönlich an unserem Leid teilhat und dass er es in Jesus körperlich selbst miterlebt.

Das normale wesentliche Leid eines Menschen ist das, was andere Menschen ihm antun. Und was ihm durch Naturgewalten geschieht. Und Jesus hat sich unschuldig durch andere Menschen Leid antun lassen und sich so auf eine Stufe mit Normalmenschen gestellt. Er ist so mit seinem Tod zutiefst solidarisch mit uns Menschen geworden. Das ist, womit Jesus heutige evangeliumsferne Menschen beeindruckt und weshalb er überall in der Welt respektiert wird - auch in anderen Religionen.

Da wirst du einwenden: Es geht nicht nach dem, was Menschen den Zugang zu Jesus und Gott eröffnet, sondern was in der Bibel steht. Mein Einwand dagegen ist: Gottes Liebe orientiert sich an dem, was uns hilft und was uns in tiefen Kontakt mit Gott bringen kann.
Und deshalb steht jetzt weithin diese Sicht im Vordergrund.


Das darfst du jetzt auch als ein Zitat von mir abspeichern und festhalten.
 
AndreasSchneider 24.02.2021 um 17:08
RolfK:

Das Leiden in Jesu Leben steht nicht im Vordergrund des Evangeliums!

Vielleicht ist Deine Sicht auch daher begründet, dass Du schwer leiden musstest aufgrund dessen, was andere Dir angetan haben, vielleicht auch Dein harter Vater.

Dennoch geht es im Evangelium Jesu Christi darum, von der Sünde befreit zu werden und in einem neuen Leben zu wandeln (Röm.6,4).
(Nachdem man Sündenvergebung bekommen hat und aus Wasser und Geist neu geboren wurde (Joh.3,5)).

Die Leiden im Fleisch, unsere Trübsale, sind dabei nur Mittel zum Zweck, um unsere Sünde zu überwinden bzw. unser Eigenleben zu finden und zu verlieren.
Sie dienen direkt unserer Befreiung von der innewohnenden Sünde.
Wir müssen nicht mehr leiden, als unbedingt zu unserer Erlösung notwendig!
Es geht nicht um Leiden um des Leidens willen.
Das war ja der fatale Glaube der Geissler im Mittelalter, dass sie glaubten, sie müssten sich körperlich geisseln.
Durch körperliche Geisselung geschieht aber keine Befreiung von der innewohnenden Sünde!

Ein Vers zum Abschluss, der mir sehr geholfen hat und vielleicht auch vielen in der Katholischen Kirche helfen könnte, die eine selbsterwählte Frömmigkeit verfolgen:

"Lasset euch niemand das Ziel verrücken, der nach eigener Wahl einhergeht in Demut und Geistlichkeit der Engel, davon er nie etwas gesehen hat, und ist ohne Ursache aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn
und hält sich nicht an dem Haupt, aus welchem der ganze Leib durch Gelenke und Fugen Handreichung empfängt und zusammengehalten wird und also wächst zur göttlichen Größe." (Kol.2,18+19)

Manche, die besonders fromm sein wollen, stehen in Gefahr, bedingt durch ihre Neigungen und Wesenszüge, eine selbsterwählte Geistlichkeit zu praktizieren, bei der sie sich nicht länger an das Haupt halten, sprich der Heilige Geist die Opfer auswählt, die sie zu bringen haben, sondern sie wählen sich selbst Opfer aus, da sie meinen, das sei geistlich.
Gleichzeitig sind sie aber aufgeblasen in ihrem fleischlichen Sinn.
D.h. sie wähnen sich geistlich, sind aber in Wahrheit fleischlich.
Die Lösung besteht darin, seine selbsterwählte Geistlichkeit zu erkennen und sich davon zu reinigen.
Sich an das Haupt zu halten, sprich natürlich zu sein und zu bleiben und nur das zu tun, von dem ich definitiv weiss, dass es göttlich ist, nichts selber dazu addieren, was Gott gar nicht gesagt hat.

Für mich war das eine grosse Hilfe, auf diese Weise wird das Leben einfach und gut!

Andreas 
 
AndreasSchneider 24.02.2021 um 17:26
Fortsetzung:

Wir müssen mit der selbsterwählten Geistlichkeit aufhören und uns dafür aber für die Wirkungen des Geistes öffnen, sprich für das, was Gott wirklich in uns wirken will.

Es kann also sein, dass man durch falsch verstandene Geistlichkeit mit Dingen beschäftigt ist, die man gar nicht tun soll, gleichzeitig aber das, was erforderlich wäre, nicht tut.

Gott zu dienen heisst seine wahren Aufgaben und Anforderungen im Leben zu meistern, nicht aber mit vordergründigen Scheingefechten seine Zeit und Kraft zu vergeuden.
Ist ja, im Grunde genommen, auch Heuchelei.

Andreas
 
JesusComesBackSoon 24.02.2021 um 19:01
@RolfK: "JCBS 11:39,

das ehrt mich, dass du so lange ein Zitat von mir aufbewahrt hast. Es muss mächtig in dir gewühlt haben.

Ich kann dir versichern, dass ich fest davon überzeugt bin, dass Jesus für uns gestorben ist. Ich respektiere auch die, die meinen, er sei nur um unserer Sünde willen gestorben.


Ich kann Dir versichern, dass Deine Aussage nicht "in mir gewühlt" hat. Es zeigte mir lediglich einmal mehr klar Deine Einstellung gegenüber dem was die Schrift lehrt und Deine Vorstellung von dem Gottesbild des AT. Gott ist aber ein Gott der sich nicht ändert. Und es war CHRISTUS SELBST der auch mit den Israeliten war und ihnen SEINE Gesetze und Ordnungen gab. 
 
Harlekin2 24.02.2021 um 19:24
RolfK 24.02.2021 um 09:23
"...ein gutes inneres Bild ist eins, dass durch meinen Verantwortungsfilter gegangen ist
und das ich dann für passabel und veröffentlichungsfähig befunden habe."
Danke für die Erläuterung 🙏
So ähnlich hatte ich es mir gedacht,
wollte mich aber vergewissern 🙂
 
RolfK 24.02.2021 um 19:55
Andreas,

weißt du, ich habe in meinem Leben so viele Imaginationssitzungen mit Jesus gehabt, bei denen er mir und anderen begegnet ist, dass er mir sehr nahe und vertraut ist.

Er hat dabei so oft liebevoll geholfen und Menschen weiter gebracht. Ganz selten nur hat dabei mal Schuld und Fehlverhalten eine Rolle gespielt. Jesus und Gott sind einfach keine Bürokraten, die pingelig bestimmte Schritte und Ansichten zur Grundlage einer Beziehung machen. Sie sind großherzig bis dorthinaus.

Das schließt nicht aus, dass sie auch mal hartnäckig auf konkreten Schritten zur Umkehr bestehen. Aber nicht aus bürokratischen Gründen, sondern weil das für den Betroffenen wirklich lebensnotwendig ist.
 
AndreasSchneider 24.02.2021 um 20:06
RolfK:

Ich rede nicht von Bürokratie, sondern von Gottes Leitung in meinem Leben, bezogen auf meine letzten zwei Kommentare.
Immerhin ist diese Führung anhand der Bibel auch nachvollziehbar.
Fortschritt durch Reinigung von Sünde, der göttliche Weg lt. Neuem Testament.

Aber immerhin, Du kannst meine Aussagen stehen lassen, ohne sie zu löschen, das ist positiv!

Andreas
 
RolfK 24.02.2021 um 21:24
Weißt du, Andreas,

ich sehe auch Fortschritt immer mehr hinein in Demut und Konzentration auf Gottes Ziele.

Aber ich merke, ich stoße mich am Begriff Sünde, der für mich etwas Vernichtendes hat.

Ich sehe es so: Das Baby ist total egoistisch - das ist von Natur aus in uns hineingelegt. Und unser Weg führt dann vom naturbedingten Egoismus, den wir zur existentiellen Entfaltung brauchen, immer mehr in geistliches Wachstum, das mit der Zeit den Egoismus überwuchert.
 
Harlekin2 24.02.2021 um 21:36
RolfK 24.02.2021 um 21:24
"... ich stoße mich am Begriff Sünde, der für mich etwas Vernichtendes hat."
Sünde ist ja auch vernichtend
 
FuXX 24.02.2021 um 23:18
@ RolfK um (21:24 Uhr): Viele stoßen sich am Begriff "Sünde" und ja, der hat etwas "Vernichtendes", denn "... der Lohn der Sünde ist der Tod; ..." (Röm. 6,23; SLT 2000). 😜
Ich glaube auch nicht, dass Jesus "nur" für unsere Sünden starb, denn in der Prophetie von Jesaja über Jesus im Kapitel 53 des nach dem Propheten benannten Buches der Bibel steht: "Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht. Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden." (V. 3-5; SLT 2000). 🙂
Gem. der eben zitierten Prophetie aus der Bibel über Jesus starb Jesus nicht nur wegen unserer Sünden, sondern auch für unsere Krankheiten (oftmals Konsequenz der Sünde - nicht immer!). Allerdings steht da auch, dass er wegen unserer Übertretungen (=Sünden) geschlagen / durchbohrt (=gekreuzigt) wurde. Er nahm die Strafe auf sich, die wir verdient hätten, "... damit wir Frieden (mit Gott = Vergebung von Sünde, da diese uns von Gott trennt) hätten..." (Anmerkungen in Klammern in Zitaten sind Erläuterungen von mir). 🙂 👍
In diesem Sinne: "Lasst euch versöhnen mit Gott!" (2.Kor. 5,20; ELB). 😉 👍
 
vertrauen2015 25.02.2021 um 08:50
Nein nicht nur für unsere Sünden und Krankheiten ging JESUS für uns in den Tod
23:18
..................und deshalb wird Ihm der VATER eine reine Braut zubereiten, die auf IHN hört und die Werke tut, die ALLEIN zur Ehre GOTTES dienen. 

*Das sind die Glaubenswerke, denn was nicht aus dem Glauben an das LAMM GOTTES heraus praktiziert wird, dem ist es Sünde*

Beispiel: Die 5 Törichten und die 5 Klugen die den Bräutigam erwarten und sich nicht in die so leicht umstrickende Sünde verwickeln lassen wollen.

Noch nie war die Ablenkung so groß wie heute! Noch nie wurden wir mit soviel Informationen und Bildern "zugedonnert", wie in der aktuellen Zeit! Das Unterhaltungspotenzial ist geradezu endlos. Gleichzeitig fällt es uns immer schwerer, "still zu werden" und intensiv darüber nachzudenken, was Gott uns in seinem Wort zu sagen hat. Wir können zwar im Internet zahllose gute Predigten herunterladen und anhören, aber solches ersetzt das persönliche Nachdenken über das Wort Gottes (und mit dem damit verbundenen Gebet) nicht.
Fast immer, wenn Jesus auf die Endzeit zu reden kam, wies Er darauf hin, wie wichtig es ist, geistlich "wach" zu sein! Ohne jeden Zweifel, macht das Unterhaltungsprogramm von heute, die Menschen schläfrig! Ist die Christenheit von heute auch "schläfrig" geworden, ist sie sogar ganz "eingeschlafen" oder gibt es noch solche, die bis "Mitternacht" wach bleiben können Apg. 20.7-9 ?🤔
 
BruderKlaus 25.02.2021 um 11:05
Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde? ( Lukas 18.7-8 )
 
JesusComesBackSoon 25.02.2021 um 12:22
@FuXX: Dass die Schrift bezeugt, dass der Sohn Gottes "unsere Krankheiten trug" gibt Dir noch lange nicht das Recht hineinzudeuten, dass ER (auch) für unsere Krankheiten starb. Die Übertretung deren Folge der Tod war und für die ER mit SEINEM Tod stellvertretend bezahlte bestand nicht in Krankheit. Es steht auch klar geschrieben:

der Tod ist der Sünde Sold; [RÖ. 6,23]
 
FuXX 26.02.2021 um 00:16
@ JesusComesBackSoon: Genau, "der Lohn der Sünde ist der Tod" (Röm. 6,23)! Deswegen starb Jesus auch (für uns!), denn das ist der Lohn (für unsere Sünden!)...

Ich verstehe deinen Satz "Die Übertretung deren Folge der Tod war und für die ER mit SEINEM Tod stellvertretend bezahlte bestand nicht in Krankheit." nicht. Was meinst du mit "Übertretung" hier? Sünde? Nein, Krankheit ist keine Sünde - das habe ich auch nie behauptet...
Krankheiten hat es im Paradies nicht gegeben (steht jedenfalls nicht in der Bibel, dass Gott am Tag X die Krankheiten erschuf...!) und wird es im Himmel auch nicht geben... Sie sind eine Folge / Konsequenz von dem Sündenfall... 🤔 😧 Damit will ich nicht sagen, dass jemand "ganz besonders schlimm gesündigt" hat, wenn er / sie schwer krank ist, auch nicht, dass seine / ihre Vorfahren in Sünde gelebt hätten oder "besonders üble Sünder" waren...! Manchmal will Gott sich auch nur verherrlichen und lässt Krankheit zu, um sich z.B. durch die Heilung des Kranken zu verherrlichen... 
 
FuXX 26.02.2021 um 00:24
@ vertrauen2015: Ich verstehe nicht, was das Gleichnis der 10 Jungfrauen mit dem zu tun hat, wofür Jesus gestorben ist... Klar, wir sind die Braut Christi und unser Bräutigam, Jesus, hat uns durch sein Blut (Sündenvergebung) gereinigt, dass wir ein weißes, unbeflecktes Kleid tragen, wenn er wiederkommt, um seine Braut abzuholen... Aber ich habe auch nichts Gegenteiliges behauptet, sondern es ist für mich in der Vergebung der Sünden enthalten...

Die 5 Jungfrauen ohne Öl stehen sinnbildlich für die Christen, die nicht voll des Heiligen Geistes (Öl steht hier für Heiliger Geist) sind, die nicht vorbereitet sind auf die Wiederkunft Christi...

Bekannt aus

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