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KALENDERBLATT 23. Sep.: (Koh 3,1-11)(Lk 9,18-22), Padre Pio

KALENDERBLATT 23. Sep.: (Koh 3,1-11)(Lk 9,18-22), Padre Pio
Lesung (Koh 3,1-11)
Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine Zeit

Alles hat seine Stunde.
   Für jedes Geschehen unter dem Himmel
   gibt es eine bestimmte Zeit:

eine Zeit zum Gebären
   und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen
   und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen,
eine Zeit zum Töten
   und eine Zeit zum Heilen,
eine Zeit zum Niederreißen
   und eine Zeit zum Bauen,

eine Zeit zum Weinen
   und eine Zeit zum Lachen,
eine Zeit für die Klage
   und eine Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen
   und eine Zeit zum Steinesammeln,
eine Zeit zum Umarmen
   und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,

eine Zeit zum Suchen
   und eine Zeit zum Verlieren,
eine Zeit zum Behalten
   und eine Zeit zum Wegwerfen,

eine Zeit zum Zerreißen
   und eine Zeit zum Zusammennähen,
eine Zeit zum Schweigen
   und eine Zeit zum Reden,

eine Zeit zum Lieben
   und eine Zeit zum Hassen,
eine Zeit für den Krieg
   und eine Zeit für den Frieden.

Wenn jemand etwas tut
   - welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?
Ich sah mir das Geschäft an,
   für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht.

Gott hat das alles
   zu seiner Zeit auf vollkommene Weise getan.
Überdies hat er die Ewigkeit in alles hineingelegt,
doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat,
   von seinem Anfang bis zu seinem Ende wieder finden könnte.


Antwortpsalm (Ps 144 (143),1a u. 2abc.3-4 (R: 1a))
Kv Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist. - Kv

Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist, *
meine Huld und Burg,

meine Festung, mein Retter, *
mein Schild, dem ich vertraue. - (Kv)

Herr, was ist der Mensch, dass du dich um ihn kümmerst, *
des Menschen Kind, dass du es beachtest?

Der Mensch gleicht einem Hauch, *
seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten. - Kv



Evangelium (Lk 9,18-22)
Du bist der Messias Gottes. - Der Menschensohn muss vieles erleiden

In jener Zeit,
   als Jesus in der Einsamkeit betete und die Jünger bei ihm waren,
   fragte er sie:
Für wen halten mich die Leute?
Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer,
andere für Elíja;
wieder andere sagen:
   Einer der alten Propheten ist auferstanden.

Da sagte er zu ihnen:
Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Petrus antwortete: Für den Messias Gottes.
Doch er verbot ihnen streng,
   es jemand weiterzusagen.

Und er fügte hinzu:
   Der Menschensohn muss vieles erleiden
und von den Ältesten,
   den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten
   verworfen werden;
er wird getötet werden,
   aber am dritten Tag wird er auferstehen.



Gedenktag:

Padre Pio

Pietro von Ischetella, dem Provinzialmeister der Kapuziner, reichte es. Das bunte Treiben um diesen Ordensmann ging ihm eindeutig zu weit. Und diesen Ordensmann nannten alle Padre Pio (1887-1968). Der Sohn eines einfachen Bauern aus dem Süden Italiens war mit 16 Jahren den Kapuzinern beigetreten und 1910 zum Priester geweiht worden. Wegen Padre Pios schwacher Gesundheit hatten ihn seine Oberen in ein Kloster im ärmlichen Vorgebirge von Apulien gesandt. Immer wieder machte Padre Pio mystische Erfahrungen und soll 1918 erstmals die Wundmale Christi (Stigmata) empfangen haben. Kurz darauf setzte ein ungeahnter Kult um den Kapuziner ein: Internationale Zeitungen berichteten über ihn, täglich strömten Hunderte Gläubige ins Kloster und von Padre Pio berührte Gegenstände kursierten als Reliquien. Daraufhin untersagte der Provinzialmeister Laien den Zugang zum Kloster – doch die Verehrung riss nicht ab. In den 1920er überlegte der Vatikan mehrmals, den Kapuziner an einen anderen Ort zu senden. Padre Pio aber genoss Unterstützung in der faschistischen Bewegung und der Vatikan fürchtete die Reaktion der Bevölkerung. Stattdessen wurde Padre Pio mundtot gemacht: Er durfte weder Beichte hören noch öffentlich Messe feiern. Erst 1964 wurde er kirchlich voll rehabilitiert. Die Gläubigen verehrten den charismatischen Seelsorger für seine heilenden und prophetischen Fähigkeiten. Papst Johannes Paul II., selbst ein Bewunderer Padre Pios, sprach den Kapuziner 2002 heilig. Heute ist er der vielleicht beliebteste Heilige des Landes.

Kommentare

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done 23.09.2022 um 06:39
pater pio  -kanal mit paul oldenburg  ist sehr zu empfehlen
 
Sadie 23.09.2022 um 06:54
Ich wußte eigentlich nichts über Pater Pio bis ich auf der Pilgerreise im Mai in San Giovanni Rotondo war.
Er wird dort sehr verehrt und es ist ein Ort an dem Heilungen geschehen sind 
Wir hatten einen Gottesdienst in der Kirche Maria della Grazie gefeiert,in dieser Kirche hat Pater Pio seine Meßfeiern abgehalten 
 
hansfeuerstein 23.09.2022 um 22:29
Eine italienisches Phänomen. Er passt wahrscheinlich heute nicht mehr so gut ins Konzept,
weil er es auch sehr mit Aufforderung zu Bekehrung hatte, und diese nicht selten eindringlich
einforderte.

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