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VERGEBUNG UND GERECHTIGKEIT ( DURCH GLAUBEN )

VERGEBUNG UND GERECHTIGKEIT ( DURCH GLAUBEN )
 " ... die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, ... kommt aus Glauben ..." [RÖ. 1,17]

[Wahrer] Glaube entspricht einer völligen Abhängigkeit vom Wort Gottes, in der Erwartung, dass dieses Wort tut, was das Wort selbst sagt.

Gibt es dann eine solche Gerechtigkeit, die durch das Wort Gottes zugesprochen wird, damit die Menschen sich ganz auf dieses Wort verlassen können, dass das Wort erfüllt, was das Wort sagt? Ja es gibt sie. Das ist in der Tat der Gegenstand der Gabe Christi. Denn IHN hat Gott "vorgestellt ... damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld." [RÖ. 3,25]

Wenn man dann erkennt, dass Gott Christus "vorgestellt" hat, um dadurch ausdrücklich die Gerechtigkeit Gottes darzubieten oder zuzusprechen, ist es völlig sicher, dass das Wort Gottes gesprochen wurde, von dem es eine völlige Abhängigkeit in Erwartung dessen geben kann, dass dieses Wort tut, was es selbst sagt. In anderen Worten, ja es gibt Gerechtigkeit, die durch den Glauben empfangen werden kann.

Auf welche Art und Weise wurde dieses Wort gesprochen? Es wurde in dem Wort "VERGEBUNG" gesprochen. "So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt." [1. JOH. 1,9] "bei dir ist die Vergebung" [PS. 130,4]

Aber was bedeutet eigentlich "VERGEBEN"? Das Wort "VERGEBEN" [engl. "FOR-GIVE"] setzt sich zusammen aus "FÜR" und "GEBEN", was mit anderen Worten "GEBEN FÜR" bedeutet. Vergeben heißt also einfach; etwas für etwas geben. Sünde zu vergeben, bedeutet für den HERRN [etwas] für die Sünde zu geben. Aber was gibt der HERR für die Sünde? ER bietet SEINE Gerechtigkeit dar "in dem, daß er Sünde vergibt[RÖ. 3,25]

Wenn der HERR also Sünde vergibt, oder für Sünde gibt, gibt ER Gerechtigkeit für die Sünde. Und da die einzige Gerechtigkeit, die der HERR hat, SEINE EIGENE ist, folgt daraus, dass die einzige Gerechtigkeit, die Gott gibt; oder für die Sünde geben kann, die Gerechtigkeit Gottes ist.


So ist die Gerechtigkeit Gottes ein Geschenk. So wie alle Menschen gesündigt haben und, um jemals [vor Gott] rein sein zu können, völlig umsonst Vergebung haben müssen, und wie Vergebung der Sünde - die Gerechtigkeit Gottes, welche für die Sünde gegeben wird - völlig frei ist, so ist die Gerechtigkeit Gottes als ein freies Geschenk zu verstehen, zur "Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen". [RÖ. 5,18]

Darum bittet jede Seele, welche Gott irgendwann um Vergebung ihrer Sünden bittet, in eben dieser Angelegenheit ausschließlich auf der Grundlage des Wortes Gottes, welches eben diese Vergebung zuspricht. Und der Glaube ist die völlige Abhängigkeit vom Wort [Gottes] bezüglich dessen, was dieses Wort zuspricht. Somit ist die Gerechtigkeit ganz und gar aus dem Glauben.

"wer da bittet, der empfängt " [MATTH. 7,8] Du hast den HERRN [sicher] schon oft gebeten, deine Sünden zu vergeben; das heißt, du hast IHN gebeten, für deine Sünden [etwas] zu geben. Aber wenn du den HERRN bittest, für deine Sünde zu geben, bittest du IHN damit, das einzige zu geben, was ER für die Sünde gibt oder geben kann, nämlich [SEINE] Gerechtigkeit. Das ist es, was es bedeutet, den HERRN um Vergebung zu bitten.

Und ER "vergibt" dass heißt ER "gibt [etwas]" für deine Sünden, wenn du IHN fragst. ER verheißt, dass ER es tut und ER tut es auch. "So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt" [1. JOH. 1,9] "ER ist treu" - das heißt, ER wird nie versagen - "und gerecht uns unsere Sünden vergeben.Und das einzige, was ER für Sünden gibt, ist SEINE Gerechtigkeit.

Nun, warum dankst du IHM dann nicht für die Gerechtigkeit, die ER ohne etwas zu fordern für deine Sünden gibt, wenn du IHN darum bittest?


Siehst du nicht, dass Gerechtigkeit durch den Glauben genauso klar und einfach [zu erhalten und in Anspruch zu nehmen] ist wie das Gott um Vergebung der Sünde zu bitten? Tatsächlich ist das genauso.

Zu glauben, dass dir Gerechtigkeit für deine Sünde gegeben wird, wenn du um Vergebung bittest und dankbar, diese Gerechtigkeit als Gabe Gottes zu empfangen, genau das bedeutet, Glauben zu üben.

Hast du Glauben? ..."Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche ... den Glauben Jesu bewahren. [OFFB. 14,12]

( Alonzo T. Jones März 1899 )

Kommentare

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JesusComesBackSoon 19.08.2018 um 19:18
Auch wenn der Artikel von Alonzo T. Jones bereits vor ca. 120 Jahren verfasst wurde, hat er deswegen nichts an seiner Bedeutsamkeit für das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

Ich empfehle jedem Leser auch den Artikel in der Diskussion "ICH BIN MIT CHRISTUS GEKREUZIGT" zu lesen.

Für jeden, der das gerne tun möchte, nachstehend der entsprechende Link:
https://www.christ-sucht-christ.de/weblog/JesusComesBackSoon/47705/

Mein Wunsch ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
 
Marion5000 19.08.2018 um 21:16
fröhliches Smiley Ja, ich meine, Bitten, Danken und Verzeihen.  Das kann jeder. Vom Kindergarten
    bis zum Seniorenclub.......in der Familie, in der Freizeit, in der Arbeit.....

    Das ist einfach............jeden Tag, egal, wo auf der Erde. In jeder Sprache......

    Das ist friedlich und freundlich-------ganz einfach.
   
 
hansfeuerstein 22.08.2018 um 01:45
JCBS, eine sachliche, klare Art, die ich schätze.
 
JesusComesBackSoon 22.08.2018 um 21:12
@Shira: " [Wahrer] Glaube entspricht einer völligen Abhängigkeit vom Wort Gottes, in der Erwartung, dass dieses Wort tut, was das Wort selbst sagt.

Häää???? ein Wort tut etwas???? So abrakadabra?"

Gottes Wort besitzt im Gegensatz zum Menschenwort schöpferische Macht. Das lehrt auch der Schöpfungsbericht in 1. MO. Kap. 1. 

"Denn so er spricht, so geschieht's; so er gebeut, so stehet's da."  [PS. 33,9] 

"Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende." [JES. /color]55,10-11]

Die Thematik in der Diskussion DIE KRAFT DES WORTES ( GOTTES ) vom 09.06.2018 auch klar  beschrieben: 

https://www.christ-sucht-christ.de/weblog/JesusComesBackSoon/46807/

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