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Deutschland, deine Kathedralen (1)

Deutschland, deine Kathedralen (1)
In Deutschland gibt es 27 Bistümer. Jedes Bistum hat seinen eigenen Bischof - und jeder Bischof seine "eigene" Kirche. 
Diese sogenannten Kathedralen unterscheiden sich nicht nur in Form oder Größe. Jede hat auch ihre eigene Geschichte. Katholisch.de stellt die Kathedralen in einer eigenen Serie vor.

Weiteres zum Thema:
https://www.katholisch.de/aktuelles/dossiers/deutschland-deine-kathedralen

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Klavierspielerin2 31.10.2020 um 08:55
Aachener Dom: Steingewordene Geschichte und jahrhundertealte Wallfahrt


Katholisch.de startet eine neue Serie und stellt die 27 deutschen Bischofskirchen vor: Der Aachener Dom gehörte zu den ersten Bauwerken auf deutschem Boden, die Welterbe wurden, und begeistert seine Besucher seit jeher. Nicht nur seine Größe, auch seine Geschichte und Vielgestaltigkeit bestechen.

Alte Kirchen gibt es in Deutschland viele, doch egal ob Köln, Regensburg oder Freiburg – viele Bauten sind große, beeindruckende Gotteshäuser, die wie aus einem Guss wirken. Das lässt sich über den Aachener Dom nun wirklich nicht sagen. Er ist in seiner von vielen Baustilen geprägten Gestalt einzigartig, was nicht zuletzt an seiner sehr langen Geschichte liegt.

Alles beginnt im 8. Jahrhundert mit Karl dem Großen, seit 768 König des Fränkischen Reichs. In dieser Zeit hat der Herrscher noch keinen festen Wohnsitz, sondern reitet in seinem Gebiet von Ort zu Ort und residiert in einer Art von "Königsstützpunkten", den Pfalzen. 
Eine solche gibt es auch in Aachen. Mit fortschreitendem Alter beschließt Karl, hier sesshaft zu werden. Die nahen Wälder zur Jagd und die warmen Quellen in der Gegend werden sicher Anteil an dieser Entscheidung gehabt haben. Karl baut die Aachener Pfalz also aus und richtet sich einen geräumigen Wohnsitz inklusive eines Gotteshauses ein, der achteckigen Pfalzkapelle. Sie ist für damalige Verhältnisse überwältigend groß: Die Kuppel in 31 Metern Höhe ist für 300 Jahre die höchste Kuppel nördlich der Alpen. Wer in der Mitte des Raumes steht, kann ganz bis zur Decke schauen, in einem äußeren Ring befindet sich eine Zwischendecke mit einem Arkadengang.

Seit dem Weihnachtstag des Jahres 800 ist Karl Kaiser – als erster Herrscher seit der Antike, bereits zu Lebzeiten gilt er als "Vater Europas". Dementsprechend stattet er auch das etwa 803 vollendete Gotteshaus aus: In den Arkaden werden antike Säulen aus Rom und Ravenna angebracht, denn Aachen soll das neue Rom sein. Ebenfalls in die Arkaden eingebaut werden aus Bronze gegossene Gitter, die sich ebenso wie die meisten der Säulen auch heute noch dort befinden. Wer dort steht, stützt sich also auf einem 1.200 Jahre alten Geländer ab. Der Königsthron Karls des Großen aus dem Jahr 790 ist auch noch da. Da nachfolgende Herrscher es Karl an Machtfülle gleichtun wollen, wird der Aachener Dom Krönungskirche. Zwischen 936 und 1531 werden mehr als 30 deutsche Könige zuerst am Hauptaltar gesalbt und nehmen dann auf dem Thron Platz. Ab dem 16. Jahrhundert werden die Könige dann in Frankfurt gekrönt, wo sie auch gewählt werden. Ein kraftvoller Hauch der Geschichte umweht also diesen Ort.

Ein Kranz an Erweiterungen

Als die Krönungen immer prunkvoller werden, wird die Pfalzkapelle langsam zu klein. Gleichzeitig zieht auch die von Karl dem Großen ins Leben gerufene Heiligtumswallfahrt immer mehr Gläubige an: Karl hatte aus Jerusalem das Kleid Mariens, die Windeln Jesu, das Lendentuch Jesu und das Enthauptungstuch von Johannes dem Täufer geschenkt bekommen. Seitdem gibt es bis zum heutigen Tag alle sieben Jahre die Heiligtumsfahrt – sie ist die bedeutendste Wallfahrt des Mittelalters im deutschsprachigen Raum. Und dafür wird Platz gebraucht.

Die Kapelle Karls des Großen zugunsten einer größeren Kirche abzureißen, kommt aus Respekt vor dem Herrscher nicht in Frage – es wird also angebaut. Im 14. Jahrhundert beginnt der Bau einer gotischen Chorhalle, die an das Achteck angesetzt wird. Die Formensprache ist völlig anders als der Ursprungsbau: Während das Achteck massiv und wuchtig ist, besteht die Chorhalle nach dem Vorbild der Pariser Sainte-Chapelle fast ausschließlich aus Fenstern. Das "Glashaus von Aachen" sind 1.000 Quadratmeter verglaste Fläche.
Nach und nach werden über die Jahrhunderte weitere Kapellen angebaut, im 19. Jahrhundert kommt zudem noch ein neugotischer Glockenturm dazu. Etwa durch einen großen Stadtbrand 1656 oder durch Kriege werden andere Teile zerstört. Als das Rheinland und mit ihm Aachen 1794 von französischen Truppen besetzt und später französisch wird, transportieren die neuen Machthaber die antiken Säulen und Kapitelle nach Paris ab, zwei davon gehen beim Transport sogar kaputt und werden in Lüttich zurückgelassen. Bis heute sind noch 
zwei Säulen im Pariser Louvre eingemauert, andere sind erst seit den 1970er Jahren wieder in Aachen (das auf Französisch nicht zuletzt durch Karl den eigenständigen Namen Aix-la-Chappele trägt, also die Quelle bei der Kapelle). Die Franzosenzeit hält auch manch andere Kuriosität bereit: So ließ der damalige Bischof Marc-Antoine Berdolet das Grab Ottos III. abreißen, den Sarg öffnen und die Knochen unter den Besuchern verteilen – im Rahmen einer Umgestaltung. Jahrhunderte nur durch wenige Schritte getrennt

Heutigen Besuchern bietet der Dom ein sehr durchmischtes Bild: Nur wenige Schritte sind karolingische und barocke Teile voneinander entfernt. Trotz der wechselhaften Geschichte der Kirche sind dort noch einige Ausstattungsstücke mit langer Tradition vorhanden: Den großen goldenen Leuchter stifteten einst Kaiser Friedrich Barbarossa und seine Frau Beatrix von Burgund, datiert wird das Stück auf die Jahre 1165 bis 1170. Er symbolisiert die Mauer des Himmlischen Jerusalems. Zudem gibt es einen mit Gold und Edelsteinen verzierten Ambo Heinrichs II. aus dem Jahr 1014 und den Karlsschrein mit den Gebeinen des 1165 heiliggesprochenen Kaisers aus dem Jahr 1215.

Dass es diese Fülle an teils 1.000 Jahren alten Stücken noch gibt, hat – das gibt man auch in Aachen zu – viel mit Glück zu tun. So haben viele etwa von den Franzosen entwendeten Stücke ihren Weg zurückgefunden. Zudem haben die Aachener auf ihren Dom geachtet, so sind in der Chorhalle bis heute Steinskulpturen und Malereien aus der Erbauungszeit erhalten. Dagegen ist das Achteck von Restaurierungsbemühungen des 19. Jahrhunderts geprägt: Die Marmorverkleidung und die äußeren mit Mosaiken verzierten Teile geben wohl nicht den Urzustand wieder. Dort hat es früher wahrscheinlich Malereien gegeben. Der Blick in die große Kuppel kommt dem Ursprungszustand dagegen wohl deutlich näher: Auch zur Erbauungszeit wurde die Decke mit einem Mosaik geschmückt, in dem die 24 Ältesten dem Weltenherrscher ihre Kronen darbringen – nur in einem anderen Stil.

Nicht zuletzt hat auch das Engagement der Aachener viel für den Erhalt der Kirche getan. So gab es etwa während des Zweiten Weltkriegs eine Feuerlöschgruppe von Jugendlichen,  die unter Lebensgefahr durch Bomben ausgelöste Dombrände im Dachstuhl gelöscht haben.

Rolle wie Gestaltung der Kirche haben sich oft geändert: Nach Pfalzkapelle und Krönungskirche wurde der Dom erstmals 1802 kurzzeitig Bischofskirche und ist es seit 1930 wieder. Viele Alteingesessene sprechen noch deutlich bescheidener vom Münster, denn bis 1802 gehörte der Dom zu einem Marienstift. Bis heute macht er in vielerlei Hinsicht eine gute Figur: Er war unter anderem schon auf deutschen wie französischen Briefmarken zu sehen. Zudem wurde er 1978 als einer der ersten Orte überhaupt und der erste auf deutschem Boden zum Weltkulturerbe der Unesco. Eines der Argumente für die Aufnahme war die 1.200 Jahre anhaltende Tradition von kirchlichem Leben und architektonischer Authentizität an einem Ort. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Von Christoph Paul Hartmann
 
Avokado 31.10.2020 um 09:05
Ich empfehle Kirchen und Kathedralen nur mit Helm zu betreten, und dies nur zu missionarischen Zwecken, und nur im Auftrag.
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 09:10
Ich hätte nicht gedacht, dass DU! je in einer Kirche zu finden wärst!
 
Sadie 31.10.2020 um 09:12
Geschichte der Erzdiözese
Fast 1100 Jahre lang war nicht München, sondern die alte Bischofsstadt Freising der geistliche Mittelpunkt des Bistums. Zusammen mit Salzburg, Regensburg und Passau hat der heilige Bonifatius im Jahr 739 das Bistum Freising errichtet.
Anfänge des Glaubens
Christlichen Glauben gab es in dieser Gegend schon lange vor Bonifatius. Römische Soldaten und Kolonisten waren die ersten, die das Kreuz als Zeichen des Heils in das Gebiet unserer Heimat brachten. Später kamen iro-schottische Wandermönche von der grünen Insel herüber. In dem Augenblick, da im 6. Jahrhundert der festgefügte Stamm der Baiern ins Licht der Geschichte rückt, ist ihnen das Christentum nicht mehr fremd.
Korbinian von Freising
Mit Sicherheit war das Herrschergeschlecht der Agilolfinger von Anfang an christlich. Die Herzöge dieses Hauses bemühten sich mit allem Nachdruck um eine feste kirchliche Organisation ihres Landes. Herzog Grimoald holte den fränkischen Bischof Korbinian nach Freising, und als dieser eintraf, stand schon die Domkirche neben der herzoglichen Pfalz. Bonifatius konnte im Auftrag Papst Gregors III. einem Bistum feste rechtliche Formen verleihen, die lange vorbereitet waren. Im heiligen Korbinian hat die Diözese Freising von Anfang an ihren geistlichen Vater gesehen. Er kam um 724 vom Frankenreich, aus der Gegend um Paris, an die Herzogspfalz an der Isar. Für kurze Zeit musste er nach Mais bei Meran fliehen, kehrte aber wieder zurück und starb um 730 in Freising. Die Erzdiözese München und Freising verbindet seit 1992 eine enge Freundschaft mit ihrer französischen Partnerdiözese Evry, deren Bistumspatron ebenfalls der heilige Korbinian ist.
Freisinger Kultur und Mission
Nach der formellen Gründung von 739 erlebte das junge Bistum rasch eine hohe kulturelle Blüte. Vor allem unter dem großen Bischof Arbeo (764 - 783) wurde der Freisinger Domberg zum Mittelpunkt altbayerischer Gelehrsamkeit, in der sich antikes Erbe und neue bodenständige Kräfte begegneten. Eine Reihe von Klöstern, darunter das berühmte Kloster Tegernsee, förderten Kultur und Seelsorge in allen Teilen der Diözese. Kaum in sich selbst gefestigt ging von der Freisinger Kirche schon früh eine ansehnliche Missionstätigkeit im Bereich der ostalpenländischen Slawen aus, zuerst in Innichen (769), später in Kärnten und Krain.

Mittelalter
Die Ungarnkämpfe des 10. Jahrhunderts brachten einen schweren Rückschlag für Bistum und Klöster. In dieser Zeit saß auf dem Freisinger Bischofsstuhl der heilige Lantbert (937- 957). Das Volk verehrte ihn als eine große Betergestalt und betrachtete die Rettung des Dombergs in schwerer Kriegszeit als Frucht seines Gebetes. Lantberts Nachfolger, Bischof Abraham (957- 994), gelang es, die Ausbildung der Kleriker, die Seelsorge im Volk, Mission und wissenschaftliche Bildung wieder auf eine hohe Stufe zu führen. Aber schon bald litt das Bistum im Investiturstreit unter neuen Wirren. Als sich Bischof und Gegenbischof bekämpften, schrieb ein Mönch in Weihenstephan verzweifelt, niemand könne mehr unterscheiden, wo Recht und Unrecht sei.
Es fehlte der Freisinger Kirche im Mittelalter aber auch nicht an großen Bischöfen, die immer wieder einen geistlichen Durchbruch erzielten. Der bedeutendste unter ihnen ist Bischof Otto I. (1138 - 1158). Er war nicht nur der berühmteste Geschichtsschreiber des hohen Mittelalters, sondern in erster Linie Seelsorger, dem die Priesterausbildung und die pastorale Betreuung des Volkes als höchste Verpflichtung galten. Im späten Mittelalter machte sich Johannes Grünwalder als Generalvikar (1423) und Bischof (1448-1452) um die Reform der Klöster im Bistum verdient. Auf dem Konzil von Basel galt er als geschätzter Theologe.

Glaubensspaltung und kirchliche Erneuerung
Im Zeitalter der Reformation blieb der gesamte Bereich des Bistums Freising katholisch. Nur die freie Grafschaft Haag und die Herrschaft Hohenwaldeck um den Schliersee waren für kurze Zeit zur evangelischen Konfession übergetreten. Die Religionspolitik der bayerischen Herzöge verhinderte eine weitere Ausbreitung des neuen Bekenntnisses. Die Reformgedanken des Tridentinischen Konzils kamen in breiterem Umfang erst unter Bischof Veit Adam (1618-1651) zum Durchbruch. Vornehmster Repräsentant des barocken Freising wurde Bischof Johann Franz Eckher (1696-1727). Er hat durch die Brüder Asam dem Dom ein neues Gewand geben lassen. Aber die Einrichtung eines guten Seminars, die Förderung karitativer Werke und die Hirtenreisen durch das Bistum waren ihm nicht weniger wichtig, als seine Liebe zur Kunst und Geschichte.
Das neue Erzbistum
Mit dem Ende der alten Reichskirche war 1803 auch der Abend des Bistums Freising angebrochen. Nach dem Tod des letzten Fürstbischofs Joseph Konrad von Schroffenberg (1789-1803) blieb die Diözese 18 Jahre ohne Oberhirten. Mit dem Bayerischen Konkordat von 1817 und der Veröffentlichung der Cirkumskriptionsbulle von 1821 trat das neue Erzbistum München und Freising die Nachfolge der alten Freisinger Diözese an. Das neue Erzbistum gewann um diese Zeit mit dem gesamten Rupertiwinkel einen beachtlichen Gebietszuwachs. Da Diözesan- und Landesgrenzen in Einklang gebracht wurden, kamen einige Pfarreien auf Tiroler Gebiet zu Brixen und Salzburg. München erhielt dafür aber fast alle in Bayern gelegenen Gebiete des alten Erzbistums Salzburg, des Bistums Chiemsee und die ehemalige Fürstpropstei Berchtesgaden.

Seitdem haben 13 Erzbischöfe die Kirche von München und Freising geleitet. Kardinal Michael von Faulhaber (1917-1952) führte sie durch die schwere Zeit des Dritten Reiches. Kardinal Joseph Wendel (1952-1960) hat den Eucharistischen Weltkongress von München ausgerichtet. Kardinal Julius Döpfner (1961-1976) war während seiner Amtszeit zugleich einer der vier Moderatoren auf dem II. Vatikanischen Konzil und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Kardinal Joseph Ratzinger (1977-1982), der im Jahr 2013 emeritierte Papst Benedikt XVI., konnte 1980 Papst Johannes Paul II. in München begrüßen.

Erneuerung der Seelsorge und Stärkung der Stellung der Frauen
Kardinal Friedrich Wetter leitete seit 1982 die Diözese. Dabei setzte er Schwerpunkte bei der inneren und auch äußeren Erneuerung der Kirche. So hat er zur Erneuerung der Seelsorge unter anderem das „Pastorale Forum“ einberufen, das in vier Sitzungsperioden zwischen 1991 und 1994 wichtige Fragen der Zukunft der Gemeinde aufgegriffen und an die Seelsorgepraxis weitergegeben hat. Kardinal Wetter hat auch den entscheidenden Anstoß zur grundlegenden Sanierung der durch Bomben im Zweiten Weltkrieg schwer geschädigten und beim schnellen Aufbau durch viele Mängel beeinträchtigten Münchner Frauenkirche gegeben. Anlässlich der 500-Jahrfeier der Weihe der Frauenkirche kamen mehrere zehntausend Menschen zu festlichen Gottesdiensten in die erneuerte Kathedrale. Auch der Freisinger Mariendom, einer der ältesten und bedeutendsten deutschen Dome, wurde in Wetters Amtszeit grundlegend saniert.

Während der Amtszeit von Kardinal Wetter wurden drei Personen seliggesprochen, die in jüngster Vergangenheit im Erzbistum wirkten: die Begründerin der weltweit verzweigten Kongregation der Armen Schulschwestern und Pionierin des Modernen Schulwesens in Deutschland, Karolina Gerhardinger, im Jahr 1985, der populäre Sozialapostel und Männersseelsorger Münchens und Kämpfer gegen den Ungeist des Nationalsozialismus, Jesuitenpater Rupert Mayer, (anlässlich der Seligsprechung von Pater Rupert Mayer kam sogar Papst Johannes Paul II. 1987 zum zweiten Mal nach München) und der aus Berchtesgaden stammende, in der Volksfrömmigkeit verwurzelte Redemptoristenpater Kaspar Stanggassinger im Jahr 1988.

Besonders wichtig war dem Kardinal die Stellung der Frauen in der Kirche. Er berief die erste Frau in einem bayerischen Bistum in die leitende Funktion einer Ordinariatsrätin und setzte eine eigene Frauenkommission ein, die frauenspezifische Themen behandelt. Gleichzeitig verbesserte er die Kontakte zu allen Frauen und Männern in künstlerischen Berufen. So gab er dem traditionellen „Aschermittwoch der Künstler“ ein neues öffentlichkeitswirksames Profil. Der kirchliche Charakter dieses Tages als Beginn der 40-tägigen Vorbereitungszeit auf das Osterfest wurde so wieder mehr Menschen bewusst gemacht.

Mit dem Amtsantritt des neuen Erzbischofs Reinhard Marx am 2. Februar 2008 endete nach 25 Jahren die Amtszeit von Kardinal Friedrich Wetter als Oberhirte des Erzbistums München und Freising. Papst Benedikt XVI. hatte mit Wirkung vom 2. Februar 2007 seinen Amtsverzicht als Erzbischof von München und Freising angenommen.
Heiliger Korbinian
Patron des Erzbistums München und Freising

© Erzbistum München und Freising 2020
 
Lebenselixier 31.10.2020 um 09:12
Der Dom zu Trier ist faszinierend in seiner Helligkeit  und Schönheit  .
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lg
 
Sadie 31.10.2020 um 09:16
Der Münchner Frauendom

Der Dom zu Unserer Lieben Frau in der Münchner Altstadt, oft Frauenkirche genannt, ist seit 1821 die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising und zählt zu den Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt München.

Der dreischiffige spätgotische Backsteinbau mit umlaufendem Kapellenkranz wurde 1494 geweiht und ist 109 m lang und 40 m breit, das Mauerwerk des Kirchenschiffs etwa 37 m hoch. Entgegen einer weit verbreiteten Legende, die besagt, dass die beiden Türme mit ihren charakteristischen Hauben sich um genau einen Meter in der Höhe unterscheiden, sind diese fast gleich hoch: Der Nordturm misst 98,57 Meter, der Südturm 98,45 Meter. Da die Stadtverwaltung im Stadtzentrum innerhalb des Mittleren Rings keine Gebäude mit einer Höhe von über 100 Metern erlaubt und auch außerhalb dieses Rings seit einem entsprechenden Bürgerentscheid[1] im November 2004 vorläufig keine höheren Gebäude im Stadtgebiet mehr gebaut werden dürfen, sind die Türme weithin sichtbar. Der Nordturm ist nicht öffentlich zugänglich. Der Südturm kann normalerweise in den Monaten April bis Oktober besucht werden; wegen dringender Instandhaltungsarbeiten ist die Turmbesteigung aber seit 2012 bis auf Weiteres nicht möglich.

Die Kirche ist eine der beiden größten Hallenkirchen überhaupt und eine der drei größten Backsteinkirchen nördlich der Alpen. Der Bau bietet ungefähr 20.000 stehenden Menschen Platz.[2]

Vom Hauptportal aus erscheinen die Säulenreihen wie durchlichtete Wände. Sie stützen die Sterngewölbe des Kirchenschiffs. Zur Raumwirkung der Kirche gibt es eine Legende, die mit einem „Fußabdruck“ in einer quadratischen Bodenplatte im Eingangsbereich des Kirchenschiffs verbunden ist, dem sogenannten Teufelstritt.
 
Martin123 31.10.2020 um 09:17
 
Martin123 31.10.2020 um 09:24
Der Hohe Dom zu Trier ist die älteste Bischofs-Kirche in Deutschland; fast ununterbrochen ist er seit 1700 Jahren Ort der Versammlung der christlichen Gemeinde, Ort des Gottesdienstes und Sitz des Bischofs von Trier.

ich war vor nicht so langer zeit in Trier, ein wirklich schöner Dom.
Es ist die älteste Stadt Deutschlands und eine Reise wert!
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 09:33
Willkommen zurück Martin, ich freue mich darüber.🤗🙋
 
Martin123 31.10.2020 um 09:36
Hallo, Liebe Klavierspielerin😀
 
Martin123 31.10.2020 um 09:40
Der Dom zu Trier wurde auf dem Haus der Hl Helena erbaut, der Mutter Konstantins.
Sie verschenkte ihr Grundstück, damit dort der Dom Gebaut werden konnte.
 
Shira 31.10.2020 um 09:43
Der Aachener Dom - Deutschlands erstes UNESCO-Weltkulturerbe.
 
Shira 31.10.2020 um 09:43
 
Martin123 31.10.2020 um 09:51
 
Martin123 31.10.2020 um 09:53
Der Aachener Dom ist für die Deutschen ein sehr Geschichtsträchtiger ort.
 
Rosenlied 31.10.2020 um 09:54
https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&ccid=DpI3rqMh&id=9A9BF5F11BBC10DCB7463DC52A14B0EC651966B7&thid=OIP.DpI3rqMhmGZIvVslmvM0ywHaE7&mediaurl=https%3A%2F%2Fimg.fotocommunity.com%2Fkoeln-57f36ca7-a976-429e-80dd-1b0bf6220ef7.jpg%3Fwidth%3D1000&exph=665&expw=1000&q=k%C3%B6lner+dom+bilder&simid=607994763299589611&ck=4380B8F1FFAA49CC099395E05651C470&selectedindex=8&form=IRPRST&ajaxhist=0&pivotparams=insightsToken%3
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 09:56
Die Videos/ Bilder/ Berichte machen mir Appetit, diese Gotteshäuser zu besuchen 🙂
 
Shira 31.10.2020 um 09:58
Dein Bild Rosenlied
 
Shira 31.10.2020 um 09:58
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 09:58
Kölle?
 
Martin123 31.10.2020 um 09:59
bei mir ist es genau so, ich habe aber auch schon viele schöne in Deutschland gesehen!
 
Martin123 31.10.2020 um 10:01
 
Rosenlied 31.10.2020 um 10:01
⛪Danke @Klavierspielerin2 für das schöne Thema. 
Es sind ja schon einige wunderbare Kathedralen aus 
Deutschland vorgestellt worden.
Leider hat mein Versuch nicht geklappt.. 
Ich wollte ein Bild vom Kölner Dom einstellen, 
der ja bei den schönen Kathedralen in unserm Land 
nicht fehlen darf. 

⛪Die Türme dieses einmalig schönen Domes, 
die erst im 19.Jhdt. gebaut wurden verdanken wir dem Kaiser Wilhelm. 
Jahrhundertelang stand der Dom ohne Türme in Köln. Schade, dass ich kein Bild reingekriegt habe. 
Er ist wunderschön.
Wir können Gott und unsern Vorfahren danken für 
diese herrlichen Schätze in unserm Land.......
 
Shira 31.10.2020 um 10:01
Ja Kölln,

Der Aachener Dom liebe ich besonders.....AAAAber im Köllner Dom habe ich mein Mann kennengelernt ❤❤
 
Martin123 31.10.2020 um 10:02
ich komme aus dem Bistum Rottenburg aber unser Dom ist eigentlich nur eine kleine Kirche im vergleich zu all den anderen😅
 
Shira 31.10.2020 um 10:03
😀😊
 
Rosenlied 31.10.2020 um 10:04
⛪Daaanke, liebe @Shira! Das freut mich aber 
sehr, dass Du es geschafft hast, unsern wunderbaren
Kölner Dom zu posten!!...
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 10:08
@martin, in dem Video von St.Martin gefällt mir die Zusammenfassung :
" Jesus Christus erkennen und Mantel teilen" sehr gut👍
 
Martin123 31.10.2020 um 10:11
Ja, die Christliche Botschaft ist eigentlich sehr einfach und das zeigt dieser schlichte Dom auch wenn man ihn betritt🙂
 
Shira 31.10.2020 um 10:11
" Jesus Christus erkennen und Mantel teilen" sehr gut

Das ist wahr! Manche meinen Jesus erkannt zu haben und kaufen sich Schwerte...😭

Haaaaaa.....vielleicht um den Mantel zu teilen....😜
 
Martin123 31.10.2020 um 10:14
vieleicht, weil die Leute sich nicht mehr selber hinterfragen können😥
 
Rosenlied 31.10.2020 um 10:24
⛪@Shira, zweimal in meinem Leben war ich im 
Aachener Dom. 
Beim zweiten Mal waren mein lieber Mann und ich 
mit meiner Schwiegermutter dort... 
Ich kaufte bei der Fahrt in der Nähe des Domes
eine wunderschöne Porzellantasse mit Untertasse 
(sehr teuer) von Hutschenreuther, 
die ich meinem lieben Vater schenkte...
Meine Mutti hat sie sehr geliebt.
Mein Vater hat daraus immer seinen Kaffee getrunken.
 
Martin123 31.10.2020 um 10:26
Liegt auch schön an der Grenze zwischen Holland und Belgien.
da gibt es schöne Ausflugsziele...
 
Lebenselixier 31.10.2020 um 10:27
@Klavierspielerin  ,   .... setz Dich in den Zug und komme nach Trier   .
                              Und im Dom singe ich für Dich das Ave Maria  
 
Martin123 31.10.2020 um 10:28
ich bereue nur das ich das Kloster St Matthias in Trier nicht Gefunden habe, einziges Apostelgrab nördlich der Alpen.
 
Rosenlied 31.10.2020 um 10:30
⛪Bei meiner 1. Aachener Dom Fahrt 
von Köln auswar ich 16 Jahre. 
Mein lieber Vater hatte im Lotto 
gewonnen und sich sein 1. Auto gekauft 
(er hatte nur 2 Autos und ein Motorrad 
in seinem Leben. Er war ein totaler Autofan!). 

⛪Da die restliche Familie damals bei meinen 
Großeltern in Saarbrücken war, hat mein Vater 
mit mir seinen 1. Ausflug mit dem neuen Auto
zum Aachener Dom gemacht... 
 
Rosenlied 31.10.2020 um 10:49
⛪Liebe @Lebenselexier!
Das war auch ein unvergessliches Erlebnis für mich, 
als ich einmal zur Ausstellung des hl. Rockes
im Trierer Dom war!

⛪Es waren Riesenschlangen von Menschen vor dem Dom.
Wir haben stundenlang gewartet. 
Aber dafür war dann der Aufenthalt im Dom, durch den 
wir in einer Schlange gegangen sind, wuuunderbar. 
Der Augenblick, als wir vor dem hl. Rock standen, 
war unbeschreiblich!!! 
Das werde ich nie vergessen.
Ich glaube, dass es der echte Rock 
von unserm lieben JESUS❤ ist.......!
 
Shira 31.10.2020 um 10:49
Schöne Erinnerungen Rosenlied...👍

Ich habe auch ein paar schöne Erinnerungen an Aachen.....als ich als Kind die Schulferien bei meiner Oma verbrachte.
 
Lebenselixier 31.10.2020 um 10:53
@Martin  ,  St. Matthias liegt außerhalb der Stadt  , nicht im Zentrum ,
                daher konntest Du es nicht finden  .
                -  komm nach Trier und wir besuchen es gemeinsam , lg😊
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 10:54
@ Lebenselixier, kann ich mir gut vorstellen, nach Trier zu reisen, nicht gerade jetzt, aber wenn's wieder wärmer, virenfreier wird, gerne! 🤗
 
Shira 31.10.2020 um 10:55
virenfreier😆😅
 
Martin123 31.10.2020 um 10:57
Ja, wenn Corona weg ist, komme ich gerne wieder nach Trier😀
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 10:58
@shira, ein unsichtbarer Feind ist halt ne andere Nummer als ein sichtbarer, dem man zumindest gegen' s Schienbein treten könnte 😄
 
Martin123 31.10.2020 um 10:58
aber ansonsten habe ich alles gesehen, auch die Interessanten Bauten aus der Römerzeit, so etwas gibt es nur in Trier...
 
Klavierspielerin2 31.10.2020 um 11:00
...und warst du auch schon.mal im Peters Dom?
 
Lebenselixier 31.10.2020 um 11:02
SUPER  ,   Wir planen ein CsC Treffen in Trier   .   

Da kommt schon mal Freude auf für    2 0 2 1    ,  lg
 
Rosenlied 31.10.2020 um 11:16
⛪Liebe @Lebenselexier, hast Du meinen 
Bericht von 10.49 vom Trier Dom gesehn?
 
Reinie 31.10.2020 um 12:07
Wunderschöner Bloq, danke Euch dafür!
Die Kirchen laden dazu ein, in Stille oder im Gebet zu verweilen
 
Shira 31.10.2020 um 12:17
Trier ist wirklich einen Besuch Wert....sehr interessant!
Und nett sind die Trierer auch! (sagt man Trierer?)
 
Rosenlied 31.10.2020 um 12:18
⛪Ja @Shira, die Trierer sind nette Menschen..
 
Martin123 31.10.2020 um 12:32
Ja, das habe ich auch gemerkt, das die Rheinland Plälzer und Saarländer besonders nett sind😊
 
Lebenselixier 31.10.2020 um 13:13
@Rosenlied .  Hallo Liebes  ,   habe gerade gelesen   ,   war noch mit dem Bike unterwegs ,  die Sonne sagte mir  ,   lass den Staubsauger stehen und radel los  .....😉
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Die Heilig Rock Tage sind immer etwas ganz besonderes   .  
Alles ist sehr gut organisiert und die vielen Ehrenamtlichen Helfer
haben alle Hände voll zu tun  .
Ich erinnere mich noch sehr genau daran  ,   als ich das erste Mal 
am Schrein des Hlg. Rockes stand  :  mein Herz wurde in einer
dermaßen großen Liebe berührt  .....dafür habe ich keinen Ausdruck .

Wie schon gesagt  ,    .....wir treffen uns alle   2 0 2 1    in Trier   ,  ich freu mich auf Euch

lg
 
Rosenlied 31.10.2020 um 13:32
⛪Danke @Martin123, Dein letzter
Kommentar freut mich👍
Ich bin nämlich halb Rheinländerin
(v.Vater her) und halb Saarländerin 
(v.d.Mutter her).👨‍👩‍👧 
⛪Saarbrücken❤, Sinzig❤ und Köln❤ 
sind meine "alte Heimat"...
⛪Aber Bayern, wo ich schon lange bin, 
ist auch sehr schön👍..
 
Rosenlied 31.10.2020 um 13:36
⛪Danke, liebe @Lebenselexier.

Das hast Du aber toll gemacht, 
dass Du noch mit dem Fahrrad 
unterwegs warst...

⛪Jaaaa, genauso wie Du es beschreibst:
Der Augenblick vor dem hl. Rock❤ war einfach
unbeschreiblich....himmlisch!! 
Der Rock ist bestimmt echt.......
 
Lebenselixier 31.10.2020 um 14:19
@Rosenlied  ,  Grüße an schöne Bayern   .  Liebe ich sehr .  Habe viele Freunde in Bayern .
 
hansfeuerstein 01.11.2020 um 02:08
Wenn ich heute die Kathedralen sehen, so sehe ich auch eine Mahnung darin, niemals von dem abzufallen, wovon unser eigenes Dasein bis Heute profitiert. Wieviele Generationen haben sich nichts gegönnt, und alles gegeben für ihre Kinder. Sie sahen sich als Volk Gottes mitsamt ihrer Verpflichtungen für kommende Generationen, wie einst das Volk Israel.

Bekannt aus

weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren